10 Works

Diagnoseprävalenz psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland: eine Analyse bundesweiter vertragsärztlicher Abrechnungsdaten der Jahre 2009 bis 2017

Annika Steffen, Manas K. Akmatov, Jakob Holstiege & Jörg Bätzing
Hintergrund: Für Deutschland gibt es kaum aktuelle Schätzungen zur Prävalenz psychischer Störungen im Kindes- und Jugendalter. Ziel der Studie war es, aktuelle und bundesweit flächendeckende Zahlen zur Häufigkeit vertragsärztlich dokumentierter psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland zu ermitteln und die ärztliche Versorgung der Betroffenen im vertragsärztlichen Sektor zu charakterisieren.Methodik: Datengrundlage waren die bundesweiten vertragsärztlichen Abrechnungsdaten der Jahre 2009 bis 2017 für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. Heranwachsende mit einer gesicherten F-Diagnose gemäß...

Einleitung Karten Tabellen Diagramme Berichte Urbanitätsindex (UX) und sozioökonomischer Gesundheitsindex (SGX) - Update für das Jahr 2014

Mandy Schulz, Manas K. Akmatov, Jörg Bätzing & Michael Erhart
Der Beitrag liefert ein Update mit aktuellen Daten der sozioregionalen Lage auf Kreisebene für das Jahr 2014. Methodisch basiert der Bericht weitgehend auf der ersten Veröffentlichung des sozioökonomischen Gesundheitsindex (SGX) und des Urbanitätsindex (UX) für das Jahr 2010 (Versorgungsatlas-Bericht Nr. 15/09).

Versorgungsprofile der Multiplen Sklerose im vertragsärztlichen Sektor

Jakob Holstiege, Annika Steffen, Manas K. Akmatov & Jörg Bätzing
Hintergrund: Multiple Sklerose (MS) kann mit einem breiten Spektrum an schwerwiegenden psychischen und somatischen Begleit- und Folgeerkrankungen einhergehen. Aus der Notwendigkeit einer intensiven und interdisziplinären Betreuung der Betroffenen ergeben sich hohe Anforderungen an eine bedarfsgerechte Ausgestaltung der medizinischen Versorgung. Ziel dieser Untersuchung war die Analyse der vertragsärztlichen MS-Versorgung in Deutschland unter Berücksichtigung der Behandlungsursachen, der beteiligten Arztgruppen und der zeitlichen Veränderungen der Inanspruchnahme vertragsärztlicher Leistungen. Methodik: Als Datengrundlage dienten die bundesweiten vertragsärztlichen Abrechnungsdaten. Die Studienpopulation...

Der Sektorenindex (SIX) – eine Kenngröße zur Darstellung der Wechselwirkungen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung auf Kreisebene

Benjamin Goffrier, Thomas Czihal, Jakob Holstiege, Annika Steffen, Mandy Schulz, Ramona Hering, Michael Erhart, Dominik Von Stillfried & Jörg Bätzing
Hintergrund: Die Wechselwirkungen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung in Deutschland wurden bisher kaum erforscht. Ziel dieser Arbeit war es, mit Hilfe eines neu entwickelten Sektorenindex (SIX), die Verhältnisse zwischen ambulanter und stationärer Inanspruchnahme auf Kreisebene anschaulich darzustellen. Darüber hinaus wurden erklärende Modelle entwickelt, die den Zusammenhang der Inanspruchnahme mit Strukturfaktoren abbilden. Methodik: Der sich aus drei Bestandteilen zusammensetzende SIX wurde auf Kreisebene gebildet und gibt erstens Aufschluss über die Höhe der ambulanten Inanspruchnahme mittels des...

Ambulante Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) - Teil 3 – Identifizierung raumzeitlicher Cluster der Diagnoseprävalenz im Zeitraum 2009 bis 2016

Manas K. Akmatov, Jakob Holstiege, Ramona Hering, Mandy Schulz, Annika Steffen & Jörg Bätzing
Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Evidenz bezüglich ADHS-Prävalenzentwicklung ist kontrovers; manche Studien berichten über eine zunehmende Prävalenz in den letzten Jahren. Aufgrund verschiedener methodischer Ansätze und unterschiedlicher diagnostischer Kriterien ist es allerdings schwierig, Aussagen über die tatsächliche Prävalenzzunahme zu treffen. Die Ziele der vorliegenden Untersuchung sind, die aktuelle ADHS-Diagnoseprävalenz bei Kindern und Jugendlichen anhand verfügbarer ambulanter Versorgungsdaten zu schätzen, deren raumzeitliche Entwicklung zu untersuchen und Risikofaktoren für...

Die kleinräumige Verteilung der Hypertonie in Abrechnungsdaten der AOK Nordost. Welchen Einfluss hat regionale Deprivation?

