172 Works

Untersuchung des Strahlungsverhaltens von Gas-Luft-Flammen durch das GWI durch numerische Simulation sowie Umsetzung der Ergebnisse am GWI Versuchsofen im Rahmen des AiF-Forschungsvorhabens Nr. 80 ZN "Spektral" Teil 2: Optimierung des direkten Wärmetransportes von der Flamme ins Glasbad mit bestehenden Brennersystemen.

A. Scherello, A. Giese & M. Kösters
In diesem Forschungsvorhaben wurde versucht ein bestehendes Brennersystem in Underport-Bauweise so zu modifizieren, dass durch eine Umsetzung eine Verbesserung der direkten Wärmeübertragung auf das Glasbad erzielt werden kann. Die modifizierten Underportsysteme sollten zunächst am Beispiel der GWI-Versuchsbrennkammer numerisch simuliert werden, um dann im Anschluss mittels einer weiteren Versuchsreihe die mathematische Modellierung zu bestätigen. Durch eine langgestreckte Verbrennungszone sollte erreicht werden, dass bei U-Flammenwannen im Bereich des blanken Glasspiegels – also am Quellpunkt der Glasbadströmung –...

Potentiale zur Optimierung der IS-Maschine

B Corves
IS-Maschinen sind heutzutage die am häufigsten gebräuchlichen Maschinen zur Produktion von Hohlglasbehältern. In Hohlglasverarbeitungsmaschinen werden verschiedenste Bewegungseinrichtungen eingesetzt, um aus geschmolzenem Glas einen fertigen Behälter zu formen. Dazu gehören besonders die aktiven Bewegungseinrichtungen, für die überwiegend ungleichförmig übersetzende ebene und räumliche Getriebe zum Einsatz kommen. Sie können in zwei Gruppen eingeteilt werden: jene, die Teile der Formenausrüstung bewegen, wie z.B. der Formenschließmechanismus, und jene, die den Külbel oder die fertige Flasche bewegen, wie zum Beispiel...

Welches Potential zur Energieeinsparung ist bei modernen Glasschmelzwannen noch vorhanden?

B Fleischmann
Berechnungen bzw. Abschätzungen des minimalen technologischen Energiebedarfs zur Schmelze von Glas zeigen, dass moderne regenerativ beheizte Glasschmelzöfen zur Herstellung von Behälterglas diesen Wert zu Beginn ihrer Wannenreise so gut wie erreicht haben. In die Berechnung gehen auch Faktoren ein, welche die Qualitätsanforderungen an das fertige Produkt berücksichtigen [4]. Wendet man dies auf andere Glasprodukte an, so ergibt sich auch hier, dass sich der Verbrauch zu Beginn der Wannenreise bei modernen Glasschmelzaggregaten unter Berücksichtigung der Glasart...

Die elektrische Zusatzbeheizung für Schmelzwannen - Technologiestand 2005.

R. Kessel & R. Sims
Trotz oberflächlicher ökonomischer Nachteile wird die elektrische Zusatzbeheizung auch heute häufig eingesetzt. Bei schwer schmelzbaren Sondergläsern, wie E-Glas und Pyrex® ist sie unerlässlich, aber auch bei Anlagen für Kalk-Natron-Glas werden Booster oft vorgesehen.

Nutzung der Verteilerrinnen von IS-Maschinen für die thermische Konditionierung von Glastropfen (AiF-Nr. 15223 N)

H. Müller-Simon, G. Bergmann & K. Kessler
Zwischen Speiser und Vorform ändert sich die Temperaturverteilung in einem Glastropfen unkontrolliert durch Abstrahlung, Konvektion und den Kontakt mit kalten Werkzeugen und Maschinenteilen. Dadurch werden Temperaturinhomogenitäten induziert, die zu einer ungleichmäßigen Glasverteilung im Produkt führen. Da die Festigkeit eines Behälters durch die Bereiche mit der geringsten Wanddicke bestimmt wird, ließen sich durch das Erzielen einer gleichmäßigen Wanddicke Rohstoffe und Energie einsparen. Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens sollen die Temperaturverteilung der Glastropfen und ihre Änderung zwischen dem...

