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Intertherapeutischer Bild-Prozess (ITBP). Eine transfermeneutische Forschungstechnik der Psychotherapiewissenschaft. Intertherapeutic Picture-Process (ITPP). A transfermeneutic research tool of Psychotherapy Science

Kurt Greiner
In diesem Aufsatz wird ein Verfahren für die kritische Reflexion von psychotherapeutischen Theorien vorgestellt, welches erst kürzlich an der Sigmund-Freud-Privatuniversität Wien im disziplinären Rahmen der Psychotherapiewissenschaft entwickelt wurde. Der sogenannte Intertherapeutische Bild-Prozess (ITBP) ist ein imaginationsförderndes Analyseinstrumentarium, das auf verfremdungstheoretischen Prinzipien (Konstruktiver Realismus) basiert und über die freie Gestaltung von Bildszenen unter Verwendung Therapieschulen-spezifischer Theoriebegriffe funktioniert, die sich in symbolisch verschlüsselter Form in einem Psychobild (PB) wiederfinden müssen. Hinter diesem innovativen Konzept von Therapieschulenforschung steht...

SFU Forschungsbulletin, Nr. 2 (2015): Ausgabe 2/2015

Sigmund Freud PrivatUniversität
The Psycho-Picture-Game (PPG). Sketch of an Imaginative-hermeneutic Concept...1-5 Trauma Therapy, Mirror Neurons and the curing Attachment...6-18 Offsite-the-Stage – Life “on” and “off” the Stage...19-31 The Improvement of Resilience by Expressive Writing...32-42 Female Resilience in a Rural Context. Mental Health of Women in Agriculture: The Influence of their Biographical Self-image....43-57 Assholism – Overcompensation or ruthlessness? James‘ Assholism, Rousseau’s General Will and Adler’s Overcompensation in Discussion....58-71

Vom kühlen Bier zum gemeinsamen Opus Magnum – 20 bereichernde Jahre der Kooperation mit Günter Heisterkamp

Peter Geißler
Dem Rahmen dieser Sonderausgabe entsprechend wurde auf das ansonsten obligatorische Peer-Review-Verfahren und auf die Aufforderung an die AutorInnen, englisch- und deutschsprachige Abstracts und Key Words beizufügen, verzichtet.

Die Entdeckung der Persönlichkeitsentwicklung

Peter J. Gowin
Das Konzept der Persönlichkeitsentwicklung steht im Zentrum vieler Diskurse in der Philosophie, den Kultur- und Sozialwissenschaften und auch in der Psychotherapiewissenschaft. Der vorliegende Artikel ergründet, wann und wo die Idee entstand, dass die Persönlichkeit etwas im Prinzip Entwickelbares sei, und dass man die Richtung in einem „richtigen“ Sinne beeinflussen könne. Er legt dar, dass die Forderung an den Menschen, an seiner Persönlichkeitsentwicklung zu arbeiten, bereits in der Renaissance bestand. Beim Philosophen Pico della Mirandola ist...

Zur Psychotherapieausbildung und dem Studium der Psychotherapiewissenschaft an der Sigmund-Freud-Privatuniversität Wien. Ein Beitrag zur Akademisierung der Psychotherapie aus studentischer Sicht.

Anna Jank
Sind Universitäten der rechte Ort, um Psychotherapie als Ausbildung und erstmalig auch als vollwertiges Studium anzubieten? Dieser Überlegung zur Akademisierung einer Wissenschaft soll hier nachgegangen werden. Durch eine studentische Perspektive wird versucht, in Anbetracht der aktuellen Diskussionen, Licht in die fachspezifische Ausbildung an der Sigmund-Freud-Privatuniversität und die Erfahrungen im Studium Psychotherapiewissenschaft vonseiten der Bildungsnehmer zu bringen.

Multicultural Psychotherapy Experience: A Grounded Theory Study Among Psychotherapists in Austria

Fatma Tuba Aydin
The study analysed the psychotherapy experience of multicultural therapists with their diverse Muslim clients. From semi-structured interviews three major categories emerged: 1) resources for clients (family, religion) and therapists (e.g. knowledge, supervisions); 2) challenges (in the lives of clients, therapeutic relationship, therapy setting, and process); 3) coping strategies of therapists (e.g. motivating, psycho-educating, providing time and (in)direct challenge).

