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War Crimes in Belgium 1914: An Interview with Gerd Krumeich

Gerd Krumeich
The First World War centenary has offered, with the exception of Christopher Clark’s The Sleepwalkers, few surprises. Pretty much everything has been said and there is clearly agreement on many subjects. Last year, however, the question of German war crimes during the march into Belgium and France in the summer of 1914 re-emerged – albeit well after its hundredth anniversary, although with much greater intensity than many of the other debates.

Eine Nachlese zur Ausstellung „100 Jahre Bibliothek für Zeitgeschichte 1915-2015“ in der Württembergischen Landesbibliothek, Stuttgart

Winfried Mönch
2015 war ein Jahr der Jubiläen für die Württembergische Landesbibliothek (WLB) in Stuttgart. Sie konnte selbst ihr 250-jähriges Bestehen feiern. Der wechselvollen Geschichte der Bibliothek für Zeitgeschichte (BfZ), die 2000 in der WBL aufging, gedachte man posthum mit einer Ausstellung zum Hundertsten. Diese dauerte von Mitte November 2015 bis Ende März 2016.

„Fremdherrschaft“ und „Befreiung“ als nationale Sinnstiftung: Narrative und Semantiken der Erinnerung an die napoleonische Zeit in Deutschland in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts

Christian Koller
Die Zeit der napoleonischen „Fremdherrschaft“ und der antinapoleonischen Kriege 1806 bis 1815 spielte in der politischen Erinnerungskultur Deutschlands bis mindestens zum Zweiten Weltkrieg eine zentrale Rolle. Dieser Artikel untersucht sinnstiftende Funktionen in memorialen Narrativen der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Friedens- und Kriegserfahrung im bayerischen Offizierskorps 1815-1866

Gundula Gahlen
Die Zeit des Deutschen Bundes, von 1815 bis zum Vorabend des Deutschen Krieges von 1866, stellte für Bayern nach den vorherigen zwölf Kriegsjahren eine weitgehende Friedensperiode dar. Die Wahrnehmungen und Deutungen dieser Friedens- wie auch der vergangenen Kriegszeit im bayerischen Offizierskorps sind Gegenstand dieses Beitrags. Zudem wird untersucht, welchen Stellenwert Kriegserfahrung als Attribut von Offizieren zur Zeit des Deutschen Bundes in Bayern hatte.

Psychische Versehrungen im Zeitalter der Weltkriege: Zur Einführung

Gundula Gahlen, Wencke Meteling & Christoph Nübel
Kriege sind zerstörerisch und verletzend – physisch und psychisch. Den psychischen Versehrungen von Kriegsteilnehmern verschiedener Länder im Zeitalter der Weltkriege widmen sich die sechs Beiträge des Themenschwerpunktes, die in loser Folge in den kommenden Wochen veröffentlicht werden. Sie gewähren Einblick in die neueste, breit gefächerte Forschung zum Thema und zeigen, dass das Erscheinungsbild, die Diagnose und die Anerkennung psychischer Kriegsleiden keineswegs auf universellen Standards beruhten, sondern zutiefst historisch waren – nämlich das Ergebnis eines nach...

Coming Home: Demobilization, Trauma and Postwar Readjustment in Late Stalinist Leningrad

Robert Dale
In the summer of 1945 millions of demobilized Red Army soldiers began returning home after four long years of industrialized warfare. In the next three years over 300.000 veterans would return to Leningrad, a war-ravaged city with a particularly traumatic wartime experience. This paper explores an extreme case of the difficulties of demobilization, and the challenges of adapting to civilian life experienced by returning veterans. Despite the disorientating and destabilizing process of adjusting to peace,...

Habent sua fata libelli. Zur Auseinandersetzung um das Buch „German Atrocities 1914“

Markus Pöhlmann
Die Geschichte der im Verlauf des deutschen Einmarsches in Belgien verübten Verletzungen des Kriegsvölkerrechts im Sommer 1914 zählte politisch wie historiografisch zu den scheinbar abgearbeiteten Altlasten des Ersten Weltkrieges. Doch im vierten Jahr des Zentenariums ist das toxische Thema in der Fachwissenschaft plötzlich wieder auf der Tagesordnung.

"For the most pitiable victims of war". Retracing the history of an association dedicated to nervously disabled veterans of the Great War

Marie Derrien
For some years now, research about the psychological effects of the First World War has multiplied. In France, interest in this subject is more recent than in the other countries involved in the war but fresh works have started filling this historiographic void. Nevertheless, we still know very little about what became of mentally ill soldiers once they were discharged or after the armistice was signed. In an attempt to give some answers to this...

Cold War Games™. Der Kalte-Krieg-Diskurs im digitalen Spiel

Eugen Pfister
Der Kalte Krieg wurde vom allesbestimmenden und allesumgreifenden globalen Konflikt zu einer Marke mit Wiederkennungswert. Sie funktionierte vor allem aufgrund kollektiver Ängste, die auch nach dem Kalten Krieg noch präsent blieben. Computerspiele greifen die Schwarz-Weiß-Unterscheidungen dieses Konflikts auf und schreiben sie fort.

Der ganze Krieg als Abenteuer. Der Schriftsteller und „Historiker“ Franz Kurowski

Roman Töppel
Franz Kurowski hat das populäre Bild der Wehrmacht stark geprägt. Im Ausland wird er als vermeintlich glaubwürdiger „deutscher Historiker“ bis heute immer wieder zitiert. Dabei sind seine Arbeiten nicht nur tendenziös, sondern beruhen mitunter auf gefälschten Quellen.

Krank durch den Krieg? Der Umgang mit psychisch kranken Veteranen in Deutschland in der Zeit der Weltkriege

Philipp Rauh & Livia Pruell
Die Frage, ob es die brutalen und beängstigenden Erlebnisse während des Kriegsdienstes sind, die für den Ausbruch psychischer Erkrankungen bei Soldaten verantwortlich zeichnen, erscheint auf den ersten Blick leicht zu beantworten. Ein psychiatriehistorischer Blick auf den Umgang mit seelisch kranken Kriegsveteranen seit dem Ersten Weltkrieg zeigt jedoch, dass es um diese Frage stets heftige Diskussionen und Kontroversen gab.

Die Radikalisierung des Antisemitismus in Ungarn

Margaretha Bauer
Portal Militärgeschichte

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