61 Works

Beruflich bedingte Belastung von Lehrkräften. Primärdaten

Wolfgang Wendt
Thema/Fragestellung: Struktur und Schwerpunkte der beruflich bedingten Belastung von Lehrern/innen. Vergleich von Untergruppen in der Lehrerschaft (Ost/West, Geschlecht, Schulart, Unterrichtsfach). Bestimmung von Belastungstypen in der Lehrerschaft. Art: Empirische Untersuchung. Erhebungsmethode: Schriftliche Befragung mit standardisiertem Fragebogen, der in Vortests entwickelt wurde. 56 Items, die potenziell belastende Situationen aus dem beruflichen Alltag thematisierten sowie soziodemografische und schulbezogene Angaben. Likert-Skala: 0=Belastet mich nicht bis 4=Belastet mich sehr. Stichprobe: N=1105. In hohem Maße repräsentativ. Auswertungsmethoden: Summenscorebildung, Faktoranalyse, Varianzanalyse, Clusteranalyse....

Affektive Kongruenzeffekte in der Stroop-Aufgabe: Primärdaten und Steuerprogramme

Klaus Rothermund & Dirk Wentura
In zwei Experimenten wurden assoziative und affektive Primingeffekte mit einer modifizierten Stroop-Aufgabe untersucht. (Im ersten Experiment wurden explorativ auch Kategorie-Exemplar-Primingeffekte analysiert, die eine Zwischenstellung zwischen stimulusspezifischen Assoziationen und Kategorierelationen einnehmen). Die Analyse affektiver Primingeffekte mit der Farbbenennaufgabe ist besonders geeignet, die Hypothese einer automatischen Aktivationsausbreitung zu valenzkongruenten Inhalten zu überprüfen, da sie (a) Alternativerklärungen in termini von Reaktionsbahnung oder -interferenz ausschließt und (b) sowohl für spezifische (erhöhte Zugänglichkeit bestimmter Reize) als auch unspezifische (Interferenz durch...

Die Induzierung induktiven Denkens: Besteht ein Transfer zur fluiden Intelligenz? Primärdaten

Karl Josef Klauer, Klaus Willmes & Gary D. Phye
K. J. Klauer hat eine Theorie des induktiven Denkens entwickelt, die die Prozesse präzisiert, mit deren Hilfe induktive Probleme gelöst werden können. Damit legt die Theorie zugleich fest, welche Aufgaben oder Probleme induktiver Natur sind. Es lässt sich zeigen, dass viele Intelligenztests, insbesondere solche, die die fluide Intelligenz erfassen, induktive Aufgaben erhalten. Im vorliegenden Fall ging es darum zu prüfen, ob das Training des induktiven Denkens die intellektuelle Kompetenz statt nur die Performanz fördert. Außerdem...

Daten zur Kölner Scheidungsstudie 1990-1996

Ulrich Schmidt-Denter & Wolfgang Beelmanng
Die Veränderung der familiären Beziehungen nach einer ehelichen Trennung/Scheidung wird untersucht. Familie wird dabei als System verstanden, welches auch nach der Trennung/Scheidung nicht aufhört zu existieren, sondern sich umstrukturiert. Der Veränderungsprozess wird als phasentypisch gegliedert angenommen, wobei die Entwicklung in Richtung einer relativen Stabilisierung verläuft. Dieser Prozess wird von den Familienmitgliedern unterschiedlich erlebt, so dass die familiären Veränderungsprozesse nicht aus der Sicht einer einzelnen beteiligten Person angemessen rekonstruiert werden können. Schließlich ist eine differenzielle Betrachtungsweise...

Entwicklung des Mehrdimensionalen Befindlichkeitsfragebogens (MDBF). Primärdatensatz

Rolf Steyer, Peter Schwenkmezger, Peter Notz & Michael Eid
Unter Befindlichkeit verstehen die Testautoren den aktuellen psychischen Zustand eines Individuums, der sich in Abgrenzung von anderen psychischen Eigenschaften wie folgt charakterisieren lässt (vgl. Steyer, Schwenkmezger, Notz & Eid, 1997): Befindlichkeit kennzeichnet das momentane innere Erleben und Empfinden eines Individuums ("erlebnismäßig repräsentiert") und nicht beobachtbares Verhalten. Eine Befindlichkeit ist im Gegensatz zu Gefühlen nicht auf spezifische Objekte (z.B. Personen, Dinge, Ereignisse, Organe) oder Situationen gerichtet und ist nicht an spezifische, erlebnismäßig präsente Ursachen gebunden. Sie...