Rezension

Gabriela Pap
Es gibt keinen Abstract in einer Rezension.

Rezension

Susanne Rabenstein
Es gibt keinen Abstract in der Rezension.

The relationships between personal values, moral foundations, religiosity and identity styles among adolescents

Gholamreza Sohrabpour, Shiva Khalili & Javid Takjoo
The aim of this study was to examine the relationship between values, moral foundations, religiosity, and identity styles among adolescents. Therefore, high school male students were selected by cluster sampling method and were administered with Berzonsky Identity Styles Inventory (ISI), Schwartz Value Survey , Moral Foundations Questionnaire (MFQ), and the Post-Critical Belief Scale (PCBS). Data were analyzed using Pearson correlation coefficient and multiple regression analysis. Results showed a significant positive correlation between informative identity style...

Zeitschrift für freie psychoanalytische Forschung und Individualpsychologie, Nr. 1 (2014): Ausgabe 1/2014

Sigmund Freud PrivatUniversität
Editorial...I-II The „Health Manual for the Tailoring Trade“ and Other Contributions to Social Medicine....1-15 Body and Soul in the Light of Psychoanalytical Individual Psychology...38-73 „Semper construere“. On learning and teaching social interest within Individual Psychology psychotherapy training....74-96 Children and Adolescents Caught in the Dungeon of World Wide Web...97-116 Community feeling revisited: Community orientation and key competences...16-37

Das Analogiedenken als Element einer psychodynamischen Psychotherapiewissenschaft

Bernd Rieken
Die Psychotherapiewissenschaft gewinnt als selbstständige Disziplin unter anderem dadurch Konturen, dass sie nicht allein dem kausalanalytischen Denken verpflichtet ist, sondern auch einem hermeneutischen Rationalitätsverständnis. Dazu zählt das in der Wissenschaftsgeschichte der Neuzeit an den Rand gedrängte Analogiedenken, und zwar insbesondere hinsichtlich psychodynamischer Richtungen innerhalb der Psychotherapiewissenschaft

Überlegungen zur leitenden Fiktion selbstverletzender Verhaltensweisen in Religion, Gesellschaft und Psychopathologie

Clemens Karpf & Brigitte Sindelar
Diese Arbeit setzt sich mit der leitenden Fiktion bei selbstverletzenden Verhaltensweisen auseinander und geht der Frage nach, inwiefern sich Fiktionen hinter den sozial akzeptierten Formen der Selbstverletzung, wie sie im Rahmen religiöser Rituale zugefügt werden, aber auch bei den als Verschönerungen des Körpers verstandenen Tätowierungen und Piercings von den Fiktionen bei Selbstverletzung als psychopathologischem Symptom unterscheiden. Dabei wird aus individualpsychologischer Sicht die Bezogenheit auf die Gemeinschaft als Aspekt der Unterscheidung der Fiktionen von sozial akzeptierten...

Individuelle Copingstrategien von Studierenden während des psychotherapeutischen Ausbildungsprozesses.

Birgitta Schiller, Kathrin Mörtl, Erzsébet Fanni Tóth & Jutta Fiegl
Das Ziel unseres Beitrages zur Ausbildungsforschung ist, herauszufinden, was einen kompetenten Therapeuten aus Studierendensicht ausmacht und wie die Ausbildung angehende Studierende auf diesem Weg begleiten kann. Studien haben gezeigt, dass es nicht an einer bestimmten Technik, dem Setting oder gar an der psychotherapeutischen Fachrichtung liegt, was wirkt, sondern es sich viel eher um die Persönlichkeit des Therapeuten und dessen Fähigkeit, eine tragfähige Beziehung zum Patienten herzustellen, handelt. Als Forschungsgegenstand wird vermehrt die Persönlichkeit des Auszubildenden...

The Role of Locus of Control and Religious Faith in the Development of Paranormal Beliefs

Reza Nasseri
There has been considerable debate regarding the relationship between religiosity, paranormal beliefs, and locus of control. It is generally established that individuals with external locus of control are more likely to hold paranormal beliefs. The relationship between religiosity and paranormal beliefs is inconclusive and still under investigation. Studying these constructs can be useful as they offer better understanding of the reasons people adopt such beliefs and whether they serve any benefits in terms of perceived...

