98 Works

Regionale Entwicklung der geförderten Weiterbildung Allgemeinmedizin im ambulanten Versorgungssektor in Deutschland im Zeitraum 2010 - 2012

J. Bätzing-Feigenbaum, I. Blanke, R. Hering, M. Wandrey & M. Schulz
Zwei Drittel der demnächst aus der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung altersbedingt ausscheidenden Ärzte sehen gemäß Ärztemonitor 2014 der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) große Schwierigkeiten, Nachfolger für ihre Praxen zu finden. Eine der Voraussetzungen für die zukünftige Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung ist eine qualitativ und quantitativ angemessene Weiterbildung in der Allgemeinmedizin, um eine hinreichende Anzahl an Hausärzten für die anstehenden Praxisnachbesetzungen zu gewährleisten. In 2008 haben die KBV, der Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) sowie die Deutsche Krankenhausgesellschaft...

Zukünftige relative Beanspruchung von Vertragsärzten – Eine Projektion nach Fachgruppen für den Zeitraum 2020 bis 2035

Mandy Schulz, T. Czihal, J. Bätzing-Feigenbaum & D. Von Stillfried
Hintergrund: Die demografische Entwicklung stellt die zukünftige medizinische Versorgung vor besondere Herausforderungen. Aufgrund der erwarteten Verschiebung bevölkerungsstarker Jahrgänge in die zweite Lebenshälfte und der anhaltend niedrigen Fertilitätsrate unterhalb der Reproduktionsrate stellt sich die Frage nach der zukünftigen altersabhängigen vertragsärztlichen Inanspruchnahme. In Ermangelung einer konsentierten Maßeinheit, die die Beanspruchung von Vertragsärzten im Lichte des demografischen Wandels abbildet, stellt die vorliegende Arbeit mit der Abschätzung eines Beanspruchungsindexes eine konzeptionelle Annäherung an diese Problematik vor. Methoden: Mittels einer...

Infoblatt: Ärzte je 100.000 Einwohner

S. Mangiapane & D. Von Stillfried
Im folgenden Beitrag wird die Anzahl der Vertragsärzte und -psychotherapeuten je 100.000 Einwohner nach Arztgruppen gemäß Bundesarztregister zum Stichtag 31.12. des jeweiligen Jahres dargestellt. Die Einteilung der Arztgruppen folgt dabei der bis Ende 2012 gültigen Bedarfsplanungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA).

Analyse des räumlichen Zusammenhangs zwischen den Impfquoten der Masern- und Meningokokken-C-Impfungen

Goffrier B, Schulz Mandy & Bätzing-Feigenbaum J
Die derzeitige Studienlage deutet darauf hin, dass es teilweise deutliche regionale Unterschiede der Impfquoten gibt. Dabei fallen u. a. auch Regionen auf, in denen sich die Impfquoten gegen unterschiedliche Infektionskrankheiten ähnlich verhalten, also z. B. besonders hoch oder besonders niedrig ausfallen. Dies deutet darauf hin, dass die regionale Variation der Impfquoten zumindest teilweise durch grundsätzliche regional vorherrschende Einstellungen gegenüber Impfungen bzw. unterschiedliches Impfverhalten bedingt sein kann. In der vorliegenden Analyse wurde untersucht, inwiefern es einen...

Populationsbildung auf Grundlage von Abrechnungsdaten der vertragsärztlichen Versorgung

S. Mangiapane, B. Riens & J. Augustin
Die bundesweiten, Krankenkassen übergreifenden vertragsärztlichen Abrechnungsdaten sind für das Zi eine der Hauptdatengrundlagen für Versorgungsanalysen. Da diese Daten keine Versichertenstammdaten und somit keine eindeutige Kennzeichnung eines Patienten enthalten, muss eine Patientenentität zunächst über eine Kombination der pseudonymisierten Versichertennummer, der Krankenversichertenkarten-IK und dem Geburtsdatum eines Patienten gebildet werden. Dies hat zur Folge, dass die Patientenzahl in den Abrechnungsdaten höher ist als die Anzahl gesetzlich Krankenversicherter, die gemäß KM 6-Statistik offiziell zum 1.7. eines Jahres gemeldet sind....

