453 Works

Der Cranachaltar in der Schlosskapelle Augustusburg – seit 200 Jahren ein Pflegefall

Manfried Eisbein
Der Altar und die Kanzel von Lucas Cranach d. J. (1515–1586) in der Augustusburger Schlosskapelle sind seit nahezu 200 Jahren auf Grund von klimabedingten Schäden spezielle Pflegefälle. Seit 2006 professionalisiert das Institut für Diagnostik und Konservierung in Sachsen Anhalt und Sachsen (IDK) die Messkampagnen und betreut bis heute die Aufzeichnung des Raumklimas, der Holzfeuchte und der Ausdehnung. Die Messungen belegten, dass allein das Gewicht und die daraus resultierende Reibung bei Quell- und Schwindprozessen des durch...

Raumklima in Kirchen gestern und heute – Fallbeispiele aus dem Rheinland

Marc Peez
Beim Landeskonservator Rheinland stand das Raumklima in Kirchen spätestens seit der Einrichtung der Restaurierungswerkstatt 1953 im Fokus bei der Beratung der Kirchengemeinden. Über Jahrzehnte hinaus bestimmte das Streben nach möglichst konstanten klimatischen Bedingungen die Empfehlungen der Denkmalpflege allgemein, ausgelöst durch teils massive Schäden an Bau und Ausstattung aufgrund falscher oder zu starker Beheizung. Gelöste Farbfassungen und starke Verschmutzung galt es zu verhindern und zu beheben, Hauptproblem war eine zu starke Austrocknung in den Wintermonaten. Dies...

The Hildesheim Golden Madonna in Change, c. 1000 - 2015

Claudia Höhl
Die Hildesheimer Goldene Madonna, eines der bedeutendsten mittelalterlichen Bildwerke, befindet sich bis heute an dem Ort, für den sie geschaffen wurde. Stets im Fokus von Frömmigkeit und Verehrung wurde sie immer wieder verändert und bereichert. Zugleich rückte nach der Identifizierung als Arbeit aus ottonischer Zeit ihre Bedeutung als Zeugnis der Kunst um 1000 in den Fokus und begründete eine museale Präsentation des Originalbestands der Entstehungszeit. Als Torso ohne Kopf wurde sie in der Ausstellung "Bernward...

Bauphysik in Kirchen oder das Heiliggeistloch als Klimaregulator?

Hans-Peter Leimer
Historische Gebäude waren von jeher nur für eine bedingte Beheizung ausgelegt. Hieraus folgt, dass das Innenklima bestrebt ist, sich mit dem im Jahreszyklus wechselnden Außenklima auszugleichen. Unter diesen Voraussetzungen sind nicht nur die Bausubstanz, sondern auch die Einrichtungsgegenstände nahezu unversehrt erhalten geblieben. Steigende Komfortansprüche der Besucher und der Anspruch des Menschen auf eine hohe Behaglichkeit führten zum Einsatz von Heizungssystemen in historischen Kirchengebäuden, die nun wieder die Gebäude, aber auch in erheblichen Maße die räumliche...

Modellhafte Entwicklung und Anwendung eines innovativen Systems zur berührungs- und zerstörungsfreien Schadensanalyse von umwelt geschädigten Steinobjekten unter Einsatz der Terahertz (THz)-Strahlung

Wolfgang Viöl & Kirsti Krügener
Umweltbedingte Schäden an Natursteinobjekten, wie Schalenbildung, Hohlräume oder feine Rissbildung, sind äußerlich meist nicht sichtbar. Klimaschwankungen, wie Temperatur-, Feuchte- und Frost-Tau- Wechsel, können insbesondere in Verbindung mit Schadstoffemissionen zu irreversiblen Schäden bis hin zum Totalverlust von denkmalgeschützter Originalsubstanz führen. Die Voraussetzung der Langzeiterhaltung ist es daher, präventive Maßnahmen durch genau Analysen des Natursteingefüges festlegen zu können und somit die Objekte vor der irreversiblen Zerstörung der Originalsubstanz unterhalb der Oberfläche in ihrer Gesamtheit zu bewahren. Im...