Entwicklungsrisiko Rechtschreibschwäche (Legasthenie)

Brigitte Sindelar, Jan Aden & Christoph M. Sindelar
Lernstörungen wie Legasthenie oder Rechtschreibschwäche bei Kindern stellen nicht nur ein beträchtliches Risiko für die schulische Ausbildung und die berufliche Karriere des Kindes dar, sondern gehen mit einer hohen Gefährdung der seelischen Gesundheit aufgrund der psychischen Folgebelastungen einher. Die Forderung nach Wirksamkeitsnachweisen ist aufgrund des mittlerweile unüberschaubaren Angebots an Fördermaßnahmen ein „Muss“ zur Qualitätssicherung, allerdings ist die Eignung eines Untersuchungsdesigns der „Randomized Controlled“-Studien (RCT) für die Anwendung bei Wirksamkeitsstudien von Trainingsprogrammen zur Behandlung von Rechtschreibschwäche...

Role-Playing in Systemic Psychotherapy Training. How the Experience of Role-Playing in Systemic Therapy Training Opens the Repertoire of the Therapeutic Interventions and Relates Them to the First Therapeutic Experiences

Farizat Syrdybaeva & Corina Ahlers
The systemic idea of learning by doing is a basis for the role-playing. The role-playing is related to the forming of the therapist’s repertoire and way of conducting therapeutic session. The contributions of the role-playing influence the development of the student as a therapist. With the role-playing, students can get practice to improve skills, self-awareness, get supervision and feedback. Role-playing shows the student`s style of conducting therapy. The dynamic in the group influences personal experience...

Der Umgang mit dem Alter – heute wie damals

Paolo Raile
Das Alter ist nicht erst ein Thema des 21. Jahrhunderts. Bereits in den antiken Hochkulturen vor 2000 Jahren gab es kontroverse Diskurse über den Umgang mit alten Menschen in der Gesellschaft. Dieser Artikel handelt vom Stellenwert des alten Menschen in der Gesellschaft, von der richtigen Umgangsweise sowie von der adäquaten Versorgung dieses Teils der Bevölkerung. Aktuelle Ansätze der Altenbetreuung sind sehr heterogen – ein Zeitsprung in die Antike zeigt jedoch, dass vor zweitau- send Jahren...

Bindung und Veränderung in der psychotherapeutischen Beziehung: Grundlagen und Anwendung

Martina Heichinger
In einer Rezension gibt es keinen Abstract.

Wenn Kinder zu Eltern werden – Parentifizierung als Chance oder Risikofaktor für die kindliche Entwicklung

Julia Polz
Dieser Artikel befasst sich mit der Frage, inwieweit Parentifizierung als Chance oder als Risikofaktor kindlicher Entwicklung zu sehen ist. Es wird diskutiert, wie sich Familien im Laufe der Zeit entwickelt haben und welche Auswirkungen dies auf den Begriff des Gemeinschaftsgefühls nach Adler hat. Ein weiterer Teil der theoretischen Bearbeitung dieser Fragestellung beschäftigt sich damit, welcher Prozess der Parentifizierung das Kind aus dem Gemeinschaftsgefühl in das Minderwertigkeitsgefühl oder in ein Überlegenheitsstreben führt. Außerdem wird die natürliche...

Die Psychoanalyse des Mädchens

Gabriela Pap
In einer Rezension gibt es keinen Abstract.

Editorial

Bernd Rieken

Der nervöse Charakter im 21. Jahrhundert:

Martina Heichinger
Psychische Gesundheit beruht nach Alfred Adler auf der Fähigkeit eines Menschen, die drei sozialen Lebensaufgaben der Liebe, Arbeit und Gemeinschaft erfolgreich zu lösen. Der Umgang mit der Freizeit stellt für den Menschen im 21. Jahrhundert im Gegensatz zu der Zeit des Erscheinens von Adlers programmatischem Hauptwerk „Über den nervösen Charakter“ (1912a) eine zentrale und soziale Herausforderung dar. Es soll diskutiert werden, ob die Freizeitgestaltung als die im individualpsychologischen Sinne „vierte Lebensaufgabe des Menschen“ bezeichnet werden...

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