47 Works

Kommentar zu Erich von Falkenhayns Planung der Schlacht von Verdun 1916

Christian Stachelbeck

Habent sua fata libelli. Zur Auseinandersetzung um das Buch „German Atrocities 1914“

Markus Pöhlmann
Die Geschichte der im Verlauf des deutschen Einmarsches in Belgien verübten Verletzungen des Kriegsvölkerrechts im Sommer 1914 zählte politisch wie historiografisch zu den scheinbar abgearbeiteten Altlasten des Ersten Weltkrieges. Doch im vierten Jahr des Zentenariums ist das toxische Thema in der Fachwissenschaft plötzlich wieder auf der Tagesordnung.

Verdun 1916. Ein neuer Streit um das deutsche Motiv für den Angriff auf Verdun im Februar 1916

Gerd Krumeich, Holger Afflerbach & Christian Stachelbeck

Die Mechanismen der Geschichte im Spiel

Christian Götter & Christoph Selge
Computerspiele transportieren Geschichtsbilder und regen zur Diskussion über Geschichte an – allerdings nur dann, wenn Geschichte Teil der Spielmechaniken ist, und nicht allein die Kulisse, vor der die Handlung spielt.

Die Mechanismen der Geschichte im Spiel

Christian Götter & Christoph Salge

Cold War Games™. Der Kalte-Krieg-Diskurs im digitalen Spiel

Eugen Pfister
Der Kalte Krieg wurde vom allesbestimmenden und allesumgreifenden globalen Konflikt zu einer Marke mit Wiederkennungswert. Sie funktionierte vor allem aufgrund kollektiver Ängste, die auch nach dem Kalten Krieg noch präsent blieben. Computerspiele greifen die Schwarz-Weiß-Unterscheidungen dieses Konflikts auf und schreiben sie fort.

Erlebbares Mittelalter? Inszenierte Authentizität am Beispiel der Schlacht von Hastings in Medieval II: Total War

Janko Dunker, Benjamin Dupke, Stefanie Reinhold & Coretta Storz
Historische Computerspiele sind der Spannung zwischen Geschichtsdarstellung und -modellierung unterworfen. Anhand von „Medieval II: Total War“ untersucht der vorliegende Beitrag Inszenierungsmittel, die diese Spannung trotz Widerständen überwinden.

Krieg und organisierte Gewalt im Computerspiel. Eine Einführung in den Themenschwerpunkt

Martin Clauss, Martin Munke & Markus Pöhlmann

Eine Nachlese zur Ausstellung „100 Jahre Bibliothek für Zeitgeschichte 1915-2015“ in der Württembergischen Landesbibliothek, Stuttgart

Winfried Mönch
2015 war ein Jahr der Jubiläen für die Württembergische Landesbibliothek (WLB) in Stuttgart. Sie konnte selbst ihr 250-jähriges Bestehen feiern. Der wechselvollen Geschichte der Bibliothek für Zeitgeschichte (BfZ), die 2000 in der WBL aufging, gedachte man posthum mit einer Ausstellung zum Hundertsten. Diese dauerte von Mitte November 2015 bis Ende März 2016.

„Fremdherrschaft“ und „Befreiung“ als nationale Sinnstiftung: Narrative und Semantiken der Erinnerung an die napoleonische Zeit in Deutschland in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts

Christian Koller
Die Zeit der napoleonischen „Fremdherrschaft“ und der antinapoleonischen Kriege 1806 bis 1815 spielte in der politischen Erinnerungskultur Deutschlands bis mindestens zum Zweiten Weltkrieg eine zentrale Rolle. Dieser Artikel untersucht sinnstiftende Funktionen in memorialen Narrativen der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Did Belgian psychiatry evolve thanks to the First World War?

Christine Van Everbroeck
Portal Militärgeschichte

Möleders und kein Ende? Eine Replik auf Klaus Schmider

Heiner Möllers

Johannes Lepsius und die armenische Frage

Christian Renzel

Interview mit Prof. Sönke Neitzel

Sönke Neitzel
Sönke Neitzel tritt zum Wintersemester 2015/16 die Professur für Militärgeschichte/Kulturgeschichte der Gewalt an der Universität Potsdam an. Anlässlich seines Wechsels von der Themse an die Havel hat das Portal Militärgeschichte in einem Interview nachgefragt. Was sind die Pläne in Potsdam? Wird die Potsdamer Militärgeschichte jetzt britischer? Lassen sich Militär- und Gewaltgeschichte unter einem Dach vereinigen?

Krank durch den Krieg? Der Umgang mit psychisch kranken Veteranen in Deutschland in der Zeit der Weltkriege

Philipp Rauh & Livia Pruell
Die Frage, ob es die brutalen und beängstigenden Erlebnisse während des Kriegsdienstes sind, die für den Ausbruch psychischer Erkrankungen bei Soldaten verantwortlich zeichnen, erscheint auf den ersten Blick leicht zu beantworten. Ein psychiatriehistorischer Blick auf den Umgang mit seelisch kranken Kriegsveteranen seit dem Ersten Weltkrieg zeigt jedoch, dass es um diese Frage stets heftige Diskussionen und Kontroversen gab.

Coming Home: Demobilization, Trauma and Postwar Readjustment in Late Stalinist Leningrad

Robert Dale
In the summer of 1945 millions of demobilized Red Army soldiers began returning home after four long years of industrialized warfare. In the next three years over 300.000 veterans would return to Leningrad, a war-ravaged city with a particularly traumatic wartime experience. This paper explores an extreme case of the difficulties of demobilization, and the challenges of adapting to civilian life experienced by returning veterans. Despite the disorientating and destabilizing process of adjusting to peace,...

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