Korrosion von national wertvollen Kulturgütern aus Glas und Metall durch anthropogene Carbonyl-Schadgase im Innenraum

Gerhard Eggert
Glas-induzierte Metallkorrosion auf Museums-Exponaten (GIMME) tritt auf, wenn instabile historische Gläser durch Reaktion mit Luftfeuchtigkeit alkalische Oberflächenfilme ausbilden und diese in Kontakt zu Metall geraten. Eine modellhafte Durchmusterung von 800 einschlägigen Objekten aus der national bedeutenden Sammlung des Deutschen Bergbaumuseums Bochum (DBM) bestätigte, dass größenordnungsmäßig 10 % von GIMME betroffen sind. Das bisher übersehene GIMME-Phänomen ist also gar nicht selten, wenn man gezielt danach sucht, sondern tritt vielmehr regelmäßig auf. Als bisher unberücksichtigte neue Objektgruppen...

Sgraffiti aus der NS-Zeit: Probleme ihrer Erhaltung als Denkmale

Roswitha Kaiser
Der gesetzliche Auftrag zur Erhaltung von Geschichte in der überlieferten Gestalt eines materiellen Zeugnisses umfasst auch Denkmale, die keine Vergewisserung im Sinne einer zustimmungsfähigen positiven Vergangenheit bieten. In Deutschland sind es die Denkmale aus der Zeit des Nationalsozialismus von 1933-1945, die als Schutzobjekte eher öffentliche Irritation als im positiven Wortsinn öffentliches Interesse hervorrufen. Auch für Sgraffiti aus jener Zeit gelten die Grundsätze der Wertzumessung und des Erhaltungsziels von Denkmalschutz und Denkmalpflege, die sich aus den...

Degli sgraffiti delle case...

Andreas Huth
Als Giorgio Vasari 1550 in der Einleitung zu seinen Künstlerviten der italienischen Sgraffito-Technik ein eigenes, mit „Degli sgraffiti delle case ...“ überschriebenes Kapitel widmete, lag deren Erfindung durch Florentiner Handwerker bereits etwa ein Vierteljahrtausend zurück. Die im Trecento stark beschränkte Motivik erfuhr in den folgenden Jahrhunderten unter dem Druck des ästhetischen Distinktionsstrebens der Bauherrn und angetrieben von der Kreativität hochqualifizierter Künstler und einer ausdifferenzierten und leistungsfähigen Handwerkskultur eine dynamische Entwicklung. Im 17. Jahrhundert kamen Sgraffito-Dekorationen...

Das Hermann-Joseph-Sgraffito an St. Maria im Kapitol zu Köln und andere Sgraffiti der Jahrhundertmitte im Rheinland

Christoph Schaab & Anna Pawlik
Eine Freilegungsprobe an einem überstrichenen und damit fast unsichtbar gewordenen Sgraffito in der 1952 errichteten Vorhalle von St. Maria im Kapitol in Köln lenkte 2012 die Aufmerksamkeit der Amtswerkstatt im LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland (LVR-ADR) auf diese Dekorationstechnik. Echte Sgraffiti sind im Rheinland selten und entstammen hauptsächlich dem späten 19. Jahrhunderts, wurden aber noch einmal verstärkt in den 1920er und 1950/60er Jahren geschaffen. Dabei kommen sowohl echte Sgraffiti aus durchgefärbten Putzschichten vor, aber auch...

Die Restaurierung der Sgraffiti an den Außenfassaden des ehemaligen Buxtehuder Technikums

Christiane Maier
Die Sgraffiti an den Außenfassaden des ehemaligen Buxtehuder Technikums entstanden, wie auch das dreistöckige Gebäude, im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts. Es handelt sich um insgesamt 158 Bildfelder mit 20 verschiedenen Motiven und unterschiedlichen Formaten. Die in der typischen Manier – helle Tünche auf dunklem Putzhintergrund – herausgearbeiteten Motive zeigen neben floralen und bildlichen Darstellungen auch großformatige figürlicher Allegorien. Die Sgraffitofelder wurden im Laufe ihres Bestehens bereits mehrfach restauratorisch überarbeitet. Dies wurde 2002 im Zuge...