Boris Kauhl, Werner Maier, Jürgen Schweikart, Andrea Keste & Marita Moskwyn
Hintergrund: Hypertonie gehört zu den am häufigsten diagnostizierten chronischen Erkrankungen in Deutschland. Eine an der Erkrankungslast orientierte Bedarfsplanung und zielgerichtete Präventionsmaßnahmen sind notwendig, um durch Bluthochdruck hervorgerufene Folgeerkrankungen zu vermeiden. Die derzeitige gesundheitspolitische Diskussion um die Einbeziehung eines Deprivationsfaktors in die Bedarfsplanung ist in Deutschland noch relativ jung, obwohl bereits eine Vielzahl von Studien gezeigt hat, dass regionale Deprivation unabhängig von individuellen Merkmalen einen negativen Einfluss auf die Gesundheit der Bevölkerung aufweist. Das Ziel unseres...

Diagnoseprävalenz und -inzidenz von Asthma bronchiale – Ergebnisse einer Studie mit Versorgungsdaten aller gesetzlich Versicherten in Deutschland (2009–2016)

Manas K. Akmatov, Jakob Holstiege, Annika Steffen & Jörg Bätzing
Asthma bronchiale gehört sowohl im Kindes- und Jungendalter als auch bei Erwachsenen zu den häufigsten chronischen Gesundheitsproblemen. Die vorliegende Studie liefert aktuelle Daten zu Diagnoseprävalenz und-inzidenz von Asthma in Deutschland. Zudem untersucht die Studie regionale, einschließlich kleinräumige Unterschiede in der Diagnoseprävalenz und -inzidenz von Asthma. Die Diagnoseprävalenz stieg im Untersuchungszeitraum 2009 bis 2016 bei Erwachsenen an, während sie bei Kindern und Jugendlichen nahezu konstant blieb. Regional bestanden beträchtliche kleinräumige Unterschiede.

Prävalenz der Herzinsuffizienz – bundesweite Trends, regionale Variationen und häufige Komorbiditäten

Jakob Holstiege, Manas K. Akmatov, Annika Steffen & Jörg Bätzing
Die Herzinsuffizienz (HI) ist ein schwerwiegendes klinisches Syndrom, charakterisiert durch ein Unvermögen des Herzens den Körper bei Ruhe und unter Anstrengung ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen. Trotz dieser häufig ähnlichen klinischen Manifestation handelt es sich um ein vielseitiges Erkrankungsbild das in Bezug auf die ätiologischen Ursachen, Typen der funktionellen Störung des Herzens auch in Abhängigkeit von Alter und Geschlecht der Patienten in unterschiedlichen Ausprägungsformen auftritt. Allgemeinen gilt, dass die Häufigkeit der HI überproportional mit dem...

Medikamentöse Versorgung von Patienten mit inzidenter rheumatoider Arthritis in Deutschland: eine Auswertung bundesweiter vertragsärztlicher Arzneiverordnungsdaten 2009 bis 2015

Annika Steffen, Jakob Holstiege, Kerstin Klimke, Manas K. Akmatov & Jörg Bätzing
Gemäß der aktuellen Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie sollen Patienten mit neu diagnostizierter rheumatoider Arthritis (RA) unmittelbar nach Diagnosestellung mit krankheitsmodifizierenden Antirheumatika (engl. disease-modifying antirheumatic drugs, DMARDs) behandelt werden. Ziel der vorliegenden Untersuchung war es, die medikamentöse Versorgungsrealität von Patienten mit neu diagnostizierter RA in Deutschland abzubilden und dabei die regionale wie auch demographische Variation zu beleuchten. Die vorliegende Untersuchung basiert auf den bundesweiten vertragsärztlichen Arzneiverordnungsdaten. Als RA-inzident wurden alle Patienten im Alter von...

Epidemiologie der juvenilen idiopathischen Arthritis (JIA) in der ambulanten Versorgung – eine Analyse anhand bundesweiter vertragsärztlicher Abrechnungsdaten der Jahre 2009 bis 2015

Susan Thomschke, Mandy Schulz & Jörg Bätzing
Die juvenile idiopathische Arthritis (JIA) ist eine chronische, autoimmune Systemerkrankung, die durch eine mindestens über sechs Wochen bestehende Gelenkentzündung unklarer Genese bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren charakterisiert ist. Belastbare Daten zur Prävalenz und Inzidenz in Deutschland existieren bisher kaum. Es bestehen nur Schätzungen zur Epidemiologie der JIA sowie zwei regionale epidemiologische Studien. Ziel der Untersuchung war es, auf Basis aktueller und bundesweiter vertragsärztlicher Abrechnungsdaten die Prävalenz für die Jahre 2009 bis 2015 und...

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  • 2018
    10

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