95 Works

Entwicklung des Antibiotikaverbrauchs in der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung

Jörg Bätzing-Feigenbaum, Maike Schulz, Mandy Schulz, Ramona Hering, Jana Gisbert-Miralles & Winfried V. Kern
Aufgrund der zunehmenden Probleme mit Antibiotikaresistenzen und Superinfektionen durch Clostridium difficile werden Analysen zur Entwicklung der Antibiotikaverordnung in Deutschland als wesentliche Voraussetzung für gezielte Qualitätssicherungsmaßnahmen angesehen. Jetzt wurden vertragsärztliche Arzneiverordnungsdaten von Patienten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) der Jahre 2008 bis 2014 ausgewertet, um Besonderheiten in der altersgruppenspezifischen und regionalen jüngeren Entwicklung von Antibiotikaverbrauchsmustern in Deutschland zu beschreiben. Berücksichtigt wurden alle ärztlichen Verordnungen von Fertigarzneimitteln mit dem ATC-Code J01 (Antibiotika zur systemischen Anwendung). Verordnungsvolumina wurden als...

Dermatologie

Zentralinstitut Für Die Kassenärztliche Versorgung In Deutschland (Zi)

Analyse regionaler Unterschiede in der Präva- lenz und Versorgung depressiver Störungen auf Basis vertragsärztlicher Abrechungsdaten – Teil 1 Prävalenz

M. Erhart & D. Von Stillfried
Depressionen gehören zu den weltweit häufigsten psychischen Erkrankungen und sind nach Schätzungen der WHO die drittstärkste Ursache für einen Verlust an behinderungsfreier Lebenszeit. Eine dezidierte Beschäftigung mit dieser Thematik ist daher fast unumgänglich. Auf Basis der vertragsärztlichen Abrechnungsdaten von 2007 wurde für Deutschland eine „administrative“ Prävalenz von 10,2% ermittelt. Frauen sind dabei doppelt so häufig betroffen wie Männer (12,8% vs. 6,4%). Auffällig ist der zweigipflige Altersverlauf der Depressionsprävalenz. So steigt die Prävalenz zunächst bis zum...

Influenza- und Pneumokokkenimpfung bei Patienten mit rheumatoider Arthritis im Vergleich zu alters- und geschlechtsgematchten Kontrollen: Eine Sekundärdatenanalyse

A. Luque Ramos, F. Hoffmann, J. Callhoff, A. Zink & K. Albrecht
Bei dieser Arbeit handelt es sich um einen der beiden Preisträger des Zi-Wissenschaftspreises 2016. Der Preisträger stellt seine Arbeit am 25. Januar 2017 auf der Sitzung der AG Versorgungsatlas vor. Die Freischaltung des Berichtes erfolgt im Anschluss an die Preisverleihung. Die Arbeit beschäftigt sich mit der speziellen Fragestellung der Impfabdeckung bei Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA). Hierzu wurde im Rahmen des BMBF geförderten Projekts PROCLAIR (linking Patient Reported Outcomes with CLAIms data for health services...

Erläuterungen zum Beitrag Vertragsärzte und -psychotherapeuten je 100.000 Einwohner im Jahr 2013 nach Bedarfsplanungsfachgebieten und -regionen

Mandy Schulz, Maike Schulz, J. Bätzing-Feigenbaum & D. Von Stillfried
Im vorliegenden Beitrag wird die Anzahl der Vertragsärzte und -psychotherapeuten je 100.000 Einwohner nach Bedarfsplanungsfachgebieten gemäß Bundesarztregister zum Stichtag 31.12.2013 dargestellt. Die Einteilung der Fachgebiete sowie der Planungsregionen folgt dabei der ab 2013 gültigen Neufassung der Bedarfsplanungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Dieser Beitrag setzt den bereits im Versorgungsatlas veröffentlichten Bericht zu den Arztzahlen fort (siehe unter Versorgungsstrukturen, Erstbericht vom 01.02.2012 für das Jahr 2010, Update vom 11.03.2014 für die Jahre 2011 und 2012). Im Unterschied...