Selenabscheidung aus dem Abgas - Theorie und Praxis.

A. Kasper
Selen verdampft aus Gemenge, Rauschmelze und Glasoberfläche sowie bei der Läuterung als SeO2-Gas. Die Selenverdampfung kann durch starkes Oxidieren (zum Selenat) und starkes Reduzieren (zum Selenid) erheblich vermindert werden, so dass eine gewisse primäre Emissionskontrolle möglich ist. Im Rauchgas liegt praktisch ausschließlich SeO2 vor.

Schaumbekämpfung bei der Glasschmelze .

K. Al~Hamdan, H. Hessenkemper & H. Mahrenholz
Im Labor wurden Versuche zum Einfluss der Temperatur, von Gasen und Chemikalien sowie durch Bubbling auf die Lebensdauer der Lamelle und des Schaums durchgeführt. Für diese Untersuchungen wurde eine Laborapparatur entwickelt. Der Versuchsaufbau ermöglicht die reproduzierbare, maschinelle Erzeugung einer Glaslamelle. Nach der Bildung der Schaumschicht wurde dieser Schaum durch die Eindüsung von ausgewählten Zusatzstoffen ( Na2SO4, NaCl, Zucker, NaOH, Ca(OH)2), Glasmehl, Sand) und Gasen ( SO2, CO, H2, Formiergas, CO2, N2, O2) bei konstanter Temperatur...

Einfluss von Gasbeschaffenheitsänderungen auf den Glasherstellungsprozess – Teil 4: Gasbeschaffenheitsänderungen und ihre Auswirkungen auf industrielle Feuerungsprozesse

Leicher, J.;~Giese, A.
Den deutschen und europäischen Gasmärkten stehen in den nächsten Jahren erhebliche Veränderungen bevor. Traditionelle Bezugsquellen, etwa das westeuropäische L-Gas werden sich erschöpfen, während der Import aus außer-europäischen Quellen, z. B. aus Russland oder dem Nahen Osten, ansteigen wird [1]. Die Einspeisung brennbarer Gase aus erneuerbaren Quellen (z. B. Biogas oder Wasserstoff bzw. Methan aus Power-to-Gas-Anwendungen [2], [3] wird an Bedeutung gewinnen. Die Einspeisung von LNG, also verflüssigtem Erdgas, wird zunehmen. Seitens der EU gibt es...

Einfluss von Gasbeschaffenheitsänderungen auf den Glasherstellungsprozess - Teil 5: Wasserstoff im Erdgas - Auswirkungen auf Verbrennungsvorgänge und die Glasherstellung

Leicher, J.;~Giese, A.
Ein Teilaspekt der aktuellen Diskussion über sich verändernde Erdgasbeschaffenheiten in Deutschland und der EU und die sich daraus ergebenden Auswirkungen auf industrielle Feuerungsprozesse ist die Möglichkeit, in Zukunft größere Mengen Wasserstoff in das Erdgasnetz einzuspeisen. Mit Hilfe von Elektrolyseuren könnte auf diese Weise überschüssige elektrische Energie in so genannten „Windwasserstoff“ umgewandelt und in der vorhandenen Erdgasinfrastruktur gespeichert werden, ein Konzept, das als „power-to-gas“ bezeichnet wird. Auf diese Weise könnte ein zentrales Problem von Wind- und...

Untersuchungen zum Einsatz verschiedener Selenträger für die Entfärbung von weißem Behälterglas

H. Müller-Simon & P. Griebenow
An einer Weißglaswanne der Vetropack Austria AG wurden Versuche zur Entfärbung von weißem Behälterglas mit verschiedenen Selenträgern durchgeführt. Üblicherweise erfolgt die Entfärbung an dieser Wanne mit einer Mischung aus Filterstaub und metallischem Selen. Für die Versuche stellte die Fima RETORTE Ulrich Scharrer GmbH, Röthenbach/Pegnitz, 150 kg Zinkselenit und 176 kg Calciumselenit zur Verfügung. Ergänzt wurden die Versuche durch eine Phase, in der nur metallisches Selen zur Entfärbung eingesetzt wurde.

