213 Works

Das Analogiedenken als Element einer psychodynamischen Psychotherapiewissenschaft

Bernd Rieken
Die Psychotherapiewissenschaft gewinnt als selbstständige Disziplin unter anderem dadurch Konturen, dass sie nicht allein dem kausalanalytischen Denken verpflichtet ist, sondern auch einem hermeneutischen Rationalitätsverständnis. Dazu zählt das in der Wissenschaftsgeschichte der Neuzeit an den Rand gedrängte Analogiedenken, und zwar insbesondere hinsichtlich psychodynamischer Richtungen innerhalb der Psychotherapiewissenschaft

Die Psychoanalyse des Mädchens

Gabriela Pap
In einer Rezension gibt es keinen Abstract.

SFU Forschungsbulletin, Nr. 2 (2014): Ausgabe 2/2014

Sigmund Freud PrivatUniversität
Interdisciplinary Psycho-Text-Puzzle (P-T-P) exemplarly applied on Psychoanalysis combined with Epistemology. An Experimental-hermeneutic Model Reflection...1-15 The Austrian Soul and its Political Self: History of a Difference...16-26 Questioning the candidate´s aptitude for psychotherapy training. Personality profile of beginners in psychotherapy science studies and psychotherapy training – an empirical contribution to psychotherapy training research...27-44 The Discovery of Personal Development...45-55 Transcultural Aspects of Psychotherapy...56-68

SFU Forschungsbulletin, Nr. 1 (2014): Ausgabe 1/2014

Sigmund Freud PrivatUniversität
Psychotherapy across National and Cultural Borders...I-II Characteristics of Buddhist Psychology...1-9 The “Good Practice” Training Philosophy in an International Psychotherapy Program...10-35 Meeting a Traditional Healer in Malawi...36-67

Multicultural Psychotherapy Experience: A Grounded Theory Study Among Psychotherapists in Austria

Fatma Tuba Aydin
The study analysed the psychotherapy experience of multicultural therapists with their diverse Muslim clients. From semi-structured interviews three major categories emerged: 1) resources for clients (family, religion) and therapists (e.g. knowledge, supervisions); 2) challenges (in the lives of clients, therapeutic relationship, therapy setting, and process); 3) coping strategies of therapists (e.g. motivating, psycho-educating, providing time and (in)direct challenge).

The Enlightenment Test

Gerald Virtbauer
The Enlightenment Test (ET) is introduced. The ET is a qualitative instrument that enables reflection on mindfulness and meditation and the question of enlightenment from a Buddhist psychological perspective.

Editorial

Bernd Rieken
Im Editorial gibt es keinen Abstract.

Das Fachspezifikum Individualpsychologie an der Sigmund-Freud-Privatuniversität (SFU) und der Österreichische Verein für Individualpsychologie (ÖVIP). Anmerkungen zu einem Trennungsvorgang.

Bernd Rieken
Im vorliegenden Aufsatz erfolgt eine Auseinandersetzung mit jenem Teil aus Wilfried Datlers Beitrag „Ist die Universität der rechte Ort für Psychotherapieausbildung und Psychotherapieforschung? Eine Replik auf Bernd Riekens ‚Überlegungen zur Akademisierung der Psychotherapie – am Beispiel der Sigmund-Freud-Privatuniversität Wien‘ unter Berücksichtigung weiterer einschlägiger Veröffentlichungen“ in der Zeitschrift für Individualpsychologie 2/2015, welcher in meiner Antwort an Wilfried Datler in der Zeitschrift für Individualpsychologie 3/2016 nicht angesprochen wird. Thematisiert werden der Trennungsprozess zwischen der Individualpsychologie an der...

Only the brave. Über die Eignung und Verwendungsmöglichkeiten von Märchen in der individualpsychologischen Psychotherapie

Nina Arbesser-Rastburg
Nicht nur in den bunten, zum Spielen einladenden Ecken der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie-Praxen sind Rotkäppchen und der böse Wolf anzutreffen, längst begegnet man Märchen auch in so manchem psychotherapeutischen Prozess mit Erwachsenen. Doch eignen sich Märchen überhaupt als therapeutisches Medium und, falls ja, wodurch und wie können sie verwendet werden? Ob und inwieweit dies im Kontext der individualpsychologischen Psychotherapie sinnvoll ist, soll im vorliegenden Artikel erörtert werden. Zu diesem Zwecke werden sowohl die dem Märchen...

Editorial

Manfred Reisinger & Brigitte Sindelar
In einem Editorial gibt es keinen Abstract.

Resilienzförderung durch Expressives Schreiben

Christine Haidacher
Pennebakers Schreibparadigma unterstützt die Resilienz durch Überwindung von Traumata. Es stellt sich die Frage, ob das Schreiben von Romanen, die sich mit für den bzw. die Schreibende lebensgeschichtlich relevanten Themen beschäftigen, auch die Resilienz fördern kann. Drei Texte der in Auschwitz gestorbenen jüdischen Autorin Irène Némirovsky wurden nach Pennebakers Methode ausgewertet und auch der biographischen Methode unterzogen. Eine Zunahme an emotional positiv bewerteten Wörtern, die Pennebaker als Indiz für die Wirksamkeit des Expressiven Schreibens sieht,...

Relationalität in der Individualpsychologie: Zwischen Realismus, Utopie und Hoffnung

Thomas Stephenson
Dem Rahmen dieser Sonderausgabe entsprechend wurde auf das ansonsten obligatorische Peer-Review-Verfahren und auf die Aufforderung an die AutorInnen, englisch- und deutschsprachige Abstracts und Key Words beizufügen, verzichtet.

