491 Works

Hamburg’s Jews Take Permanent Family Names

Johannes Czakai
When Hamburg's council granted the city's Jews permission to acquire the right of citizenship The right of self-government; the precondition for acquiring civic rights was inherited real property, the swearing of a citizen's oath, and the one-time payment of "Bürgergeld" [citizenship fee]; members of the nobility were excluded from this; until 1814 citizenship was granted exclusively to members of the Lutheran church [see: Helmut Stubbe-da Luz, Bürgerrecht, in: Franklin Kopitzsch / Daniel Tilger (eds.), Hamburg...

Funerary Monument to Dr. Gabriel Riesser (1806–1863) at Ohlsdorf Cemetery, Hamburg (1865)

Albert Rosengarten

Der Beschluss von Rat und Bürgerschaft zur Gleichstellung der Hamburger Juden vom 21.2.1849

Dirk Brietzke
Die Quelle dokumentiert den Beschluss von Rat und Bürgerschaft, die hamburgischen Juden den übrigen Einwohnern der Stadt rechtlich und wirtschaftlich weitgehend gleichzustellen. Im Rats- und Bürger-Convent vom 21.2.1849 ersuchte der Rat die Erbgesessene Bürgerschaft – das heißt die mitspracheberechtigten Einwohner – um die Annahme einer „Provisorischen Verordnung“ zur Umsetzung des Paragraphen 16 der „Grundrechte des deutschen Volkes“. Die Bürgerschaft folgte dem Antrag des Rats und genehmigte die Verordnung. Ursprünglich am 23.2.1849 auf Befehl des Rats...

Das Grabdenkmal von Dr. Gabriel Riesser auf dem Jüdischen Friedhof an der Ilandkoppel/Hamburg Ohlsdorf

Annabelle Lienhart
Dreistufiges klassizistisches Grabdenkmal aus Sandstein und weißem Marmor, circa 400x170x100 cm (ohne Fundament). Auf einem Sockel aus Oberkirchner Sandstein ruht der marmorne Mittelteil mit Halbrelief auf der Vorderseite, eingefasst von vier korinthischen Säulen, die einen Giebeldachaufsatz mit sechs Akroterien tragen. Auf dem Reliefblock abgebildet ist eine halbbekleidete weibliche Gestalt, die sich mit einem Schwert in der Rechten über eine zu ihren Füßen niedergestreckte Schlange erhebt – möglicherweise eine Allegorie der über die Lüge triumphierenden Wahrheit,...

A Contest as an Attempt to Revive Jewish Tradition

Helga Krohn
This announcement from the Israelitisches Familienblatt [Israelite Family Paper] no. 38, September 20, 1928, supplement “Aus alter und neuer Zeit” [Times Old and New] no. 27, is more than just an advertisement calling for participation in a contest by stressing the valuable prizes to be won. For it also gives the reasons for selecting these particular prizes. The author and designer of this contest, one of a series held by the paper, is identified only...

Schreiben von Karl Bodenschatz, Chef des Ministeramtes Reichsmarschall des Großdeutschen Reiches, Berlin, 17.10.1944

Karl Bodenschatz

Antisemitismus in der Nachkriegszeit. Das Beispiel Friedrich Nieland

Werner Bergmann
Anfang 1957 verschickte der Hamburger Holzhändler Friedrich Nieland die 39-seitige Broschüre „Wieviel Welt (Geld)-Kriege müssen die Völker noch verlieren? Offener Brief an alle Bundesminister und Parlamentarier der Bundesrepublik“. Das Heft erschien in einer Auflage von 2.000 Stück im Verlag des völkischen Verlegers Adolf Ernst Peter Heimberg (Druck: W.- Heimberg) in Stade und wurde an die im Titel genannten Adressaten verschickt. Die Schrift umfasst eine Kompilation von Briefen, die Nieland seit den Wiedergutmachungsverhandlungen zwischen Israel und...

Antisemitism in the Postwar Period. The Case of Friedrich Nieland

Werner Bergmann
In early 1957, Hamburg timber merchant Friedrich Nieland distributed a 39-page brochure titled “How Many World (Money) Wars Must the Peoples of the World Lose? Open Letter to All Government Ministers and Members of Parliament of the Federal Republic.” The brochure was published with a print run of 2,000 copies by nationalist publisher Adolf Ernst Peter Heimberg (printer: W.-Heimberg) of Stade and subsequently mailed to the addressees mentioned in the title. Nieland’s pamphlet includes a...

Continuities in a Historiography Overshadowed by Its National Socialist Past?

Dirk Rupnow
The study “Sephardic Jews on the Lower Elbe” published by Franz Steiner Verlag in 1958 as volume 40 of their supplement to the academic journal Vierteljahresschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte (edited by Hermann Aubin) may be considered a central contribution to Hamburg’s Jewish history of the early postwar period. Its author, Hermann Kellenbenz, was one of the most influential German economic historians of his generation. In his 600-page book, he studied the economic significance of...

