955 Works

Wirkstoffkomposition – die Kunst im Arzneimittel

Beatrix Waldburger
Trying to establish composition in pharmacy is as risky as trying to connect art

Landbewirtschaftung und Oekologie: Zwingen ökologische Ziele zu grund-legenden Änderungen der Bewirtschaftung von Acker-Grünland-Wald?

Herbert H. Koepf
Im Untertitel kommt zwar der Begriff «Wald» vor. Doch geht es in diesem Tagungsbericht vornehmlich um den Konflikt Ökologie-Landwirtschaft. Die anthropogene Belastung der Wälder durch Stickoxide, Schwefeldioxid und Schwermetalle wird kurz behandelt und auch die Gefahren für die Bestände und die Wassergüte erwähnt. Aber das katastrophale Ausmaß des Schadens ist erst in der lächerlich kurzen Zeitspanne seit dem Erscheinen des Buches manifest geworden. Auch in diesem Umstand steckt eine ökologische Belehrung der allgemeinen Öffentlichkeit und...

Bildeprozesse in Lamellen

Peter E. M. Schneider
In Heft 20 dieser Zeitschrift wird vom Lamellenwirbel berichtet. Diesen erzeugte H. Bauer (1974) durch Einspritzen von Flüssigkeit in eine ebene - von einem Drahtring horizontal gehaltene - Seifenlamelle. Auch in Seifenblasen sind wirbelnde Strömungen vorhanden, die im folgenden geschildert werden.

Zu den geologischen Schriften Goethes

Christine Ballivet
Elemente der Naturwissenschaft 43, p. 1-21.

Ernst-August Müller 11.11.1925 - 24.02.2001

Johannes Kühl
Im Bewusstsein dieser Tatsache, die Goethe im Angesicht des Staubbach—Wasserfalls im Lauterbrunner Tal künstlerisch fasste und die ihm durch die Geisteswissenschaft Rudolf Steiners zur inneren Gewissheit geworden war, hat sich Ernst-August Müller in den letzten Wochen auf den Tod vorbereitet. Diese Vorbereitung ist ihm nicht leicht geworden («Wir lernen so viel, nur das Sterben lernen wir nicht»), aber er hat sie mit der ihm eigenen wachen, stets fragenden Bewusstheit vollzogen, stets von der liebevollen Pflege...

Biotoptracht bei südamerikanischen Schmetterlingen

Andreas Suchantke
In Heft 21, 1974, dieser Zeitschrift wurde die Erscheinung der «Biotoptracht» vorgestellt - die Übereinstimmung der im Flug exponierten Muster auf den Schwingen afrikanischer Tagfalter mit der Verteilung von Licht und Schatten in ihrem Lebensraum. Diese Tracht prägt zahlreiche Arten des selben Biotopes so stark, dass eine grosse Einförmigkeit im Erscheinungsbild die Folge ist, obwohl die Falter ganz verschiedenen Verwandtschaftskreisen angehören (Suchantke 1974). Gleichzeitig und unabhängig davon wurde das Phänomen von C. Papageorgis auch in...

Können Hauschkas Wägeversuche einen Beitrag zur Erkenntnis des Organischen liefern?

Stephan Baumgartner
Die «kritischen Anmerkungen» von Johannes Wirz (1992) zu der kürzlich von mir publizierten Arbeit über Hauschkas Wageversuche (Baumgartner 1992) lassen sich in zwei Hauptaspekte gliedern. Einerseits werden prinzipielle Bedenken philosophischmethodischer Natur angeführt, welche den Sinn von Wageversuchen nach Rudolf Hausch/ea generell in Frage stellen. Andererseits erscheint die Darstellung und statistische Auswertung der von mir durchgeführten Wageversuche ungenügend. Es ist mir ein Anliegen, die von J. Wirz begonnene Diskussion weiterzuführen und auf einige der angesprochenen Kritikpunkte...

