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Regionale Entwicklung der geförderten Weiterbildung Allgemeinmedizin im ambulanten Versorgungssektor in Deutschland im Zeitraum 2010 - 2012

J. Bätzing-Feigenbaum, I. Blanke, R. Hering, M. Wandrey & M. Schulz
Zwei Drittel der demnächst aus der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung altersbedingt ausscheidenden Ärzte sehen gemäß Ärztemonitor 2014 der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) große Schwierigkeiten, Nachfolger für ihre Praxen zu finden. Eine der Voraussetzungen für die zukünftige Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung ist eine qualitativ und quantitativ angemessene Weiterbildung in der Allgemeinmedizin, um eine hinreichende Anzahl an Hausärzten für die anstehenden Praxisnachbesetzungen zu gewährleisten. In 2008 haben die KBV, der Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) sowie die Deutsche Krankenhausgesellschaft...

Analyse regionaler Unterschiede in der Präva- lenz und Versorgung depressiver Störungen auf Basis vertragsärztlicher Abrechungsdaten – Teil 1 Prävalenz

M. Erhart & D. Von Stillfried
Depressionen gehören zu den weltweit häufigsten psychischen Erkrankungen und sind nach Schätzungen der WHO die drittstärkste Ursache für einen Verlust an behinderungsfreier Lebenszeit. Eine dezidierte Beschäftigung mit dieser Thematik ist daher fast unumgänglich. Auf Basis der vertragsärztlichen Abrechnungsdaten von 2007 wurde für Deutschland eine „administrative“ Prävalenz von 10,2% ermittelt. Frauen sind dabei doppelt so häufig betroffen wie Männer (12,8% vs. 6,4%). Auffällig ist der zweigipflige Altersverlauf der Depressionsprävalenz. So steigt die Prävalenz zunächst bis zum...

Antibiotikaverordnungen in der ambulanten Versorgung in Deutschland bei bestimmten Infektionserkrankungen

Maike Schulz, W. V. Kern, R. Hering, Mandy Schulz & J. Bätzing-Feigenbaum
Hintergrund: Angesichts zunehmender Erregerresistenzen sollte in der Humanmedizin ein der Indikation angemessener Einsatz von Antibiotika angestrebt werden. Diese Studie schafft einen Überblick über ambulante Antibiotikaverordnungsprävalenzen bei bestimmten Infektionserkrankungen. Die Ergebnisse sollen ambulant tätige Ärzte bei der indikationsbezogenen Antibiotikaverordnung unterstützen, um darüber zu einer Verbesserung der Antibiotikaresistenzlage beizutragen. Methodik: Datengrundlage bildeten vertragsärztliche Abrechnungsdaten gemäß § 295 SGB V und Arzneiverordnungsdaten gemäß § 300 Abs. 2 SGB V des Jahres 2009, welche bundesweit und kassenübergreifend vorlagen. Im...

Teilnahmeraten zur Beratung über Darmkrebs und zur Früherkennung im regionalen Vergleich

B. Riens, M. Schäfer & L. Altenhofen
Darmkrebs stellt sowohl bei Männern als auch bei Frauen die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland dar und führte im Jahr 2008 zu 26.662 Todesfällen. Während die primärpräventiven Maßnahmen überwiegend lebensstilassoziiert sind, stehen zur Sekundärprävention eine Reihe von Untersuchungsverfahren zur Verfügung. Um über diese zu informieren und den Kenntnisstand hinsichtlich der Risikofaktoren zu erhöhen, kann seit 2003 jeder GKV-Versicherte ab dem Alter von 50 Jahren eine Beratung zur Darmkrebsfrüherkennung in Anspruch nehmen. Die regionale Variationsbreite der Inanspruchnahme...

