67 Works

Auf Messers Klinge – Materielle Kultur im Spiegel illuminierter Urkunden. Ein Forschungsprojekt im virtuellen Raum

Markus Gneiß & Andreas Zajic
Illuminierte Urkunden erfordern als Objekte mit Text-Bild-Kombinationen einen interdisziplinären Zugang, um sie angemessen zu erforschen. Expertinnen und Experten im Feld der Kunstgeschichte, der Historischen Hilfswissenschaften – allen voran der Diplomatik – und der Digital Humanities arbeiten im am Institut der Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und am Zentrum für Informationsmodellierung der Universität Graz angesiedelten Projekt „Illuminierte Urkunden“ gemeinsam an der Präsentation der Forschungsergebnisse auf dem Online-Urkundenportal Monasterium (www.monasterium.net). Anhand ausgewählter Beispiele zum Thema Marken...

Historische Holzartenauswahl in Oesterreich. Analysen in Museen, historische Literatur und moderne Pruefungen

Michael Grabner, Andrea Weber, Konrad Mayer, Elisabeth Waechter & Sebastian Nemestothy
Holz war in der Vergangenheit ein wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens. Er begleitete die Menschen als Brennholz, Bauholz oder Werkholz und wurde mit großem Wissen und viel Erfahrung eingesetzt. Man versuchte ihn optimal zu nutzen, das heißt Verluste bei der Verarbeitung so gering als möglich zu halten und jede Holzart ihren Eigenschaften entsprechend einzusetzen. Das Ziel unserer Arbeiten war nachzuweisen, welche Holzarten in der Vergangenheit in Österreich genutzt und wie diese eingesetzt wurden. In sechs...

Materielle Kultur, Repräsentation und Distinktion im Exil. Adelige Emigranten aus den österreichischen Erbländern in süddeutschen Reichsstädten

Josef Löffler
Der Beitrag beschäftigt sich mit der materiellen Kultur österreichischer Adelsfamilien, die im Zuge der Gegenreformation im 17. Jahrhundert in süddeutsche Reichsstädte ausgewandert sind. Es soll dabei untersucht werden, welche Rolle Objekte und die mit diesen in Zusammenhang stehenden Praktiken für die adelige Repräsentation und als Abgrenzung zum städtischen Umfeld spielten. Angesprochen werden dabei verschiedene Bereiche adeligen Lebens, nämlich Unterkunft und Mobiliar, Bibliotheken und Kunstsammlungen, der Umgang mit Waffen sowie Feiern anlässlich einzelner Lebensstationen.

Der Weg der Zeichnung. Die Handzeichnung als Medium der Kommunikation, Erinnerung und Selbstzeugnis des Bildhauers im 17. Jahrhundert

Nina Stainer
Entwurfsprozesse für plastische Bildwerke der frühen Neuzeit sind durch die spärliche Quellenlage schwer fassbar, vor allem für die Arbeitspraxis nördlich der Alpen sind wenige Dokumente überliefert. Die Existenz dreier Sammlungen von Zeichnungen, deren gemeinsamer Ursprung in einer österreichischen Bildhauerwerkstatt liegt, ermöglicht neue Einblicke in die bildhauerische Arbeit des 17. Jahrhunderts. Die Rolle der Zeichnungen in den Sammlungen von Ried im Innkreis, Innsbruck und Pécs wurde von verschiedenen Akteuren – Bildhauern, Auftraggebern und Sammlern – bestimmt....

Textual Thingness

Ausgabe 7 der Zeitschrift MEMO mit dem Titel "Textual Thingness" enthält sechs Forschungsbeiträge. Sie widmet sich der Frage, inwiefern Texte nicht nur von Dingen handeln, sondern auch selbst als Dinge behandelt werden können.

