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„Fremdherrschaft“ und „Befreiung“ als nationale Sinnstiftung: Narrative und Semantiken der Erinnerung an die napoleonische Zeit in Deutschland in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts

Christian Koller
Die Zeit der napoleonischen „Fremdherrschaft“ und der antinapoleonischen Kriege 1806 bis 1815 spielte in der politischen Erinnerungskultur Deutschlands bis mindestens zum Zweiten Weltkrieg eine zentrale Rolle. Dieser Artikel untersucht sinnstiftende Funktionen in memorialen Narrativen der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

War Crimes in Belgium 1914: An Interview with Gerd Krumeich

Gerd Krumeich
The First World War centenary has offered, with the exception of Christopher Clark’s The Sleepwalkers, few surprises. Pretty much everything has been said and there is clearly agreement on many subjects. Last year, however, the question of German war crimes during the march into Belgium and France in the summer of 1914 re-emerged – albeit well after its hundredth anniversary, although with much greater intensity than many of the other debates.

Die Mechanismen der Geschichte im Spiel

Christian Götter & Christoph Selge
Computerspiele transportieren Geschichtsbilder und regen zur Diskussion über Geschichte an – allerdings nur dann, wenn Geschichte Teil der Spielmechaniken ist, und nicht allein die Kulisse, vor der die Handlung spielt.

"For the most pitiable victims of war". Retracing the history of an association dedicated to nervously disabled veterans of the Great War

Marie Derrien
For some years now, research about the psychological effects of the First World War has multiplied. In France, interest in this subject is more recent than in the other countries involved in the war but fresh works have started filling this historiographic void. Nevertheless, we still know very little about what became of mentally ill soldiers once they were discharged or after the armistice was signed. In an attempt to give some answers to this...

Johannes Lepsius und die armenische Frage

Christian Renzel
Portal Militärgeschichte

Psychische Versehrungen im Zeitalter der Weltkriege: Zur Einführung

Gundula Gahlen, Wencke Meteling & Christoph Nübel
Kriege sind zerstörerisch und verletzend – physisch und psychisch. Den psychischen Versehrungen von Kriegsteilnehmern verschiedener Länder im Zeitalter der Weltkriege widmen sich die sechs Beiträge des Themenschwerpunktes, die in loser Folge in den kommenden Wochen veröffentlicht werden. Sie gewähren Einblick in die neueste, breit gefächerte Forschung zum Thema und zeigen, dass das Erscheinungsbild, die Diagnose und die Anerkennung psychischer Kriegsleiden keineswegs auf universellen Standards beruhten, sondern zutiefst historisch waren – nämlich das Ergebnis eines nach...

Verdun 1916. Ein neuer Streit um das deutsche Motiv für den Angriff auf Verdun im Februar 1916

Gerd Krumeich, Holger Afflerbach & Christian Stachelbeck
Portal Militärgeschichte

Eine Nachlese zur Ausstellung „100 Jahre Bibliothek für Zeitgeschichte 1915-2015“ in der Württembergischen Landesbibliothek, Stuttgart

Winfried Mönch
2015 war ein Jahr der Jubiläen für die Württembergische Landesbibliothek (WLB) in Stuttgart. Sie konnte selbst ihr 250-jähriges Bestehen feiern. Der wechselvollen Geschichte der Bibliothek für Zeitgeschichte (BfZ), die 2000 in der WBL aufging, gedachte man posthum mit einer Ausstellung zum Hundertsten. Diese dauerte von Mitte November 2015 bis Ende März 2016.

Habent sua fata libelli. Zur Auseinandersetzung um das Buch „German Atrocities 1914“

Markus Pöhlmann
Die Geschichte der im Verlauf des deutschen Einmarsches in Belgien verübten Verletzungen des Kriegsvölkerrechts im Sommer 1914 zählte politisch wie historiografisch zu den scheinbar abgearbeiteten Altlasten des Ersten Weltkrieges. Doch im vierten Jahr des Zentenariums ist das toxische Thema in der Fachwissenschaft plötzlich wieder auf der Tagesordnung.

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