517 Works

Vor- und Nachteile des Meisterbriefs im Vergleich zu freiwilligen Qualifikationszertifikaten

Matthias Lankau & Klaus Müller
Im Falle handwerklicher Produkte und Dienstleistungen des Baugewerbes handelt es sich um sogenannte Vertrauensgüter, da ein (Laien-)Kunde ihre Qualität auch nach dem Kauf meist nur schwer beurteilen kann. Ohne ein geeignetes Regulierungsinstrument birgt diese Asymmetrie in der Verteilung der Qualitätsinformation zu Lasten des Kunden die Gefahr des Versagens des Markts für hohe Qualität und damit die Gefährdung von Konsumenten. Das Ziel dieser Kurzstudie ist es, zu erörtern, ob die derzeitige Regulierung des A-Handwerks im Baugewerbe...

Die Schweinekopfsülze

Günter Grass Stiftung - Medienarchiv
Vermutlich Lesung des Gedichts "Die Schweinekopfsülze", vgl. WA 1 (2007), S. 178-181.

Die Schweinekopfsülze

Günter Grass Stiftung - Medienarchiv
Lesung des Gedichts "Die Schweinekopfsülze" (WA 1, S.178-181); kein O-Ton Grass

Zorn Ärger Wut: Von der Ohnmacht des Protestes nebst einem Rezept zur Überwindung derselben

Günter Grass Stiftung - Medienarchiv
Lesung des Gedichtzyklus "Zorn Ärger Wut" (Vgl. WA 1, S. 174 1. In Ohnmacht gefallen (ab 00:02) 2. Irgendwas machen (ab 02:08) 3. Die Schweinekopfsülze (ab 11:28) 4. Der Epilog (ab 17:56)

Lutz Görner rezitiert Grass: Folge 182

Günter Grass Stiftung - Medienarchiv
Lutz Görner rezitiert: aus "Als ich 32 Jahre alt war, wurde ich berühmt" und anschließend das Gedicht "Die Schweinekopfsülze" (WA 1 (2007), S. 178)

Günter Grass liest und diskutiert mit Schülern des West-Berliner Humboldt-Gymnasiums: Lesung und Diskussion über Fragen der Lyrik

Günter Grass Stiftung - Medienarchiv
Drittes Schülergespräch, das von RIAS mitgeschnitten wird. Track 1: Grass liest "Geöffneter Schrank" aus dem Lyrik-Band "Die Vorzüge der Windhühner" (WA 1 (2007), S. 14) anschließend Diskussion nach Fragen der Schüler zu folgenden Themen: - Prosa-Form des Gedichts; fehlende Metrik; Trennung von Lyrik und Prosa; - Grass verweist auf ein Kapitel in der "Blechtrommel", in dem Oskar in einem Schrank zuflucht nimmt; im Gedicht "Geöffneter Schrank" sei der Schrank die Metapher, die Gegenstände würden von...

Die Schweinekopfsülze: Gedicht aus "Ausgefragt"

Günter Grass Stiftung - Medienarchiv
Lesung des dritten Teils aus dem Gedichtzyklus "ZORN ÄRGER WUT": "...mit nelkengespickte Zwiebel, großem Lorbeerblatt mit einer Kinderhand Senfkörner ... niemals Dill, Senf oder Delikatessgurken ... eine gefüllte Schlüsselbeinkuhle schwarzen Pfeffer ... mit beigelegter Ingwerwurzel ... verfeinere mit Majoran."

Den Widerstand lernen - Heilbronner Schriftstellertreffen: 2 Redeausschnitte von Günter Grass

Günter Grass Stiftung - Medienarchiv
Grass formuliert in den beiden Redeausschnitten seinen Protest gegen die Stationierung von Pershing II-Raketen in der Bundesrepublik Deutschland, erklärt, dass er diese Stationierung für verfassungswidrig hält ("Verteidigungsauftrag der Bundeswehr") und dass er daher nicht nur selbst Widerstand gegen die Stationierung leiste, sondern auch andere - seine Söhne zum Beispiel - dazu auffordere ("Wehrdienstverweigerung")

Das Treffen in Telgte: Günter Grass liest aus seiner Erzählung

Günter Grass Stiftung - Medienarchiv
Leicht gekürzte Lesung des Beginns der Erzählung eines Dichtertreffens im westfälischen Telgte im Jahre 1647, also zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Gewidmet ist die Erzählung, die an die Gruppe 47 erinnert, Hans Werner Richter.