Anthroposophische Hochschulwoche für Studierende aller Fachrichtungen. in Stuttgart ,vom 2. bis 9. September 2001Anthroposophie in Studium und Lebenspruxis - Eine Woche zum Kennenlernen, Begegnen, Befrugen und Erproben

(:Unav)
Studierende müssen sich heute mit der Anonymität des Unibetriebes, Studienreglementierung, Ungewissheit der Berufsperspektive und vielen anderen Problemen aus[131] einandersetzen. Auch tauchen im Studium für viele Sinnfragen auf: Wie findet man in der beeindruckenden Fülle des Einzelwissens den roten Faden, worin liegt die menschliche Relevanz des Wissens? Wie kann man das Studium fruchtbar ergänzen und erweitern, um solche Fragen bearbeiten und sich dabei zugleich individuell weiterentwickeln zu können? Wie findet man sinnvolle Berufsperspektiven? [...]

Existenz – vom «Dass» des Erscheinens. Ein Kapitel aus «Being on Earth»

Georg Maier
«Existenz» schreiben wir gewöhnlich einem Ding zu, das ist. Sagen wir, eine bestimmte seltene Art existiere, meinen wir, dass es lebendige Exemplare davon gibt, d.h. dass die Art nicht ausgestorben ist. Existenz handelt also von wirklicher Anwesenheit, davon sprechen wir hier. Im Lateinischen hat exsistere auch die Bedeutungen «zum Vorschein kommen, werden». In diesem Sinn verwenden wir auch hier den Begriff – um zu betonen, dass eine verantwortliche menschliche Gegenwart in Erscheinung tritt – ein...

Wiederbelebung von Fließgewässern

Helgard Zeh
Elemente der Naturwissenschaft 74, p. 102-115.

Als die Fische gehen lernten

Ruth Richter & Johannes Wirz
Elemente der Naturwissenschaft 103, p. 116-119.

Das Laubblatt der weissbeerigen Mistel. Viscum album L.

Thomas Göbel
Im folgenden soll versucht werden, die Anatomie, Morphologie, Entwicklung und Teratologie der Laubblätter unserer heimischen weissbeerigen Mistel (Viscum album L.) zu behandeln. Der Versuch, die Gestalt des Mistelblattes auf dem Hintergrund der allgemeinen Laubblattmetamorphose verständlich zu machen, soll die Darstellung beschliessen. Dabei werden die morphologischen und anatomischen Verhältnisse nur insoweit geschildert, als es möglich war, ihre gestaltbiologische Wertigkeit zu deuten. Weiter wird die Beziehung des Mistelblattes zu Licht und Umraum jeweils von den genannten Gesichtspunkten...

Zum Verständnis des Kreisels - ein Beispiel für den Erkenntnisvorgang

Johannes Kühl
With reference to a place in Rudolf Steiner’s so—called Bologna lecture I wanted to study how the «I» is experienced before and during an act of cognition. The behaviour of a gyroscope, in particular the onset of precession, was investigated as an example. A suggestion is made for the formulation of a primal phenomenon in Goethe’s sense. Finally this is traced back to the principle of inertia. One can observe when looking back how in...

Ein Hinweis auf die Prozesschemie. Zum Studium des Wolkenbeispiels in den Lehrplanangaben Rudolf Steiners

Manfred Von Mackensen
Elemente der Naturwissenschaft 18, p. 29-32.

Thinking about thinking: Rudolf Steiner and modern science

Hedley Gange
In the course of writing an essay at the University of Manchester (Gange 1990) in 1989 I noted that some of the experimental investigations currently being pursued in the sphere of cognitive psychology are relevant to aspects of «The Philosophy of Freedom». I was interested particularly in the references, in chapter 3, to the process of observing one’s own thinking - «the most significant observation one can make». The book is addressed to the general...

Einleitung

Haijo Knijpenga
In dieser Sondernummerfinden Sie eine berichtende Zusammenstellung von Forschungsanstrengungen zur Steigbildmethode. Neben der beachtlichen wissenschaftlichen Anstrengung soll hier noch die soziale Anstrengung einmal Erwähnung finden. Zum einen sei damit hingewiesen auf die Voraussetzungen, die für eine gemeinsame Publikation in dieser Vielfalt erst geschaj7en sein wollen. Zum anderen - und nicht weniger wichtig - war für das Erscheinen dieserAusgabe auch das gemeinsame Eintreten für die praktische Seite dieser Publikation. Nur durch das Zusammenwirken und die gegenseitige,...

