172 Works

Ergebnisse des AiF ZUTECH Forschungsprojektes Nr. 158 Z"Referenzwerte" für die Glasindustrie.

A. Pauksztat
Die Referenzformeln für die Glasindustrie ermöglichen eine transparenten Darstellung des Energiebedarfs sowie die Identifikation der relevanten Einflussfaktoren auf Energiebedarf und CO2-Emissionen. Gegenüber den bisher bestehenden Zahlenwerten werden in den Formeln die wesentlichen Einflussgrößen berücksichtigt. Insbesondere die Qualitätsanforderungen an die Glasschmelze sowie das Wannenalter sind wichtige Faktoren, die durch die Referenzformeln in die Bewertung der Energieeffizienz einer Schmelzwanne einfließen. Allerdings weist die Referenzformel für den Energiebedarf für die Glasindustrie mit der Qualitätszahl noch eine Unsicherheit auf....

Modifikation von Glasoberflächen mit Metallhalogeniden und Ammoniumverbindungen

A. Nadolny
Es ist bekannt, dass durch eine Kontaktierung heißer Glasoberflächen mit AlCl3- Dampf oder mit Ammoniumverbindungen eine deutliche Verbesserung verschiedener Eigenschaften von Glasprodukten zu erreichen ist. In diesem Zusammenhang sollten Aussagen dazu gewonnen werden, auf welchen strukturellen Veränderungen diese Eigenschaftsverbesserungen beruhen und in welchem Umfang andere Halogenverbindungen vergleichbare Effekte bewirken können. Thermodynamische Abschätzungen zeigten, dass eine Vielzahl von Metallhalogeniden prinzipiell geeignet sein sollte, wobei Chlorverbindungen die wirtschaftlich attraktivste Variante darstellen.

Schadenserkennung bei Glasflaschen durch Schwingungsanalyse mittels künstlicher neuronaler Netze

J. Forstner, R. Benning, M. Schmidt & A. Delgado
In dem vorgestellten Beitrag wird eine Methode der Schadenserkennung bei Getränkeflaschen vorgestellt, die bereits bei anderen Gütern, in diesem Fall Mehrwegkästen, erfolgreich, d.h. mit Erkennungsraten über 98%, angewandt werden konnte. Die Prüflinge werden durch eine mechanische Vorrichtung zum Schwingen angeregt, wobei die damit induzierte Schwingungsantwort vom Zustand der Flasche abhängt. Nach Registrierung des resultierenden Signals mittels optischer oder akustischer Methoden erfolgt nach einer Vorverarbeitung der Daten die Klassifizierung mittels KNN. Erste durchaus viel versprechende Ergebnisse...

Strategien zur Sicherung der Qualität von Recyclingscherben.

R. Pohl
Für viele Glasherstellungsprozesse stellen aufbereitete Altglasscherben einen wesentlichen Bestandteil bei der Gemengebereitung dar. Die Qualität der Altglasscherben beeinflusst dabei ganz entscheidend die Ausbeute bei der Glasproduktion. Diese Arbeit zeigt, dass die Zunahme des Kenntnisstandes zu Problemen der Glasherstellung und des Glasrecyclings sowohl bei unseren Mitarbeitern als auch durch Weitergabe bei unseren Glaslieferanten ein Kerninteresse im Strategieplan der Reiling-Unternehmensgruppe darstellt.

Messungen der Korngröße von staubförmigen Emissionen im Abgas von Glasschmelzwannen mit dem achtstufigen Andersen-MARK-III-Impaktor

A. Kasper & I. Ramrath
Staub gehört zu den klassischen Luftschadstoffen. Insbesondere die Feinstäube, d.h. Stäube mit einem aerodynamischen Durchmesser Ø bis 10 Mikrometer, werden und wurden in den letzten Jahren häufig öffentlich diskutiert. Aufgrund der nicht einsehbaren Berechnungen kann der Algorithmus des Auswerteprogramms nicht überprüft werden, aber die Auswertemethode ist bei allen Messungen gleich, und sie ist plausibel, ca. (80 ±10)% des Staubanteils ist PM10, ca. (60 ± 10)% PM2,5, innerhalb der Messgenauigkeit werden sehr feine Stäube genauso vermindert...

Spektrale Messung der im Verbrennungsraum von Glasschmelzwannen vorhandenen Strahlung im Rahmen des AiF-Forschungsvorhabens Nr. 80 ZN "Spektral".

B. Fleischmann, P. Baumann & A. Scherello
Ziel des gemeinsamen Forschungsvorhabens von HVG und GWI ist es, bei regenerativ befeuerten U-Flammenwannen die Verbrennungsregelung mit bestehenden Systemen so zu verändern, dass der direkte Wärmeeintrag ins Glasbad in dem Bereich erhöht wird, in dem die Glasschmelze für das Erreichen einer guten Produktqualität diesen hohen Energieeintrag auch in der Badtiefe benötigt. Dazu wird die Verbrennungsregelung so verändert, dass die Verbrennungszone länger wird, rußende und damit strahlendere Teile der Flamme in Richtung Durchlass verlagert werden sowie...