Elektrische Servo-Antriebe in der IS-Maschine.

H. Bögert
2039

XRF-Ringversuchsergebnisse an einem Spuren-Referenzglas.

L. Meckel & A. Bartram
Die European Commission brachte 1999 ein Trace Reference Material, ein Spuren- Referenz-Glas mit der Bezeichnung CRM 664 heraus. Dieses Glas, ein Kalk-Natron- Glas mit Dotierungen von Antimon, Arsen, Barium, Cadmium, Chlorid, Chrom, Cobalt, Blei und Selen wurde bei der SCHOTT AG in Mainz geschmolzen. Das Glas wurde mit einem internationalen Ringversuch auf diese Elemente zertifiziert.Die Ringversuchsergebnisse zeigen, dass die XRF zur Analyse der Spuren-element- Konzentrationen in Glas, im Bereich kleiner 50 mg/kg (ppm) nur bedingt...

Rechtliche Aspekte bei der Messung von Emissionen

J. Suhlmann
Maßgebliche Rechtsgrundlage des Immissionsschutzrechtes bildet das Bundes- Immissionsschutzgesetz (BImSchG) und die aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Rechtsverordnungen (Bundes-Immissionsschutzverordnungen, zurzeit 36 Verordnungen). Zur Konkretisierung wurden Verwaltungsvorschriften in Form von technischen Anleitungen erlassen (TA Luft, TA Lärm).

Spektrale Messung der im Verbrennungsraum von Glasschmelzwannen vorhandenen Strahlung im Rahmen des AiF-Forschungsvorhabens Nr. 80 ZN "Spektral" Teil 2: Messungen mit dem Spektralradiometer und Auswertung.

B. Fleischmann
Im Rahmen des laufenden Forschungsvorhabens wurden bis jetzt an 5 Glasschmelzwannen Messungen mit dem Spektralradiometer der HVG vorgenommen. Die Messungen an der Grünglasschmelzwanne A sind die Grundlage zur Beurteilung der Maßnahmen, die im Laufe des Forschungsvorhabens ermittelt werden, um den direkten Wärmeeintrag in das Glasbad zu erhöhen.

NOx-Emissionsminimierung durch stöchiometrische Manipulation der Verbrennung in Praxis und Simulation

C. Heymann, M. Mancini & R. Weber
Die Versuche mit Sauerstoff zeigen, dass NOx-Emissionen unterhalb von 500 mg /Nm³ mit Hilfe von einfachen Primärmaßnahmen erreichbar sind. Versuche mit Luft und verbesserte CFDSimulationen deuten auf das gleiche Reduktionspotential beim Einsatz von Luft hin. Ergebnisse aus der ersten Installation werden innerhalb der nächsten Wochen vorliegen. Negative Effekte auf den Ofen wurden nicht identifiziert. Langzeittests zeigen keinen Einfluss auf die Glasqualität, deuten aber auf eine mögliche Energieeinsparung im Bereich von 1-3% hin. Ein messtechnischer Nachweis...

Ein neues Gerät zur simultanen Messung von Sauerstoff und Wasserstoff im Floatbad

A. Kasper & M. Technau
Sauerstoff ist ein unerwünschtes, aber (gerade deshalb) wichtiges Element im Floatbad der Flachglasproduktion. Quellen sind einerseits Öffnungen bzw. Undichtigkeiten im Floatbad, andererseits das Glas selbst, das über seine polyvalenten Elemente (z.B. Fe2O3 / FeO / Fe°; SO3 / S2-) als Oxidationsmittel wirkt.

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