Köhlein, Fritz: Saxifragen und andere Steinbrechgewächse

Jochen Bockemühl
Zusammen mit den «Freilandsucculenten» vom gleichen Autor (siehe «Elemente der Naturwissenschaft 1979, Heft 30) gehört dieses Buch in die Reihe: «Gebirgspflanzen im Garten». Es ist das umfassendste Werk, welches über die Steinbrechgewächse existiert. Der Gruppe kommt mehr und mehr Bedeutung in der Gartenkunst zu, weil sich deren das ganze Jahr über attraktiven und relativ anspruchlosen Vertreter auf engstem Raum gruppieren lassen. Das Buch bietet dem Fachmann wie dem Laien detaillierte Angaben über die einzelnen, natürlichen...

Experimente mit elektrischen Ladungen im Unterricht

Rudolf Cantz
In einem früheren Aufsatz des Verfassers (1969) war die Frage nach dem, was in den «Feldern» vorliegt, als Kernfrage für ein Wesensverständnis der elektrischen und magnetischen Kräftewelt aufgewiesen worden. Wir lenken im folgenden den Blick auf denjenigen Teil der Elektrophysik, bei welchem es sich um elektrische Aufladungen und ihre Äusserungen handelt, die sogenannte Elektrostatik. Die Bezeichnung «-statik» ist hierbei nicht so eng zu verstehen, dass jede zeitliche Änderung ausgeschlossen sein sollte; vielmehr gehören die Vorgänge...

The Method of Spiritual Science: Further Notes

Hedley Gange
Elemente der Naturwissenschaft 58, p. 89-94.

Whicher, Olive: Projektive Geometrie. Schöpferische Polaritäten in Raum und Zeit

Mario Howald-Haller
Stuttgart, Verlag Freies Geistesleben 1970. 246 Seiten, reich illustriert, geb. DM 35‚-.

Das Anschlusskabel. Gedanken und Vorstellungen

Rudolf Cantz
Elemente der Naturwissenschaft 14, p. 31-36.

Von der verdeckten Wirklichkeit

Jochen Bockemühl
Elemente der Naturwissenschaft 17, p. 37-41.

Licht und Stoff

Mario Howald-Haller
Tag und Nacht, Sommer und Winter sind Phasen aus dem bewegten Zusam- menwirken des wärmenden Sonnenlichtes mit dem lastenden Erdenstoff. Für die Erforschung dieses Zusammenwirkens erweist es sich immer wieder als fruchtbar, die farben- und spannungsreichen Übergänge – Morgen und Abend, Frühling und Herbst – eingehender zu beachten. In den Übergangsphasen kommen die Pole einander entgegen und treten aus ihrer Verborgenheit hervor. Die Erscheinungen im Zwischenreich lassen die Natur der Extreme leichter erkennen als die...

Bärtels, Andreas: Gartengehölze.

Jochen Bockemühl
Das Buch ist früher schon unter dem Titel «Das grosse Buch der Gartengehölze» erschienen. Diese 2. Auflage ist wesentlich verbessert und erweitert. Der erste Teil beginnt mit einer botanischdendrologischen Einführung in die Gehölzkunde und geht dann gesondert auf Laub- und Nadelgehölze ein, wobei der dekorative Wert von den verschiedensten Aspekten eingehend betrachtet wird. Weitere Kapitel behandeln Standortbedingungen, Auswahl und Verwendung der Gehölze, Pflanzung, Bodenpflege, Schnitt und Krankheiten. Der zweite Teil besteht aus einem Lexikon der...

Portmann, Adolf: Biologische Fragmente zu einer Lehre vom Menschen

Bernardo J. Gut
Man kann versuchen, das in diesem Buche Dargestellte «übersichtlich», etwa in Form einer Tabelle oder mit Stichworten zusammenzufassen. Dabei ergibt sich eine merkwürdige Einsicht: Man erhält eine Anzahl zwar äusserst interessanter Tatsachen und Einzelheiten, die bedeutungsvoll sind für das Selbstverständnis des Menschen, die aber als solche nicht zu faszinieren vermögen und das Gemüt nicht weiter bewegen. - Ganz anders, wenn man im Buch wieder liest. Wo wir es auch aufsehlagen, es bannt uns, und wir...

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