Textuelle Dinghaftigkeit. Eine Einleitung

Justin Vollmann
Der Beitrag - der gleichzeitig die Einleitung zu MEMO 7 (2020) "Textual Thingness" bildet - widmet sich der Frage, inwiefern Texte nicht nur von Dingen handeln, sondern auch selbst als Dinge behandelt werden können. Ein erster Teil stellt diese Frage zunächst in den Kontext (post-)moderner Ästhetiktheorien, wobei die Begriffe der Wahrnehmung (Luhmann), der Präsenz (Gumbrecht) und des Erscheinens (Seel) eine zentrale Rolle spielen. Ein zweiter Teil lenkt dann den Blick auf die spezifischen Merkmale mittelalterlicher...

Soziale Netzwerke im spätmittelalterlichen Wien. Geschlecht, Verwandtschaft und Objektkultur

Christina Lutter, Daniel Frey, Herbert Krammer & Korbinian Grünwald
What made people stick together in late medieval cities? Which types of ties and forms of belonging connected them? Charters and other documents of practice provide substantial data on social networks in medieval urban space. Based on two pilot projects funded by the City of Vienna and the Austrian Academy of Sciences we systematically scrutinize Vienna´s medieval charters and further available funds, e.g. of last wills (so called “Testamentbücher”, or more precisely “Stadtbücher”) to establish...

Überbordende Gegenstandswelten, zerstörte Objekte und ein erzählendes Schwert.

Miriam Landkammer
In MEMO # 8 „Erzählende Dinge. Funktionen von Objekten für Narrative in Mittelalter und Frühneuzeit“ wird in vier Beiträgen erörtert, in welcher Form Dinge in einer bestimmten Quelle oder einem bestimmten Korpus in die Erzählstrategien eingebunden sind und mit welchen (digitalen) Methoden diese erforscht werden können. Als Ergänzung zu diesen Artikeln haben wir drei Forscher*innen, die sich intensiv mit der Theorie zu Narrativen in Bild und Text bzw. mit Dingtheorie beschäftigt haben, gefragt, welche Rolle...

Erzählende Dinge. Funktionen der Objekte in Narrativen in Mittelalter und Frühneuzeit

Franziska Ascher, Nora Grundtner, Peter Hinkelmanns, Miriam Landkammer, Isabella Nicka, Florian Nieser, Manuel Schwemmbacher, Rostislav Tumanov, Gabriel Viehhauser & Katharina Zeppezauer-Wachauer
Die Beiträge und Interviews der Ausgabe MEMO # 8 - Erzählende Dinge. Funktionen der Objekte in Narrativen in Mittelalter und Frühneuzeit nehmen Dinge unterschiedlichster Art in medienübergreifenden Realisierungen von Erzählungen in den Blick.

Inventories as Material and Textual Sources for Late Medieval and Early Modern Social, Gender and Cultural History (14th-16th Centuries)

Christina Antenhofer
Mit dem erneuerten Interesse an der materiellen Kultur geraten nicht nur die Dinge, sondern auch die schriftlichen Quellen über Objekte in den Fokus. Das Interesse ist jedoch meist nicht auf die Dokumente selbst gerichtet, sondern auf ihre Aussagekraft über historische Artefakte. Ein solcher Zugang reduziert die Quellen zu reinen Steinbrüchen für Informationen. Dies gilt in besonderem Maß für die paradigmatische Quelle zu Objekten, das Inventar, das als Quellengattung selbst kaum Aufmerksamkeit erfuhr. Ausgehend von einem...

Wallfahrt und Regionalität in Mitteleuropa – einleitende Gedanken zu einem Rahmenkonzept

Thomas Kühtreiber & Jacqueline Schindler
Wallfahrt als historische Praxis in Bezug auf Regionalität zu untersuchen, ist eine besondere Herausforderung, steht doch religiös motivierte Mobilität nach gängiger Auffassung dafür, Grenzen im räumlichen wie sozialen Sinn zu überwinden. In diesem Beitrag wird die historische Meistererzählung der obrigkeitlich intendierten Regionalisierung von Wallfahrt in der frühen Neuzeit dahingehend hinterfragt, inwieweit nicht eher von Regionalisierung durch Wallfahrt zu sprechen ist. Dabei wird die Rolle von Wallfahrtsmedien unter Einbeziehung der damit verbundenen personellen und institutionellen Akteure...

