59 Works

Contested claims to social welfare: Basic income grants in Namibia

In many parts of the world, income transfers to underprivileged groups have long been part of social welfare programmes. However, the conditionality of such grants has recently been challenged on a global scale, arguing that income grants should serve as a mechanism to redistribute national resources rather than filling the social gap, and be conceded to all members of the population. The only country that tested this kind of social policy is Namibia with its...

A social revolution in the name of a religion? The Islamic Revolution of 1978/79 in Iran

The year 1979 witnessed an event that was to impact the world for decades to come. The Western-friendly monarchic regime of Iran that had pushed through a rapid modernization program by leaning on a repressive security apparatus was toppled by a nationwide protest movement and replaced by an Islamist regime. This study delivers, from a historical sociological perspective, an analysis of the major factors that led to this major transformation of Iranian society. The focus...

Editorial: Sterben und Tod

Editorial zum Schwerpunktheft "Sterben und Tod"

Arbeitszeiten mobil Beschäftigter: welche Auswirkungen haben auswärtige Übernachtungen?

Im vorliegenden Beitrag werden Ergebnisse von Arbeitszeiterhebungen bei mobiler Arbeit vorgestellt, die im Rahmen des Forschungsprojektes prentimo (Präventionsorientierte Gestaltung mobiler Arbeit) anhand von drei Unternehmen (in zwei Unternehmen durch qualitative Erhebungen, in einem durch die Analyse von konkreten Arbeitszeiten) analysiert wurden. Im Fokus steht dabei mobiler Arbeit, die mit räumlicher Mobilität einhergeht. Mobilität ist zur Erledigung der Arbeitsaufgabe notwendig, wenn beispielsweise direkt beim Kunden gearbeitet wird. Zentrale Fragestellung des Beitrages ist, ob sich bei ÜbernachterInnen...

Ansätze für eine Neue Normalarbeitszeit – ein Diskussionsbeitrag

Die aktuelle Regulierung von Arbeitszeiten schafft Anreize für belastende Zeiten und berücksichtigt nur unzureichend wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Auswirkungen dieser Belastungen. Dieser Beitrag stellt einen neuen Ansatz vor: Ausgehend von einer einerseits weit verbreiteten und andererseits auch sozial- und gesundheitspolitisch wünschenswerten ‚Neuen Normalarbeitszeit‘, nämlich der Gleitzeit von Montag bis Freitag tagsüber, sollen abweichende Ar-beitszeiten hinsichtlich ihrer Belastung bewertet werden. Eine angemessene Kompensation in zusätzlicher Freizeit statt finanzieller Zulagen soll dann diese Belastung ausgleichen statt sie...

Verunsicherung in den Mittelschichten? Konzeptionelle und methodische Erwägungen sowie empirische Befunde zur aktuellen Entwicklung in Deutschland

Der Beitrag gibt einen Überblick über die Debatte zunehmender Statusverunsiche-rungen in den (deutschen) Mittelschichten. Ein Fokus liegt auf der Präsentation ei-gener quantitativer und qualitativer Befunde und den damit verbundenen methodi-schen Herausforderungen (z.B. der Operationalisierung). Quantitative Befunde zei-gen, dass geäußerte ökonomische Sorgen rückläufig sind. Zugleich weisen qualitative Befunde darauf hin, dass 1) eine als unsicher empfundene Erwerbssituation nicht zwingend damit einhergeht, diese Unsicherheit prinzipiell als Bedrohung zu deuten. Andererseits können 2) Irritationen bestehen, ohne dass Sorgen...

Middle-Income Groups in Kenya. Conflicting Realities Between Upward Mobility and Uncertainty

For more than a decade scholars mostly from economy and development studies have described the rise of a newly emerging ‘middle class’ in the Global South including Africa. This has led to a ‘middle class narrative’ with the ‘middle class’ as the backbone of economic and democratic development. Especially with regard to the stability of the position of the people in the ‘middle’, empirical social science studies challenge the ‘middle class narrative’ and at their...

Die ökonomische Erforschung der lateinamerikanischen «Mittelklassen»: Ein Review aus klassentheoretischer Perspektive

Die in den letzten Jahren erschienenen internationalen entwicklungsökonomischen Publikationen zu lateinamerikanischen «Mittelklassen» erfahren eine grosse wissenschaftliche und öffentliche Aufmerksamkeit. Obwohl die in den ökonomischen Publikationen angewendeten Konzeptualisierungen von «Mittelklassen» deutlich von jenen der sozialwissenschaftlichen Forschung abweichen, werden die Ergebnisse der ökonomischen Forschung in viele sozialwissenschaftlichen Publikationen referenziert. Um die Frage der Anknüpfbarkeit der ökonomischen und sozialwissenschaftlichen Forschungsstränge zu klären, diskutiert der vorliegende Artikel die Ergebnisse der ökonomischen Forschung zu lateinamerikanischen «Mittelklassen» vor dem Hintergrund der...