Die Rättin: Günter Grass liest aus seinem Roman (3 Teile)

Günter Grass Stiftung - Medienarchiv
Lesung (O-Ton Grass) von mehreren Ausschnitten dem 4.Kapitel von "Die Rättin" 1.) von "Wir nicht! Sie…" bis "…üben, immerfort üben." (4. Kapitel) 2.) von "Die Rättin, von…" bis "…Rattenköttel bezeichnet wurden." (4. Kapitel) 3.) von "Mein Zorn, ein…" bis "…nun eingeschwärzten Planeten." (4. Kapitel) Keine Abweichungen gegenüber dem Buchtext

Der Butt - Warum Kartoffelsuppe himmlisch schmeckt: Günter Grass liest aus seinem Roman

Günter Grass Stiftung - Medienarchiv
Kapitel über die Suche der Gesindeköchin Amanda Woyke nach Liebgottchen (Der Butt, S. 413-418), die auch in der Ballade "Klage und Gebet der Gesindeköchin Amanda Woyke" Thema ist.

Die Zeit heilt alle Wunden oder Die Schuld hört nie auf: Günter Grass und Andrzej Szczypiorski im Gespräch

Günter Grass Stiftung - Medienarchiv
Grass spricht mit Szczypiorski über das aktuelle deutsch-polnische Verhältnis und seine Geschichte (Zweiter Weltkrieg), ist sich mit Szczypiorski einig darin, dass weiter "Brücken" zwischen beiden Ländern gebaut werden müssen und kritisiert die CDU-geführte Bundesregierung und ihre zögernde, zurückweisende Politik gegenüber Polen. Er fragt Szczypiorski nach dem polnischen Antisemitismus ("in einem Land ohne Juden"), dem Hass der Polen auf die Sowjetunion ("die Russen") - und plädiert für eine Gesellschaft mit einer "gemischten Kultur". Er fragt nach...

Gegen den Glauben an die Allmacht der D-Mark: Gespräch mit Günter Grass

Günter Grass Stiftung - Medienarchiv
Grass äußert sich kritisch zur Vereinigungspolitik der Bundesregierung ("zu hastig", "überstürzt"), bemängelt ihr rein ökonomische Ausrichtung und sieht fatale Folgen voraus: Arbeitslosigkeit, Kaufkraftverlust, Verarmung, Rechtsradikalismus. Stattdessen plädiert er für eine Konföderation, in der die DDR weiterbesteht und Eigenständigkeit bewahrt, auch ökonomisch. Zum Schluß definiert er als Aufgabe des Schriftstellers, die Geschichte altermativ zu sehen, auszumalen "was wäre wenn", und von den Verlierern zu sprechen.

Günter Grass im Gespräch

Günter Grass Stiftung - Medienarchiv
Grass skizziert seine Position zum deutschen Einigungsprozeß (Konföderation versus Vereinnahmung), kritisiert die Dominanz des Ökonomischen und die Eile, mit der dieser Prozeß vollzogen wird. Er spricht über seine Reise nach Indien, seine Motive und weist die Vermutung der Resignation zurück. Er schildert das eigene Familienleben, wie er dieses Leben mit seiner Arbeit vereinbart und seinen ganz normalen Arbeitsprozeß. Eine längere Passage widmet sich der bundesdeutschen Kritik (vor allem dem Literarischen Quartett) und ihrer Tendenz, die...