Optische Messung der Temperatur bei der Glasherstellung mit Pyrometern, Teil 1: Bestimmung der Temperatur von feuerfesten Bauteilen im Verbrennungsraum von Glasschmelzwannen.

B. Fleischmann
Bei der Messung einer absoluten Temperaturhöhe mit dem Pyrometer ist darauf zu achten, mit welchen anderen Flächen der anvisierte Messfleck im thermischen zwischen zwei räumlich nicht zu weit getrennten Flächen kommt es zur deutlichen Verfälschung der vom Pyrometer gemessenen Temperaturhöhe. Eine Abweichung von 20K von der wahren Temperatur einer Wand ist dabei keine Seltenheit. Dies kann bei der Überwachung von maximal erlaubten Werten schon zu Problemen bei der Korrosion von feuerfesten Materialien führen. Vor allem...

Temperatursimulationen und thermische Spannungen im Glas

N. Siedow
Die Temperatur ist ein wichtiger Parameter zur Herstellung „guter“ Gläser. Bei der Temperatursimulation im Glas muss die Wärmestrahlung berücksichtigt werden. Die vom Fraunhofer Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik entwickelten Approximationsalgorithmen zur numerischen Lösung der Strahlungstransportgleichung bilden einen guten Kompromiss zwischen der schnellen aber ungenauen Rosseland-Approximation und dem sehr rechenzeitintensiven aber genauen Diskrete Ordinaten Verfahren. Während die Semitransparenz des Glases für direkte Temperatursimulationen problematisch ist, kann sie genutzt werden, um indirekte Messverfahren zur Temperaturbestimmung im Inneren...

Standzeitverlängerung von Feuerfestmaterial im Kontakt mit Glasschmelze

H. Hessenkemper & R. Weigand
Es konnte gezeigt werden, dass eine Infiltration von Feuerfestmaterial durch Aluminium möglich ist und zur Erhöhung der Korrosionsbeständigkeit der Feuerfestmaterialien beiträgt. Dabei führt der Weg zum Erfolg über Aluminiumfolie, welche um die Probe gewickelt bei Temperaturen oberhalb von 700 °C eine Anreicherung von Aluminium im Feuerfeststein bewirkt. Bei diesen Temperaturen bildet sich Aluminiumschmelze, welche mit dem Sauerstoff in den Poren reagiert. Es kommt dadurch zu einer Unterdruckbildung im Porenraum, wodurch die hemmende Grenzflächenspannung überwunden wird...

Fügen von Glas und Metallbauteilen mit Hilfe von Laserstrahlung (AiF-Nr. 14414 N)

L. Richter
Das Ziel des Projektes war die Substitution der herkömmlichen Energiequelle durch Laserstrahlung und die Automatisierung der Handarbeit bzw. der halbautomatischen Prozesse zum Fügen von Glas und Metallbauteilen, sowohl im Bereich zylindrischer als auch ebener Glasbauteile. Hierbei erfolgte die Betrachtung an thermisch angepassten Verbindungen sowie Materialkombinationen unterschiedlicher thermischer Dehnung.

Messung und Modellierung des Wärmetransportes bei Formgebungsprozessen.

D. Höhne, M. Merkwitz & B. Pitschel
2008

Zur Wärmebilanz einer IS-Maschine - Einflüsse des Rinnensystems auf die Tropfen.

O. Burkhardt
Die Wärmebilanz der IS-Maschine brachte hervor, dass dem Tropfen bei der Külbelformung 34,64 kJ entzogen werden. Des Weiteren verliert der Tropfen 6,76 kJ bis er schließlich in die Vorform gelangt. Es wurde gezeigt, dass die Quasi-Tropfentemperatur vor der Vorform einen Unterschied von 10 K zwischen den inneren und den äußeren Stationen aufweist und am Külbel auf der Fertigformseite wiederzufinden ist. Ferner wurde ein Zusammenhang zwischen der Deflectortemperatur, der Tropfengeschwindigkeit und der Tropfenlänge festgestellt. Hier kann...

Farbe und Ästhetik von Dentalglaskeramiken.

D. Tauch & H. Bürke
Es konnte festgestellt werden, dass für transluzente und opaleszierende Materialien kein quantitatives Messverfahren existiert, während opake Materialien mit dem Spektralphotometer und transparente Materialien mit dem UV/VIS - Spektrometer charakterisiert werden können. Erst die Kombination unterschiedlicher Messverfahren gibt ein vollständiges Bild über die optischen Eigenschaften einer Glaskeramik.

Gasfilm-Levitation: Moderne Anwendungen für ein altbekanntes Prinzip.