Wallfahrt und Regionalität in Mitteleuropa in der Frühen Neuzeit (17.–18. Jahrhundert)

Thomas Kühtreiber
Der MEMO-Sonderband versammelt Beiträge, die im Rahmen eines gleichnamigen Workshops 2021 im Stadtmuseum St. Pölten vorgestellt und diskutiert wurden. Im Fokus des Workshops stand das Spannungsfeld zwischen religiöser Mobilität im Sinne des Wallfahrtswesens und neuzeitlicher Regionalisierungsprozesse, die – so die historische Meistererzählung – als Teil politischer Territorialisierungsstrategien verstanden werden können. Die zentralen Fragen dieses Workshops waren daher: Lässt sich tatsächlich ein Trend zur Regionalisierung von Wallfahrten in der Frühen Neuzeit beobachten? Und falls ja: Handelt...

Erinnerung an Maximilian I. auf Schloss Hanfelden in der Steiermark

Claudia Theune & Iris Winkelbauer
Schloss Hanfelden/Steiermark hat durch die sogenannte Maximiliansstube mit der dort angebrachten Inschrift überregionale Bedeutung erlangt. Darin wird ein Besuch König Maximilians im Jahre 1506 beschrieben, bei dem er sich um lokale Angelegenheiten kümmerte. Gleichzeitig sagt die Inschrift aus, dass der Sitz von nun an Hanfelden genannt wird und dass Maximilian I. in dieser Stube residierte. Die Inschrift ist rund 100 Jahre nach dem beschriebenen Besuch angebracht worden, als Maximilian Rauchenberger Schlossbesitzer war. Es ist zu...

Die Entwicklung des Konzepts „Realienkunde“ am IMAREAL. Ein Gespräch mit Helmut Hundsbichler

Thomas Kühtreiber
Helmut Hundsbichler war als Historiker und Klassischer Philologe von 1973 bis 2011 am IMAREAL beschäftigt. Im Interview legt er seine Sichtweise zur Entwicklung des Konzepts „Realienkunde“ in den ersten vier Jahrzehnten der Institutsgeschichte im Wechselspiel mit der internationalen kulturgeschichtlichen Forschung dar. Des Weiteren werden von ihm die spezifischen Zugänge der Gründergeneration zur Interdisziplinarität am IMAREAL erörtert. Helmut Hundsbichler worked as a historian and classical philologist at IMAREAL from 1973 to 2011. In this interview he...

Materielle Kultur? Fragestellungen, Entwicklungen, Potenziale

Hans Peter Hahn
Obwohl „materielle Kultur“ ein eher schwach konturiertes Theoriekonzept darstellt und die Relevanz des Materiellen bis heute kontrovers bewertet wird, ist in den letzten fünf Jahrzehnten das Interesse an der Erforschung materieller Kultur deutlich angestiegen. Als „ein Projekt in der Geschichte der Kulturwissenschaften“, das Züge eines travelling concepts trägt, ist materielle Kultur ein Impulsgeber für konzeptuelle und methodologische Innovationen. Zudem vermag sie neue empirische Felder zu erschließen und hat das Potenzial, grundlegende epistemische Probleme wie jenes...

Incoming - Outgoing - Returning. Die Internationalisierung des Instituts für Realienkunde. Ein Gespräch mit Gerhard Jaritz.

Ingrid Matschinegg
In welchem Umfeld kann sich ein junges, in einer Kleinstadt beheimatetes Forschungsinstitut etablieren, wie kann es international Fuß fassen und wie seine Schwerpunkte zu einem Alleinstellungsmerkmal innerhalb der Forschungslandschaft ausbauen? Gerhard Jaritz erzählt im Interview mit Ingrid Matschinegg über die Internationalisierungsaktivitäten des Instituts für Realienkunde in den 1970er und 1980er Jahren. Gerhard Jaritz war als Historiker von 1973 - 2014 am Institut für Realienkunde tätig; er ist Professor für Medieval Studies an der Central European...

