707 Works

Arbeitsorientierung (ALLBUS)

&
Die Skala bildet mit 5 Items die Wichtigkeit verschiedener Merkmale beruflicher Arbeit ab und wird regelmäßig im ALLBUS eingesetzt.

Deutsche Version des Academic Procrastination State Inventory (APSI-d)

J. Patzelt & I. Opitz
Prokrastination bezeichnet das Aufschieben von Tätigkeiten, die erledigt werden müssen. Prokrastination entspricht einem komplexen, häufig situationsübergreifenden Verhaltensmuster, mit dem spezifische Gefühle (z.B. depressive Verstimmungen, Angst), Gedanken (irrationale Gedanken wie z.B. "Ach, das geht ja ganz schnell, das mache ich heute Abend noch eben.") und Verhaltensweisen (z.B. Unpünktlichkeit) verbunden sein können. Häufig sind unangenehme Aufgaben und Verpflichtungen davon betroffen.

Einstellung zu Bildung

V. Stocké
Diese Skala dient der Erfassung der generalisierten Einstellung zu Bildung, die sich - ähnlich wie das Konstrukt der idealistischen Bildungsaspiration - auf die Stärke einer positiven Haltung zu Bildung und auf das Ausmaß, höhere Bildungsabschlüsse als unabdingbare Notwendigkeit anzusehen, bezieht. Die zugrundliegende Theorie stellt das Modell der Frame-Selektion dar, bei dem Bildungsentscheidungen (1) auf globalen und schematisch-angeordneten Einstellungsobjekten und (2) auf Werthaltungen der Befragten basieren. In den Antworten drückt sich somit aus, inwieweit ein höheres...

Einstellungen zu intra- und internationalen militärischen Interventionen

A. Gümüs, M. Gömleksiz, A. Glöckner-Rist & D. Balke
Die hier dokumentierten Itembatterien erfassen die Akzeptanz militärischer Interventionen auf intra- und internationaler Ebene. Die Items wurden ausgehend von der Theorie der "Autoritären Persönlichkeit" entwickelt. Die Items wurden bereits in bevölkerungsweiten Umfragen eingesetzt.

Konventionelle politische Partizipation

S. Barnes & M. Kaase
Unter konventioneller politischer Partizipation werden vor allem solche Handlungen verstanden, die direkt oder indirekt mit dem Wahlakt verbunden sind.

Einschätzung von Kosten durch Zuwanderer

D. Balke, & R. U. Rastetter
Die hier dokumentierten Items erfassen Aussagen über Einschätzungen von Kosten und Nutzen durch Zuwanderer für Deutschland.

Musikalische Frühsozialisation

H. Lüdtke & P. Neumann
Die Skala erfasst mit acht Items das Anregungspotential einer musikalischen Frühsozialisation und wurde in Anlehnung an das Modell des Kontiguitätslernens (Guthrie, 1952; Buchhofer, Friedrichs & Lüdtke, 1974) entwickelt: Die Bedeutung von musikalischen Erlebnissen und die ihnen gewidmete Aufmerksamkeit und Motivation ist für das Kind eng mit den sozialen Situationen, verknüpft, in denen sie stattfinden.

Escaping/Transgressing the Feminine: Bodies, Prisons and Weapons of Proximity

María Xosé Agra Romero
Assuming that gender relationships are essential to any analysis of terrorism and political violence, I shall examine how the sex-gender stereotypes work, as well as their transgressions. The female military protagonists in the Abu Ghraib media scandal and the women prisoners of the Irish Republican Army (IRA) during the dirty protest in Armagh (1980) are used as a framework in which issues of visibility/invisibility, independence/depen-dence, invulnerability/vulnerability of women will be addressed. The paper pays particular...

Islamism and Masculinity: Case Study Pakistan

Maleeha Aslam
In Muslim societies, men use Islamism and its variants as means of self-actualization and directly in service of matters associated with personhood, masculinity, and particularly honor. This expressive trajectory i.e. exercising masculinity via Islamism holds true in Pakistan and can be broadly attributed to three elements. First, Pakistan’s postcolonial baggage – a well-documented history of rise of Muslim nationalism, and Islamism in the subcontinent; second, western domination and interference in Pakistan’s socio-economic and political domains...

