63 Works

Forschungsdaten der Münchner Longitudinalstudie zur Genese individueller Kompetenzen (LOGIK): Moralentwicklung.

Gertrud Nunner-Winkler
Die Münchner "Longitudinalstudie zur Genese individueller Kompetenzen" (LOGIK) ist eine breit angelegte Untersuchung zur differentiellen Beschreibung von Entwicklungsverläufen kognitiver Kompetenzen und persönlicher Merkmale sowie zur Erklärung einiger individueller Entwicklungsunterschiede durch den Einfluß variabler Schul- und Unterrichtsbedingungen. Regelmäßig erfaßt wurden der sich verändernde Entwicklungsstand der Intelligenz, der Psychomotorik, des Denkens, des Gedächtnisses, des schulischen Wissens, der Motivation, einiger persönlicher Merkmale, der sozialen Kompetenzen und Präferenzen sowie des moralischen Urteilens und Handelns. Beginnend im Jahre 1984 erfolgten...

Kontrolliertes Interaktions-Tagebuch (KIT): Primärdaten einer Längsschnittstudie

Jens B. Asendorpf
Zum Einsatz kommt das Tagebuchverfahren KIT. Erfasst werden alle psychologisch bedeutsamen sozialen Interaktionen eines Beobachtungszeitraums. Durch Aggregation über Interaktionen desselben Interaktionspartners werden soziale Beziehungen, und durch Aggregation über Beziehungen derselben Person werden Persönlichkeitseigenschaften diagnostiziert. Um die Nachteile retrospektiver Erinnerungen zu minimieren, wird die Durchführung strenger als üblich kontrolliert. Dennoch erwies sich KIT als praktikabel. In einer Längsschnittstudie führten 144 Studierende das Tagebuch jeweils 3 Wochen lang im ersten und 114 auch im zweiten Semester. Die...

Trierer Persönlichkeitsfragebogen (TPF). Primärdaten der Eichstichprobe

Peter Becker
Der Trierer Persönlichkeitsfragebogen (TPF) basiert auf einer systematischen Aufarbeitung und Weiterentwicklung von Theorien und diagnostischen Instrumenten zur seelischen Gesundheit (Becker, 1997a; Becker & Minsel, 1986) sowie auf faktorenanalytischen Studien zu den varianzstärksten und unabhängigen Faktoren der Persönlichkeit (Becker, 1988, 1995, 1998, 2000). Der TPF ist in einer (System-) Theorie und einem Circumplexmodell der Persönlichkeit mit den beiden Hauptkonstrukten seelische Gesundheit und Verhaltenskontrolle verankert. Die Theorie wurde von Becker (1995, 1996, 1999a) ausgearbeitet und auf klinische...

Zufallserfahrungen und Studienfachwahl. Primärdaten

Thomas Bäumer & Reinhold Scheller
Vor dem Hintergrund der Entwicklungspsychologie der Lebensspanne, der sozialen Lerntheorie sowie der Entscheidungstheorie wird das Phänomen "Zufall" auf die Studienfachwahl bezogen und als bedeutsamer Aspekt der beruflichen Entwicklung angesehen. In einer Fragebogenerhebung werden die auf die Studienfachwahl Einfluss nehmenden Zufallserfahrungen sowie die Kontrollüberzeugungen von 220 Studienanfängern eruiert. Die Ergebnisse zeigen, dass zwei Drittel der Studienanfänger Zufallseinflüsse erinnern und diese in der Regel auch als wichtig für die Wahl ihres Studienfaches einschätzen. Insbesondere erhöhen Zufallserfahrungen die...

Freiburger Persönlichkeitsinventar FPI-R. Primärdaten der Normierungsstichprobe 1982

Jochen Fahrenberg, Rainer Hampel & Herbert Selg
Das Freiburger Persönlichkeitsinventar wurde aufgrund einer für die Bundesrepublik (Westdeutschland) repräsentativen Erhebung (N = 2035) weiterentwickelt und normiert. Vorausgegangen war seit den 1960er Jahren die Konstruktion einer Vorform, die jedoch nur an einem kleineren, zwar breit angelegten, aber nicht repräsentativen Datensatz (N = 630) und mehreren Vergleichsgruppen analysiert war. Deshalb wurde anlässlich der vierten Auflage des FPI im Jahr 1982 eine Repräsentativerhebung zur Testnormierung durchgeführt. Diese Erhebung sollte auch genutzt werden, neue Skalen zu entwickeln....