Modellhafte Sanierung umweltgeschädigter Pfeilervorlagen an der im neugotischen Stil errichteten Kathedrale St. Jakobus, Görlitz

Christoph Franzen, Matthias Zötzl, Doris Kohla & Thomas Backhaus
Der Abschlussbericht zum Förderprojekt „Modellhafte Sanierung umweltgeschädigter Pfeilervor-lagen an der im neugotischen Stil errichteten Kathedrale St. Jakobus im Görlitz“ AZ 29157 mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) setzt sich zusammen aus Ergebnissen der ein-zelnen Zwischenberichte, die über den Projektzeitraum hinweg erarbeitet wurden, sowie den zusätzlichen Kapiteln zur Baugeschichte, erarbeitet von Herrn, Backhaus dem Leiter der Abtei-lung Bauerhaltung/Baubetreuung des Ordinariatsrats Görltiz, und einem Sanierungsbericht der leitenden Architektin Frau Kohla.

KUR-Projekt: Zur Entstehung von F. W. Murnaus TABU: Edition der Outtakes

Karin Herbst-Meßlinger
Friedrich Wilhelm Murnaus letzter Spielfilm TABU (USA 1931) ist aufgrund seiner einzigartigen Überlieferungslage ein besonders aufschlussreiches Fallbeispiel für die Sicherung audiovisuellen Kulturguts. Neben den unterschiedlichen Fassungen des Films existiert ein Bestand von rund 17.500 Metern Filmmaterial: alternative bzw. nicht verwendete Einstellungen des Films, sogenannte Outtakes. Das KUR-Programm zur Konservierung und Restaurierung von mobilem Kulturgut – eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes und der Kulturstiftung der Länder – ermöglichte der Deutschen Kinemathek, in Zusammenarbeit mit der...

Pflege- und Maßnahmenkonzept für Bronzen im Freien am Beispiel des Marc-Anton-Monuments Wien - Sezession

Georg Kolmanitsch
Das Marc Anton-Monument (Bronze, patiniert, teilweise vergoldet) von Arthur Strasser wurde 1899-1900 in der k. u. k. Kunstgiesserei Wien für die Pariser Weltausstellung um 1900 hergestellt und befindet sich seit 1901 auf dem Areal der Wiener Sezession. Hauptziel der Diplomarbeit war die Entwicklung eines Maßnahmen- und Pflegekonzeptes zur materialkonformen Erhaltung und Präsentation am Standort, wozu eine Beschreibung des Erhaltungszustandes und der Standortbedingungen, sowie eine Evaluierung international eingesetzter Schutzüberzüge für Bronzen im Freien erfolgte. Als grundlegendste...

Befundsicherung von Blockbergungen, am Beispiel einer Blockbergung aus Immenbeck. Schäden, Ursachen und Möglichkeiten der Schadensbegrenzung

Anna-Laura Krogmeier
Bei dem in dieser Facharbeit behandeltem Objekt handelt es sich um eine archäologische Blockbergung aus dem sächsischen Gräberfeld in Immenbeck, bei Buxtehude. Der Block war Bestandteil eines ca. 1500 Jahre alten Frauengrabes und wurde im Jahr 2003 von der Denkmalpflege Buxtehude geborgen. Bis zu seiner Bearbeitung lagerte der Block mit der Fundnummer 4068 im Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege in Hannover. Der Grabungsbericht und die Röntgenfotos versprachen reiche und materialvielfältige Beigaben, weshalb dieser Block für diese...