Neurologie

Zentralinstitut Für Die Kassenärztliche Versorgung In Deutschland (Zi)

Teilnahme an der Jugendgesundheitsuntersuchung J1 in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) – Update für den Zeitraum 2009 bis 2014

Mandy Schulz
Hintergrund: Die Jugendgesundheitsuntersuchung J1 ist eine Früherkennungsuntersuchung für Mädchen und Jungen, die zwischen dem vollendeten 13. und vollendeten 14. Lebensjahr durchgeführt werden soll. Sie wurde 1998 in den Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) aufgenommen. Sie bietet damit bei Inanspruchnahme jedem GKV-versicherten Jugendlichen die Möglichkeit, Risikofaktoren oder Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. 2013 wurde im Versorgungsatlas eine erste Studie zur Inanspruchnahme der J1 veröffentlicht, die auf regionalisiert ausgewerteten, vertragsärztlichen Abrechnungsdaten der Jahre 2007 bis...

Masernimpfungen gemäß STIKO-Empfehlungen anhand vertragsärztlicher Abrechnungsdaten von 2009 bis 2014

B. Goffrier, Mandy Schulz & J. Bätzing-Feigenbaum
Hintergrund: Deutschland strebt ebenso wie die gesamte WHO-Region Europa die Elimination der Masern an. Hierzu ist eine Impfquote von 95% der Gesamtbevölkerung notwendig, um die notwendige Her-denimmunität herzustellen. Entsprechende Zielsetzungen zur Erreichung dieser Quote wurden in der Vergangenheit immer wieder aufgeschoben, aktuell auf das Jahr 2020. Inzwischen erfolgt auch auf kleinräumiger Ebene eine regelmäßige Surveillance der Impfquoten durch das RKI. Die bisherigen Erkenntnisse sollen durch tiefergehende Analysen ergänzt werden und neue Ansätze zur Erhöhung der...

Inanspruchnahme von psychotherapeutischen Leistungen in Rheinland-Pfalz im ersten Quartal 2011 sowie deren Veränderungsrate zwischen 2006 und 2011

Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP)
Auf Grundlage der Daten des Arzt- und Psychotherapeutenregisters der KV RLP, der ambulanten Abrechnungsdaten der Jahre 2006 bis 2011 sowie demographischer Daten des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz wurde eine Analyse der Versorgungsstrukturen sowie der potenziellen und der realen Patientenschaft in Rheinland-Pfalz vorgenommen. Basierend auf den Ergebnissen einer Zeitreihenanalyse zur Patientenzahlentwicklung erfolgte darüber hinaus eine Schätzung der zukünftigen Patientenzahlen. Die gegenwärtige Bedarfsplanung weist für alle Planungsbereiche des Landes eine Voll- bis Überversorgung aus. Angesichts methodischer Mängel in...

Innere-Thesaurus

Zentralinstitut Für Die Kassenärztliche Versorgung In Deutschland (Zi)

Versorgungsprofile der Multiplen Sklerose im vertragsärztlichen Sektor

Jakob Holstiege, Annika Steffen, Manas K. Akmatov & Jörg Bätzing
Hintergrund: Multiple Sklerose (MS) kann mit einem breiten Spektrum an schwerwiegenden psychischen und somatischen Begleit- und Folgeerkrankungen einhergehen. Aus der Notwendigkeit einer intensiven und interdisziplinären Betreuung der Betroffenen ergeben sich hohe Anforderungen an eine bedarfsgerechte Ausgestaltung der medizinischen Versorgung. Ziel dieser Untersuchung war die Analyse der vertragsärztlichen MS-Versorgung in Deutschland unter Berücksichtigung der Behandlungsursachen, der beteiligten Arztgruppen und der zeitlichen Veränderungen der Inanspruchnahme vertragsärztlicher Leistungen. Methodik: Als Datengrundlage dienten die bundesweiten vertragsärztlichen Abrechnungsdaten. Die Studienpopulation...