Lerke von Saalfeld im Gespräch mit Günter Grass

Günter Grass Stiftung - Medienarchiv
Nach Zweitem Weltkrieg Bildhauerlehre; dann Graphikstudium an der Kunstakademie Düsseldorf; Meisterschüler des Bildhauers Karl Hartung in West-Berlin / Zieht mit seiner ersten Frau Anna 1956 nach Paris, "die Blechtrommel im Kopf"; über seine Freundschaft dort mit Paul Celan / Ist ab 1955 bei den Treffen der Gruppe 47 dabei; über Hans-Werner Richter als herausragende Figur der Schriftstellervereinigung / Detailliert zu seiner Schreibmethode und zu Stilexperimenten mit unterschiedlichen Prosaformen; versuchte im Roman "Ein weites Feld" (1997),...

Günter Grass und Martin Walser im Gespräch (1+2)

Günter Grass Stiftung - Medienarchiv
Im Radiodialog zwischen Günter Grass und Martin Walser werden folgende Aspekte angesprochen: Bewertung des aktuellen Standes der deutschen Einheit / Einordnung der jeweiligen Position durch Presse und Kritik in das Rechts-Links-Schema: Diffamierungen und Verletzungen durch Vereinfachungen / Asylpolitik seit 1989: Probleme in der bisherigen Praxis, Instrumentalisierung im Wahlkampf, Änderung des Asylrechts, Asylbeschluß der SPD / Ausländerfeindlichkeit / Grass: Haß im Umgang miteinander als deutsche Besonderheit / Einwanderungsgesetz, Wahlrecht für in Deutschland lebende Ausländer, Änderung des...

Das Wappentier der Republik - Günter Grass: Porträt anläßlich des 70. Geburtstages (mit zahlreichen O-Tönen)

Günter Grass Stiftung - Medienarchiv
Arnold skizziert in seiner Sendung zu Grass´ 70. Geburtstag die Stationen von dessen politischem Engagement von den sechziger bis in die neunziger Jahre. Zuerst ist er "Trommler" im Wahlkampf (60er Jahre), der an der Seite von Willy Brandt für dessen Kanzlerschaft plädiert. Dann wird er zum Kritiker der Studentenbewegung, der deren fehlende Toleranz kritisiert und unermüdlich den demokratischen Sozialismus propagiert. Später wird er zum "Wappentier der Republik" (Horst Krüger), zur Verkörperung des engagierten Schriftstellers, der...

Von Beruf Handwerker: Ein Werkstattbericht

Günter Grass Stiftung - Medienarchiv
Grass schildert in einer Rede seinen Werdegang als Schriftsteller und bildender Künstler, geht die einzelnen Werke durch und beschreibt jeweils das Verhältnis, in dem das Schreiben und das Zeichnen, Radieren, Aquarellieren und Modellieren während des Entstehungsprozesses stand. Er schildert einzelne Arbeitstechniken (vor allem bei der Radierung) und die Motive, die ihn dazu brachten, die eine oder andere Methode des bildkünstlerischen Ausdrucks zu wählen. Inhalt: •(Ab 00:01) Eine spanische Journalistin konfrontierte Grass mit einem Zitat des...

Es war einmal ein Land - Die Tribüne - Glaube, Hoffnung, Liebe - Verkündigung (3 Takes): Feature zur Veröffentlichung der Lesung mit Schlagzeug

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Es war einmal ein Land, Radiofeature des SWF zur Veröffentlichung der zwei Langspielplatten (Jazzplatte der Woche) Moderator: Werner Wunderlich Anmoderation 1. Es war einmal ein Land. Aus: Die Rättin (ab 00:42). (Ab 02:14) Zwischenmoderation über Grass und seine Jazz-Vergangenheit. 2. Die Tribüne. Aus: Die Blechtrommel (Strichfassung) (ab 03:30). (Ab 12:15) Zwischenmoderation, Ankündigung des nächsten Blechtrommelkapitels. 3. Glaube Hoffnung Liebe. Aus: Die Blechtrommel (Strichfassung) (ab12:57). (Ab 24:08) Zwischenmoderation mit Beschreibung des Begleitbuches. 4. Verkündigung. Aus: Die...

