33 Works

Wahrgenommene Ungerechtigkeit im wiedervereinigten Deutschland und seelische Gesundheit. Auszug der Primärdaten aus der ersten Erhebungswelle des Projekts "Gerechtigkeit als innerdeutsches Problem"

Manfred Schmitt
Für die innerdeutsche Situation nach der Wiedervereinigung ist ein deutliches Gefälle in der durchschnittlichen Qualität der Lebensbedingungen von West nach Ost kennzeichnend. Für viele Bürger in Ost und West stellt sich die Frage nach der Gerechtigkeit dieser Situation, deren Ende unbestimmt ist. Aufbauend auf den gerechtigkeitspsychologischen Konstrukten der relativen Deprivation und der relativen Privilegierung wurde längsschnittlich untersucht, welche dispositionellen Einstellungen und Werthaltungen gemeinsam mit welchen spezifischen Ansichten über die innerdeutsche Verteilungssituation sowie deren Ursachen und...

Fahren unter Alkohol in Deutschland. Primärdaten zur Studie

Hans-Peter Krüger & Mark Vollrath
Am 1.1.1993 wurde in den neuen Bundesländern die Promillegrenze von 0 Promille auf 0.8 Promille erhöht. Um die Auswirkungen dieser Maßnahme zu überprüfen, wurden in Thüringen und Unterfranken (Kontrollregion) Ende 1992, im Frühling 1993 und Frühling 1994 mehr als 20.000 Autofahrer in Zusammenarbeit mit der Polizei angehalten und kurz über das Fahren unter Alkohol befragt. Außerdem wurde der Atemalkohol gemessen. Ein ausgewählter Teil der Fahrer wurde in einem zweiten Schritt ausführlich telefonisch befragt. Die wichtigsten...

Annahmen über den Menschen – Primärdaten einer Umfrage bei Studierenden der Psychologie u.a. Fächer

Fahrenberg Jochen
Das Menschenbild ist ein individuelles Muster von grundsätzlichen Überzeugungen, was der Mensch ist und welchen Sinn, welche Werte und Ziele das Leben hat (haben sollte). Jede Person lernt und entwickelt Annahmen über den Menschen und übernimmt dabei vieles, was für die eigene Familie, für Gruppen und Gemeinschaften typisch ist: soziokulturelle und religiöse Traditionen, Wertorientierungen und Antworten auf Grundfragen des Lebens. Die Antworten auf die Frage "Was ist der Mensch" gehören als Wesensbestimmungen in die Philosophische...

Daten zur Kölner Scheidungsstudie 1990-1996

Ulrich Schmidt-Denter & Wolfgang Beelmanng
Die Veränderung der familiären Beziehungen nach einer ehelichen Trennung/Scheidung wird untersucht. Familie wird dabei als System verstanden, welches auch nach der Trennung/Scheidung nicht aufhört zu existieren, sondern sich umstrukturiert. Der Veränderungsprozess wird als phasentypisch gegliedert angenommen, wobei die Entwicklung in Richtung einer relativen Stabilisierung verläuft. Dieser Prozess wird von den Familienmitgliedern unterschiedlich erlebt, so dass die familiären Veränderungsprozesse nicht aus der Sicht einer einzelnen beteiligten Person angemessen rekonstruiert werden können. Schließlich ist eine differenzielle Betrachtungsweise...

Skalen zur Erfassung von Hoffnungslosigkeit. Primärdaten der Normierungsstichprobe

Günter Krampen
Bei den Hoffnungslosigkeits-Skalen (H-Skalen) handelt es sich um die deutsche Weiterentwicklung eines von Beck, Weissman, Lester und Trexler (1974) entwickelten Instruments zur Erfassung von Optimismus versus Pessimismus bezüglich des eigenen Lebens und der eigenen Person. Der theoretische Hintergrund der H-Skalen liegt zum einen in der kognitiven Theorie zur Depression von Beck (1972), zum anderen in dem von Stotland (1969) vorgelegten instrumentalitätstheoretischen Ansatz zur Hoffnungslosigkeit. Ferner weist das Konzept Bezüge zur Theorie der Gelernten Hilflosigkeit und...

