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Experimentelle Tragsicherheitsbewertung - Spannbetonbrücke Baiersdorf, Main-Donau-Kanal

Klaus Steffens
Sichtbare Schäden an der Main-Donau-Kanalbrücke bei Baiersdorf waren Anlaß, die Tragsicherheit des Überbaus experimentell nachzuweisen. Basis der angewandten Methode ist zum einen eine Online-Meßtechnik, die in Echtzeit Informationen über Belastungszustand und Bauwerksreaktionen liefert und zum anderen eine selbstsichernde Belastungsvorrichtung zum zerstörungsfreien Aufbringen der Versuchsgrenzlast. Die Dokumentation beschreibt die erfolgreich angewandte Probebelastung, durch deren Ergebnisse ein Neubau der Brücke vermieden und die Fortnutzung gesichert werden konnte.

Biolumineszenz und Tagesrhythmik bei Dinoflagellaten

Gudrun Behrmann & Rüdiger Hardeland
Das Video zeigt an Beispielen die Vielfalt und den Formenreichtum von Dinoflagellaten, den Auslösern des Meeresleuchtens. Die Fortbewegung und Ernährung einzelner Arten werden gezeigt und dadurch erklärt. Dinoflagellaten sind weder Tiere noch Pflanzen im engeren Sinn. Einzeller wie Gonyaulax polyedra oder Pyrocystis noctiluca weisen verschiedene zircadiane Rhythmen auf: Die Vertikalwanderung der Zellen, die intrazelluläre Verteilung der Chloroplasten und die Tagesrhythmik im Hinblick auf die Biolumineszenz werden vorgestellt. Die Entstehung von Lichtblitzen in Einzelzellen wird bei...

Aus dem Leben der Taulipang in Guayana - Filmdokumente aus dem Jahre 1911

Theodor Koch-Grünberg & Hermann Schmidt
Koch-Grünberg in Koimélemong (Brasilien, Großlandschaft Guayana), Mais- und Maniokverarbeitung, Spinnen von Baumwolle, Beginn der Herstellung einer Hängematte, Fadenspiele, Federballspiel, Parischerá-Tanz.

Defence of Conspecific Habitat Competitors in Hydractinia echinata

Werner Müller
Intraspecific tissue incompatibility can also be found in some lower organisms, for example the Cnidariae. It is shown how a colony of Hydractinia echinata attains full growth and how it behaves when it comes in stolonal contact with compatible respectively incompatible members of their own species. If the colonies are histologically compatible they will fuse, if they are incompatible special nettle cells will be lanced against the competitor at the point of contact. The poison...

Abwehr artgleicher Raumkonkurrenten bei Hydractinia echinata

Werner Müller
Intraspezifische Gewebeunverträglichkeit findet sich auch bei einigen niederen Organismen, wie beispielsweise manchen Cnidariern. Gezeigt wird das Auswachsen einer Kolonie von Hydractinia echinata und ihr Verhalten bei stolonalem Kontakt mit kompatiblen bzw. inkompatiblen Artgenossen. Bei histologischer Verträglichkeit verschmelzen die Kolonien, bei Unverträglichkeit werden spezielle Nesselzellen an der Berührungsstelle gegen den Konkurrenten abgeschossen. Das Gift kann zu einer Lähmung führen. Anhaltender Kontakt zweier Gegner erzeugt massive Degenerationserscheinungen. Mit Zeitraffer- und Mikroaufnahmen.

Morphogenese der Folliculiniden (Ciliata) - I. Morphologie und Zellteilung

Gotram Uhlig
Morphologie und Nahrungsaufnahme bei Eufolliculina spec. und Metafolliculina andrewsi, Zellteilung im Gehäuse (Schwärmerbildung), Zellteilung an herauspräparierten Tieren: Resorption des Peristomapparates, Entwicklung zweier verschieden geformter, getrennter Peristom-Anlagen, Pigmentverlagerung in die vordere Zellhälfte, Kondensation und Wiederaufgliederung des Makronukleus, Verlassen des alten Gehäuses.

Entwicklung von Noctiluca miliaris

Gotram Uhlig
Dinoflagellat. Morphologie, Nahrungsaufnahme, Defäkation, Zellteilung mit Resorption der Organellen, Kernteilung und erneute Ausformung der Tentakel, Schwärmerbildung durch multiple Kernteilung: vom 2-Kern-Stadium über das 4-, 8-, 16-, bis zum 32-Kern-Stadium; Ausformung der Schwärmer durch Teilung der Kernknospen bis zu einer dichten Schwärmerkalotte auf der leeren Mutterkugel, Ablösen der eingeißeligen Schwärmer.

Meleagris gallopavo domesticus (Meleagrididae) - Elemente des Sexualverhaltens bei Küken nach Injektion von Testosteron

Wolfgang M. Schleidt
Truthahn. Kollern, Pfumstellung, Pfum, Gähnen, Kopfschütteln, Drohen, Sich-Abwenden, Hinsetzen, Kratzen und Putzen bei 32 Tage alten, mit Testosteron behandelten Hausputenküken.

