172 Works

Generation (un)informiert?

Aylin Celebi, Katharina Hafner & Alina Schober
The research report at hand focuses on information behavior. The examined target group consists of adolescents between the ages of 16 and 20 in the area around Salzburg. For this purpose, we examined the use of media for the acquisition of knowledge pertaining to social and political issues. The aim of this study was to figure out in how far the type of information acquisition, i.e. media selection, frequency of use etc., has an impact...

The negotiated benefits of the digitized world

Sangam Silpakar
More than two decades ago, proponents of technology envisioned complex technologies and opportunities it would present to advance human life. Many of their predictions, like that of technology as our companion, a helping hand and a confidante have already come to life as Artificial Intelligence, computational journalism, news aggregation and algorithmic personalization take over. However, the optimistic cyber-utopians failed to encompass other less positive implications which are now apparent. Today, technology (dis)empowers us. On the...

„Die sagen halt nie die Wahrheit“

Annika Schreiter
Wie Jugendliche das Verhältnis von Medien und Politik sehen, ist kaum erforscht. Dabei ist der Beitrag der Medien in einer Demokratie entscheidend für die politische Meinungs- und Willensbildung. In einer qualitativen Interviewstudie gehe ich der Frage nach, wie Thüringer Jugendliche die Rolle der Nachrichtenmedien im politischen Prozess bewerten. Die Ergebnisse zeigen, dass die befragten Jugendlichen dem Wahrheitsgehalt der Nachrichtenmedien skeptisch gegenüberstehen und davon ausgehen, dass ihre Berichterstattung ausschließlich der Aufmerksamkeitsgenerierung dient. Die normative Funktion der...

What you watch is how you feel?

Susanne Praß & Carina Wiesinger
Die technischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahre haben die Fernsehnutzung maßgeblich verändert. Sie ist neben vielen anderen Phänomenen ebenfalls symptomatisch für den Medienwandel. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Nutzung von Video-On-Demand-Angeboten im Zusammenhang mit dem Bedürfnis nach Stimmungsregulierung im Sinne der Mood-Management-Theorie. Neben der Aufarbeitung des Forschungsstandes stehen die Fragen nach den Nutzungsmotiven und -situationen der Video-on-Demand-Nutzerinnen und -Nutzer im Mittelpunkt dieser Studie. Daraus geht u.a. hervor, dass die momentane Stimmung einen Einfluss...

Die Conjoint-Analyse als quantitative Bildanalysemethode

Sebastian Gerth
Die ursprünglich aus dem Marketing stammende, quantitative Methode der Conjoint-Analyse dient der Ermittlung von Nutzenwerten bestimmter Produkteigenschaften, um so das optimale, ganzheitliche Produkt für den Käufer zu kreieren. Dieser Ansatz lässt sich auf die Analyse von Bildern übertragen: So kann der Wirkanteil bestimmter Bildelemente an der Gesamtwirkung statistisch mit Hilfe eines Ranking-Verfahrens ermittelt werden. Der vorliegende Beitrag stellt die Conjoint-Analyse in ihrer Grundidee vor, formuliert entsprechende Notwendigkeiten der Anpassung für die Bildanalyse und erläutert am...

Die Zulässigkeit der Schlachtung von Tieren ohne Betäubung im Lichte der Verordnung ( EG ) 1099 / 2009 über den Schutz von Tieren zum Zeitpunkt der Tötung - polnische Erfahrungen

Grzegorz Lubeńczuk
Gegenstand des Beitrags ist die Frage der Zulässigkeit der Schlachtung von Tieren ohne Betäubung in der Republik Polen, ein-schließlich der sog rituellen Schlachtung, die als eine besondere Art der Schlachtung definiert wird, die durch den religiösen Ritus vorge-schrieben wird. Der Text enthält zunächst eine Analyse der diesbezüg-lich geltenden Rechtslage nach der 2002 erfolgten Aufhebung von Vor-schriften, die die Schlachtung von Tieren ohne Betäubung zuließen, wenn es der religiöse Ritus vorsah. Anschließend wendet sich der Text...

Women at war

Isabella Dissertori & Denise Langegger
Über Jahrtausende hinweg war das Kriegsgeschehen ausschließlich dem stärkeren Geschlecht – den Männern – vorbehalten. Sie waren es, die an vorderster Front das Vaterland verteidigten, sich in feindliches Terrain begaben, von den Kriegsschauplätzen der Welt berichteten und dabei ihr Leben riskierten. Frauen waren (wenn überhaupt) lediglich passiv am Krieg beteiligt, zum Beispiel in der Funktion als Krankenschwestern oder medizinischem Hilfspersonal. Erst seit Ende des 20. und Anfang des 21. Jahrhunderts hat sich diesbezüglich etwas geändert:...

Quod erat expectandum : the modus operandi of models and quantifications

Andreas Koch
This paper is a plea for a computational social geography (CSG). It argues that neglecting quantitative approaches in social geography leaves empirical socio-spatial facts incomplete. Numbers and their emergence through quantitative methods are indeed one possibility to raise a kind of uniqueness tofacts, phenomena, and events which cannot be realized by other approaches. CSG makes relationsvisible and comparable. It does so by applying the model approach adequately, i.e., to not equate models with reality and...

