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Habent sua fata libelli. Zur Auseinandersetzung um das Buch „German Atrocities 1914“

Markus Pöhlmann
Die Geschichte der im Verlauf des deutschen Einmarsches in Belgien verübten Verletzungen des Kriegsvölkerrechts im Sommer 1914 zählte politisch wie historiografisch zu den scheinbar abgearbeiteten Altlasten des Ersten Weltkrieges. Doch im vierten Jahr des Zentenariums ist das toxische Thema in der Fachwissenschaft plötzlich wieder auf der Tagesordnung.

Cold War Games™. Der Kalte-Krieg-Diskurs im digitalen Spiel

Eugen Pfister
Der Kalte Krieg wurde vom allesbestimmenden und allesumgreifenden globalen Konflikt zu einer Marke mit Wiederkennungswert. Sie funktionierte vor allem aufgrund kollektiver Ängste, die auch nach dem Kalten Krieg noch präsent blieben. Computerspiele greifen die Schwarz-Weiß-Unterscheidungen dieses Konflikts auf und schreiben sie fort.

Psychische Versehrungen im Zeitalter der Weltkriege: Zur Einführung

Gundula Gahlen, Wencke Meteling & Christoph Nübel
Kriege sind zerstörerisch und verletzend – physisch und psychisch. Den psychischen Versehrungen von Kriegsteilnehmern verschiedener Länder im Zeitalter der Weltkriege widmen sich die sechs Beiträge des Themenschwerpunktes, die in loser Folge in den kommenden Wochen veröffentlicht werden. Sie gewähren Einblick in die neueste, breit gefächerte Forschung zum Thema und zeigen, dass das Erscheinungsbild, die Diagnose und die Anerkennung psychischer Kriegsleiden keineswegs auf universellen Standards beruhten, sondern zutiefst historisch waren – nämlich das Ergebnis eines nach...

Die Mechanismen der Geschichte im Spiel

Christian Götter & Christoph Salge
Portal Militärgeschichte

Coming Home: Demobilization, Trauma and Postwar Readjustment in Late Stalinist Leningrad

Robert Dale
In the summer of 1945 millions of demobilized Red Army soldiers began returning home after four long years of industrialized warfare. In the next three years over 300.000 veterans would return to Leningrad, a war-ravaged city with a particularly traumatic wartime experience. This paper explores an extreme case of the difficulties of demobilization, and the challenges of adapting to civilian life experienced by returning veterans. Despite the disorientating and destabilizing process of adjusting to peace,...

Der ganze Krieg als Abenteuer. Der Schriftsteller und „Historiker“ Franz Kurowski

Roman Töppel
Franz Kurowski hat das populäre Bild der Wehrmacht stark geprägt. Im Ausland wird er als vermeintlich glaubwürdiger „deutscher Historiker“ bis heute immer wieder zitiert. Dabei sind seine Arbeiten nicht nur tendenziös, sondern beruhen mitunter auf gefälschten Quellen.

"For the most pitiable victims of war". Retracing the history of an association dedicated to nervously disabled veterans of the Great War

Marie Derrien
For some years now, research about the psychological effects of the First World War has multiplied. In France, interest in this subject is more recent than in the other countries involved in the war but fresh works have started filling this historiographic void. Nevertheless, we still know very little about what became of mentally ill soldiers once they were discharged or after the armistice was signed. In an attempt to give some answers to this...

Die Radikalisierung des Antisemitismus in Ungarn

Margaretha Bauer
Portal Militärgeschichte

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