Meleagris gallopavo silvestris (Meleagrididae) - Kampfverhalten der Hähne

Wolfgang M. Schleidt & Margret Schleidt
Truthahn. Herstellung der sozialen Rangordnung: Schnabelaufrichten, Drohhals, Pfum, Taubenton-Ritual (Wegtreiben eines Rangtieferen), Kollern. Kampf: Anspringen, Versuche, den Gegner mit den Läufen zu schlagen, begleitet von Trillern, Taubenton, Ngg und Drohhals, Hacken nach der nackten Haut an Hals und Kopf des Gegners, Wegschieben oder Versuche, den Kopf des Gegners herunterzudrücken.

Meleagris gallopavo silvestris (Meleagrididae) - Sexualverhalten

Wolfgang M. Schleidt & Margret Schleidt
Verschiedene Balzverhalten des Truthahns (u. a. Pfumstellung, Pfum, Singen); gegenseitiges Umkreisen der Partner; Hinsetzen der paarungsbereiten Henne; nach Treten Aufstieg und Kopulation durch den Hahn; anschließend Aufstehen und Schütteln der Henne; erneute Balz des Hahns. Störung der Kopulation durch einen ranghöheren Hahn.

Lampetra fluviatilis (Cyclostomata) - Lage und Tätigkeit des larvalen Pronephros

Albrecht Fischer & Bernd Kluge
Flußneunauge. Lage des Pronephros, metachroner Cilienschlag in den Nephrostomen, Pronephrostubuli im Blutstrom des Sinus der Kardinalvene. Durchblutung der Glomuskapillaren.

Stolonisation and Mating Behaviour of Autolytus prolifer (Polychaeta)

Albrecht Fischer, Karsten Mewes & H.-D. Franke
The marine annelid of the family Syllidae inhabits polyp colonies in the sublittoral zone of the North Sea. The polyps provide both the nutrient material and the substrate for the animal's dwelling tube. Male and female morphology. Chain formation in the mature stage. Swarming stolons, sperm transfer. With slow-motion cinematography.

Craspedacusta sowerbii - Polypenkolonien und Bildung von Wanderfrusteln

Willi Kuhl & Gertrud Kuhl
Süßwassermeduse; Hydrozoa. Überblick über verschiedene Kolonien; Aufbau des Polypen; Fortbewegung der Wanderfrustel, Bildung und Ablösen einer Wanderfrustel von einer intakten Kolonie (ungeschlechtliche Vermehrung, laterale Frustelbildung) sowie Auswachsen aus der rückgebildeten Kolonie (terminale Frustelbildung oder Querteilung), beginnende Umbildung eines jungen Polypen in eine Doppelkolonie. Aufgenommen mit 16 B/s; Vorführgeschw. 18 B/s.

Hydractinia echinata (Hydrozoa) - Organisation des Stockes, Nahrungsaufnahme

Werner Müller
Das marine, stockbildende Hydrozoon wächst auf Schneckengehäusen, die von Einsiedlerkrebsen bewohnt sind. Nähr-, Geschlechts-, Tentakel- und Wehrpolypen und ihre Funktionen; entodermales Kanalsystem der Stoffverteilung als Kommunikationssystem des Stockes. Nahrungstransport durch peristaltische Pulsationen.

Beroë cucumis (Ctenophora) - Embryonalentwicklung

Willi Kuhl & Gertrud Kuhl
Rippenqualle. Habitus des tentakellosen adulten Tieres. Disymmetrische oder biradiale Furchung (typische Ctenophorensymmetrie schon nach den ersten drei Teilungsschritten), Bildung der Mikromeren am animalen Pol aus Ektoplasmamaterial. Keimblätterbildung durch Epibolie. Einwanderung sekundärer Mikromeren am vegetativen Pol. Postembryonale Entwicklung bis zum freien Cydippestadium.

Actinosphaerium eichhorni EHRBG. - Bewegung, Defäkation, Plasmogamie, Verhalten nach Zentrifugieren und Pressen

Willi Kuhl & Gertrud Kuhl
Heliozoa (Sonnentierchen). Normale Bewegung mit Axopodien, Ausstoßen von Nahrungsresten, Plasmogamie, Trennung und temporäre Brückenbildung, "Phobie". Massenplasmogamie nach Zentrifugierungsversuchen, Trennung der entstandenen Riesentiere in drei neue Aggregate. Starke Regenerationsfähigkeit fast völlig zerquetschter Tiere. Aufgenommen mit 16 B/s; Vorführgeschw. 18 B/s.

Intracelluläre Protoplasmabewegungen bei Noctiluca miliaris

Willi Kuhl
Drei Formen des Protoplasmas: Zentralplasma nebst Kern, radiär ausstrahlende Haupt- und Nebenstränge sowie netzförmige Anordnung unter der Pellikula. Flächenhafte Ausbreitung und Aufhängung des Zentralplasmas an den Plasmasträngen; passiver Transport von Nahrungsvakuolen in zentrifugaler Richtung; Bewegung der Hauptstränge; vegetative Teilungsstadien; Schwärmerbildung. Aufgenommen mit 16 B/s; Vorführgeschw. 18 B/s.