Berliner Jugendlängsschnitt "Jugendentwicklung und Drogen". Primärdaten der zweiten Erhebungswelle (Jugendlichenstichprobe) 1983

Rainer K. Silbereisen & Klaus Eyferth
Die Studie wurde von den Primärforschern in der Serie "Berichte aus der Arbeitsgruppe TUdrop Jugendforschung" zum Erhebungszeitpunkt wie folgt charakterisiert: Gebrauch und Mißbrauch von Suchtmitteln durch Jugendliche sind Ausdruck allgemeiner Prozesse der Jugendentwicklung, deren Besonderheit nur im Kontext des Auseinanderlaufens von Jugend- und Erwachsenenkultur verstanden werden kann. Eine Schlüsselrolle zur empirischen Überprüfung kommt prospektiven Längsschnittstudien an Normalpopulationen zu. Mit Ausnahme einer Schweizer Studie wurden alle Untersuchungen dieser Art in den U.S.A. durchgeführt. Selbst die führenden...

Old Age and Autonomy: The Role of Service Systems and Intergenerational Family Solidarity. Primärdaten zur Europäischen Studie OASIS

Clemens Tesch-Römer, Andreas Motel-Klingebiel & Hans-Joachim Von Kondratowitz
The OASIS project ("Old Age and Autonomy: The Role of Service Systems and Intergenerational Family Solidarity") analyses the informal and formal provision of help and support to the elderly in a welfare state comparative perspective. The focus of the project is on the relation between intergenerational family help and welfare state support. While the “substitution” hypothesis states that generous provision of welfare state services crowds out family help to older people, the “encouragement” hypothesis predicts...

Freiburger Persönlichkeitsinventar FPI-R. Primärdaten der Normierungsstichprobe 1982

Jochen Fahrenberg, Rainer Hampel & Herbert Selg
Das Freiburger Persönlichkeitsinventar wurde aufgrund einer für die Bundesrepublik (Westdeutschland) repräsentativen Erhebung (N = 2035) weiterentwickelt und normiert. Vorausgegangen war seit den 1960er Jahren die Konstruktion einer Vorform, die jedoch nur an einem kleineren, zwar breit angelegten, aber nicht repräsentativen Datensatz (N = 630) und mehreren Vergleichsgruppen analysiert war. Deshalb wurde anlässlich der vierten Auflage des FPI im Jahr 1982 eine Repräsentativerhebung zur Testnormierung durchgeführt. Diese Erhebung sollte auch genutzt werden, neue Skalen zu entwickeln....

Psychosoziale Belastungen Jugendlicher. Primärdaten einer Längsschnittstudie zum Erleben des Golfkrieges

Jürgen Mansel
Untersucht wurden die durch das Ereignis "Golfkrieg" ausgelösten Veränderungen in der Wahrnehmung und Bewertung von Risikolagen in ihrem Zusammenspiel mit den Veränderungen in der psychosozialen Befindlichkeit von Jugendlichen. Im Mittelpunkt der Studie stehen die Wechselwirkungen von objektiven Bedingungen, deren Interpretation durch jugendliche Subjekte und intrapsychischen Vorgängen. Die Daten stammen aus repräsentativ angelegten Befragungen von Jugendlichen zu drei Messzeitpunkten vor, während und nach dem Golfkrieg. Mit Hilfe eines Fragebogens wurden soziodemographische Merkmale, politische Orientierungen, die Intensität...

Freiburger Persönlichkeitsinventar FPI-R. Primärdaten der Normierungsstichprobe 1999

Jochen Fahrenberg, Rainer Hampel & Herbert Selg
Das Freiburger Persönlichkeitsinventar FPI-R ist ein Persönlichkeitsinventar für Jugendliche und Erwachsene (von 16 Jahren bis ins hohe Alter). Es kann allgemein zum Assessment von Persönlichkeitsmerkmalen und im Rahmen der klinischen Diagnostik eingesetzt werden. Durch die 138 Items dieses Fragebogens werden 12 Persönlichkeitsmerkmale erfasst: Lebenszufriedenheit, Soziale Orientierung, Leistungsorientierung, Gehemmtheit, Erregbarkeit, Aggressivität, Beanspruchung, Körperliche Beschwerden, Gesundheitssorgen und Offenheit sowie die beiden Sekundärfaktoren (im Sinne Eysencks) Extraversion und Emotionalität (Neurotizismus). Die Testentwicklung ist in den Testmanualen (1. Auflage,...