Freiburger Beschwerdenliste FBL. Primärdaten der Normierungsstichprobe 1993

Jochen Fahrenberg
Die Freiburger Beschwerdenliste FBL ist ein Fragebogen zur Erfassung körperlicher Beschwerden bei Jugendlichen und Erwachsenen (von 16 Jahren bis ins hohe Alter). Die aktuellen bzw. situativ bedingten sowie die chronisch-habituellen Körperbeschwerden sind nach funktionellen Syndromen bzw. Organsystemen gegliedert. Der aus den Items gebildete Summenwert ist ein Index der körperlichen Beschwerdenneigung (Klagsamkeit). Die Skalenbezeichnungen sind: Allgemeinbefinden, Emotionale Reaktivität, Herz-Kreislauf, Magen-Darm, Kopf-Hals-Reizsyndrom, Anspannung, Sensorik, Schmerz, Motorik, Haut, sowie Beschwerden-Summe. Die FBL wurde durch wiederholte Item- und Faktorenanalysen...

Kinder- und Jugendlichen-Hochleistungssport in langfristiger Perspektive (KHLS-D3). Primärdaten der dritten Erhebungsstufe 1986

Gerhard Kaminski
Das Projekt "Kinder- und Jugendlichen-Hochleistungssport in langfristiger Perspektive" ist die dritte und letzte Datenerhebungsstufe (D3) einer Längsschnittuntersuchung an Athletinnen und Athleten dreier ausgewählter Sportarten (Eiskunstlauf, Schwimmen, Kunstturnen, Durchschnittsalter ca. 12;6 Jahre). Begonnen wurde sie im Oktober 1974 (D1). Grundlegende Fragestellungen waren dabei: (1) Welches sind die wesentlichen Charakteristika der Lebensführung von im Hochleistungssport (HLS) aktiven Kindern bzw. Jugendlichen, verglichen mit "normal" belasteten Kindern/Jugendlichen? (2) Wirkt sich das Engagement im HLS in problematischer (oder auch günstiger)Weise...

Skalen zur Erfassung von Hoffnungslosigkeit. Primärdaten der Normierungsstichprobe

Günter Krampen
Bei den Hoffnungslosigkeits-Skalen (H-Skalen) handelt es sich um die deutsche Weiterentwicklung eines von Beck, Weissman, Lester und Trexler (1974) entwickelten Instruments zur Erfassung von Optimismus versus Pessimismus bezüglich des eigenen Lebens und der eigenen Person. Der theoretische Hintergrund der H-Skalen liegt zum einen in der kognitiven Theorie zur Depression von Beck (1972), zum anderen in dem von Stotland (1969) vorgelegten instrumentalitätstheoretischen Ansatz zur Hoffnungslosigkeit. Ferner weist das Konzept Bezüge zur Theorie der Gelernten Hilflosigkeit und...

Jugendsportstudie 1995. Primärdaten

Dietrich Kurz, Klaus-Peter Brinkhoff, Maike Tietjens & Kirsten Endrikat
Bedeutung und Ausmaß sportlicher Aktivität im Jugendalter sowie Zusammenhänge zwischen Sport und Identitätsentwicklung werden untersucht. Im Rahmen der Jugendsportstudie 1995 wurden Daten von insgesamt 3426 Jugendlichen der Klassenstufen 7, 9, 11 und 13 erhoben. 1770 Jugendliche stammten aus Brandenburg, 1656 Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen. Über Fragebögen wurden sportbiographische Merkmale (Form, Umfang und Intensität sportlicher Aktivität, Settings sportlicher Aktivität, Freizeitaktivitäten, Sportliche Leistungskompetenz), Bedingungen des Sportengagements (Jugendkulturelle Orientierung und Peerbeziehungen, Einstellung zu Sport und Sportverein, Sozialfigur des Übungsleiters,...