Political Science, Terrorism and Gender

Eva Herschinger
This contribution aims to give an overview on the state of the art of research on terrorism and gender in the field of Political Science and International Relations (IR). Contemporary analyses of terrorism have begun integrating gender aspects into their frameworks. This article supports the call for a much more coherent use of gender as an analytical category as this is beneficial for the analysis of terrorism in a threefold manner. First, gender as an...

Fascism was not a Developmental Dictatorship. Evidence from Simple Tests

Roberto Ricciuti
The economic history literature on Fascism points out that its policies were strongly oriented towards capital accumulation. In this paper we analyse capital accumulation in Italy between 1881 and 1938 to verify its stability. If these policies were successful, we should observe a discontinuity in the data generation process with respect to the previous period. However, this analysis shows that the process is quite stable over time, and possible discontinuities cannot be attributed to the...

The Five Dimensions of Muslim Religiosity. Results of an Empirical Study

Yasemin El-Menouar
In this paper a new instrument measuring Muslim religiosity is presented. Drawing on Glock’s multidimensional concept of religiosity, a quantitative paper-and-pencil study among 228 Muslims living in German cities was carried out. While previous studies have often simply translated indicators measuring Christian religiosity into Islamic terminology, this study applies Glock’s model taking into account the specific characteristics of Islamic piety. In particular, the function of his fifth dimension of secular consequences was modified: Contrary to...

Sampling the Ethnic Minority Population in Germany. The Background to “Migration Background

Kurt Salentin
The paper discusses techniques for sampling the “migrant background” population in Germany, which comprises all first-generation immigrants, all non-citizens born in Germany, and all children with at least one parent fulfilling one of these criteria. Random walk sampling and random digit dialing techniques are feasible for sampling this population as a whole, but inefficient for subgroups. Telephone directories provide biased representations of the population, and the large proportion of non-pubs disqualifies their use. The Central...

Gestaltung von Ratingskalen in Fragebögen

Natalja Menold & Kathrin Bogner
SDM Survey Guidelines

Internale-Externale-Kontrollüberzeugung-4 (IE-4)

A. Kovaleva, C. Beierlein, C. J. Kemper & B. Rammstedt
Die IE-4 ist eine ökonomische Skala zur Erfassung des psychologischen Merkmals Kontrollüberzeugung nach Rotter (1966). Die Skala ist einfach in verschiedenen Erhebungsmodi zu administrieren. Die dokumentierten Befunde sprechen für die psychometrische Güte der IE-4. Die Anwendung der IE-4 in (sozialwissenschaftlichen) Untersuchungen zur Messung der Kontrollüberzeugungen bei volljährigen Befragten der deutschsprachigen Allgemeinbevölkerung kann somit empfohlen werden.

Identifikation mit der eigenen Nation

A. Gümüs, M. Gömleksiz, A. Glöckner-Rist & D. Balke
Die hier dokumentierten Items erfassen emotional-affektive Dimensionen der Identifikation mit der eigenen Nation, damit eine zentrale Dimension von Eigengruppenorientierungen. Eine positive Ausprägung solcher Orientierungen ist eine Voraussetzung für nationale Identität und patriotische Haltungen. Im Extremfall können sie aber auch die Ausbildung nationalistischer Wertvorstellungen oder ethnozentrischer Tendenzen begünstigen, die nach empirischen Untersuchungen häufig mit generalisierten negativen Vorurteilen und Intoleranz gegenüber Angehörigen bestimmter Bevölkerungsgruppen, Institutionen oder Staaten assoziiert sind.

Gütergebundenheit

G. Scherhorn, H. Haas, F. Hellenthal & S. Seibold
Die Skala erfasst Gütergebundenheit mit zehn Items. Von der Gütergebundenheit einer Person kann man dann sprechen, wenn der Selbstausdruck der Person in sehr starkem Maße durch materielle Güter erfolgt.

