367 Works

Berufsvorbereitendes Blended-Learning. Planspiel mit Moodle

Michaela Harmeier

Durchschnittliches Renteneintrittsalter steigt weiter

Martin Brussig & Sascha Wojtkowski
Auf einen Blick... • Zwischen 1996 und 2005 hat sich das durchschnittliche Rentenzugangsalter für Altersrenten um ca. 1 Jahr auf 63,0 Jahre erhöht; allein seit 2002 um ein halbes Jahr. Berücksichtigt man Erwerbsminderungsrenten (ab 50 Jahre), so ist das Zugangsalter niedriger (62,3 Jahre), der Anstieg seit 1996 aber stärker. • Dennoch gab es 2004 und 2005 wieder anteilig mehr Personen, die mit 60 Jahren in Rente gegangen sind. Damit zeichnen sich zwei gegensätzliche Trends ab:...

Rückläufige Zugänge in Altersrenten aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung – steigende Zugänge aus Arbeitslosigkeit

Martin Brussig & Sascha Wojtkowski
Auf einen Blick … Seit über fünf Jahren sinkt der Anteil von Personen, die unmittelbar vor Rentenbeginn sozialversicherungspflichtig gearbeitet haben (ohne Altersteilzeitarbeit). Zugenommen haben aber erstmals wieder im Jahr 2005 Rentenzugänge von Personen, die zuletzt (2004) im SGB-III-Leistungsbezug waren, also Arbeitslosengeld bezogen oder die damals noch bestehende Arbeitslosenhilfe erhalten haben. Frauen und Männer wechseln etwa gleich oft direkt aus Erwerbstätigkeit in Rente, auch ihr durchschnittliches Rentenzugangsalter ist nahezu gleich. Bei Rentenzugängen im Alter von mindestens...

Künftig mehr Zugänge in Altersrenten absehbar

Martin Brussig
Auf einen Blick … • Die Zahl der Neurentner/innen ging in den letzten Jahren zurück, weil geburtenschwache Jahrgänge das Renteneintrittsalter von 60 bis 65 Jahren erreichten. Doch gegenwärtig beginnt diese besondere demographische Konstellation beim Rentenzugang zu kippen: Zuletzt ist die Zahl der ostdeutschen Neurentner/innen wieder leicht gestiegen. • Das durchschnittliche Zugangsalter in Altersrenten ist nach 2000 von ca. 62 Jahren (2000) in kurzer Zeit auf ca. 63 Jahre (2003) gestiegen. Seitdem stagnierte der weitere Anstieg,...

Anhaltende Ungleichheiten in der Erwerbsbeteiligung Älterer; Zunahme an Teilzeitbeschäftigung

Martin Brussig
Auf einen Blick … • Trotz der rasanten Zunahme der Alterserwerbsbeteiligung sind die wesentlichen Strukturmerkmale der Alterserwerbstätigkeit weitgehend unverändert: Die Erwerbstätigenquote ist unter älteren Geringqualifizierten nur etwa halb so hoch wie unter Hochqualifizierten. Sie ist nach wie vor unter Männern deutlich höher als unter Frauen und in Westdeutschland höher als in Ostdeutschland. • Die steigende Alterserwerbsbeteiligung ging mit einer zunehmenden Verbreitung von Teilzeitarbeit und geringfügiger Beschäftigung für Ältere einher, die bereits in den 1990er Jahren...

Höhere Alterserwerbsbeteiligung durch längere Erwerbsphasen

Martin Brussig
Auf einen Blick … • Seit dem Jahr 2000 ist die Alterserwerbstätigenquote – der Anteil der 55- bis 64-jährigen Erwerbstätigen an der Bevölkerung in diesem Alter – beständig gestiegen. Bereits seit 2007 sind über die Hälfte der Älteren zwischen 55 und 64 Jahren erwerbstätig; 10 Jahre zuvor waren es weniger als 40 Prozent. • Im gleichen Zeitraum sind das Erwerbsaustritts- und das Renteneintrittsalter in der Tendenz zwar auch gestiegen, aber nach wie vor deutlich von...