Zufallserfahrungen und Interessenstruktur. Primärdaten einer Untersuchung zum Wahlverhalten von Studienanfängern

Jutta Von Maurice & Reinhold Scheller
Vor dem Hintergrund der Verwendung des Zufallsbegriffs in der psychologischen und soziologischen Literatur erfolgt die Entwicklung eines Modells, das den Zufall in ein rationales Kalkül einbettet. Dabei werden neun Arten von Zufallserfahrungen auf einer Zielebene (Alternative, Wissen, Emotion) und einer Quellenebene (Person, Ereignis, Information) unterschieden. Am Beispiel der Studienfachwahl wird erörtert, welche Relevanz zufälligen Erfahrungen beizumessen ist und inwiefern diese mit Merkmalen der Interessenstruktur einer Person in Beziehung stehen. Eine in diesem Zusammenhang durchgeführte Fragebogenerhebung...

Angst vor Gewalt. Primärdaten einer Studie zu jugendlichen Opfern und Tätern

Jürgen Mansel
Über Jugendliche wird in den Medien primär im Zusammenhang mit deren Gewalthandlungen berichtet. Da sich die Jugendgewalt aber hauptsächlich gegen Gleichaltrige richtet, ist davon auszugehen, dass diese öffentliche Berichterstattung die Jugendlichen selbst in starkem Maße verunsichert und sie befürchten lässt, Opfer von physischen Attacken der Gleichaltrigen zu werden. Vor diesem Hintergrund wurde auf Basis einer Befragung von Jugendlichen das Ausmaß der Ängste und der Besorgnis junger Menschen, Opfer einer Gewalttat und anderer krimineller Handlungen zu...

Vergleich von Größenschätzungen und kategorialen Urteilen. Primärdaten

Peter Petzold & Gert Haubensak
In den Experimenten sollte für die Größenbeurteilung von Quadraten geprüft werden, ob die Reichweite der sequentiellen Abhängigkeiten bei Größenschätzungen und kategorialen Urteilen unterschiedlich ist. Dazu wurden partielle Korrelationen zwischen der Beurteilung eines gerade dargebotenen Reizes und vorangegangenen Reizen und Urteilen berechnet. Es erwies sich, dass die Reichweite für Größenschätzungen 1 beträgt, während sie für kategoriale Beurteilungen 2 ist. Des weiteren wurde eine enge Beziehung zwischen dem Einfluß vorangegangener Urteile im Sinne einer Assimilation und dem...

Autoritäre Einstellungen und Statusmerkmale von ehemaligen Angehörigen der Waffen-SS und SS und der Wehrmacht. Forschungsdaten zur Studie

John M. Steiner & Jochen Fahrenberg
Das Forschungsprojekt geht auf eine Anregung von Else Frenkel-Brunswik zurück, auch einmal Deutsche mit der Faschismus (F)-Skala zu untersuchen. Die autoritäre, anti-demokratische Einstellung müsste sich besonders prägnant bei ehemaligen Angehörigen der SS (und der Waffen-SS) zeigen. Zum Vergleich kamen ehemalige Angehörige der Wehrmacht in Frage. Es handelt sich hier um einen Datensatz, der auch für die Validität der F-Skala von herausragender Bedeutung ist, jedoch wie Meloen (1993, S. 52, S. 68) feststellte kaum...

Altern und Lebenserfahrung im Erwachsenenalter (ALLEE): Forschungsdaten

Margret Baltes & Frieder Lang

Forschungsdaten der Münchner Longitudinalstudie zur Genese individueller Kompetenzen (LOGIK): Entwicklung der Schriftsprachkompetenz

Wolfgang Schneider & Frank Niklas
Die Münchner "Longitudinalstudie zur Genese individueller Kompetenzen" (LOGIK) ist eine breit angelegte Untersuchung zur differentiellen Beschreibung von Entwicklungsverläufen kognitiver Kompetenzen und persönlicher Merkmale sowie zur Erklärung einiger individueller Entwicklungsunterschiede durch den Einfluß variabler Schul- und Unterrichtsbedingungen. Regelmäßig erfaßt wurden der sich verändernde Entwicklungsstand der Intelligenz, der Psychomotorik, des Denkens, des Gedächtnisses, des schulischen Wissens, der Motivation, einiger persönlicher Merkmale, der sozialen Kompetenzen und Präferenzen sowie des moralischen Urteilens und Handelns. Beginnend im Jahre 1984 erfolgten...