Fragebogen zur Lebenszufriedenheit FLZ. Primärdaten der Normierungsstichprobe 1994

Jochen Fahrenberg, Michael Myrtek, Elmar Brähler & Jörg Schumacher
Der Fragebogen zur Lebenszufriedenheit FLZ wurde auf der Basis einer 1994 durchgeführten Erhebung bei 2870 Bewohnern der alten und neuen Bundesländer im Alter von 14 bis 92 Jahren rekonstruiert und normiert. Mit insgesamt 70 Items erfasst der FLZ die individuelle Zufriedenheit in 10 Lebensbereichen: (1) Gesundheit, (2) Arbeit und Beruf, (3) Finanzielle Lage, (4) Freizeit, (5) Ehe und Partnerschaft, (6) Beziehung zu den eigenen Kindern, (7) Eigene Person, (8) Sexualität, (9) Freunde, Bekannte, Verwandte, (10)...

Zufallserfahrungen und Interessenstruktur. Primärdaten einer Untersuchung zum Wahlverhalten von Studienanfängern

Jutta Von Maurice & Reinhold Scheller
Vor dem Hintergrund der Verwendung des Zufallsbegriffs in der psychologischen und soziologischen Literatur erfolgt die Entwicklung eines Modells, das den Zufall in ein rationales Kalkül einbettet. Dabei werden neun Arten von Zufallserfahrungen auf einer Zielebene (Alternative, Wissen, Emotion) und einer Quellenebene (Person, Ereignis, Information) unterschieden. Am Beispiel der Studienfachwahl wird erörtert, welche Relevanz zufälligen Erfahrungen beizumessen ist und inwiefern diese mit Merkmalen der Interessenstruktur einer Person in Beziehung stehen. Eine in diesem Zusammenhang durchgeführte Fragebogenerhebung...

Autoritäre Einstellungen und Statusmerkmale von ehemaligen Angehörigen der Waffen-SS und SS und der Wehrmacht. Forschungsdaten zur Studie

John M. Steiner & Jochen Fahrenberg
Das Forschungsprojekt geht auf eine Anregung von Else Frenkel-Brunswik zurück, auch einmal Deutsche mit der Faschismus (F)-Skala zu untersuchen. Die autoritäre, anti-demokratische Einstellung müsste sich besonders prägnant bei ehemaligen Angehörigen der SS (und der Waffen-SS) zeigen. Zum Vergleich kamen ehemalige Angehörige der Wehrmacht in Frage. Es handelt sich hier um einen Datensatz, der auch für die Validität der F-Skala von herausragender Bedeutung ist, jedoch – wie Meloen (1993, S. 52, S. 68) feststellte – kaum...

Formale Modelle von Komplexitätseffekten und Altersunterschieden im Arbeitsgedächtnis. Primärdaten zum Memory Updating-Experiment

Klaus Oberauer & Reinhold Kliegl
Das Arbeitsgedächtnis wird meist als System zum gleichzeitigen Erinnern und Verarbeiten von Information beschrieben. Die "Memory Updating"-Aufgabe ermöglicht, die Anforderungen an die beiden Komponenten - Erinnern und Verarbeiten - unabhängig voneinander feinstufig zu variieren. Eine numerische Version dieser Aufgabe haben wir verwendet, um die Kapazität des Arbeitsgedächtnisses von jungen und alten Erwachsenen zu messen. Dazu haben wir durch Manipulation der Darbietungszeit für einzelne Rechenoperationen für jede Person individuelle Zeit-Genauigkeitsfunktionen für Aufgaben mit zunehmender Belastung des...

Berliner Jugendlängsschnitt "Jugendentwicklung und Drogen". Primärdaten der sechsten Erhebungswelle (Jugendlichenstichprobe) 1987

Rainer K. Silbereisen & Klaus Eyferth
Die Studie wurde von den Primärforschern in der Serie "Berichte aus der Arbeitsgruppe TUdrop Jugendforschung" zum Erhebungszeitpunkt wie folgt charakterisiert: Gebrauch und Mißbrauch von Suchtmitteln durch Jugendliche sind Ausdruck allgemeiner Prozesse der Jugendentwicklung, deren Besonderheit nur im Kontext des Auseinanderlaufens von Jugend- und Erwachsenenkultur verstanden werden kann. Eine Schlüsselrolle zur empirischen Überprüfung kommt prospektiven Längsschnittstudien an Normalpopulationen zu. Mit Ausnahme einer Schweizer Studie wurden alle Untersuchungen dieser Art in den U.S.A. durchgeführt. Selbst die führenden...

