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Ein Masse-Dichte Modell kann die Größen-Gewichtstäuschung erklären. Forschungsdaten von drei Experimenten.

Christian Wolf, Wouter M. Bergmann Tiest & Knut Drewing
Beim Beurteilen der Schwere von Objekten gleicher Masse, nehmen Menschen kleinere, dichtere Objekte als schwerer wahr. Keine der zahlreichen Theorien kann alle Aspekte dieser Größen-Gewichts-Täuschung (GGT) und damit menschlicher Gewichtswahrnehmung erklären und vorhersagen. Wir schlagen ein Modell vor, nach dem wahrgenommene Schwere ein gewichtetes Mittel aus zwei Schwereschätzern ist: Der erste Schätzer leitet sich von der Masse des Objektes ab, der zweite von der Dichte. Die Gewichtung der Schätzer hängt von ihrer relativen Zuverlässigkeit ab....

Existentielle Schuld. Primärdatensatz der Längsschnitterhebung 1985

Leo Montada, Barbara Reichle & Angela Schneider
Demographische Daten, Einstellungen, Gerechtigkeitspräferenzen, Kognitionen, Emotionen und Aktionen angesichts objektiver Unterprivilegierung verschiedener Opfergruppen wurden an 434 erwachsenen Westdeutschen längsschnittlich erhoben. Es konnten zwei Reaktionsmuster identifiziert werden: Defensive Reaktionen (mit Leugnung der eigenen Verantwortlichkeit für die Notlage der Benachteiligten, Selbstverschuldungsvorwürfe an die Benachteiligten, Bagatellisierung der Notlage, Rechtfertigung eigener Besserstellung, Ärger über die Benachteiligten), versus prosoziale Reaktionen (mit der Wahrnehmung eigener Verantwortlichkeit für die Notlage der Opfer, Ungerechtigkeitsbewertungen, Wahrnehmung von Zusammenhängen zwischen der eigenen privilegierten und der...

Zufallserfahrungen und Studienfachwahl. Primärdaten

Thomas Bäumer & Reinhold Scheller
Vor dem Hintergrund der Entwicklungspsychologie der Lebensspanne, der sozialen Lerntheorie sowie der Entscheidungstheorie wird das Phänomen "Zufall" auf die Studienfachwahl bezogen und als bedeutsamer Aspekt der beruflichen Entwicklung angesehen. In einer Fragebogenerhebung werden die auf die Studienfachwahl Einfluss nehmenden Zufallserfahrungen sowie die Kontrollüberzeugungen von 220 Studienanfängern eruiert. Die Ergebnisse zeigen, dass zwei Drittel der Studienanfänger Zufallseinflüsse erinnern und diese in der Regel auch als wichtig für die Wahl ihres Studienfaches einschätzen. Insbesondere erhöhen Zufallserfahrungen die...

Trierer Persönlichkeitsfragebogen (TPF). Primärdaten der Eichstichprobe

Peter Becker
Der Trierer Persönlichkeitsfragebogen (TPF) basiert auf einer systematischen Aufarbeitung und Weiterentwicklung von Theorien und diagnostischen Instrumenten zur seelischen Gesundheit (Becker, 1997a; Becker & Minsel, 1986) sowie auf faktorenanalytischen Studien zu den varianzstärksten und unabhängigen Faktoren der Persönlichkeit (Becker, 1988, 1995, 1998, 2000). Der TPF ist in einer (System-) Theorie und einem Circumplexmodell der Persönlichkeit mit den beiden Hauptkonstrukten seelische Gesundheit und Verhaltenskontrolle verankert. Die Theorie wurde von Becker (1995, 1996, 1999a) ausgearbeitet und auf klinische...

Multimodale räumliche Aufmerksamkeit - Primärdaten einer EEG-Studie mit sehenden und blinden Personen

Kirsten Hötting, Frank Rösler & Brigitte Röder
Es gibt viele Belege dafür, dass räumliche Repräsentationen von verschiedenen Sinnessystemen geteilt werden. Die vorliegende Studie untersuchte, ob die räumliche Aufmerksamkeit in der taktilen und auditiven Modalität modalitätsübergreifend gesteuert wird und ob diese Prozesse durch sensorische Erfahrungen beeinflussbar sind. Dazu wurden sehende und geburtsblinde Versuchspersonen mit einem Paradigma zur selektiven räumlichen Aufmerksamkeit untersucht während gleichzeitig ereigniskorrelierte Potentiale abgeleitet wurden. In unterschiedlichen experimentellen Blöcken achteten die Versuchspersonen jeweils auf Reize einer bestimmten Raumposition und einer Sinnesmodalität....

Berliner Jugendlängsschnitt "Jugendentwicklung und Drogen". Primärdaten der dritten Erhebungswelle (Jugendlichenstichprobe) 1984

Rainer K. Silbereisen & Klaus Eyferth
Die Studie wurde von den Primärforschern in der Serie "Berichte aus der Arbeitsgruppe TUdrop Jugendforschung" zum Erhebungszeitpunkt wie folgt charakterisiert: Gebrauch und Mißbrauch von Suchtmitteln durch Jugendliche sind Ausdruck allgemeiner Prozesse der Jugendentwicklung, deren Besonderheit nur im Kontext des Auseinanderlaufens von Jugend- und Erwachsenenkultur verstanden werden kann. Eine Schlüsselrolle zur empirischen Überprüfung kommt prospektiven Längsschnittstudien an Normalpopulationen zu. Mit Ausnahme einer Schweizer Studie wurden alle Untersuchungen dieser Art in den U.S.A. durchgeführt. Selbst die führenden...