Veranstaltungskalender

Redaktion ZfPFI

Parentifizierung – Kinder im Spannungsfeld zwischen Machtgefühl und Überforderung

Julia Deimel
Der Beitrag beschäftigt sich mit dem Phänomen der Parentifizierung von Kindern im Zuge elterlicher Beziehungskrisen und Trennungssituationen, das Kinder zwischen Machtgefühl und Überforderung spannt. Wenn die Stabilität der wichtigsten Bezugspersonen des Kindes durch Life-Events wie zum Beispiel Trennung bzw. Scheidung der Eltern ins Wanken gerät, bedeutet dies eine außerordentliche Belastung für das Kind, welche die Lebenssicherheit bedroht. Das Kind strebt dann danach, diese so weit und so schnell es ihm möglich ist, wiederherzustellen. Dabei kommt...

Eine in Freude erlebte "Generalprobe fürs Sterben"

Dagmar Hoffmann-Axthelm
Dem Rahmen dieser Sonderausgabe entsprechend wurde auf das ansonsten obligatorische Peer-Review-Verfahren und auf die Aufforderung an die AutorInnen, englisch- und deutschsprachige Abstracts und Key Words beizufügen, verzichtet.

Weibliche Resilienz im landwirtschaftlichen Kontext. Zum biografischen Selbstverständnis von Frauen in der Landwirtschaft und dessen Einfluss auf die psychische Gesundheit.

Maria Barbara Neubauer
Frauen in der Landwirtschaft integrieren in ihrem biografischen Selbstverständnis die Lebensform der vorindustriellen Einheit von Familie und Erwerbsleben ebenso wie postmoderne Einflüsse. Im Wandel der Geschlechterrollen, im Besonderen der der Frau, wird der Prozess sichtbar, der sich sowohl in der Familie als auch im Beruf im Spannungsfeld von Anpassung und Selbstbestimmung entwickelt. Diese Dynamik bringt im Zusammenhang mit dem Strukturwandel in der Agrarwirtschaft das familiäre und berufliche System in Bewegung. Anhand von 20 biografischen Interviews...

Editorial

Gabriela Pap
Zeitschrift für freie psychoanalytische Forschung und Individualpsychologie, Nr. 1 (2019): „Der nervöse Charakter“ im 21. Jahrhundert - Aktuelle gesellschaftliche Phänomene individualpsychologisch betrachtet

Staatsrassismus , Rassismus und Machtstreben in Österreich:

Susanne Rabenstein
Im Menschenbild Alfred Adlers ist tief verankert, den Menschen historisch aus seinen sozialen Verhältnissen heraus gewachsen zu sehen. Zur sozialen Dimension zählen nicht nur die persönlichen Beziehungen, sondern auch die gesellschaftspolitischen Bedingungen, in welche das Individuum eingebettet ist. Dem folgend sollen anhand des aktuellen sozialpolitischen Diskurses in Österreich diese Bedingungen und daraus resultierende Dynamiken im Licht der individualpsychologischen Theorie, vor allem des Machtstrebens, analysiert werden.

Towards serious game-based interventions for the treatment of childhood trauma

Simon Mayr, Brigitte Sindelar & Paolo Petta
Serious games use video game technology to deliver interactive worlds in support of a wide range of application areas. The vivid interest in the use of serious games in military and commercial settings stands in stark contrast to the paucity of empirical studies focused on game-based psychotherapy. We discuss the possibility and prerequisites of a serious game aimed at the support of individualized interventions to children suffering from childhood trauma.

"Cosí fan tutte“ oder „So machen es alle (Frauen)“

Lisa Winter

Editorial

Thomas Stephenson
In einem Editorial gibt es keinen Abstract.

Interdisziplinäres Psycho-Text-Puzzle (P-T-P) am Beispiel Psychoanalyse kombiniert mit Wissenschaftstheorie. Eine experimentalhermeneutische Modellreflexion

Kurt Greiner
Absolvent/Innen der Psychotherapiewissenschaft (PTW) erwerben an der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien (SFU) sowohl eine fundierte psychotherapiepraktische, als auch eine hochwertige psychotherapiewissenschaftliche Ausbildung auf akademischem Niveau. In diesem Sinne sollen SFU-Student/Innen der PTW insbesondere ein wissenschaftskritisches und theorienreflexives Bewusstsein entwickeln können. Experimentalhermeneutisches Denken, Forschen und Analysieren fördert nicht nur ein diesbezügliches Bewusstsein, sondern es regt darüber hinaus auch das kreative Gestaltungs- und Ausdrucksvermögen künftiger SFU-Psychotherapeut/Innen an. Der vorliegende Essay bietet nun eine Kurzeinführung in das psychotherapiewissenschaftliche...

Logotherapy and Advaita Vedānta: steps towards an integration

David Srakar & Gerald Virtbauer
This article aims at establishing initial steps towards a profound dialogue between logotherapy and Advaita Vedānta. Three main Advaitic concepts, namely the person (Sanskrit jīva), the inner organ (antaḥkaraṇa), and the Self (ātman) are introduced. It is analysed how these concepts may enrich Frankl’s dimensional anthropology.

Zwischen Macht und Ohnmacht

Nina Arbesser-Rastburg
Während die einen die #MeToo-Bewegung als einen längst überfälligen, mutigen Aufschrei gegen sexualisierte Gewalt verstehen, sehen die anderen darin eine überzogene Reaktion, die wahre Opfer untergehen lässt und Männer unter Generalverdacht stellt. Dieser Beitrag versucht, diesen Zugängen aus individualpsychologischer Perspektive zu begegnen und mögliche Chancen und Risiken der #MeToo-Bewegung zu beleuchten.

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