Berliner Jugendlängsschnitt "Jugendentwicklung und Drogen". Primärdaten der ersten Erhebungswelle (Jugendlichenstichprobe) 1982

Rainer K. Silbereisen & Klaus Eyferth
Die Studie wurde von den Primärforschern in der Serie "Berichte aus der Arbeitsgruppe TUdrop Jugendforschung" zum Erhebungszeitpunkt wie folgt charakterisiert: Gebrauch und Mißbrauch von Suchtmitteln durch Jugendliche sind Ausdruck allgemeiner Prozesse der Jugendentwicklung, deren Besonderheit nur im Kontext des Auseinanderlaufens von Jugend- und Erwachsenenkultur verstanden werden kann. Eine Schlüsselrolle zur empirischen Überprüfung kommt prospektiven Längsschnittstudien an Normalpopulationen zu. Mit Ausnahme einer Schweizer Studie wurden alle Untersuchungen dieser Art in den U.S.A. durchgeführt. Selbst die führenden...

Berliner Jugendlängsschnitt "Jugendentwicklung und Drogen". Primärdaten der siebten Erhebungswelle (Jugendlichenstichprobe) 1988

Rainer K. Silbereisen & Klaus Eyferth
Die Studie wurde von den Primärforschern in der Serie "Berichte aus der Arbeitsgruppe TUdrop Jugendforschung" zum Erhebungszeitpunkt wie folgt charakterisiert: Gebrauch und Mißbrauch von Suchtmitteln durch Jugendliche sind Ausdruck allgemeiner Prozesse der Jugendentwicklung, deren Besonderheit nur im Kontext des Auseinanderlaufens von Jugend- und Erwachsenenkultur verstanden werden kann. Eine Schlüsselrolle zur empirischen Überprüfung kommt prospektiven Längsschnittstudien an Normalpopulationen zu. Mit Ausnahme einer Schweizer Studie wurden alle Untersuchungen dieser Art in den U.S.A. durchgeführt. Selbst die führenden...

Untersuchungen des Kommunikationslabors der Abteilung Sozialpsychologie und Forschungsmethoden der Freien Universität Berlin: Verteilen und Austauschen. Primärdaten

Hubert Feger & Uwe Czienskowski
Ausgangspunkt der vorgelegten Untersuchungsreihe war die 1966 im Journal of Experimental Social Psychology veröffentlichte Studie von Flament und Apfelbaum. Sie untersuchten den Einfluss der Kommunikation neutraler und positiver sozioaffektiver Werte auf die Gruppenstruktur, wobei die positiven und neutralen sozioaffektiven Werte durch versendbare Karten mit "+" gekennzeichnet oder leer waren. Es wurden 20 Gruppen zu je vier männlichen Pbn untersucht, die eine unterschiedliche Anzahl positiver Karten (d.h. unterschiedliche Ressourcen) zur Verfügung hatten. Die Autoren fanden heraus,...

Multimodale räumliche Aufmerksamkeit - Primärdaten einer EEG-Studie mit sehenden und blinden Personen

Kirsten Hötting, Frank Rösler & Brigitte Röder
Es gibt viele Belege dafür, dass räumliche Repräsentationen von verschiedenen Sinnessystemen geteilt werden. Die vorliegende Studie untersuchte, ob die räumliche Aufmerksamkeit in der taktilen und auditiven Modalität modalitätsübergreifend gesteuert wird und ob diese Prozesse durch sensorische Erfahrungen beeinflussbar sind. Dazu wurden sehende und geburtsblinde Versuchspersonen mit einem Paradigma zur selektiven räumlichen Aufmerksamkeit untersucht während gleichzeitig ereigniskorrelierte Potentiale abgeleitet wurden. In unterschiedlichen experimentellen Blöcken achteten die Versuchspersonen jeweils auf Reize einer bestimmten Raumposition und einer Sinnesmodalität....

Existentielle Schuld. Primärdatensatz der Längsschnitterhebung 1985

Leo Montada, Barbara Reichle & Angela Schneider
Demographische Daten, Einstellungen, Gerechtigkeitspräferenzen, Kognitionen, Emotionen und Aktionen angesichts objektiver Unterprivilegierung verschiedener Opfergruppen wurden an 434 erwachsenen Westdeutschen längsschnittlich erhoben. Es konnten zwei Reaktionsmuster identifiziert werden: Defensive Reaktionen (mit Leugnung der eigenen Verantwortlichkeit für die Notlage der Benachteiligten, Selbstverschuldungsvorwürfe an die Benachteiligten, Bagatellisierung der Notlage, Rechtfertigung eigener Besserstellung, Ärger über die Benachteiligten), versus prosoziale Reaktionen (mit der Wahrnehmung eigener Verantwortlichkeit für die Notlage der Opfer, Ungerechtigkeitsbewertungen, Wahrnehmung von Zusammenhängen zwischen der eigenen privilegierten und der...