Skala zur Beurteilung beruflicher Leistung

D. Danner
Die Skala zur Beurteilung beruflicher Leistung bildet ein Vorgesetztenurteil der allgemeinen beruflichen Leistung von Mitarbeitern ab. Die Skala besteht aus 5 Items. Die geschätzte Reliabilität liegt in einem Bereich zwischen .87 und .92. Hinweise für die prädiktive Validität der Skala liegen vor.

Deutscher Symptom Interpretation Questionnaire (SIQ-d).

A. Glöckner-Rist, P. Prüfer, M. Rexroth & F. Rist
Das Instrument erfragt mit 65 Items, ob 13 häufige, aber irreguläre Körperempfindungen wie plötzlich auftretende Kopfschmerzen tendenziell eher auf situative/verhaltensbezogene, somatische oder psychische Ursachen zurückgeführt werden. Diese Attributionstendenzen werden als wesentliche Determinanten für die Entstehung und Aufrechterhaltung von Gesundheitsängsten sowie des Krankheitsverhaltens angenommen.

Deutsche TCU Behandlungsmotivationsskalen (TCU-MS-d)

A. Buchholz, A. Glöckner-Rist, N. Scherbaum & F. Rist
Der Gegenstand der hier dokumentierten Skalen ist Behandlungsmotivation, ein wichtiges und aufschlussreiches Konstrukt in der Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen. Diese wird in vier Subskalen erfasst: der Problemerkennung (PE), dem externen Druck (ED), dem Hilfebedürfnis (HB) und der Behandlungsbereitschaft (BB). Mehrfach konnten Zusammenhänge zwischen der Behandlungsmotivation und dem Behandlungsergebnis oder der Prozesskomponenten einer Behandlung nachgewiesen werden.

Ambivalent-sexistische Einstellungen gegenüber Männern (ASEM)

G. Von Collani & R. Werner
Die hier dokumentierten Items erfassen ambivalent- sexistische Einstellungen gegenüber Männern aus den beiden Bereichen Hostilität (Feindseligkeit) und Benevolenz (Fürsorglichkeit). Diese beiden Bereiche sind weiter untergliedert in jeweils drei Teilkomponenten Paternalismus/ Maternalismus, Geschlechterdifferenzierung und Heterosexualität. Sie operationalisieren damit das Konstrukt des ambivalenten Sexismus, nach dem sexistische Einstellungen als positive Bewertungen (Gefühle von Nähe, Geborgenheit, Zuwendung, Sicherheit) wie auch negative Einschätzungen (Feindseligkeit, Wahrnehmung von Dominanz, Unterdrückung, Abhängigkeit) zusammenhängen und gleichzeitig nebeneinander bestehen.

Kurzskala kristalline Intelligenz (BEFKI GC-K)

S. Schipolowski, O. Wilhelm, U. Schroeders, A. Kovaleva, C. J. Kemper & B. Rammstedt
Die Kurzskala BEFKI GC-K ist ein frei verfügbares Verfahren zur Messung kristalliner Intelligenz (gc). Die Kurzskala umfasst 12 Items, die in Übereinstimmung mit der Definition von Cattell (1971) bzw. Carroll (1993) deklaratives Wissen aus ebenso vielen Bereichen der Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften erfassen. Somit wird innerhalb von fünf Minuten Bearbeitungszeit ein möglichst breites Wissensspektrum berücksichtigt. Des Weiteren weist die Kurzskala eine gute Reliabilität und Validität auf.

Review: Theatre for Women’s Participation in Sustainable Development

Sruti Bala

DDI-C Codebuch für Studie ZA4438

&

Deutsche Version des Whiteley Index (WI-d)

A. Glöckner-Rist, J. Barenbrügge & F. Rist
Das hier dokumentierte Instrument entspricht einer Transformation des für den englischsprachigen Raum entwickelten Whiteley Index in die deutsche Sprache. Mit 14 dichotomen Items (nein vs. ja) soll es hypochondrische Einstellungen und Überzeugungen erfassen, um Personen mit Verdacht auf Hypochondrie frühzeitig identifizieren und einer spezialisierten Behandlung zuführen zu können. Der Whiteley Index wurde in verschiedene Sprachen übersetzt. Er wird häufig verwendet.

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  • 2014
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