Masernimpfungen gemäß STIKO-Empfehlungen anhand vertragsärztlicher Abrechnungsdaten von 2009 bis 2014

B. Goffrier, Mandy Schulz & J. Bätzing-Feigenbaum
Hintergrund: Deutschland strebt ebenso wie die gesamte WHO-Region Europa die Elimination der Masern an. Hierzu ist eine Impfquote von 95% der Gesamtbevölkerung notwendig, um die notwendige Her-denimmunität herzustellen. Entsprechende Zielsetzungen zur Erreichung dieser Quote wurden in der Vergangenheit immer wieder aufgeschoben, aktuell auf das Jahr 2020. Inzwischen erfolgt auch auf kleinräumiger Ebene eine regelmäßige Surveillance der Impfquoten durch das RKI. Die bisherigen Erkenntnisse sollen durch tiefergehende Analysen ergänzt werden und neue Ansätze zur Erhöhung der...

Impfung gegen saisonale Influenza in der Schwangerschaft gemäß STIKO-Empfehlung - Analyse anhand von Schwangerschaftskohorten 2010 bis 2014

Jörg Bätzing-Feigenbaum, Mandy Schulz, Lotte Dammertz & Benjamin Goffrier
Im Rahmen der Influenza-Pandemie 2009/2010 wurde beobachtet, dass bei Frauen während der Schwangerschaft ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe und Mortalität besteht. In 2010 wurde daher von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) eine Empfehlung zur Indikationsimpfung von Schwangeren gegen saisonale Influenza veröffentlicht. Alle Schwangeren sollen ab dem 2. Trimenon, bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens ab 1. Trimenon geimpft werden. Neuere Untersuchungen zeigen darüber hinaus auch einen positiven Effekt bei Neugeborenen...

Zusammenhang zwischen sozio-ökonomischer Deprivation und dem Krebsüberleben in Deutschland

Lina Jansen, Andrea Eberle, Katharina Emrich, Adam Gondos, Bernd Holleczek, Hiltraud Kajüter, Werner Maier, Alice Nennecke, Ron Pritzkuleit & Hermann Brenner
Krebserkrankungen und das Überleben einer solchen Erkrankung sind Forschungsthemen von weltweiter Relevanz. In vielen Ländern –auch solchen, die über ein umfassendes uns leistungsfähiges Gesundheitssystem verfügen – und für viele Krebsarten kann ein Zusammenhang zwischen dem sozio-ökonomischen Umfeld der Krebspatienten und deren Überleben nach einer Krebserkrankung nachgewiesen werden. Ob dieser Zusammenhang, der ursächlich vermutlich auf Unterschiede in den Patientencharakteristika (z.B. Lebensstilfaktoren, Begleiterkrankungen), Tumorcharakteristiken (z.B. Stadium) und in der medizinischen Versorgung zurückzuführen ist, auch in Deutschland vorhanden...

Arztkontakte im Jahr 2007 – Hintergründe und Analysen

B. Riens, M. Erhart & S. Mangiapane
Die durchschnittliche Arztkontaktzahl pro Patient und Jahr ist ein wichtiger Indikator für die Inanspruchnahme des ambulanten Versorgungssektors. Da das Ausmaß eben dieser Versorgungsatlas-Bericht Nr. 12/01 Inanspruchnahme in Deutschland immer wieder zum (medialen) Diskussionsthema wird, die Betrachtung der Daten aber oft nur auf Mittelwerte beschränkt bleibt, ist eine differenzierte Analyse der Zahl der Arztkontakte dringend notwendig. Im Jahr 2007 hatten GKV-Versicherte durchschnittlich 17 Arztkontakte, wobei Frauen häufiger den Arzt aufsuchen als Männer (20 vs. 14). Allerdings...

Regionale Mitversorgungsbeziehungen in der ambulanten Versorgung

T. Czihal, D. Von Stillfried & M. Schallock
Mit dem GKV-Versorgungsstrukturgesetz (GKV-VStG) beauftragt der Gesetzgeber die gemeinsame Selbstverwaltung, die bisherigen Methoden der Bedarfsplanung zu überprüfen. Die neue Regelung impliziert, dass die Bedarfspläne gemäß § 99 SGB V auf empirische Analysen rekurrieren, mit denen die Bedeutung der Risikostrukturfaktoren Demografie, Morbidität und Sozialstruktur auf die Inanspruchnahme ärztlicher Behandlung spezifiziert werden kann. In diesem Beitrag wird hervorgehoben, dass für diesen Zweck auch das räumliche Inanspruchnahmeverhalten der Patienten beachtet werden sollte und so die scheinbar gegebene Bezugsgröße...