Der Einfluss von Kunstharzüberzügen auf Naturharzfirnisse

Ulrich Weilhammer
Der Überzug von Naturharzfirnissen mit Kunstharzen wie z.B. Paraloid®B72 ist auf Gemälden zum Teil gängige Praxis, um deren Gilbungsneigung zu verringern. Im Zuge der vorliegenden Arbeit wurden die Naturharzfirnisse Dammar und Mastix mit Filmen der synthetischen Harze Regalrez®R1094 und Laropal®A81 überzogen und unter verschiedenen Bedingungen natürlich und künstlich gealtert. Mit Hilfe colorimetrischer Messungen, der MALDI-Massenspektrometrie und der FTIR-Spektometrie wurden die gealterten Firnissysteme untersucht, wodurch Unterschiede im Gilbungsverhalten respektive in der Degradation der Naturharze festgestellt werden...

Dekorations- und Stubenmalerei aus Niedersachsen

Christiane Maier
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit schablonierten Dekorations- und Stubenmalereien aus Niedersachsen. Nach einer allgemeinen Einführung in die Entwicklung des Malerhandwerks unter besonderer Beachtung von für das 19. und 20. Jahrhundert relevanten Aspekten, enthält sie Untersuchungsergebnisse dreier Malernachlässe aus der Zeit von 1850 – 1950. Exemplarisch wurden hierzu die im städtischen Oldenburg lebenden Maler Adels sowie ihre aus dem ländlichen Raum stammenden Kollegen Stigrot und die Malerfamilie Lüters/ Köther/ Meins ausgewählt. Anhand der gewonnenen Erkenntnisse...

Ein Beitrag zur Konservierung und Restaurierung von Geflechten aus Stuhlrohr mit ausgewählten Fallbeispielen

Andrea Coerdt
Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Problematik der Konservierung und Restaurierung von Stuhlrohrgeflechten an Sitzmöbeln. Das Pflanzliche Flechtmaterial Rattan sowie seine Anwendung am Sitzmöbel werden ausführlich beschrieben. Schadensbilder werden zusammengetragen und ihre Ursachen erörtert. Anforderungen an Methoden und Materialien zur Reinigung, Flexibilisierung, Rückformung, Fehlstellenergänzung, Hinterklebung und Retusche werden formuliert und entsprechende Versuche durchgeführt. Es werden u.a. acht Klebemittel-Material-Kombinationen ausgewählt, die zur Hinterklebung von Brüchen geeignet sind. Abschließend werden die Ergebnisse der Untersuchungen an zwei Sitzgeflechten...

Untersuchung ausgewählter Kunstharze zur Festigung und Fixierung unterschiedlich erhaltener Malschichten und ihres Kalksteinträgers

Tina Dömling
Zur Konservierung der überwiegend öl-protein-gebundenen Fassungen und ihres Kalksteinträgers am Tympanonrelief "Marientod" (datiert ca. 1310/20) an der St. Martinikirche in Braunschweig wurden verschiedene in der Restaurierung bewährte Kunstharze aus der Gruppe der Acrylharze und Polyvinylacetatharze jeweils in Lösungsmittel gelöst und als Dispersion in je zwei verschiedenen Konzentrationen untersucht. Die Untersuchungen wurden objektbezogen geplant, d. h. es wurden die am Objekt im Vordergrund stehenden Fragestellungen auf das Anforderungsprofil der Kunstharze übertragen. Zunächst werden die am Relief...

Mitigation of salt damages by climate stabilization and salt extractions in the Crypt of St. Maria im Kapitol, Cologne

S. Laue & C. Schaab
In 1992-1996 an investigation was carried out to understand the salt damages in the crypt of St.Maria im Kapitol in Cologne: Damages of stones and wallpaintings have been caused by cycliccrystallization and dissolution of the salts halite [NaCl] and nitratine [NaNO3] due to climatechanges through heating the crypt. In the crypt the dissolution or crystallisation of halite andnitratine takes place when 65-75% of relative humidity is reached, depending on thethermodynamic properties of the saltmixture halite/nitratine....