The dynamics of implicit motives in close relationships

Caroline Zygar, Birk Hagemeyer, Sebastian Pusch & Felix D. Schönbrodt
152 Personen aus 77 heterosexuellen Partnerschaften beantworteten eine Vorbefragung zu impliziten und expliziten Motivdispositionen, globaler Beziehungszufriedenheit, Persönlichkeit, Lebenszufriedenheit und Entscheidungsverhalten in intimen Partnerschaften. 130 dieser Personen nahmen an einer zweiwöchigen Experience-Sampling-Studie teil und beantwortete fünf Mal am Tag Fragen zu ihrer aktuellen Motivation, Affekt, Beziehungszufriedenheit, Verhalten und Erfahrungen in ihrer Beziehung. Anschließend gaben 117 Personen Feedback, beurteilten ihre Beziehungszufriedenheit in den letzten zwei Wochen und beantworteten einen Selbstreflexionsfragebogen. Die Studie wurde durchgeführt, um Motivationsdynamiken in...

Measuring Cross-Cultural Supernatural Beliefs with Self- and Peer-Reports. Research data from the Croatian sample.

Matthias Bluemke, Jonathan Jong, Dennis Grevenstein, Igor Miklousic & Jamin Halberstadt
Despite claims about the universality of religious belief, whether religiosity scales have the same meaning when administered inter-subjectively – or translated and applied cross-culturally – is currently unknown. Using the recent “Supernatural Belief Scale” (SBS), we present a primer on how to verify the strong assumptions of measurement invariance required in research on religion. A comparison of two independent samples, Croatians and New Zealanders, showed that, despite a sophisticated psychometric model, measurement invariance could be...

Effekt von Clustering Illusion (Cognitive Bias) bei Benutzung einer \"Visual Analytics\" Umgebung. Forschungsdaten zur Studie 2017

Dietrich Albert, Michael Bedek, Luca Huszar & Alexander Nussbaumer
Clustering Illusion is a cognitive bias and defined as the tendency to see patterns where no patterns exist (Gilovich, 1991; Gilovich, Vallone, & Tversky, 1985). This tendency can be observed when people interpret patterns or trends in random distributions. In the context of the VALCRI (Visual Analytics for Sense-making in CRiminal Intelligence analysis) project eight cognitive biases have been identified which may influence the decision-making process of the analysts. Assessment methods for other cognitive biases...

Forschungsdaten der Münchner Longitudinalstudie zur Genese individueller Kompetenzen (LOGIK): Entwicklung der Intelligenz und des logischen Denkvermögens

Franz Weinert, Wolfgang Schneider & Jan Stefanek
ng Die Münchner "Longitudinalstudie zur Genese individueller Kompetenzen" (LOGIK) ist eine breit angelegte Untersuchung zur differentiellen Beschreibung von Entwicklungsverläufen kognitiver Kompetenzen und persönlicher Merkmale sowie zur Erklärung einiger individueller Entwicklungsunterschiede durch den Einfluß variabler Schul- und Unterrichtsbedingungen. Regelmäßig erfaßt wurden der sich verändernde Entwicklungsstand der Intelligenz, der Psychomotorik, des Denkens, des Gedächtnisses, des schulischen Wissens, der Motivation, einiger persönlicher Merkmale, der sozialen Kompetenzen und Präferenzen sowie des moralischen Urteilens und Handelns. Beginnend im Jahre 1984...

Eine große Längsschnittstudie zu Motivation, Verhalten und Zufriedenheit von Paaren: Forschungsdaten einer vierwöchigen Experience-Sampling-Studie mit einer Vor-, Nach- und einjährigen Follow-up-Befragung.

Caroline Zygar-Hoffmann, Birk Hagemeyer, Sebastian Pusch & Felix D. Schönbrodt
576 Personen aus 293 heterosexuellen Partnerschaften beantworteten eine Vorbefragung zu impliziten und expliziten Motivdispositionen, globaler Beziehungszufriedenheit, Persönlichkeit, Lebenszufriedenheit, Selbstreflexion und Entscheidungsverhalten in intimen Partnerschaften. 510 dieser Personen nahmen an einer vierwöchigen Experience-Sampling-Studie teil und beantworteten fünf Mal am Tag Fragen zu ihrer aktuellen Motivation, Affekt, Beziehungszufriedenheit, Verhalten und Erfahrungen in ihrer Beziehung. Anschließend gaben 508 Personen Feedback, beurteilten nochmals ihre globale Beziehungszufriedenheit und die Beziehungszufriedenheit in den letzten vier Wochen. Ein Jahr später berichteten 390...