Medikamentöse Behandlung von Patienten mit Demenz unter besonderer Berücksichtigung regionaler Versorgungsunterschiede

Mandy Schulz, J. Bohlken, Maike Schulz, R. Hering & D. Von Stillfried
Laut Deutscher Alzheimer Gesellschaft leben derzeit etwa 1,5 Mio. Personen mit Demenz (PmD) in Deutschland. Aufgrund der demografisch bedingten Alterung der Bevölkerung wird die Zahl der PmD zukünftig weiter zunehmen. Dies führt zu steigenden Anforderungen an die ambulante ärztliche Versorgung. Mit der vorliegenden Studie wird die medikamentöse Behandlung von PmD dargestellt, nachdem in 2014 ein Bericht des Versorgungsatlas zur diagnostischen und therapeutischen Leistungsdichte von neu erkrankten, zu Hause lebenden Patienten mit Demenz veröffentlicht worden war....

Versorgungsatlas Rheinland-Pfalz 2014 Schwerpunkt: Zukunft der hausärztlichen Versorgung

Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP)
Schwerpunktthemen des in 2014 erschienenen Versorgungsatlas Rheinland-Pfalz der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP) sind die (a) Zukunft der hausärztlichen Versorgung und (b) Räumliche Fragen zum Versorgungsgeschehen. Aus dem Abschnitt - Zukunft der hausärztlichen Versorgung - werden folgende vier Indikatoren zur Darstellung aufgenommen: (1) der Anteil der Hausärzte, die in RLP bis 2020 altersbedingt ausscheiden und ersetzt werden müssen [Angabe in %]; (2) der Anteil multimorbider Patienten an allen GKV-Versicherten in RLP in 2011 [Abweichung in...

Erläuterungen zum Beitrag Fachärztliche Internisten je 100.000 Einwohner im Jahr 2011

S. Mangiapane, M. Schulz, R. Hering, J. Bätzing-Feigenbaum & D. Von Stillfried
Angesichts der Reform der Bedarfsplanung in der vertragsärztlichen Versorgung sind zahlreiche Nachfragen bei der Redaktion von versorgungsatlas.de nach einer Darstellung der Fachinternistendichte auf Kreisebene eingegangen. Diesem Informationsbedürfnis kommt die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) nach und stellt versorgungsatlas.de kreisbezogene Daten für das Jahr 2011 zur Verfügung. [Erstbericht veröffentlicht am 10.03.2014, siehe Infoblatt] Für das Jahr 2013 wird die Fachinternistendichte gemäß der ab 2013 gültigen Neufassung der Bedarfsplanungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) dargestellt. Als Bedarfsplanungsregion gilt nunmehr die...

Zi-Kodier-Manual. HIV

Zentralinstitut Für Die Kassenärztliche Versorgung In Deutschland (Zi)

Der Sektorenindex (SIX) – eine Kenngröße zur Darstellung der Wechselwirkungen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung auf Kreisebene

Benjamin Goffrier, Thomas Czihal, Jakob Holstiege, Annika Steffen, Mandy Schulz, Ramona Hering, Michael Erhart, Dominik Von Stillfried & Jörg Bätzing
Hintergrund: Die Wechselwirkungen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung in Deutschland wurden bisher kaum erforscht. Ziel dieser Arbeit war es, mit Hilfe eines neu entwickelten Sektorenindex (SIX), die Verhältnisse zwischen ambulanter und stationärer Inanspruchnahme auf Kreisebene anschaulich darzustellen. Darüber hinaus wurden erklärende Modelle entwickelt, die den Zusammenhang der Inanspruchnahme mit Strukturfaktoren abbilden. Methodik: Der sich aus drei Bestandteilen zusammensetzende SIX wurde auf Kreisebene gebildet und gibt erstens Aufschluss über die Höhe der ambulanten Inanspruchnahme mittels des...