Psychologische Psychotherapie

Zentralinstitut Für Die Kassenärztliche Versorgung In Deutschland (Zi)

Teilnahme an der Jugendgesundheitsuntersuchung J1 – Eine retrospektive Kohortenstudie

B. Riens & S. Mangiapane
Die Jugendgesundheitsuntersuchung J1, die seit 1998 zum Leistungsangebot der gesetzlichen Krankenkassen gehört, umfasst neben einer kompletten körperlichen Untersuchung eine anamnestische Erhebung der gesamten Lebenssituation. Auch wenn es mittlerweile Hinweise dafür gibt, dass diese Vorsorgeuntersuchung dazu beitragen kann, gesundheitliche Probleme zu erkennen, wird immer wieder die geringe Teilnahmerate bemängelt. Ziel der vorliegenden Studie ist eine regionale Analyse der 4-Jahres-Inanspruchnahmeraten auf Basis bundesweiter vertragsärztlicher Abrechnungsdaten. 43,4% der im Jahr 2010 15-Jährigen nehmen in den Jahren 2007-2010 die...

Psychiatrie

Zentralinstitut Für Die Kassenärztliche Versorgung In Deutschland (Zi)

Teilnahmeraten zur Beratung über Darmkrebs und zur Früherkennung im regionalen Vergleich

B. Riens, M. Schäfer & L. Altenhofen
Darmkrebs stellt sowohl bei Männern als auch bei Frauen die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland dar und führte im Jahr 2008 zu 26.662 Todesfällen. Während die primärpräventiven Maßnahmen überwiegend lebensstilassoziiert sind, stehen zur Sekundärprävention eine Reihe von Untersuchungsverfahren zur Verfügung. Eine dieser Untersuchungen ist die Früherkennungs-Koloskopie, welche von GKV-Versicherten erstmalig ab einem Alter von 55 Jahren in Anspruch genommen werden kann, eine zweite in einem Abstand von 10 Jahren, wenn die erstmalige Durchführung vor dem 65....

Urbanität: neue Dimension zur Beschreibung der sozioregionalen Lage

Mandy Schulz, J. Bätzing-Feigenbaum, Maike Schulz & D. Von Stillfried
Mit der Neufassung der Richtlinie für die ambulante vertragsärztliche Bedarfsplanung wurde neuartiger Gestaltungsspielraum hinsichtlich der Berücksichtigung regionaler Besonderheiten eröffnet [1]. Wie in den tragenden Gründen zur Beschlussfassung formuliert, gehören hierzu „… insbesondere die regionale Demografie bzw. Morbidität, räumliche Faktoren oder auch besondere Versorgungslagen. Gut gesichert ist auch der Zusammenhang zwischen sozioökonomischen Faktoren und der Morbidität einer Bevölkerung.“ Im vorliegenden Beitrag wird anhand deutschlandweiter kreisbezogener Indikatoren der amtlichen Statistik eine mögliche Charakterisierung regionaler sozioökonomischer Besonderheiten (=...

Leitliniengerechte Therapie bei Herzinsuffizienz

B. Riens & J. Bätzing-Feigenbaum
Die Herzinsuffizienz stellt eine der häufigsten internistischen Krankheiten dar und steht an erster Stelle der Gründe für eine stationäre Krankenhausaufnahme. Zahlreiche Studien weisen darauf hin, dass eine Therapie nach evidenzbasierten Leitlinien die Letalität und Morbidität der Patienten senken, sowie die Lebensqualität verbessern kann. In der vorliegenden Studie soll untersucht, in wie weit eine leitliniengerechte Behandlung der Patienten mit Linksherzinsuffizienz in Deutschland erfolgt und in welchem Umfang regionale Variationen dabei eine Rolle spielen. Grundlage der vorliegenden...