Die Entwicklung des marinen Anneliden Pomatoceros triqueter L.

Willi Kuhl
Nach Eindringen der Spermatozoen in das Ei werden die Richtungskörper gebildet und abgeschnürt. Entwicklung des Eies über spiralige Furchung und Invagination zur Trochophora-Larve. Vom 128-Zellenstadium bis zum Schlüpfen der Trochophora rotiert die Larve in der Eihülle. Habitus der Trochophora-Larve. Aufgenommen mit 16 B/s; Vorführgeschw. 18 B/s.

Die Entwicklung des Eies der weißen Maus

Willi Kuhl, Hans Freska & Gertrud Kuhl
Mikrokinematographische Zeitrafferaufnahmen des Mäuseeies: Richtungskörperbildung, Ei mit Spermatozoen; Vorkernvereinigung, Polkörperabschnürung und erste Teilung; weitere Teilungen, Trophoblast, Sprengung der Zona pelucida und Auskriechen des Trophoblasten; Keim mit schlagendem Herzen. (Frequenzangaben im Film auf 16 B/s bezogen; Vorführgeschw. 18 B/s).

Die Zellelemente in der Leibeshöhlenflüssigkeit des Seeigels Psammechinus miliaris GMEL

Willi Kuhl
Geißelzellen, Amoebozyten, verschiedene Leukozytentypen. Zellaggregationen (Plasmodien) durch Ausbildung von Pseudopodien; frei bewegliche Amoebozyten. Umformungen der Coelomzellen. Verbindung von sich rhythmisch bewegenden Plasmodien durch ausgedehnte Plasmanetze. Phagozytose. Ausbildung von Zellelementen in der Pluteuslarve. Aufgenommen mit 16 B/s; Vorführgeschw. 18 B/s.

Die Entwicklung der Bernsteinschnecke (Succinea putris)

Willi Kuhl
Bernsteinschnecke mit Gelege. Spiralfurchung, Rotieren der "Larve" in der Eihülle, Differenzierung und Wachstum der "Larve" ohne Bildung einer für andere Gastropoden typischen Trochophora- oder Veligerlarve. Junge Succinea vor, nach und während des Schlüpfvorganges in Bewegung. Vergleich junger Tiere mit adulten. Aufgenommen mit 16 B/s und mit Zeitraffung; Vorführgeschw. 18 B/s.

Der Meeresringelwurm Platynereis dumerilii: Ein Labortier stellt sich vor

Albrecht Fischer
Der Ringelwurm Platynereis dumerilii (Annelida, Polychaeta) lebt an den Küsten West- und Südeuropas. Ausgewachsene Tiere erreichen im Labor 3 - 4cm Länge und durchschnittlich 7 Monate Alter. Platynereis kann langfristig im Labor gezüchtet werden und hat deswegen wissenschaftliche Bedeutung als Muster für einen Polychaeten erlangt (www.platynereis.de). Die DVD stellt den Ringelwurm in 34 kurzen Einzelsequenzen umfassend vor.

Körperorganisation larvaler und adulter Flußneunaugen (Lampetra fluviatilis)

Albrecht Fischer & Bernd Kluge
Überblick über die Topographie der inneren Organe bei der frisch geschlüpften Neunaugenlarve. Organisation, Durchblutung und Tätigkeit des Kiemendarms. Herz, Kardinalvenen, Ductus cuvieri. Mikrozirkulation in Darmwand, Leber, Rumpfmuskulatur und Glomus des Pronephros. Tätigkeit der Nephrostome. Äußere Morphologie adulter Neunaugen.

Morphogenese der Folliculiniden (Ciliata) - II. Gehäusebau und Reorganisation

Gotram Uhlig
Metafolliculina andrewsi: Festsetzen des Schwärmers, Abrundung, Bildung des Wohngehäuses und des Gehäusehalses, Kragenbildung. Eufolliculina spec.: Frühe Reorganisationsanlage, Apikalverlagerung und Schleifenbildung, Differenzierung der beiden Peristomflügel, Bildung der Zytostom-Trichterspirale, Anlage der Membranellen. Mit Zeitraffung.

Stolonisation und Paarungstanz bei Autolytus prolifer (Polychaeta)

Albrecht Fischer, Karsten Mewes & Hans-Dieter Franke
Der zur Familie Syllidae gehörende Meeresringelwurm lebt auf Polypenstöcken im Sublitoral der Nordsee. Die Polypen dienen als Nahrung und als Substrat für die Wohnröhre. Morphologie von Männchen und Weibchen. Tierketten im Reifestadium. Schwärmende Stolone, Übertragung der Spermien. Mit Zeitdehnung.

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