Odometrie bei Laufrobotern nach Vorbild der Entfernungs- und Steigungsmessung von Wüstenameisen Cataglyphis spec.

Barbara Schlögl, Tobias Seidl, Toni Wöhrl, Tobias Bruckmann & Dieter Schramm
Ameisen der Gattung Cataglyphis sind in der Lage, auf Basis propriozeptiver Signale zu navigieren. Dabei werden Odometrie und der Neigungswinkel des Untergrunds über die Beinbewegung ermittelt. Das System ist robust und funktioniert mit geringem rechnerischen Aufwand. Dadurch eignet es sich als Vorbild für die Navigation von Laufrobotern in schwierigem Gelände. Ziel ist die Entwicklung eines breit anwendbaren generischen Systems, das über ein bionisch inspiriertes Odometer verfügt. Im Speziellen wird untersucht, ob die charakterisierende Größe in...

Zeitsignale im Massenstrom eines Linearschwingförderers zur Nutzung für Regelungsaufgaben

Igor Trofimov & Andreas Jahr

Selbstmanagement und Lerntechniken

Marina Scheiff & Sabrina Störkel

Gain-Scheduling zwischen zeitoptimaler und quadratischer modellprädiktiven Regelung

Christoph Rösmann, Artemi Makarow, Frank Hoffmann & Torsten Bertram
Abstract zum Tagungsbeitrag

Ein adaptiver Roboter zum Aufbau programmierbarer Strukturen in der Ebene

Michael Pieber, Rene Neurauter & Johannes Gerstmayr
In der vorliegenden Arbeit wird ein vollständig neuer Ansatz für zellulare Roboter vorgestellt. Die einzelnen Elemente des Roboters sind dreieckige, veränderliche Zellen, welche jeweils drei aktuierbare Seitenkanten besitzen. Die wesentliche Neuerung ist die Verbindung der veränderlichen Zellen an den Seitenkanten, wodurch aufgrund der speziellen Kinematik der Zellen allgemeine unstrukturierte Dreiecksnetze nachgebildet werden können. Der zellulare Roboter ist dadurch in der Lage, nahezu beliebige Gestalten anzunehmen und er kann sich selbst rekonfigurieren. Der Roboter, welcher auch...

Personalentwicklung 2007/2008

Bruno Berheide, Albert Bilo, Bettina Hegemann, Gotthard Hoffmann, Doris Pohl, Susanne Schulz, Cornelia Schwarz, Ines Snowley & Marion Westermann

Langfristige Entwicklungen bei Neueinstellungen von Älteren

Martin Brussig & Katarina Eggers
Auf einen Blick... Der vorliegende Report berichtet über die Neueinstellung von Älteren ab 55 bis 64 Jahren über einen Zeitraum von 1993 bis 2010 mit einem besonderen Schwerpunkt auf den Merkmalen der einstellenden Betriebe. Angesichts einer wachsenden Alterserwerbsbeteiligung ist zu erwarten, dass Ältere nicht nur länger im Betrieb verbleiben, sondern auch in zunehmendem Ausmaß neu eingestellt werden. Entgegen der Annahme, dass angesichts einer steigenden Alterserwerbsbeteiligung auch die Eintrittsraten der Älteren gestiegen seien, lässt sich derzeit...

Warum sichern so wenige Betriebe die Arbeitszeitguthaben ihrer Beschäftigten gegen die Insolvenz?