C. Kunert
Die Gasfilm-Levitation beruht darauf, dass auf einer einem Glasposten zugewandten Fläche ein gleichmäßiger dünner Gasfilm gebildet wird, der den direkten Kontakt des Glases zur Formwand verhindert. Ein Wasserdampffilm verhindert den direkten Kontakt zur Wand (kein Haften/Kleben) und reduziert die Reibung (weniger Verschleiß) und den Wärmeübergang aus dem Glas in die Form deutlich. Bei der Übertragung dieses Prinzips auf andere Glasformungsprozesse zeigt sich, dass relativ zähe Schmelzen auf geeignet geformten Gaspolstern gehalten und geformt werden können.

Untersuchung der Wechselwirkungen der bei der Glasformgebung eingesetzten Schmiermittel mit dem Formenmaterial und der Glasoberfläche sowie deren Einfluss auf den Wärmetransport (AiF-Forschungsvorhaben Nr. 14850 BG)

R. Löbig
Der Einsatz von Formenschmiermitteln dient dazu, die Reibung des geschmolzenen Glases bei der Gleitbewegung an der Kontaktfläche bzw. die Klebeneigung zu mindern und die Ausbildung einer glatten, rissfreien Glasoberfläche zu ermöglichen. Die Kenntnis der tribologischen Vorgänge bei der Formgebung stellt ein wesentliches Element für die Prozessbeherrschung dar. Vorhandene Vermutungen sollen durch solides Faktenwissen ersetzt werden, damit eine Optimierung der Schmierung realisierbar ist.

Kalkhydrat als Rohstoff für die Glasindustrie.

H. Brendl & S. Luger
Devonische Kalksteine werden im Tagebau gewonnen, vorgebrochen und auf eine ofengängige Steingröße 60/140 mm in Brecheranlagen heruntergebrochen und abgesiebt. In modernsten, mit Erdgas befeuerten Doppelschachtöfen werden diese mit hohem thermischem Wirkungsgrad (85 %) zu weich gebranntem stückigem Kalk entsäuert. Bei Praxisversuchen wurden ca. 2 % des eingesetzten Kalksteinmehls durch Kalkhydrat ersetzt. Dabei wurden folgende Beobachtungen gemacht: höhere Temperatur der Gasbadoberfläche um 40 K bei gleicher Ofentemperatur wurden erreicht, erhebliche Reduzierung der Blasigkeit der Schmelze, Energieeinsparung...

Einfluss von Gasbeschaffenheitsänderungen auf den Glasherstellungsprozess – Teil 3: Gasbeschaffenheitsregelungen in Deutschland und Europa: Eine Übersicht

Leicher, J.;~Giese, A.
Den deutschen und europäischen Gasmärkten stehen in den nächsten Jahren erhebliche Veränderungen bevor. Traditionelle Bezugsquellen, etwa das westeuropäische L-Gas werden sich erschöpfen, während der Import aus außer-europäischen Quellen, z. B. aus Russland oder dem Nahen Osten, ansteigen wird [1]. Die Einspeisung brennbarer Gase aus erneuerbaren Quellen (z. B. Biogas oder Wasserstoff bzw. Methan aus Power-to-Gas-Anwendungen [2], [3] wird an Bedeutung gewinnen. Die Einspeisung von LNG, also verflüssigtem Erdgas, wird zunehmen. Seitens der EU gibt es...

Mathematische Modellierung - Ein Vergleich mit der Realität.

Th. Breitfelder & M. Lindig
2012

Entwicklung eines Analysensystems zur simultanen quantitativen Analyse von H2O, CO2, SO2, O2 und N2 in silicatischen Gläsern (HVG/AiF-Forschungsvorhaben Nr. 13653 BR).

K. Heide, C. Schmidt & D. Schöps
Das Analysensystem DEGAS besteht aus einer Thermowaage (NETZSCH STA 429) und einem Quadrupol-Massenspektrometer (Balzer QMA 125). Das Analysensystem gibt die Möglichkeit für eine simultane quantitative Bestimmung von H2O, CO2, O2, SO2. Für die Kalibration können verschiedene natürliche und technische Substanzen empfohlen werden. Der erhebliche zeitliche, technische und finanzielle Aufwand für die Analyse lässt jedoch einen Einsatz dieser Technik an einzelnen Produktionsstandorten nicht sinnvoll erscheinen.

Zur Funktion der Gläser in der LTCC-Technologie.

W.~A. Schiller
Der globale Trend zur Miniaturisierung und Funktionserweiterung mikroelektronischer Baugruppen und Systeme erfordert deutliche Fortschritte bei der Aufbau- und Verbindungstechnik (Packaging). Eines der innovativsten Packaging-Konzepte basiert auf der LTCC(Low-Temperature-Co-fired-Ceramic)-Multilayer-Folientechnik. Diese zeichnet sich durch eine Reihe von werkstoff- und technologieseitig begründeten Vorteilen aus, die sie für viele neue Anwendungen in der Mikrosystemtechnik, Sensorik und HF-Technik interessant macht. Die Mikrosystemtechnik als Querschnittstechnologie steht hier für viele Produkte aus der Informations- und Kommunikations- Technik, der Automobilelektronik/-mechatronik, der Medizintechnik, der...

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