Das Denkmal als Lebensraum.

Friedrich Hehmann, Kay Lorenz, Detlef Dürkop, Carsten Dense & Elmar Fischer
Ziel ist die Entwicklung eines modellhaften Handlungsansatzes zur nachhaltigen Sanierung historisch wertvoller wassergeprägter Baudenkmäler unter Berücksichtigung des aktuellen Standes anwendungsorientierter ökologischer Forschung zur Sicherung und Entwicklung von floristisch / faunistisch bedeutsamen Natursteinmauern sowie wertvoller Ersatzlebensräume für auengewässertypische Organismen. Für das Modellvorhaben wurde die Gräfte (Grabenanlage) am Gut Sutthausen bei Osnabrück gewählt, da hier die besondere Konstellation der auf relativ kleinem Raum vielfältig differenzierten Land, Wasser und Übergangslebensraumtypen bei der Umsetzung eines entsprechend ausgerichteten Sanierungskonzeptes erhebliche...

Performance of limestone laden with sodium sulphate and sodium nitrate

H. De Clercq, M. Jovanovic, S. Hendrickx, Y. Vanhellemont, S. Roels, M. Steiger & K. Linnow
The behaviour of two types of limestones, having different porosity: Maastrichter and Euville,laden with an aqueous solution of an equimolar mixture of sodium sulphate and sodium nitratewas investigated. At 50% RH, the efflorescence on Maastrichter samples drying up to 30 hoursconsisted of similar amounts of thenardite and darapskite in case of an equimolar mixture ofsodium sulphate/sodium nitrate while that on Euville samples under the same conditionscontained mainly darapskite. At 20°C and 85% RH, thenardite was...

Provinzialrömische Wandmalerei in Deutschland. Geschichte - Historische Werkstoffe - Technologie.

Nicole Riedl
Fototeil, Blatt-Nr. 92-106

Provinzialrömische Wandmalerei in Deutschland. Geschichte - Historische Werkstoffe - Technologie.

Nicole Riedl
Katalogteil, Naturwiss. Analysen, M8-M17

Konservierung mittelalterlicher Glasmalerei im Kontext spezieller materieller und umweltbedingter Gegebenheiten

Falko Bornschein, Manfred Torge, Martin Sabel, Ines Feldmann, Anka Kohl, Nicole Sterzing, Oliver Hahn, Rainer Drewello, Nils Wetter, Max Rahrig & Paul Bellendorf
Die mittelalterlichen Glasmalereien im Hohen Chor des Erfurter Doms gehören zu den wertvollsten ihrer Gattung in Deutschland. Doch ihr Bestand ist gefährdet: Die im Mittelalter hergestellten Flach- gläser sind unbeständig gegenüber Umwelteinflüssen. Auf der Außenseite dieser Fenster hat sich eine Korrosionsschicht gebildet, der so genannte Wetterstein. Der dadurch eingeschränkte Lichtein- fall beeinträchtigt die Lesbarkeit und das Farbenspiel der Fenster. Manche Darstellungen sind kaum noch zu erkennen. Die Restaurierungsarbeiten am ersten Fenster auf der Nordseite stellten...

Antiaging für Kulturgut mit Elastomeranteilen

Michael Ganzelewski
In der Denkmalpflege und in Museen stellt neben der Erhaltung von Kunst- und Kulturgut aus klassischen Sammlungsgebieten auch die Aufgabe der Bewahrung von historischen Zeugnissen der Industriegeschichte und der Alltagskultur des 19. und 20. sowie inzwischen auch des 21. Jahrhunderts zunehmend größere Anforderungen. Besondere Bedeutung gewinnen dabei die ehemals neuartigen Materialien, die angefangen von den umgewandelten natürlichen Polymeren bis hin zu den vollsynthetischen Kunststoffen in alle Lebensbereiche vorgedrungen sind. Zahlreiche „High-Tech"-Geräte, die aus entsprechenden Elastomermaterialien...

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