Marc Schietinger
Auf den Punkt ... Arbeitszeitkonten erfahren in den letzten Jahren eine immer größere Verbreitung. Soweit die jeweiligen Unternehmen keine Insolvenzsicherung dieser Konten vornehmen, besteht im Falle der Insolvenz für die Beschäftigten die Gefahr des Verlustes ihrer Guthaben. Obwohl gesetzliche Grundlagen, tarifvertragliche Vereinbarungen und verschiedene Möglichkeiten der Insolvenzsicherung von Arbeitszeitguthaben vorhanden sind, trifft nur eine Minderheit von Betrieben Vorkehrungen zum Insolvenzschutz. Die Ursachen dafür liegen nicht in einem vermeintlich zu großen bürokratischen Aufwand oder zu hohen...

Kindertageseinrichtungen im Wandel

Karin Altgeld, Elke Katharina Klaudy & Sybille Stöbe-Blossey
Auf den Punkt... Die Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen sind durch die Umsetzung von Bildungsleitlinien und Qualitätskonzepten sowie die Flexibilisierung von Betreuungszeiten einem erheblichen Veränderungsdruck ausgesetzt. Zur Bewältigung der Anforderungen müssen die Träger der Einrichtungen eine vorausschauende Personal- und Organisationsentwicklung aufbauen und die Einrichtungen im Management unterstützen. In den Fördersystemen der Bundesländer sollte dies durch eine erweiterte Berücksichtigung von Verfügungszeiten flankiert werden. Befristete Beschäftigung und unfreiwillige Teilzeit finden immer mehr Verbreitung – unabhängig von den Finanzierungssystemen des...

Können wir nicht einfach gute Freunde bleiben ... ?

Johannes Kirsch, Matthias Knuth, Gernot Mühge & Oliver Schweer
Auf den Punkt ... Neben den rund 350 Arbeitsgemeinschaften und den 69 optierenden Kommunen gibt es derzeit 23 kommunale Einheiten, in denen Arbeitsagenturen und Kommunen diese Aufgaben getrennt erfüllen. Die Aufgabenzuweisung durch das SGB II erzwingt auch bei getrennter Aufgabenwahrnehmung (GAW) eine Zusammenarbeit. In der überwiegenden Zahl der Fälle ist man um eine enge Kooperation bemüht - bindende Vereinbarungen darüber werden jedoch vermieden. Angesichts der (bundes-)politischen Unsicherheit über die Zukunft der Aufgabenwahrnehmung bildet die GAW...

Mehr Angst vor Arbeitsplatzverlust seit Hartz?

Marcel Erlinghagen
Auf den Punkt ... Zwischen 2001 und 2004 hat sich der Anteil der Beschäftigten deutlich erhöht, die sich große Sorgen um den Fortbestand ihres Arbeitsverhältnisses machen. Der anschließende Aufschwung 2006 - 2008 hat nur zum Teil zum Abbau von Beschäftigungsunsicherheit geführt. Im Gegensatz dazu lassen sich in den vergangenen Jahrzehnten weder eine generelle Beschleunigung des Arbeitsmarktgeschehens noch eine allgemeine Destabilisierung von Beschäftigungsverhältnissen nachweisen. Die Diskrepanz zwischen „gefühlter“ Beschäftigungssicherheit und realer Beschäftigungsstabilität hängt möglicherweise mit den...

Frühe Hilfen für Kinder und Familien - zur Verknüpfung von Jugendhilfe und Gesundheitswesen

Lisa Kasper
Auf den Punkt ... Frühe Hilfen sollen die Chance bieten, Entwicklungen von Kindern von Beginn an günstig zu begleiten sowie Gefährdungen und Risikolagen zu minimieren. Die Kooperation zwischen Jugendhilfe und Gesundheitswesen gilt als schwierig herstellbar, aber auch als ein Schlüssel, um durch eine gemeinsame Betrachtung von Problemlagen Familien früh zu erreichen sowie passgenaue Unterstützungen zu ermöglichen. Die Ausgestaltung von Projekten Früher Hilfen und deren Organisationsstrukturen ist eng an die lokale Situation und die vorhandenen Ressourcen...

Niedriglohnbeschäftigung 2011

Thorsten Kalina & