96 Works

Gabriel Moshenska’s „Reverse engineering and the archaeology of the modern world“: a response

Shannon Lee Dawdy
Forum Kritische Archäologie

Comment on Gabriel Moshenska: Reverse engineering and the archaeology of the modern world

Christine Finn
Forum Kritische Archäologie

Style, Ethnicity and the Archaeology of the Aramaeans: The Problem of Ethnic Markers in the Art of the Syro-Anatolian Region in the Iron Age

Erhan Tamur
Die Geschichte der Archäologie ist auch eine Geschichte zahlreicher Versuche, bestimmte „Stile“ der materiellen Kultur mit bestimmten „Kollektivitäten“ zu korrelieren, seien es „Rassen“, „Kulturen“, Ethnien oder der sog. „Volksgeist“. Diese Versuche sind größtenteils von zwei Prämissen geprägt: a) einem Verständnis von materieller Kultur als reine Reflektion kollektiv-kognitiver Strukturen sowie einheitlicher Denkweisen; b) der Vorannahme, es gäbe eingrenzbare, homogene „Identitäten“, die durch eindeutig bestimmbare Merkmale artikuliert werden. Der Fokus dieses Beitrags liegt auf den Auswirkungen dieser...

10 Thesen zu ‚Materialität‘ und ‚Präsenz‘ von Artefakten

Markus Hilgert
MTC-Blog

The aesthetics of text. A personal note

Christina Tsouparopoulou
MTC-Blog

„Paper in the Laboratory: Material Science and Conservation of Historical Paper in an Intercultural Comparison“ (17.–19.7.2013). Ein Tagungsbericht

Carla Meyer, Sandra Schultz, Melanie Trede, Sabine Neumann & Rebecca Sauer
MTC-Blog

Entangled Discussions: Talking with Ian Hodder About His Book Entangled Berlin, 14. December 2013

Reinhard Bernbeck, Susan Pollock, Carolin Jauß, Constance Von Rüden, Johannes Greger & Stefan Schreiber
Forum Kritische Archäologie

Zyklische Abläufe als Hilfsmittel zur Deutung von Zeit in der Archäologie

Eva Rosenstock
Natürliche zyklische Vorgänge, d.h. astronomische Zyklen wie der Sonnentag, der Mondmonat oder das Sonnenjahr oder physiologische Zyklen wie der circadiane Rhythmus oder der Menstruationszyklus, werden oft verwendet, um in archäologischen Funden und Befunden eingebettete Zeitinformation aufzudecken. Die Deutung bestimmter prähistorischer Artefakte als Kalendarien stellt hierfür ein wichtiges Beispiel dar. Neben einer Bevorzugung physiologischer Rhythmen als Analogien für das Paläo- und Neolithikum und astronomischer Rhythmen für die Bronzezeit fällt auf, daß in der Archäologie oft nur...

Reenactment, Archäologie und Film – Ein Seitenblick auf Bertram Haudes Essay „Krieg als Hobby?“

Tom Stern
Forum Kritische Archäologie

Archäologie als Importware

Leila Papoli Yazdi & Omran Garazhian
Forum Kritische Archäologie

Nach dem Post-

Stefan Burmeister
Forum Kritische Archäologie

Gegen Post-Politik: eine kritische Archäologie des 21. Jahrhunderts

Alfredo González-Ruibal
Forum Kritische Archäologie

Jenseits des Affirmativismus. Perspektiven für kritische Archäologien

&
Forum Kritische Archäologie

Archäologie als Kulturwissenschaft

Petra Wodtke
Der Begriff der „Kulturwissenschaften“ kursiert seit einigen Jahrzehnten in der deutschsprachigen Hochschullandschaft. Mit ihm werden je nach Fach und Ausrichtung ganz verschiedene Inhalte und Formalia verbunden. Außerdem hat er die geisteswissenschaftlichen Disziplinen in unterschiedlicher Intensität durchdrungen. Der vorliegende Beitrag möchte das Potenzial einer Zuordnung der Archäologien zu den „Kulturwissenschaften“ aufzeigen. Zu diesem Zweck werden fünf Punkte vorgeschlagen. Diese verstehen sich gezielt als ein Angebot an die Archäologien innerhalb des deutschsprachigen Diskurses, ohne jedoch die anglophonen...