Antibiotika-Verordnungen im Jahr 2010 im regionalen Vergleich

J. Augustin, S. Mangiapane & W. Kern
60 Jahre nach ihrer ersten Anwendung gehören Antibiotika zu den häufigsten Arzneimittelverordnungen in Deutschland. Ihr breiter Einsatz wird inzwischen kritisch beurteilt, da die zunehmend zu beobachtende Entwicklung von Resistenzen auf die häufige bzw. unsachgemäße Anwendung zurückgeführt wird. Ein regelmäßiges Monitoring des Antibiotika-Verordnungsgeschehens in Deutschland ist vor diesem Hintergrund unerlässlich. Gemäß der bundesweiten Arzneiverordnungsdaten (§300 SGB V) haben 31,5% aller GKV-Versicherten im Jahr 2010 ein Antibiotikum verordnet bekommen. Die höchsten Verordnungsraten finden sich dabei mit 55,7%...

Populationsbildung auf Grundlage von Abrechnungsdaten der vertragsärztlichen Versorgung

S. Mangiapane, B. Riens & J. Augustin
Die bundesweiten, Krankenkassen übergreifenden vertragsärztlichen Abrechnungsdaten sind für das Zi eine der Hauptdatengrundlagen für Versorgungsanalysen. Da diese Daten keine Versichertenstammdaten und somit keine eindeutige Kennzeichnung eines Patienten enthalten, muss eine Patientenentität zunächst über eine Kombination der pseudonymisierten Versichertennummer, der Krankenversichertenkarten-IK und dem Geburtsdatum eines Patienten gebildet werden. Dies hat zur Folge, dass die Patientenzahl in den Abrechnungsdaten höher ist als die Anzahl gesetzlich Krankenversicherter, die gemäß KM 6-Statistik offiziell zum 1.7. eines Jahres gemeldet sind....

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern und Jugendlichen in der ambulanten Versorgung in Deutschland

R. Hering, Mandy Schulz, A. Wuppermann & J. Bätzing-Feigenbaum
Seit vielen Jahren bildet die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ein Thema von großem Interesse. Nationale und internationale Studien berichten immer wieder von steigenden Diagnosezahlen. Jedoch sind die Ergebnisse unterschiedlicher Studien aufgrund verschiedener Datengrundlagen und Einschlusskriterien oft nur eingeschränkt miteinander vergleichbar. Ambulante Abrechnungsdaten sowie Arzneiverordnungsdaten der Jahre 2008 bis 2011 bieten hier eine alternative Möglichkeit, die Entwicklung von Diagnostik und Medikation auf Basis einer einheitlicher Datengrundlagen über einen Vierjahreszeitraum zu beobachten. Im Analysezeitraum von 2008 bis 2011 werden...

Medikamentöse Behandlung von Patienten mit Demenz unter besonderer Berücksichtigung regionaler Versorgungsunterschiede

Mandy Schulz, J. Bohlken, Maike Schulz, R. Hering & D. Von Stillfried
Laut Deutscher Alzheimer Gesellschaft leben derzeit etwa 1,5 Mio. Personen mit Demenz (PmD) in Deutschland. Aufgrund der demografisch bedingten Alterung der Bevölkerung wird die Zahl der PmD zukünftig weiter zunehmen. Dies führt zu steigenden Anforderungen an die ambulante ärztliche Versorgung. Mit der vorliegenden Studie wird die medikamentöse Behandlung von PmD dargestellt, nachdem in 2014 ein Bericht des Versorgungsatlas zur diagnostischen und therapeutischen Leistungsdichte von neu erkrankten, zu Hause lebenden Patienten mit Demenz veröffentlicht worden war....

Medikamentöse Versorgung von Patienten mit inzidenter rheumatoider Arthritis in Deutschland: eine Auswertung bundesweiter vertragsärztlicher Arzneiverordnungsdaten 2009 bis 2015

Annika Steffen, Jakob Holstiege, Kerstin Klimke, Manas K. Akmatov & Jörg Bätzing
Gemäß der aktuellen Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie sollen Patienten mit neu diagnostizierter rheumatoider Arthritis (RA) unmittelbar nach Diagnosestellung mit krankheitsmodifizierenden Antirheumatika (engl. disease-modifying antirheumatic drugs, DMARDs) behandelt werden. Ziel der vorliegenden Untersuchung war es, die medikamentöse Versorgungsrealität von Patienten mit neu diagnostizierter RA in Deutschland abzubilden und dabei die regionale wie auch demographische Variation zu beleuchten. Die vorliegende Untersuchung basiert auf den bundesweiten vertragsärztlichen Arzneiverordnungsdaten. Als RA-inzident wurden alle Patienten im Alter von...