The Political Economy of Universal Pensions in Bolivia

While non-contributory pensions are spreading around the globe, Bolivia is still the only Latin American country with a universal old-age pension scheme. Originally designed twenty years ago and contested more than once, the benefit survived a political regime change from neo-liberalism to new developmentalism and features an interesting political economy. With the commodities boom coming to an end, progressive neo-extractivism and thus, Bolivia’s universal pension, face new challenges. Während nicht beitragsfinanzierte Renten eine weltweite Konjunktur...

Konfliktforschung als Grundlage sozialpädagogischer Gewaltprävention

Weber, Simmel und Coser stufen Konflikte als konstitutiv für Gruppen als auch für gesellschaftliche Entwicklungen ein. Soziale Konflikte können danach sowohl integrativ wie auch desintegrativ wirken. Diese soziolo-gischen Befunde stehen scheinbar im Widerspruch zur nahezu eindeutig ne-gativen Konnotation des Streits heute. Konflikte werden nahezu aus-schließlich als unangenehm und als störend empfunden und deshalb eher vermieden. In Anlehnung an Simmels Verständnis wird hier mit dem Begriff des ‚offensiven Konfliktmanagements’ operiert. Eine Reaktivierung dieses historischen Begriffsverständnisses tut...

Bestimmungsgründe von Arbeitszeitkonten bei Betrieben und Beschäftigten

Arbeitszeitkonten ermöglichen es Arbeitszeiten zu variieren und den Arbeitseinsatz an das Arbeitsaufkommen anzupassen. Mit logistischen Regressionsmodellen und Daten des IAB-Betriebspanels wird in einem ersten Schritt analysiert, welche Faktoren Arbeitszeitkonten in Betrieben bestimmen. Die industriellen Beziehungen und betriebliche Beschäftigungsstruktur sind wesentliche Determinanten. In einem zweiten Schritt wird mit Daten des Sozio-oekonomischen Panels analysiert, welche Faktoren den Zugang von Beschäftigten zu einem Arbeitszeitkonto bestimmen. Beschäftigte mit einem höheren Maß an Humankapital haben überdurchschnittlich häufig Zugang zu einem...

Editorial: Vielfalt der Arbeitszeiten

Editorial zum Schwerpunktheft "Vielfalt der Arbeitszeiten"

TINA und die technologische Revolution

Wir erleben derzeit eine langanhaltende öffentliche Debatte über den Umbruch von Wirtschaft und Gesellschaft im Zuge der Digitalisierung. Dabei verbinden sich die Perspektive des Technikdeterminismus, welche die Ursache sozialer Veränderungen in der Technik sieht, und jene des Neoliberalismus. Entsprechend wird nicht die Frage gestellt, welche Technikentwicklung und -anwendung wünschenswert sei, sondern bloß eine rasche Digitalisierung zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit gefordert. In diesem Beitrag wird ausgehend von aktuellen Debatten über Digitalisierung, Industrie 4.0 und Arbeit 4.0...

Editorial: Revolution?!

Editorial zum Schwerpunktheft "Revolution?!"

Varieties and drivers of social welfare in sub-Saharan Africa: A critical assessment of current research

How can we conceptually grasp social policies on the macro level in sub-Saharan Africa? Decommodification and defamilialisation, two key concepts of Esping-Andersen’s seminal typology, are not very helpful to distinguish welfare regimes in sub-Saharan Africa. Moreover, typologies that have been developed for the Global South hardly consider social stratification. In conclusion, there is no typology including African states that covers all relevant dimensions of welfare and includes education, agricultural, and housing policies. There is also...

Teilzeit und Lebensarbeitszeit – Bausteine bedarfsorientierter, flexibler Arbeitszeitmodelle

Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass sich viele Beschäftigte eine Reduzierung ihrer wöchentlichen Arbeitszeit wünschen. Die Sorge vor Einkommensverlusten und Vorbehalte bei den Arbeitgebern sind wesentliche Hürden für die Realisierung dieser Arbeitszeitwünsche. Dieser Beitrag beschreibt diese Hürden und zeigt auf, dass Arbeitgeber häufiger als vermutet ein eigenes wirtschaftliches Interesse an Teilzeitbeschäftigung haben müssten. Dies gilt besonders dann, wenn es darauf ankommt, Arbeitszeiten an einen unregelmäßigen Bedarfsverlauf anzupassen. Schließlich wird dargestellt, dass Teilzeit auch in Schichtpläne integriert und...

Permanent Night Work in Germany

Research on night work focuses almost solely on night work as part of rotating shift schedules. Thus, little is known about permanent night workers, their working conditions and health. The aim of this study is to give insight on characteristics of permanent night workers, their health status and their work–life balance. Data from the BAuA-Working Time Survey 2015 were used and 189 employees in permanent night work identified. Results are presented in comparison to statistics...