Gesundheitsversorgungs-Kompetenz von Jugendlichen mit chronischen Erkrankungen in der Transition: Forschungsdaten der Evaluation einer Patientenschulung.

Henriette Markwart, Franziska Bomba, Gundula Ernst, Ingo Menrath, Ute Thyen & Silke Schmidt
Zwei kooperierende Projekte ModuS-T ("Erwachsenwerden mit ModuS: Fit für den Wechsel") und Transition ("Förderung der Gesundheitsversorgungs-Kompetenz von Jugendlichen mit chronischen Erkrankungen in der Transition von pädiatrischen zu Erwachsenenversorgungssystemen") haben in diesem Datensatz ihre Daten zusammengefasst. Zielgruppe waren chronisch kranke Jugendliche im Alter von 13-24 Jahren (und deren Eltern). Das Ziel beider Projekte war das Entwickeln und Erproben eines indikationsübergreifenden Schulungsansatzes zur Vorbereitung von Jugendlichen auf die Transition. Das Projekt ModuS-T entwickelte darüber hinaus auch Module...

Ein Masse-Dichte Modell kann die Größen-Gewichtstäuschung erklären. Forschungsdaten von drei Experimenten.

Christian Wolf, Wouter M. Bergmann Tiest & Knut Drewing
Beim Beurteilen der Schwere von Objekten gleicher Masse, nehmen Menschen kleinere, dichtere Objekte als schwerer wahr. Keine der zahlreichen Theorien kann alle Aspekte dieser Größen-Gewichts-Täuschung (GGT) und damit menschlicher Gewichtswahrnehmung erklären und vorhersagen. Wir schlagen ein Modell vor, nach dem wahrgenommene Schwere ein gewichtetes Mittel aus zwei Schwereschätzern ist: Der erste Schätzer leitet sich von der Masse des Objektes ab, der zweite von der Dichte. Die Gewichtung der Schätzer hängt von ihrer relativen Zuverlässigkeit ab....

Welchen Einfluss haben Quelle und Kontext auf epistemologische Überzeugungen bezüglich pädagogischen Wissens? Forschungsdaten zu einer experimentellen Untersuchung.

Samuel Merk, Jürgen Schneier, Marcus Syring & Thorsten Bohl
Epistemologische Überzeugungen stellen einen beliebten Forschungsgegenstand der pädagogischen Psychologie dar. Die vorliegende Studie untersucht Effekte der Quelle und des Kontexts auf die theorienspezifischen epistemologischen Überzeugungen Lehramtsstudierender bzgl. pädagogischen Wissens. Dazu wurden Lehramtsstudierenden Texte vorgelegt, die sechs Forschungsgegenstände aus dem Bereich des pädagogischen Wissens inhaltlich gleich, aber aus verschiedenen Quellen und mit bzw. ohne schulischen Kontext beschreiben. Zu jedem dieser Forschungsgegenstände wurde eine Reihe von Kovariaten sowie die epistemologischen Überzeugungen erfasst, so dass ein Split-Plot-Design vorliegt.Der...

Multimodale räumliche Aufmerksamkeit - Primärdaten einer EEG-Studie mit sehenden und blinden Personen

Kirsten Hötting, Frank Rösler & Brigitte Röder
Es gibt viele Belege dafür, dass räumliche Repräsentationen von verschiedenen Sinnessystemen geteilt werden. Die vorliegende Studie untersuchte, ob die räumliche Aufmerksamkeit in der taktilen und auditiven Modalität modalitätsübergreifend gesteuert wird und ob diese Prozesse durch sensorische Erfahrungen beeinflussbar sind. Dazu wurden sehende und geburtsblinde Versuchspersonen mit einem Paradigma zur selektiven räumlichen Aufmerksamkeit untersucht während gleichzeitig ereigniskorrelierte Potentiale abgeleitet wurden. In unterschiedlichen experimentellen Blöcken achteten die Versuchspersonen jeweils auf Reize einer bestimmten Raumposition und einer Sinnesmodalität....

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