Musik für Wählerstimmen

Robert Singer
Eins der vielen Mittel, derer sich Parteien im Wahlkampf bedienen, sind YouTube-Videos. Dieses Paper beschäftigt sich speziell mit Musikvideos in YouTube der rechtspopulistischen Parteien FPÖ (Österreich) und SVP (Schweiz). Mittels einer Filmanalyse wurde ermittelt, welche Botschaften die unterschiedlichen Parteien in ihren Musikvideos vermitteln und wie sie sich unterscheiden.

Darstellen, Modellbilden

Hans-Stefan Siller & Karl Josef Fuchs

Journalismus 3.0

Theresa Fleißner
Es heißt, dass der Journalismus von heute online stattfindet. Newsrooms sind konvergent, sie sind integriert, Journalistinnen und Journalisten aus allen Medienformaten arbeiten zusammen und kreieren gemeinsam Beiträge für die Online-Portale, die nur das Beste aller Medien miteinander vereinen (vgl. Deuze 2012; Matzen 2014). So die Idealvorstellung. Die Realität liefert das böse Erwachen: Auch online sind Beiträge fast ausschließlich auf Text konzentriert. Ein Multimedia-Journalismus in Zeiten, in denen alles online ist, muss aber besser sein, um...

‘Up to date’ oder ‘far too late’?

Johanna Jung & Jennifer Woods
Anhand des Germanwings-Unglücks untersucht der vorliegende Artikel die Relevanz der Zeitung als Informationsquelle im Falle einer Katastrophe. Zu diesem Zweck wurde eine quantitative Befragung von 100 Personen mittels Online-Fragebogen durchgeführt. Die Angaben der Befragten wurden vor dem theoretischen Hintergrund des Uses-and-Gratifications-Ansatzes und hauptsächlich anhand ihrer Generationszugehörigkeit analysiert. Wie die Ergebnisse zeigen, erfährt die Print-Zeitung unmittelbar nach dem Ereignen einer Katastrophe einen vorübergehenden ‘Knick‘ in ihrem Stellenwert und ist als Erstinformationsquelle irrelevant. Wenig später holen Printausgaben...

Online campaigning

Lea Frank & Julia Rafschneider
Social network platforms play a central role in modern campaign planning. This article describes the role of social networks in the 2017 German parliamentary election. The study focuses on the performances of the parties on Facebook and Twitter, as well as on the electorate’s motives and their expectations towards the parties’ respective performances. Qualitative content analysis of the online profiles of selected parties as well as qualitative interviews with voters revealed that polarising parties in...

Crossmedia in der journalistischen Praxis

Lisa Breyl & Christine Löwen
Crossmedia dient als Strategie zur redaktionellen Umstrukturierung. Es stellt sich die Frage, ob sich die journalistische Praxis an Crossmedia angepasst hat. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass sich alle untersuchten Redaktionen im Prozess der Umstrukturierung befinden. Die größte Herausforderung der Zusammenführung von Print- und Onlineredaktionen liegt in den kulturellen Unterschieden der beiden Redaktionen. Ziel einer crossmedial arbeitenden Redaktion ist es, diese kulturelle Kluft aufzuheben. Durch die Einführung eines Newsroom-Konzepts kann dieses Ziel umgesetzt werden.

The Sharing Economy – From a promise for a bright future to a critical view on the present : Introduction to core competences II

Irina Bobicev
As rapid ICT revolution and the wide spread and adoption of digital tools by the population at large are continuously reshaping whole areas of human activity, technological developments play an increasing role in producing and steering socio-economic change. One of the areas undergoing serious disruption is economics, with consumer-producer dynamics as its core component. The digital –networked– environment is restructuring interactions and relations between individuals, social as well as economic, and creating new ways of...

Dürfen Tierschutz-Logos ein (rotes) Kreuz enthalten?

Rudolf Feik
In Umsetzung völkerrechtlicher Verpflichtungen schützt das Rotkreuzgesetz auch die Symbole der Rotkreuzbewegung. Das » rote Kreuz auf weißem Grund « darf nur mit Zustimmung des Vereins Österreichisches Rotes Kreuz verwendet werden. Obwohl sich das » rote Kreuz « mittlerweile zu einem allgemeinen Symbol für Hilfeleistung entwickelt hat, kann es auf Grund ( der Auslegung ) des Rotkreuzgesetzes ( durch den VwGH und den VfGH ) auch in abgewandelter Form nicht so ohne weiteres in Logos...

Bots as supporters of election campaigns in Great Britain

Nadine Kleinbauer & Martin Oberbichler
Nowadays, parties run their election campaigns specifically on the internet. Hence, the application of social bots on social media platforms is becoming a valid method for political propaganda. Automated programs can distribute numerous messages and foregrounding certain topics, which can have an impact on political debates. Experts fear that bots can influence discussions and the public opinion. Our empirical content analysis investigates if social bots were used during the election campaign of the general election...

Registration Year

  • 2017
    5
  • 2018
    160
  • 2019
    7

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