Berliner Jugendlängsschnitt "Jugendentwicklung und Drogen". Primärdaten der sechsten Erhebungswelle (Jugendlichenstichprobe) 1987

Rainer K. Silbereisen & Klaus Eyferth
Die Studie wurde von den Primärforschern in der Serie "Berichte aus der Arbeitsgruppe TUdrop Jugendforschung" zum Erhebungszeitpunkt wie folgt charakterisiert: Gebrauch und Mißbrauch von Suchtmitteln durch Jugendliche sind Ausdruck allgemeiner Prozesse der Jugendentwicklung, deren Besonderheit nur im Kontext des Auseinanderlaufens von Jugend- und Erwachsenenkultur verstanden werden kann. Eine Schlüsselrolle zur empirischen Überprüfung kommt prospektiven Längsschnittstudien an Normalpopulationen zu. Mit Ausnahme einer Schweizer Studie wurden alle Untersuchungen dieser Art in den U.S.A. durchgeführt. Selbst die führenden...

Psychosoziale Belastungen Jugendlicher. Primärdaten einer Längsschnittstudie zum Erleben des Golfkrieges

Jürgen Mansel
Untersucht wurden die durch das Ereignis "Golfkrieg" ausgelösten Veränderungen in der Wahrnehmung und Bewertung von Risikolagen in ihrem Zusammenspiel mit den Veränderungen in der psychosozialen Befindlichkeit von Jugendlichen. Im Mittelpunkt der Studie stehen die Wechselwirkungen von objektiven Bedingungen, deren Interpretation durch jugendliche Subjekte und intrapsychischen Vorgängen. Die Daten stammen aus repräsentativ angelegten Befragungen von Jugendlichen zu drei Messzeitpunkten vor, während und nach dem Golfkrieg. Mit Hilfe eines Fragebogens wurden soziodemographische Merkmale, politische Orientierungen, die Intensität...

Formale Modelle von Komplexitätseffekten und Altersunterschieden im Arbeitsgedächtnis. Primärdaten zum Memory Updating-Experiment

Klaus Oberauer & Reinhold Kliegl
Das Arbeitsgedächtnis wird meist als System zum gleichzeitigen Erinnern und Verarbeiten von Information beschrieben. Die "Memory Updating"-Aufgabe ermöglicht, die Anforderungen an die beiden Komponenten - Erinnern und Verarbeiten - unabhängig voneinander feinstufig zu variieren. Eine numerische Version dieser Aufgabe haben wir verwendet, um die Kapazität des Arbeitsgedächtnisses von jungen und alten Erwachsenen zu messen. Dazu haben wir durch Manipulation der Darbietungszeit für einzelne Rechenoperationen für jede Person individuelle Zeit-Genauigkeitsfunktionen für Aufgaben mit zunehmender Belastung des...

Beruflich bedingte Belastung von Lehrkräften. Primärdaten

Wolfgang Wendt
Thema/Fragestellung: Struktur und Schwerpunkte der beruflich bedingten Belastung von Lehrern/innen. Vergleich von Untergruppen in der Lehrerschaft (Ost/West, Geschlecht, Schulart, Unterrichtsfach). Bestimmung von Belastungstypen in der Lehrerschaft. Art: Empirische Untersuchung. Erhebungsmethode: Schriftliche Befragung mit standardisiertem Fragebogen, der in Vortests entwickelt wurde. 56 Items, die potenziell belastende Situationen aus dem beruflichen Alltag thematisierten sowie soziodemografische und schulbezogene Angaben. Likert-Skala: 0=Belastet mich nicht bis 4=Belastet mich sehr. Stichprobe: N=1105. In hohem Maße repräsentativ. Auswertungsmethoden: Summenscorebildung, Faktoranalyse, Varianzanalyse, Clusteranalyse....

Vergleich von Größenschätzungen und kategorialen Urteilen. Primärdaten

Peter Petzold & Gert Haubensak
In den Experimenten sollte für die Größenbeurteilung von Quadraten geprüft werden, ob die Reichweite der sequentiellen Abhängigkeiten bei Größenschätzungen und kategorialen Urteilen unterschiedlich ist. Dazu wurden partielle Korrelationen zwischen der Beurteilung eines gerade dargebotenen Reizes und vorangegangenen Reizen und Urteilen berechnet. Es erwies sich, dass die Reichweite für Größenschätzungen 1 beträgt, während sie für kategoriale Beurteilungen 2 ist. Des weiteren wurde eine enge Beziehung zwischen dem Einfluß vorangegangener Urteile im Sinne einer Assimilation und dem...