Archäologie, Volkskunde und die Sepulkralkultur der Neuzeit: eine praxissoziologische Perspektive

Juliane Lippok
Eine Möglichkeit, den dynamischen Wandel in der Neuzeit (1500–1800) zu erfassen, ist die Erforschung der Sepulkralkultur. Forschungsgeschichtlich haben sich zuerst die Europäische Ethnologie und später die Neuzeitarchäologie mit der materiellen Kultur der Neuzeit beschäftigt. Dennoch ist die gegenwärtige Situation durch eine mangelnde Zusammenarbeit beider Disziplinen und die Verzerrung des Forschungsfeldes durch veraltete Forschungsprämissen gekennzeichnet. Der Grund dafür ist in der Geschichte der beiden Fächer zu suchen. Die Frage, die sich heute stellt, ist, wie der...

Objects that Made History. A Material Microhistory of the Sant Crist de Lepant (Barcelona, 1571–2017)

Stefan Hanß
Dieser Aufsatz umreißt die möglichen Beiträge der Geschichtswissenschaft zur interdisziplinären Theorie und Praxis der Kritischen Archäologie. Insbesondere wird eine „materielle Mikrogeschichte“ am Beispiel eines mit der Seeschlacht von Lepanto (1571) weithin in Verbindung gebrachten und heute in der Kathedrale von Barcelona aufgestellten Kruzifixes dargelegt. MikrohistorikerInnen zeichnet eine reflektierte Sensibilität für die Komplexität der Vergangenheit(en), die Probleme historischen Wissens, die Implikationen geschichtswissenschaftlicher Praktiken (doing history) sowie ein experimenteller Umgang mit Narrativen aus. Gerade dieses Gespür und...

Archaeology and the New Metaphysical Dogmas: Comments on Ontologies and Reality

Artur Ribeiro
One of the most popular approaches in archaeological theory today is the New Materialisms. Unlike previous trends, such as processual and postprocessual archaeology, which established themselves as empirically based and to some extent accurate representations of the past, the New Materialisms have put forward arguments in the form of ontology, that is to say, as accurate representations of “reality” in itself. The aim of this paper is to demonstrate that metaphysical speculation and the discussion...

Archaeology of the Contemporary Past: An Interview with Alfredo González-Ruibal, Thomas Kersting and Laurent Olivier

Alfredo González-Ruibal, Thomas Kersting, Laurent Olivier & Editorial Collective Of Forum Kritische Archäologie
Some time ago, Laurent Olivier sent a request to Forum Kritische Archäologie, asking if we would be willing to review a book he and his colleagues had edited. Clashes of Time (2017) is a collection on the theme of archaeology of modern times. Since we do not publish book reviews, we came up with the idea of interviewing him and the editors of two other books on similar topics: Thomas Kersting from the Brandenburg State...

Räume, ihre Orte und Subalternität. Reflexionen am Beispiel von Pompeji

Stephanie Merten & Martin Renger

„M(aterial) T(ext) C(ulture) Blog“

Markus Hilgert

Gleichzeitiges und Ungleichzeitiges, Lebensrhythmen und Eigenzeiten in Vergangenheit und Gegenwart – Bemerkungen zur Unbestimmtheitsrelation von archäologischen Zeitbeobachtungen

Ulf Ickerodt
Die chronologische Bewertung des archäologischen Untersuchungsmaterials sowie dessen Deutung gehen eine enge Symbiose ein. Ihr Bindeglied ist das europäische Entwicklungsdenken. Dessen verbreitete Akzeptanz macht archäologische Forschung in seiner heutigen Ausprägung erst möglich. Wegbereiter dieser Form des Zeitverstehens waren geologische, paläontologische und ethnografische Feldbeobachtungen. Insbesondere das ethnografische Präsens wurde auf die menschliche Vor- und Frühgeschichte ausgedehnt. So entstand das Bild der kulturellen Statik der Steinzeit und der sich zur Gegenwart hin beschleunigenden Geschichte. Dieser Gegensatz resultiert...

Archäologie, Politik und Zensur im Zusammenhang mit der Ausstellung ‘Roads of Arabia‘

Dominik Bonatz
Der Autor demonstriert wissenschaftliche Courage, indem er mit seinem Artikel „Niemand hat die Absicht, einen Aufsatz zu zensieren“ öffentlich Kritik an der Zensur eines im Rahmen der Ausstellung „Roads of Arabia. Archäologische Schätze aus Saudi-Arabien“ geplanten Katalogbeitrages ubt. Der Katalog erschien als Begleitbuch zu der im Museum fur Islamische Kunst in Berlin im Frühjahr 2012 gezeigten Ausstellung. Mitherausgeber war die Saudische Generalbehörde fur Tourismus und Altertumer, die kurz vor Drucklegung des Kataloges ihr Einverständnis zur...

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