Schreiben von Walter A. Berendsohn an Karl Ludwig Schneider, 1.9.1965

Walter A. Berendsohn

Interview with Esther Bauer (B), November 20, 1998. Interviewer: Jens Michelsen (M), minute 00:09 to 3:53

Esther Bauer

„Nach Palästina!“ Bemerkungen zum lebensgeschichtlichen Videointerview mit Rachel Dror

Lennart Bohne
Die beiden ausgewählten Sequenzen Sequenz I: 0:35:36 – 0:36:59 min und Sequenz II: 0:43:49 – 0:45:44 min. des Interviews mit Rachel Dror thematisieren ihre Erfahrungen während und nach der Pogromnacht in Hamburg, wo sie sich gemeinsam mit anderen jüdischen Jugendlichen auf ein Leben in Palästina vorbereitete, sowie ihre anschließende Rückkehr ins Elternhaus nach Königsberg. Das lebensgeschichtliche Videointerview wurde am 20.6.2012 für das Interviewprojekt „Sprechen trotz Allem“ [http://www.sprechentrotzallem.de/Nutzungsbedingungen] der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas...

The Disenfranchisement of Jewish Physicians in Hamburg during National Socialism

Anna von Villiez
Shortly after the National Socialist takeover, the Association of Statutory Health Insurance Physicians [Kassenärztliche Vereinigung] and the medical association began compiling lists of those physicians considered “Jewish” or “non-Aryan.” These lists were not public, but were shared with welfare offices, hospitals, and other health care institutions. This undated list was probably printed in 1935 by the Hamburg Association of Statutory Health Insurance Physicians. It lists 150 physicians in Hamburg, Wandsbek, and Altona who were considered...

“Neues Bauen” and Jewish Architecture. Photograph of the Temple on Oberstraße

Ulrich Knufinke
This black and white photograph of the interior of the Temple at Oberstraße was published in 1937. It was taken by Erich Kastan, a photographer of Jewish origin who lived in Hamburg at the time. The image presents an overview of the space including the essential elements of a synagogue: the floor-to-ceiling niche with the Ark-Bimah unit and the organ case at the back, the ground floor pews in front of it, and the rising...

Nationalsozialistische Umbenennung Hamburger Straßen: Die Hallerstraße

Ingeborg Grolle
Das Foto stammt aus dem Hamburger Anzeiger vom 1.11.1938 und zeigt einen nicht mehr ganz jungen Mann in Arbeitskleidung und Schirmmütze, der das gerade abgenommene Schild mit der Aufschrift „Hallerstrasse“ unter den linken Arm geklemmt hat. Er betrachtet das von ihm soeben angebrachte neue Schild „Ostmarkstraße“ und die darunter befindliche ebenfalls neue Kennzeichnung des Straßenabschnitts der Häuser Nr. 78 – 72. An dieser Stelle zweigte bisher der „Hallerplatz“ ab, dessen Häuser jetzt zum Grindelhof gerechnet...

Renaming of Hamburg Streets under National Socialism: Hallerstraße

Ingeborg Grolle
This photo was published in the newspaper Hamburger Anzeiger on November 1st, 1938. It shows an older man in work clothes and peaked cap with a street sign reading “Hallerstrasse,” which he has just removed, tucked under his left arm. He is looking at the new sign reading “Ostmarkstrasse” he has just mounted and also at the new designation of the street section where houses no. 72-78 were located. This was where the street used...

Umbenennung der Hallerstraße in Ostmarkstraße, Hamburg, 1.11.1938

Das „Rulands-Eck“. Antisemitismus im Kabarett

Michael Grüttner
Der Ausschnitt ist Teil einer Kabarettsendung, die unter dem Titel „Rulands-Eck“ monatlich von verschiedenen Radiosendern ausgestrahlt wurde. Verantwortlich für die Gestaltung dieser Sendung war ein Gesangstrio, das sich „Die Drei Rulands“ nannte. Die am 23.11.1938 vom Reichssender Hamburg ausgestrahlte Folge des „Rulands-Ecks“ widmet sich wenige Tage nach dem Novemberpogrom von 1938 fast ausschließlich der antisemitischen Propaganda. Begleitet wurde das Trio am Klavier von Herbert Heinemann, der dabei auf populäre Melodien („Hab’n Sie nicht den kleinen...

Zur Aufnahme getaufter Schülerinnen und Schüler an der Talmud Tora-Schule in Hamburg seit Ende 1938

Christiane Pritzlaff
Der circa 1 DIN A4-Seite umfassende Aktenvermerk der Hamburger Schulverwaltung vom 24.11.1938 gibt eine Erklärung des Direktors der Talmud Tora-Schule und Bevollmächtigten des Israelitischen Gemeindeverbandes in Hamburg für Schulfragen Arthur Spier zu Aufnahmebedingungen der Talmud Tora-Schule von Schülern wieder. Der Aktenvermerk gehört zu einer Reihe von Aktenvermerken der Schulverwaltung über Gespräche mit Arthur Spier und die Situation der Talmud Tora-Schule. Zur Aufnahmebedingung von Schülern erklärt Spier, dass die Talmud Tora-Schule satzungsgemäß nur Schüler jüdischen Glaubens...

Brief von Senator Helmut Schmidt an Bischof Hans-Otto Wölber, Hamburg, 13.7.1964

Helmut Schmidt

Letter from Senator Helmut Schmidt to Bischop Hans-Otto Wölber, Hamburg, August 26, 1964

Helmut Schmidt

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