Der Fall Salman Rushdie: Statement von Günter Grass über die Haltung der Bundesregierung und des Verlages Kiepenheuer & Witsch

Günter Grass Stiftung - Medienarchiv
Sanktionen gegen den Iran fordern 40 Schriftsteller. "Satanische Verse" seien laut Fundamentalisten blasphemisch. Kiepenhauer & Witsch veröffentlicht das Buch nun doch nicht, da es um Leib und Leben der Mitarbeitenden gehe. Günter Grass appelliert an die Politik: (O-Ton): Der Außenminister muss das in die Hand nehmen und begreifen. Am Beispiel der Literatur wird in das Rechtssystem eingegriffen. In Europa haben wir Grund, uns an die Inquisition zu erinnern, unter der etwa Rabelais zu leiden hatte.

Besuch von Bundespräsident Richard von Weizsäcker in Danzig: Statement von Günter Grass über die Bedeutung dieses Besuches (O-Ton)

Günter Grass Stiftung - Medienarchiv
Der offizielle Teil endet heute. "Nichts aufrechnen, aber der Opfer in Ehrfurcht gedenken", hat Weizsäcker gesagt. Danzig mit seiner wechselhaften Geschichte ist ein schwieriger Teil der Reise des Bundespräsidenten. Hier gedachte der Präsident der Toten. Es gab aber auch Zeiten eines friedlichen Miteinanders. Auf Weizsäckers Wunsch reiste auch Günter Grass mit.

Gespräch mit Günter Grass anläßlich seines 65. Geburtstages

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Grass bedauert die politische Situation der Bundesrepublik, das Anwachsen des Rechtsradikalismus und die Zerstörung der demokratischen Linken nach dem Ende des Kommunismus. Er gehöre zu den wenigen, die sich noch politisch einmischten ("ein Dinosaurier"). Ein Vergleich mit der Weimarer Republik sei allerdings zu einfach, aber des müsse ein neuer Mut zu Reformen entstehen, der in der Lage sei, Fehler (wie die Regelung des Einigungsvertrags "Rückgabe vor Entschädigung", Immobilien etc. betreffend) zu korrigieren.

Fünf Gedichte

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(Ab 00:30): "KINDERLIED" (Wer lacht hier, hat gelacht? Hier hat sich's ausgelacht. Wer hier lacht, macht Verdacht, daß er aus Gründen lacht. / Weinen / Sprechen, Schweigen / Spielen / Sterben - ohne Grund gestorben) Interpretation von Volker Neuhaus auf eine Schüleranfrage: "Der Band "Gleisdreieck" ist bis aufs Titelgedicht noch in Paris entstanden, und zwar in der Arbeitsphase der Blechtrommel. Kinderlied ist ein böses Kinderlied, wie die Blechtrommel ein böses Kinderbuch ist. Die für Grass'...

Die Blechtrommel: Günter Grass liest Auszüge aus seinem Roman

Günter Grass Stiftung - Medienarchiv
Lesung von Gedichten und aus der Blechtrommel Lesung NACH VÖ! Leichte Kürzungen. Moderator: Ursprünglicher Plan für die Sendung: Möglichst breites Bild von Günter Grass (Gedichte, kleinere Prosastücke, vor allem aber Theaterstücke (Plebejer noch nicht aufgeführt); Grass brachte aber von diesem Plan ab: Konzentration auf die "Blechtrommel", da Theaterstück schwer zu lesen im Radio (Ab 00:30): Lesung der Gedichte "Kinderlied", Annabell Lee", "Das endlose Laken" , Bohnen und Birnen" und "Polnische Fahnen". (Ende 05:45) (Ab 09:04):...

Die Herstellbarkeit des Vergnügens auf dem Theater: Ein Verriß der Referate der "Dramaturgischen Tage" in Mannheim

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(Ab 03:04): Grass spricht über Struktur des Theaters (vergleichbar mit der des öffentlich-rechtlichen Rundfunks), benennt die Qualitäten eines guten Intendanten und setzt sich mit dem Begriff der "freiwilligen Selbstkontrolle" auseinander. (Ende O-Ton Grass 04:33) Beitrag berichtet kritisch über die Vorträge des ersten Tages und lobt die Konkretheit des Gesprächs am zweiten Tag. Zweite Hälfte des Beitrags O-Ton aus einem Gespräch, an dem GG teilnimmt und das von Hans Bausch (Intendant des Süddeutschen Rundfunks) geleitet wird.

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