Gynäkologie-Thesaurus

Zentralinstitut Für Die Kassenärztliche Versorgung In Deutschland (Zi)

Pneumokokkenimpfung bei GKV-Versicherten im Altersbereich 60 bis 64 Jahre - Regionalisierte Analyse zur Umsetzung der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission anhand bundesweiter vertragsärztlicher Abrechnungsdaten

Ulrike Braeter, Mandy Schulz, Benjamin Goffrier, Maike Schulz, Peter Ihle & Jörg Bätzing-Feigenbaum
Hintergrund und Fragestellung: Pneumokokken können schwerwiegende Krankheiten bis hin zu Todesfällen verursachen. Besonders gefährdet sind Personen mit einem geschwächten Immunsystem wie Säuglinge und Kleinkinder, ältere Menschen oder Menschen mit bestimmten Grunderkrankungen. Impfungen gegen Pneumokokken sind eine Möglichkeit zur Prävention von Pneumokokkenerkrankungen in den genannten Zielgruppen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt neben der Grundimmunisierung für Säuglinge und Kleinkinder für Erwachsene ab dem Alter von 60 Jahren eine Impfung gegen Pneumokokken (sogenannte Standardimpfung)...

Regionale Unterschiede bei der Verordnungsentwicklung neuer Arzneimittel am Beispiel des Antidiabetikums Liraglutid

J. Gisbert-Miralles, Mandy Schulz, Maike Schulz, R. Hering & J. Bätzing-Feigenbaum
Der zusätzliche Nutzen zahlreicher neuer Medikamente wird von Fachleuten oftmals kritisch hinterfragt. Zur tatsächlichen Verordnungsentwicklung neuer Arzneimittel liegen zurzeit jedoch nur wenige Daten vor. Ziel der vorliegenden Studie war es, den Verordnungsverlauf neuer Medikamente am Beispiel des Antidiabetikums Liraglutid (GLP-1-Analogon) auf Kreisebene darzustellen und den Einfluss von gesundheitsbezogenen und geografischen Faktoren zu untersuchen. Unter Kosten-, Nutzen-, und Risikoaspekten empfiehlt der G-BA die Gabe von GLP-1-Analoga lediglich für Typ-2-Diabetiker mit gleichzeitig bestehender Adipositas, bei denen durch...

Medikamentöse Versorgung von Patienten mit inzidenter rheumatoider Arthritis in Deutschland: eine Auswertung bundesweiter vertragsärztlicher Arzneiverordnungsdaten 2009 bis 2015

Annika Steffen, Jakob Holstiege, Kerstin Klimke, Manas K. Akmatov & Jörg Bätzing
Gemäß der aktuellen Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie sollen Patienten mit neu diagnostizierter rheumatoider Arthritis (RA) unmittelbar nach Diagnosestellung mit krankheitsmodifizierenden Antirheumatika (engl. disease-modifying antirheumatic drugs, DMARDs) behandelt werden. Ziel der vorliegenden Untersuchung war es, die medikamentöse Versorgungsrealität von Patienten mit neu diagnostizierter RA in Deutschland abzubilden und dabei die regionale wie auch demographische Variation zu beleuchten. Die vorliegende Untersuchung basiert auf den bundesweiten vertragsärztlichen Arzneiverordnungsdaten. Als RA-inzident wurden alle Patienten im Alter von...

Teilnahmeraten zur Beratung über Darmkrebs und zur Früherkennung im regionalen Vergleich

B. Riens, M. Schäfer & L. Altenhofen
Darmkrebs stellt sowohl bei Männern als auch bei Frauen die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland dar und führte im Jahr 2008 zu 26.662 Todesfällen. Während die primärpräventiven Maßnahmen überwiegend lebensstilassoziiert sind, stehen zur Sekundärprävention eine Reihe von Untersuchungsverfahren zur Verfügung. Um über diese zu informieren und den Kenntnisstand hinsichtlich der Risikofaktoren zu erhöhen, kann seit 2003 jeder GKV-Versicherte ab dem Alter von 50 Jahren eine Beratung zur Darmkrebsfrüherkennung in Anspruch nehmen. Die regionale Variationsbreite der Inanspruchnahme...