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) in der ambulanten Versorgung in Deutschland – Zeitliche Trends und kleinräumige Unterschiede

Manas K. Akmatov, Annika Steffen, Jakob Holstiege & Jörg Bätzing
Hintergrund: Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) gehört zu einer der häufigsten chronischen Erkrankungen weltweit. In Deutschland variieren die Prävalenzschätzer erheblich je nach Studie zwischen 1 % und 13 %. Ziele der aktuellen Studie waren die Schätzung der COPD-Diagnoseprävalenz in Deutschland sowie die Untersuchung der zeitlichen Entwicklung und der kleinräumigen Variationen der COPD-Diagnoseprävalenz anhand einer Vollerfassung der vertragsärztlichen Abrechnungsdaten. Methodik: Datengrundlage waren die bundesweiten vertragsärztlichen Abrechnungssdaten gemäß § 295 SGB V aus den Jahren 2009 bis 2017....

Diagnostische und therapeutische Leistungsdichte von neu erkrankten, zu Hause lebenden Patienten mit Demenz

M. Schulz, J. Bohlken, R. Hering & J. Bätzing-Feigenbaum
Demenzerkrankungen tragen bedeutend zur Morbidität der älteren Bevölkerung bei und stellen zukünftig aufgrund der Alterung der Bevölkerung insbesondere die ambulante Versorgung vor signifikante Herausforderungen. Mit der vorliegenden Studie wird erstmalig eine regionalisierte, deutschlandweite Untersuchung der diagnostischen und nicht-medikamentösen therapeutischen Leistungsdichte bei neu erkrankten, zu Hause lebenden Personen mit Demenz (PmD) vorgenommen. Datengrundlage bildeten die bundesweiten, kassenübergreifenden vertragsärztlichen Abrechnungsdaten gemäß § 295 SGB V. Die analytische Studienpopulation bildeten im Jahr 2009 neu erkrankte, zu Hause lebende...

Ambulante Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) - Teil 3 – Identifizierung raumzeitlicher Cluster der Diagnoseprävalenz im Zeitraum 2009 bis 2016

Manas K. Akmatov, Jakob Holstiege, Ramona Hering, Mandy Schulz, Annika Steffen & Jörg Bätzing
Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Evidenz bezüglich ADHS-Prävalenzentwicklung ist kontrovers; manche Studien berichten über eine zunehmende Prävalenz in den letzten Jahren. Aufgrund verschiedener methodischer Ansätze und unterschiedlicher diagnostischer Kriterien ist es allerdings schwierig, Aussagen über die tatsächliche Prävalenzzunahme zu treffen. Die Ziele der vorliegenden Untersuchung sind, die aktuelle ADHS-Diagnoseprävalenz bei Kindern und Jugendlichen anhand verfügbarer ambulanter Versorgungsdaten zu schätzen, deren raumzeitliche Entwicklung zu untersuchen und Risikofaktoren für...

Konzentration der Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Deutschland: Ist ein umfassender Zugang in Gefahr?

Robert Mennicken, Ingo W. K. Kolodziej, Boris Augurzky & Rolf Kreienberg
Bei dieser Arbeit handelt es sich um einen der beiden Preisträger des Zi-Wissenschaftspreises 2015. Die Studie beschäftigt sich mit der Konzentration gynäkologischer und geburtshilflicher Kliniken in Deutschland und berechnet mittels verschiedener Szenarien mögliche Folgen für den Zugang von Patientinnen zur entsprechenden stationären Versorgung. Im Gegensatz zu anderen Fachgebieten der Medizin ist besonders für die stationären Abteilungen der Frauenheilkunde und Geburtshilfe in erster Linie bedingt durch den prospektierten demografischen Wandel ein rückläufiger Trend der Zahl der...

Teilnahmeraten zur Beratung über Darmkrebs und zur Früherkennung im regionalen Vergleich

B. Riens, M. Schäfer & L. Altenhofen
Darmkrebs stellt sowohl bei Männern als auch bei Frauen die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland dar und führte im Jahr 2008 zu 26.662 Todesfällen. Während die primärpräventiven Maßnahmen überwiegend lebensstilassoziiert sind, stehen zur Sekundärprävention eine Reihe von Untersuchungsverfahren zur Verfügung. Eine dieser Untersuchungen ist die Früherkennungs-Koloskopie, welche von GKV-Versicherten erstmalig ab einem Alter von 55 Jahren in Anspruch genommen werden kann, eine zweite in einem Abstand von 10 Jahren, wenn die erstmalige Durchführung vor dem 65....