Berliner Jugendlängsschnitt "Jugendentwicklung und Drogen". Primärdaten der ersten Erhebungswelle (Jugendlichenstichprobe) 1982

Rainer K. Silbereisen & Klaus Eyferth
Die Studie wurde von den Primärforschern in der Serie "Berichte aus der Arbeitsgruppe TUdrop Jugendforschung" zum Erhebungszeitpunkt wie folgt charakterisiert: Gebrauch und Mißbrauch von Suchtmitteln durch Jugendliche sind Ausdruck allgemeiner Prozesse der Jugendentwicklung, deren Besonderheit nur im Kontext des Auseinanderlaufens von Jugend- und Erwachsenenkultur verstanden werden kann. Eine Schlüsselrolle zur empirischen Überprüfung kommt prospektiven Längsschnittstudien an Normalpopulationen zu. Mit Ausnahme einer Schweizer Studie wurden alle Untersuchungen dieser Art in den U.S.A. durchgeführt. Selbst die führenden...

Persönlichkeit und Intelligenz interagieren bei der Vorhersage schulischer Leistungen

Ricarda Steinmayr & Sebastian Bergold
Persönlichkeit sagt schulische Leistung über Intelligenz hinaus vorher. Studien, die eine mögliche Interaktion zwischen Persönlichkeit und Intelligenz bei der Vorhersage von Schulleistungen untersuchen, sind jedoch rar, ebenso wie eine getrennte Untersuchung von Persönlichkeitsdomänen versus Persönlichkeitsfacetten. Um diese Forschungslücke zu schließen, wurden zwei Studien mit Elftklässlerinnen und Elftklässlern durchgeführt (Studie 1: N = 421; Studie 2: N = 243). Die Jugendlichen bearbeiteten den Intelligenz-Struktur-Test 2000 R und etablierte, auf dem Fünf-Faktoren-Modell beruhende Persönlichkeitsinventare. Die schulische Leistung...

Zufallserfahrungen und Interessenstruktur. Primärdaten einer Untersuchung zum Wahlverhalten von Studienanfängern

Jutta Von Maurice & Reinhold Scheller
Vor dem Hintergrund der Verwendung des Zufallsbegriffs in der psychologischen und soziologischen Literatur erfolgt die Entwicklung eines Modells, das den Zufall in ein rationales Kalkül einbettet. Dabei werden neun Arten von Zufallserfahrungen auf einer Zielebene (Alternative, Wissen, Emotion) und einer Quellenebene (Person, Ereignis, Information) unterschieden. Am Beispiel der Studienfachwahl wird erörtert, welche Relevanz zufälligen Erfahrungen beizumessen ist und inwiefern diese mit Merkmalen der Interessenstruktur einer Person in Beziehung stehen. Eine in diesem Zusammenhang durchgeführte Fragebogenerhebung...

Freiburger Beschwerdenliste FBL. Primärdaten der Normierungsstichprobe 1993

Jochen Fahrenberg
Die Freiburger Beschwerdenliste FBL ist ein Fragebogen zur Erfassung körperlicher Beschwerden bei Jugendlichen und Erwachsenen (von 16 Jahren bis ins hohe Alter). Die aktuellen bzw. situativ bedingten sowie die chronisch-habituellen Körperbeschwerden sind nach funktionellen Syndromen bzw. Organsystemen gegliedert. Der aus den Items gebildete Summenwert ist ein Index der körperlichen Beschwerdenneigung (Klagsamkeit). Die Skalenbezeichnungen sind: Allgemeinbefinden, Emotionale Reaktivität, Herz-Kreislauf, Magen-Darm, Kopf-Hals-Reizsyndrom, Anspannung, Sensorik, Schmerz, Motorik, Haut, sowie Beschwerden-Summe. Die FBL wurde durch wiederholte Item- und Faktorenanalysen...

Berliner Jugendlängsschnitt "Jugendentwicklung und Drogen". Primärdaten der zweiten Erhebungswelle (Jugendlichenstichprobe) 1983

Rainer K. Silbereisen & Klaus Eyferth
Die Studie wurde von den Primärforschern in der Serie "Berichte aus der Arbeitsgruppe TUdrop Jugendforschung" zum Erhebungszeitpunkt wie folgt charakterisiert: Gebrauch und Mißbrauch von Suchtmitteln durch Jugendliche sind Ausdruck allgemeiner Prozesse der Jugendentwicklung, deren Besonderheit nur im Kontext des Auseinanderlaufens von Jugend- und Erwachsenenkultur verstanden werden kann. Eine Schlüsselrolle zur empirischen Überprüfung kommt prospektiven Längsschnittstudien an Normalpopulationen zu. Mit Ausnahme einer Schweizer Studie wurden alle Untersuchungen dieser Art in den U.S.A. durchgeführt. Selbst die führenden...

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