Der Blick auf die Dinge: Zur Rolle von Ausstellungen und Digital Humanities für das IMAREAL. Ein Gespräch mti Elisabeth Vavra

Isabella Nicka
Elisabeth Vavra leitete von 2003 bis 2014 das Institut für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit in Krems. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin war die Kunsthistorikerin aber bereits seit 1976 an diesem Institut tätig. Im Interview erläutert sie die Bedeutung der Mittelalter-Ausstellungen in Krems/Stein in den späten 1950er und 1960er Jahren für die Gründung des IMAREAL und spricht über die Möglichkeiten, die die digitalen Geisteswissenschaften für die Forschungen zur materiellen Kultur in der Frühzeit des Instituts...

Digitising Patterns of Power (DPP). Fallstudien zur digitalen Aufnahme, Verwaltung, Analyse und Präsentation archäologischer und historischer Daten

Stefan Eichert, Bernhard Koschicek & Mihailo St. Popovic
Das Ziel dieses Artikels besteht darin, das internationale und interdisziplinäre Projekt „Digitising Patterns of Power (DPP): Peripherical Mountains in the Medieval World“ vorzustellen, das durch das Programm „Digital Humanities: Langzeitprojekte zum kulturellen Erbe“ von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) finanziert wird. Das Projekt ist am Institut für Mittelalterforschung (IMAFO) der ÖAW mit einem Durchführungszeitraum vom 1. Jänner 2015 bis 31. Dezember 2018 verankert. DPP beabsichtigt, sechs, im Text genauer beschriebene Fallstudien, die unterschiedliche Regionen...

Nahrhafte mittelalterliche Dichtung: digital und analog. Ein Aufruf zum methodischen Ungehorsam

Katharina Zeppezauer-Wachauer
digEST_ivum (www.digestivum.at und www.glossar.kochbuchforschung.org) ist ein digitales Glossar der Speisenfachsprache in der deutschsprachigen poetischen Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Das spezifische lexikalische Wortmaterial von Sach- und Fachtexten erfüllt in Epik und Lyrik eine besondere Aufgabe: Es dient ihrer ‚Poetisierung‘ (z.B. in Form von Metaphern oder Sprichwörtern). Der Beitrag diskutiert exemplarische Fallstudien zum Begriffsfeld ‚Speise‘ im Mittelhochdeutschen, die für digEST_ivum von zentraler Bedeutung sind. Das verwendete digitale Konzept berücksichtigt die zeitgenössischen Praktiken der modernen...

'Als er bedacte die swarzen lîch, dô wart er einem rîter gelîch'

Nora Grundtner
Im Versroman Iwein, der auf 1200 datiert wird, verzichtet der Dichter Hartmann von Aue auf ausführliche Kleiderbeschreibungen. Dort wo die wenigen Textilien jedoch vorkommen, werden sie von Erzähler wie Figuren mit dem gesellschaftlichen Stand und der Übernahme höfischer Werte verknüpft. Mithilfe von (un-)angemessener Kleidung wird über den Wertekanon von Rittern reflektiert. So kann Kleidung höfische Gesinnung versinnbildlichen, aber gleichzeitig ist es unmöglich, dass ein einfaches Gewand die höfische Herkunft verdeckt. Die Kommunikation mit und über...