Populationsbildung auf Grundlage von Abrechnungsdaten der vertragsärztlichen Versorgung

S. Mangiapane, B. Riens & J. Augustin
Die bundesweiten, Krankenkassen übergreifenden vertragsärztlichen Abrechnungsdaten sind für das Zi eine der Hauptdatengrundlagen für Versorgungsanalysen. Da diese Daten keine Versichertenstammdaten und somit keine eindeutige Kennzeichnung eines Patienten enthalten, muss eine Patientenentität zunächst über eine Kombination der pseudonymisierten Versichertennummer, der Krankenversichertenkarten-IK und dem Geburtsdatum eines Patienten gebildet werden. Dies hat zur Folge, dass die Patientenzahl in den Abrechnungsdaten höher ist als die Anzahl gesetzlich Krankenversicherter, die gemäß KM 6-Statistik offiziell zum 1.7. eines Jahres gemeldet sind....

Anteil Vertragsärzte und -psychotherapeuten im Alter von über 59 Jahren in Rheinland-Pfalz (2011)

Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP)
Die ambulante medizinische Versorgung der gesetzlich Krankenversicherten wird in Rheinland-Pfalz von 5.948 zugelassenen, 871 angestellten und 702 ermächtigten Ärzten und Psychotherapeuten erbracht. Zwar steigen seit Jahren die Zahlen der in Rheinland-Pfalz tätigen Vertragsärzte, die durch diese für die Versorgung der Patienten erbrachten Vollzeitäquivalente (Versorgungsaufträge) nehmen jedoch nur in einem deutlich geringeren Umfang zu. Dies zeigt, dass die existierenden Möglichkeiten zu einer Teilzeittätigkeit von einem zunehmenden Anteil der Ärzte wahrgenommen werden. Es handelt sich hierbei um...

Analyse des räumlichen Zusammenhangs zwischen den Impfquoten der Masern- und Meningokokken-C-Impfungen

Goffrier B, Schulz Mandy & Bätzing-Feigenbaum J
Die derzeitige Studienlage deutet darauf hin, dass es teilweise deutliche regionale Unterschiede der Impfquoten gibt. Dabei fallen u. a. auch Regionen auf, in denen sich die Impfquoten gegen unterschiedliche Infektionskrankheiten ähnlich verhalten, also z. B. besonders hoch oder besonders niedrig ausfallen. Dies deutet darauf hin, dass die regionale Variation der Impfquoten zumindest teilweise durch grundsätzliche regional vorherrschende Einstellungen gegenüber Impfungen bzw. unterschiedliches Impfverhalten bedingt sein kann. In der vorliegenden Analyse wurde untersucht, inwiefern es einen...

Arbeitsteilung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung

T. Czihal, A. Özkan, C. Gerber & D. Von Stillfried
Die Arbeitsteilung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung unterliegt einem stetigen Wandel. In der gesundheitswissenschaftlichen Literatur wird international auf eine Verschiebung der Leistungsanteile zwischen stationärer und ambulanter Versorgung hingewiesen („Ambulantisierung“ der Medizin). Dieser Trend wird auch für Deutschland beobachtet. Gleichwohl gilt das ambulante Versorgungspotential in Deutschland bei weitem noch nicht als ausgeschöpft. Mit einer stärkeren Ausschöpfung des ambulanten Versorgungspotenzials wird die Erwartung verbunden, die demografisch bedingte Ausgabenentwicklung abschwächen zu können. Konkrete Referenzgrößen für einen entsprechenden Strukturwandel...

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