Fahren unter Alkohol in Deutschland. Primärdaten zur Studie

Hans-Peter Krüger & Mark Vollrath
Am 1.1.1993 wurde in den neuen Bundesländern die Promillegrenze von 0 Promille auf 0.8 Promille erhöht. Um die Auswirkungen dieser Maßnahme zu überprüfen, wurden in Thüringen und Unterfranken (Kontrollregion) Ende 1992, im Frühling 1993 und Frühling 1994 mehr als 20.000 Autofahrer in Zusammenarbeit mit der Polizei angehalten und kurz über das Fahren unter Alkohol befragt. Außerdem wurde der Atemalkohol gemessen. Ein ausgewählter Teil der Fahrer wurde in einem zweiten Schritt ausführlich telefonisch befragt. Die wichtigsten...

Problematische Lebenssituationen und Symptome der psychosozialen Belastung bei polnischen und deutschen Jugendlichen. Primärdaten einer kulturvergleichenden jugendsoziologischen Analyse

Jürgen Mansel
Die Lebensphase Jugend befindet sich in allen Industrieländern in schnellem Umbruch. Durch ökonomische, soziale und kulturelle Wandlungsprozesse haben sich die Ausgangsbedingungen für den Übergang vom sozialen Status "Kind" in den sozialen Status "Erwachsener" innerhalb eines Jahrhunderts grundlegend verändert. In der Studie wird der Frage nachgegangen, welche subjektiven Beanspruchungen und Belastungen aus der Lebenssituation in Familie, Schule und Freizeitbereich für Jugendliche resultieren. Dabei wurden die psychosozialen Auswirkungen und Folgen der sozialen Ablösungsprozesse Jugendlicher von den Eltern,...

Berliner Jugendlängsschnitt "Jugendentwicklung und Drogen". Primärdaten der fünften Erhebungswelle (Jugendlichenstichprobe) 1986

Rainer K. Silbereisen & Klaus Eyferth
Die Studie wurde von den Primärforschern in der Serie "Berichte aus der Arbeitsgruppe TUdrop Jugendforschung" zum Erhebungszeitpunkt wie folgt charakterisiert: Gebrauch und Mißbrauch von Suchtmitteln durch Jugendliche sind Ausdruck allgemeiner Prozesse der Jugendentwicklung, deren Besonderheit nur im Kontext des Auseinanderlaufens von Jugend- und Erwachsenenkultur verstanden werden kann. Eine Schlüsselrolle zur empirischen Überprüfung kommt prospektiven Längsschnittstudien an Normalpopulationen zu. Mit Ausnahme einer Schweizer Studie wurden alle Untersuchungen dieser Art in den U.S.A. durchgeführt. Selbst die führenden...

Kontrolliertes Interaktions-Tagebuch (KIT): Primärdaten einer Längsschnittstudie

Jens B. Asendorpf
Zum Einsatz kommt das Tagebuchverfahren KIT. Erfasst werden alle psychologisch bedeutsamen sozialen Interaktionen eines Beobachtungszeitraums. Durch Aggregation über Interaktionen desselben Interaktionspartners werden soziale Beziehungen, und durch Aggregation über Beziehungen derselben Person werden Persönlichkeitseigenschaften diagnostiziert. Um die Nachteile retrospektiver Erinnerungen zu minimieren, wird die Durchführung strenger als üblich kontrolliert. Dennoch erwies sich KIT als praktikabel. In einer Längsschnittstudie führten 144 Studierende das Tagebuch jeweils 3 Wochen lang im ersten und 114 auch im zweiten Semester. Die...

Angst vor Gewalt. Primärdaten einer Studie zu jugendlichen Opfern und Tätern

Jürgen Mansel
Über Jugendliche wird in den Medien primär im Zusammenhang mit deren Gewalthandlungen berichtet. Da sich die Jugendgewalt aber hauptsächlich gegen Gleichaltrige richtet, ist davon auszugehen, dass diese öffentliche Berichterstattung die Jugendlichen selbst in starkem Maße verunsichert und sie befürchten lässt, Opfer von physischen Attacken der Gleichaltrigen zu werden. Vor diesem Hintergrund wurde auf Basis einer Befragung von Jugendlichen das Ausmaß der Ängste und der Besorgnis junger Menschen, Opfer einer Gewalttat und anderer krimineller Handlungen zu...

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