Diagnoseprävalenz und -inzidenz von Asthma bronchiale – Ergebnisse einer Studie mit Versorgungsdaten aller gesetzlich Versicherten in Deutschland (2009–2016)

Manas K. Akmatov, Jakob Holstiege, Annika Steffen & Jörg Bätzing
Asthma bronchiale gehört sowohl im Kindes- und Jungendalter als auch bei Erwachsenen zu den häufigsten chronischen Gesundheitsproblemen. Die vorliegende Studie liefert aktuelle Daten zu Diagnoseprävalenz und-inzidenz von Asthma in Deutschland. Zudem untersucht die Studie regionale, einschließlich kleinräumige Unterschiede in der Diagnoseprävalenz und -inzidenz von Asthma. Die Diagnoseprävalenz stieg im Untersuchungszeitraum 2009 bis 2016 bei Erwachsenen an, während sie bei Kindern und Jugendlichen nahezu konstant blieb. Regional bestanden beträchtliche kleinräumige Unterschiede.

Versorgungsatlas Rheinland-Pfalz 2014 Schwerpunkt: Zukunft der hausärztlichen Versorgung

Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP)
Schwerpunktthemen des in 2014 erschienenen Versorgungsatlas Rheinland-Pfalz der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP) sind die (a) Zukunft der hausärztlichen Versorgung und (b) Räumliche Fragen zum Versorgungsgeschehen. Aus dem Abschnitt - Zukunft der hausärztlichen Versorgung - werden folgende vier Indikatoren zur Darstellung aufgenommen: (1) der Anteil der Hausärzte, die in RLP bis 2020 altersbedingt ausscheiden und ersetzt werden müssen [Angabe in %]; (2) der Anteil multimorbider Patienten an allen GKV-Versicherten in RLP in 2011 [Abweichung in...

Die kleinräumige Verteilung der Hypertonie in Abrechnungsdaten der AOK Nordost. Welchen Einfluss hat regionale Deprivation?

Boris Kauhl, Werner Maier, Jürgen Schweikart, Andrea Keste & Marita Moskwyn
Hintergrund: Hypertonie gehört zu den am häufigsten diagnostizierten chronischen Erkrankungen in Deutschland. Eine an der Erkrankungslast orientierte Bedarfsplanung und zielgerichtete Präventionsmaßnahmen sind notwendig, um durch Bluthochdruck hervorgerufene Folgeerkrankungen zu vermeiden. Die derzeitige gesundheitspolitische Diskussion um die Einbeziehung eines Deprivationsfaktors in die Bedarfsplanung ist in Deutschland noch relativ jung, obwohl bereits eine Vielzahl von Studien gezeigt hat, dass regionale Deprivation unabhängig von individuellen Merkmalen einen negativen Einfluss auf die Gesundheit der Bevölkerung aufweist. Das Ziel unseres...

Entwicklung der ambulanten Antibiotikaverordnungen im Zeitraum 2008 bis 2012 im regionalen Vergleich

R. Hering, Mandy Schulz & J. Bätzing-Feigenbaum
Seit Jahren werden bei bakteriellen Infektionserregern zunehmende Resistenzen gegenüber bestimmten Antibiotika beobachtet. An dieser Entwicklung ist neben anderen Einflüssen auch die Anwendung von Antibiotika in der Medizin beteiligt. Dies führt zu einer intensiven und anhaltenden Diskussion über einen der medizinischen Indikation angemessenen Antibiotikaeinsatz und die Risiken eines dar- über hinaus gehenden Verbrauchs. Konsequentes Monitoring im regionalen und zeitlichen Verlauf ist erforderlich. Im ambulanten Bereich geben u. a. Arzneimittelverordnungsdaten -Aufschluss. Ziel der vorliegenden Arbeit ist die...

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