Die Induzierung induktiven Denkens: Besteht ein Transfer zur fluiden Intelligenz? Primärdaten

Karl Josef Klauer, Klaus Willmes & Gary D. Phye
K. J. Klauer hat eine Theorie des induktiven Denkens entwickelt, die die Prozesse präzisiert, mit deren Hilfe induktive Probleme gelöst werden können. Damit legt die Theorie zugleich fest, welche Aufgaben oder Probleme induktiver Natur sind. Es lässt sich zeigen, dass viele Intelligenztests, insbesondere solche, die die fluide Intelligenz erfassen, induktive Aufgaben erhalten. Im vorliegenden Fall ging es darum zu prüfen, ob das Training des induktiven Denkens die intellektuelle Kompetenz statt nur die Performanz fördert. Außerdem...

Berliner Jugendlängsschnitt "Jugendentwicklung und Drogen". Primärdaten der siebten Erhebungswelle (Jugendlichenstichprobe) 1988

Rainer K. Silbereisen & Klaus Eyferth
Die Studie wurde von den Primärforschern in der Serie "Berichte aus der Arbeitsgruppe TUdrop Jugendforschung" zum Erhebungszeitpunkt wie folgt charakterisiert: Gebrauch und Mißbrauch von Suchtmitteln durch Jugendliche sind Ausdruck allgemeiner Prozesse der Jugendentwicklung, deren Besonderheit nur im Kontext des Auseinanderlaufens von Jugend- und Erwachsenenkultur verstanden werden kann. Eine Schlüsselrolle zur empirischen Überprüfung kommt prospektiven Längsschnittstudien an Normalpopulationen zu. Mit Ausnahme einer Schweizer Studie wurden alle Untersuchungen dieser Art in den U.S.A. durchgeführt. Selbst die führenden...

Berliner Jugendlängsschnitt "Jugendentwicklung und Drogen". Primärdaten der vierten Erhebungswelle (Jugendlichenstichprobe) 1985

Rainer K. Silbereisen & Klaus Eyferth
Die Studie wurde von den Primärforschern in der Serie "Berichte aus der Arbeitsgruppe TUdrop Jugendforschung" zum Erhebungszeitpunkt wie folgt charakterisiert: Gebrauch und Mißbrauch von Suchtmitteln durch Jugendliche sind Ausdruck allgemeiner Prozesse der Jugendentwicklung, deren Besonderheit nur im Kontext des Auseinanderlaufens von Jugend- und Erwachsenenkultur verstanden werden kann. Eine Schlüsselrolle zur empirischen Überprüfung kommt prospektiven Längsschnittstudien an Normalpopulationen zu. Mit Ausnahme einer Schweizer Studie wurden alle Untersuchungen dieser Art in den U.S.A. durchgeführt. Selbst die führenden...

Einfluß der Instruktion auf die Wirkung von Reizklassen in kategorialen Urteilen. Primärdaten

Peter Petzold & Gert Haubensak
Entsprechend dem Modell multipler Standards haben die Ränder des Reizbereichs und die Gedächtnisrepräsentationen vorangegangener Reize eine äquivalente Funktion im Urteilsprozess: sie dienen als interne Standards mit denen der dargebotene Reiz verglichen wird. Wenn diese Äquivalenz zutrifft, sollte der Einfluß des Reizbereichs und der Einfluß vorangegangener Reize gleichen Regularitäten gehorchen. Dies wurde für die Wirkung der Instruktion auf die Modifizierung der Urteile durch Reizklassifizierung untersucht. Es war die Größe von Quadraten auf einer 5-stufigen Ratingskala zu...

Problematische Lebenssituationen und Symptome der psychosozialen Belastung bei polnischen und deutschen Jugendlichen. Primärdaten einer kulturvergleichenden jugendsoziologischen Analyse

Jürgen Mansel
Die Lebensphase Jugend befindet sich in allen Industrieländern in schnellem Umbruch. Durch ökonomische, soziale und kulturelle Wandlungsprozesse haben sich die Ausgangsbedingungen für den Übergang vom sozialen Status "Kind" in den sozialen Status "Erwachsener" innerhalb eines Jahrhunderts grundlegend verändert. In der Studie wird der Frage nachgegangen, welche subjektiven Beanspruchungen und Belastungen aus der Lebenssituation in Familie, Schule und Freizeitbereich für Jugendliche resultieren. Dabei wurden die psychosozialen Auswirkungen und Folgen der sozialen Ablösungsprozesse Jugendlicher von den Eltern,...