Vorzüge und Schattenseiten der Flexibilität der Dauer der Arbeitszeiten. Eine Untersuchung in sieben österreichischen Branchen

Mit dem Beitrag wird eine Zuordnung verschiedener Formen der Arbeitszeitgestaltung zu vorwiegend arbeitnehmerInnen- und arbeitgeberInnenseitiger Flexibilisierung vorgenommen und die Auswirkungen dieser flexiblen Arbeitszeiten auf bezahlte und unbezahlte Mehrarbeitsstunden untersucht. Weiteres haben wir gefragt unter welchen Bedingungen flexible Arbeitszeiten von den ArbeitnehmerInnen positiv und in welchen Fällen diese negativ bewertet werden. Basis für die Analyse ist eine Befragung österreichischer ArbeitnehmerInnen in insgesamt sieben Branchen. Die Untersuchung zeigt, dass flexible Arbeitszeiten häufiger mit Mehrarbeit verbunden sind als...

Leaving peace for war: An exploratory study of Swiss men’s trajectories toward engagement in Arab conflicts

While the issue of foreign fighting has been very present in Swiss public discourse in recent years, little is known about the actual trajectories of young men who engage in this particular form of political violence. Based primarily on face-to-face in-depth interviews with four Swiss male nationals who travelled to conflict zones in the Arab World, the present analysis offers insights into the first phases of violent engagement, by investigating elements related to grievance formation...

The Pathway to Defection from Extremist Groups – Confronting the Disengagement Process of a Jihadi Foreign Fighter and a Right-Wing Extremist

The aim of our article is to analyse the disengagement process of a Swiss returnee from Syria and the emergence of dissonances during his involvement with the Islamic State (IS) and to compare this evolution to the pathway of a right-wing extremist willing to leave the violent extremist group Blood & Honour. Although the contexts of these extremist groups are very different, a number of elements – as the ideology based on hate, the groups’...

Nationalsozialistische und protofaschistische Sympathien an der Universität Freiburg i. Ü.: Die Ausweisung von Josef Spieler und die Neubesetzung des Lehrstuhls für Heilpädagogik durch Eduard Montalta

Der aus Deutschland stammende Josef Spieler hatte an der Universität Freiburg in der Schweiz von 1933 bis 1945 eine Professur in „Psychologie, Pädagogik und Heilpädagogik“ inne. Diese wurde ihm 1945 entzogen und er musste wegen nationalsozialistischen Sympa-thien 1947 die Schweiz verlassen. Die Forschung hat diese Vorkommnisse teilweise aufgear-beitet und sich, wenngleich zögerlich, auch schweizerischen Professoren mit Sympathien für den Faschismus gewidmet. Von der Forschung vernachlässigt wurde ein Netzwerk um die Caritas, welches Spielers Wiedereingliederung in...

Editorial - Erosion of the Middle Class?

Editorial des Schwerpunktheftes "Erosion of the Middle Class"

Unter dem Einfluss einer Krise der Männlichkeit - Leonhard Ragaz und sein Netzwerk

1922 trat Leonhard Ragaz von seiner Professur für Theologie an der Universität Zürich zurück und zog mit seiner Familie nach Zürich Aussersihl, einem stark wachsenden Aussenquartier mit Arbeiterbevölkerung. Er gründete dort ein sogenanntes Settlement, eine Siedlung wohlhabender oder gut gebildeter Leute in proletarischer Nachbarschaft. Seine Entscheidung, diesen aussergewöhnlichen Schritt zu unternehmen, wird hier in den Zusammenhang der „Krise der Männlichkeit“ gestellt, von der viele Männer betroffen waren, die den 1. Weltkrieg mitgemacht oder miterlebt hatten....

Kinderbetreuung im Cono Sur - Die Fälle Chile und Uruguay

Care-Arbeit für betreuungsbedürftige Personen spielt im Prozess der sozialen Reproduktion eine zentrale Rolle. Diese Betreuungsarbeit wird weltweit vor allem von Familien und insbesondere von Frauen geleistet, wobei Lateinamerika keine Ausnahme darstellt. In den letzten Jahren haben jedoch viele Regierungen in der Region politische Massnahmen entwickelt, um diese Bedürfnisse seitens der öffentlichen Politik zu begegnen. Der Artikel vergleicht jüngere Reformen und Politiken im Bereich der Betreuung von Kindern im Alter von 0 bis 5 Jahren der...

Der Weg zur Suffizienz - Eine qualitative Studie über suffizient orientierte Lebensführungen in der Schweiz

Der vorliegende Beitrag stützt sich auf die Ergebnisse einer qualitativen Forschungs-arbeit über suffizient orientierte Lebensführungen in der Schweiz. Diese wurde im Rahmen eines zweijährigen Forschungspraktikums des Studienbereichs Soziologie, Sozialarbeit und Sozialpolitik der Universität Fribourg als Bachelorarbeit geschrie-ben. Die Studie befasst sich mit suffizient orientierten Menschen aus der Deutsch-schweiz. Anhand von 16 halbstrukturierten Leitfadeninterviews wurde den Fragen nachgegangen, wie suffizient orientierte Lebensführungen aussehen, wie diese ent-standen sind, und welche Chancen sowie Herausforderungen suffizient orientierte Lebensführungen mit...

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