Regionale Mitversorgungsbeziehungen in der ambulanten Versorgung

T. Czihal, D. Von Stillfried & M. Schallock
Mit dem GKV-Versorgungsstrukturgesetz (GKV-VStG) beauftragt der Gesetzgeber die gemeinsame Selbstverwaltung, die bisherigen Methoden der Bedarfsplanung zu überprüfen. Die neue Regelung impliziert, dass die Bedarfspläne gemäß § 99 SGB V auf empirische Analysen rekurrieren, mit denen die Bedeutung der Risikostrukturfaktoren Demografie, Morbidität und Sozialstruktur auf die Inanspruchnahme ärztlicher Behandlung spezifiziert werden kann. In diesem Beitrag wird hervorgehoben, dass für diesen Zweck auch das räumliche Inanspruchnahmeverhalten der Patienten beachtet werden sollte und so die scheinbar gegebene Bezugsgröße...

Diagnoseprävalenz und -inzidenz von Asthma bronchiale – Ergebnisse einer Studie mit Versorgungsdaten aller gesetzlich Versicherten in Deutschland (2009–2016)

Manas K. Akmatov, Jakob Holstiege, Annika Steffen & Jörg Bätzing
Asthma bronchiale gehört sowohl im Kindes- und Jungendalter als auch bei Erwachsenen zu den häufigsten chronischen Gesundheitsproblemen. Die vorliegende Studie liefert aktuelle Daten zu Diagnoseprävalenz und-inzidenz von Asthma in Deutschland. Zudem untersucht die Studie regionale, einschließlich kleinräumige Unterschiede in der Diagnoseprävalenz und -inzidenz von Asthma. Die Diagnoseprävalenz stieg im Untersuchungszeitraum 2009 bis 2016 bei Erwachsenen an, während sie bei Kindern und Jugendlichen nahezu konstant blieb. Regional bestanden beträchtliche kleinräumige Unterschiede.

Prävalenz der Herzinsuffizienz – bundesweite Trends, regionale Variationen und häufige Komorbiditäten

Jakob Holstiege, Manas K. Akmatov, Annika Steffen & Jörg Bätzing
Die Herzinsuffizienz (HI) ist ein schwerwiegendes klinisches Syndrom, charakterisiert durch ein Unvermögen des Herzens den Körper bei Ruhe und unter Anstrengung ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen. Trotz dieser häufig ähnlichen klinischen Manifestation handelt es sich um ein vielseitiges Erkrankungsbild das in Bezug auf die ätiologischen Ursachen, Typen der funktionellen Störung des Herzens auch in Abhängigkeit von Alter und Geschlecht der Patienten in unterschiedlichen Ausprägungsformen auftritt. Allgemeinen gilt, dass die Häufigkeit der HI überproportional mit dem...

Hausarzt-Thesaurus

Zentralinstitut Für Die Kassenärztliche Versorgung In Deutschland (Zi)

Zi-Kodier-Manual. Demenz

Zentralinstitut Für Die Kassenärztliche Versorgung In Deutschland (Zi)

Ärztliche Verordnungen von Wirkstoffen der PRISCUS-Liste – Relevanz und regionale Unterschiede

B. Riens & S. Mangiapane
Das Thema Versorgung im Alter rückt angesichts des demografischen Wandels zunehmend in den Fokus von Wissenschaft und Versorgungsplanung. Aufgrund einer veränderten Pharmakokinetik bei häufig vorkommender Polymedikation ist die Gefahr unerwünschter Arzneimittelwirkungen (UAWs) bei älteren Menschen höher als bei jüngeren. Die PRISCUS-Liste umfasst 83 für ältere Menschen potenziell inadäquate Wirkstoffe (PIM = potenziell inadäquate Medikation) und wird als ein mögliches Instrument zur Optimierung der Arzneimitteltherapiesicherheit angesehen. Ziel der vorliegenden Studie ist eine differenzierte Betrachtung der PRISCUS-Behandlungsprävalenz...