Berliner Jugendlängsschnitt "Jugendentwicklung und Drogen". Primärdaten der fünften Erhebungswelle (Jugendlichenstichprobe) 1986

Rainer K. Silbereisen & Klaus Eyferth
Die Studie wurde von den Primärforschern in der Serie "Berichte aus der Arbeitsgruppe TUdrop Jugendforschung" zum Erhebungszeitpunkt wie folgt charakterisiert: Gebrauch und Mißbrauch von Suchtmitteln durch Jugendliche sind Ausdruck allgemeiner Prozesse der Jugendentwicklung, deren Besonderheit nur im Kontext des Auseinanderlaufens von Jugend- und Erwachsenenkultur verstanden werden kann. Eine Schlüsselrolle zur empirischen Überprüfung kommt prospektiven Längsschnittstudien an Normalpopulationen zu. Mit Ausnahme einer Schweizer Studie wurden alle Untersuchungen dieser Art in den U.S.A. durchgeführt. Selbst die führenden...

Old Age and Autonomy: The Role of Service Systems and Intergenerational Family Solidarity. Primärdaten zur Europäischen Studie OASIS

Clemens Tesch-Römer, Andreas Motel-Klingebiel & Hans-Joachim Von Kondratowitz
The OASIS project ("Old Age and Autonomy: The Role of Service Systems and Intergenerational Family Solidarity") analyses the informal and formal provision of help and support to the elderly in a welfare state comparative perspective. The focus of the project is on the relation between intergenerational family help and welfare state support. While the substitution hypothesis states that generous provision of welfare state services crowds out family help to older people, the encouragement hypothesis predicts...

Angst vor Gewalt. Primärdaten einer Studie zu jugendlichen Opfern und Tätern

Jürgen Mansel
Über Jugendliche wird in den Medien primär im Zusammenhang mit deren Gewalthandlungen berichtet. Da sich die Jugendgewalt aber hauptsächlich gegen Gleichaltrige richtet, ist davon auszugehen, dass diese öffentliche Berichterstattung die Jugendlichen selbst in starkem Maße verunsichert und sie befürchten lässt, Opfer von physischen Attacken der Gleichaltrigen zu werden. Vor diesem Hintergrund wurde auf Basis einer Befragung von Jugendlichen das Ausmaß der Ängste und der Besorgnis junger Menschen, Opfer einer Gewalttat und anderer krimineller Handlungen zu...

Kontrolliertes Interaktions-Tagebuch (KIT): Primärdaten einer Längsschnittstudie

Jens B. Asendorpf
Zum Einsatz kommt das Tagebuchverfahren KIT. Erfasst werden alle psychologisch bedeutsamen sozialen Interaktionen eines Beobachtungszeitraums. Durch Aggregation über Interaktionen desselben Interaktionspartners werden soziale Beziehungen, und durch Aggregation über Beziehungen derselben Person werden Persönlichkeitseigenschaften diagnostiziert. Um die Nachteile retrospektiver Erinnerungen zu minimieren, wird die Durchführung strenger als üblich kontrolliert. Dennoch erwies sich KIT als praktikabel. In einer Längsschnittstudie führten 144 Studierende das Tagebuch jeweils 3 Wochen lang im ersten und 114 auch im zweiten Semester. Die...

Untersuchungen des Kommunikationslabors der Abteilung Sozialpsychologie und Forschungsmethoden der Freien Universität Berlin: Verteilen und Austauschen. Primärdaten

Hubert Feger & Uwe Czienskowski
Ausgangspunkt der vorgelegten Untersuchungsreihe war die 1966 im Journal of Experimental Social Psychology veröffentlichte Studie von Flament und Apfelbaum. Sie untersuchten den Einfluss der Kommunikation neutraler und positiver sozioaffektiver Werte auf die Gruppenstruktur, wobei die positiven und neutralen sozioaffektiven Werte durch versendbare Karten mit "+" gekennzeichnet oder leer waren. Es wurden 20 Gruppen zu je vier männlichen Pbn untersucht, die eine unterschiedliche Anzahl positiver Karten (d.h. unterschiedliche Ressourcen) zur Verfügung hatten. Die Autoren fanden heraus,...