Wallfahrt und Regionalität im niederösterreichischen Zentralraum im Spiegel religiöser Medaillen und schriftlicher Quellen

Karin Kühtreiber & Regine Puchinger
Dieser Beitrag geht der Frage von Regionalität frühneuzeitlicher Wallfahrt im niederösterreichischen Zentralraum ausgehend von einem Fundbestand religiöser Medaillen aus St. Pölten und seriellem Verwaltungsschriftgut der Wallfahrtsorte Maria Taferl und Maria Langegg nach. Die aus dem ehemaligen Stadtfriedhof von St. Pölten stammenden Wallfahrts- und Heiligenmedaillen werfen ein Schlaglicht auf potenzielle Pilgerziele der Stadtbevölkerung und geben Auskunft zu religiösen Akteuren (vor allem Orden) sowohl innerhalb der Stadt als auch im niederösterreichischen Umland bis nach Wien. Die Entwicklungen...

Materiality of neighbourly relations in medieval central European towns. A step towards understanding neighbourhood formation

Pawel Cembrinsky & Urszula Sowina
Neighbourhoods constitute a basic element of social and spatial town structure. Yet, few historical urban research attempt to define and contextualize them. Here we show formation, existence and evolution of neighbourhoods in medieval chartered towns in Central Europe using archaeological, architectural and written sources. Specifically, we: 1) traced material elements of the built environment enabling face-to-face communication, 2) identified spaces fostering community building and 3) considered how to find neighbourhoods within the city matrix. We...

Holz als Geschichtsstoff: Das Materielle in den Dingkulturen

Thomas Kuehtreiber & Heike Schlie
Die erste Ausgabe des Online-Journals MEMO ist der Forschungsperspektive Materialities des Instituts für Realienkunde des Mittelalters und der Frühen Neuzeit (IMAREAL) gewidmet. An ihrem Ausgang steht das Desiderat, auf das eigentlich Materielle und Substanzielle der „Materiellen Kultur“ zu fokussieren und eine Eigensprachlichkeit des Materiellen ernst zu nehmen. Menschliche Akteure und Materialien stehen in vielfältigen Wechselwirkungsprozessen: Die Erforschung derselben ermöglicht ein tieferes Verständnis des Angebotscharakters von Stoffen und Substanzen in ihrer kulturell gefilterten Nutzungsbreite und der...

Der hoelzerne Bildtraeger in der Tafelmalerei des 15. Jahrhunderts. Koeln und Nuernberg

Katja von Baum, Lisa Eckstein & Beate Fuecker
Am Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg, wurde jüngst der Bestand an fränkischer Malerei des Spätmittelalters technologisch untersucht. Ziel war u.a. die Darstellung der materiellen Genese der Gemälde: Deren Vergleich mit Werken anderer Entstehungsgebiete soll die Entwicklungs- und Verbreitungsgeschichte technologischer Merkmale sowie deren kunst- und kulturhistorische Hintergründe beleuchten. Grundlage für eine erste Gegenüberstellung bilden die Untersuchungsergebnisse zur Bildproduktion in Köln. Die dort entstandenen Gemälde unterscheiden sich von den Nürnberger Werken technologisch in vielerlei Hinsicht, weshalb anzunehmen ist, dass...

Intentionale Verwendung von Eichen-Krummholz in Glockenstuehlen des 15. und 16. Jahrhunderts am Beispiel von Beobachtungen in Thueringen

Iris Engelmann
Wir kennen unterschiedliche Gründe für die Verwendung von Krummhölzern: So wurden diese wegen ihrer Form beim Bau von Schiffen, aber auch in Cruck-Dachwerken eingesetzt. Im Fachwerkbau kamen sie sogar gezielt als Zierde an Schaufassaden zum Einsatz. Die Verwendung von Krummhölzern in Glockenstühlen lässt jedoch noch einen anderen – bisher unbeachteten – Grund vermuten: Krummwüchsige Eichen wurden vornehmlich im Mittelalter für die lastableitenden Streben im Glockenstuhl eingesetzt. Könnte es daher sein, dass die Schwingungskräfte aus dem...

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  • University of Stuttgart
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  • Polish Academy of Sciences
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  • Heidelberg University
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  • University of Vienna
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  • Friedrich Schiller University Jena
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