Zusammenhang zwischen sozio-ökonomischer Deprivation und dem Krebsüberleben in Deutschland

Lina Jansen, Andrea Eberle, Katharina Emrich, Adam Gondos, Bernd Holleczek, Hiltraud Kajüter, Werner Maier, Alice Nennecke, Ron Pritzkuleit & Hermann Brenner
Krebserkrankungen und das Überleben einer solchen Erkrankung sind Forschungsthemen von weltweiter Relevanz. In vielen Ländern –auch solchen, die über ein umfassendes uns leistungsfähiges Gesundheitssystem verfügen – und für viele Krebsarten kann ein Zusammenhang zwischen dem sozio-ökonomischen Umfeld der Krebspatienten und deren Überleben nach einer Krebserkrankung nachgewiesen werden. Ob dieser Zusammenhang, der ursächlich vermutlich auf Unterschiede in den Patientencharakteristika (z.B. Lebensstilfaktoren, Begleiterkrankungen), Tumorcharakteristiken (z.B. Stadium) und in der medizinischen Versorgung zurückzuführen ist, auch in Deutschland vorhanden...

Erläuterungen zum Beitrag Fachärztliche Internisten je 100.000 Einwohner im Jahr 2011

S. Mangiapane, M. Schulz, R. Hering, J. Bätzing-Feigenbaum & D. Von Stillfried
Angesichts der Reform der Bedarfsplanung in der vertragsärztlichen Versorgung sind zahlreiche Nachfragen bei der Redaktion von versorgungsatlas.de nach einer Darstellung der Fachinternistendichte auf Kreisebene eingegangen. Diesem Informationsbedürfnis kommt die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) nach und stellt versorgungsatlas.de kreisbezogene Daten für das Jahr 2011 zur Verfügung. [Erstbericht veröffentlicht am 10.03.2014, siehe Infoblatt] Für das Jahr 2013 wird die Fachinternistendichte gemäß der ab 2013 gültigen Neufassung der Bedarfsplanungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) dargestellt. Als Bedarfsplanungsregion gilt nunmehr die...

Dermatologie

Zentralinstitut Für Die Kassenärztliche Versorgung In Deutschland (Zi)

Psychiatrie

Zentralinstitut Für Die Kassenärztliche Versorgung In Deutschland (Zi)

Neurologie

Zentralinstitut Für Die Kassenärztliche Versorgung In Deutschland (Zi)

Teilnahmeraten zur Beratung über Darmkrebs und zur Früherkennung im regionalen Vergleich

B. Riens, M. Schäfer & L. Altenhofen
Darmkrebs stellt sowohl bei Männern als auch bei Frauen die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland dar und führte im Jahr 2008 zu 26.662 Todesfällen. Während die primärpräventiven Maßnahmen überwiegend lebensstilassoziiert sind, stehen zur Sekundärprävention eine Reihe von Untersuchungsverfahren zur Verfügung. Eine dieser Untersuchungen ist der Okkultbluttest, welcher seit Oktober 2002 von GKV-Versicherten im Alter 50 bis 55 Jahren jährlich und ab dem 55. Lebensjahr alle zwei Jahre in Anspruch genommen werden kann. Trotz der bundesweit einheitlichen...

Ophthalmologie

Zentralinstitut Für Die Kassenärztliche Versorgung In Deutschland (Zi)

Arztkontakte im Jahr 2007 – Hintergründe und Analysen

B. Riens, M. Erhart & S. Mangiapane
Die durchschnittliche Arztkontaktzahl pro Patient und Jahr ist ein wichtiger Indikator für die Inanspruchnahme des ambulanten Versorgungssektors. Da das Ausmaß eben dieser Versorgungsatlas-Bericht Nr. 12/01 Inanspruchnahme in Deutschland immer wieder zum (medialen) Diskussionsthema wird, die Betrachtung der Daten aber oft nur auf Mittelwerte beschränkt bleibt, ist eine differenzierte Analyse der Zahl der Arztkontakte dringend notwendig. Im Jahr 2007 hatten GKV-Versicherte durchschnittlich 17 Arztkontakte, wobei Frauen häufiger den Arzt aufsuchen als Männer (20 vs. 14). Allerdings...

Registration Year

  • 2016
    74
  • 2017
    8
  • 2018
    10
  • 2019
    6

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