Jugendsportstudie 1995. Primärdaten

Dietrich Kurz, Klaus-Peter Brinkhoff, Maike Tietjens & Kirsten Endrikat
Bedeutung und Ausmaß sportlicher Aktivität im Jugendalter sowie Zusammenhänge zwischen Sport und Identitätsentwicklung werden untersucht. Im Rahmen der Jugendsportstudie 1995 wurden Daten von insgesamt 3426 Jugendlichen der Klassenstufen 7, 9, 11 und 13 erhoben. 1770 Jugendliche stammten aus Brandenburg, 1656 Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen. Über Fragebögen wurden sportbiographische Merkmale (Form, Umfang und Intensität sportlicher Aktivität, Settings sportlicher Aktivität, Freizeitaktivitäten, Sportliche Leistungskompetenz), Bedingungen des Sportengagements (Jugendkulturelle Orientierung und Peerbeziehungen, Einstellung zu Sport und Sportverein, Sozialfigur des Übungsleiters,...

Ostdeutsche und Westdeutsche im Spiegel dreier Fragebogentests. Primärdaten

Peter Becker, Klaus-Dieter Hänsgen & Elisabeth Lindinger
Die vorliegende Untersuchung ist zwei Fragestellungen gewidmet: (1) Hat das sozialistische System der früheren DDR die ostdeutsche Bevölkerung so beeinflusst, dass systematische Persönlichkeitsunterschiede zwischen Ost- und Westdeutschen bestehen? (2) Haben die dramatischen Änderungen der Lebensbedingungen nach der "Wende" bei den Ostdeutschen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen geführt? Die Datenerhebung erfolgt mit Hilfe von drei Fragebogentests: Dem Berliner Verfahren zur Neurosendiagnostik (BVND), dem Trierer Persönlichkeitsfragebogen (TPF) und dem Trierer Inventar zur Verhaltenskontrolle (TIV). Untersucht wurden 598 Vpn, davon...

Kinder- und Jugendlichen-Hochleistungssport in langfristiger Perspektive (KHLS-D3). Primärdaten der dritten Erhebungsstufe 1986

Gerhard Kaminski
Das Projekt "Kinder- und Jugendlichen-Hochleistungssport in langfristiger Perspektive" ist die dritte und letzte Datenerhebungsstufe (D3) einer Längsschnittuntersuchung an Athletinnen und Athleten dreier ausgewählter Sportarten (Eiskunstlauf, Schwimmen, Kunstturnen, Durchschnittsalter ca. 12;6 Jahre). Begonnen wurde sie im Oktober 1974 (D1). Grundlegende Fragestellungen waren dabei: (1) Welches sind die wesentlichen Charakteristika der Lebensführung von im Hochleistungssport (HLS) aktiven Kindern bzw. Jugendlichen, verglichen mit "normal" belasteten Kindern/Jugendlichen? (2) Wirkt sich das Engagement im HLS in problematischer (oder auch günstiger)Weise...

Entwicklung des Mehrdimensionalen Befindlichkeitsfragebogens (MDBF). Primärdatensatz

Rolf Steyer, Peter Schwenkmezger, Peter Notz & Michael Eid
Unter Befindlichkeit verstehen die Testautoren den aktuellen psychischen Zustand eines Individuums, der sich in Abgrenzung von anderen psychischen Eigenschaften wie folgt charakterisieren lässt (vgl. Steyer, Schwenkmezger, Notz & Eid, 1997): Befindlichkeit kennzeichnet das momentane innere Erleben und Empfinden eines Individuums ("erlebnismäßig repräsentiert") und nicht beobachtbares Verhalten. Eine Befindlichkeit ist im Gegensatz zu Gefühlen nicht auf spezifische Objekte (z.B. Personen, Dinge, Ereignisse, Organe) oder Situationen gerichtet und ist nicht an spezifische, erlebnismäßig präsente Ursachen gebunden. Sie...

Affektive Kongruenzeffekte in der Stroop-Aufgabe: Primärdaten und Steuerprogramme

Klaus Rothermund & Dirk Wentura
In zwei Experimenten wurden assoziative und affektive Primingeffekte mit einer modifizierten Stroop-Aufgabe untersucht. (Im ersten Experiment wurden explorativ auch Kategorie-Exemplar-Primingeffekte analysiert, die eine Zwischenstellung zwischen stimulusspezifischen Assoziationen und Kategorierelationen einnehmen). Die Analyse affektiver Primingeffekte mit der Farbbenennaufgabe ist besonders geeignet, die Hypothese einer automatischen Aktivationsausbreitung zu valenzkongruenten Inhalten zu überprüfen, da sie (a) Alternativerklärungen in termini von Reaktionsbahnung oder -interferenz ausschließt und (b) sowohl für spezifische (erhöhte Zugänglichkeit bestimmter Reize) als auch unspezifische (Interferenz durch...

Registration Year

  • 2010
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Resource Types

  • Dataset
    33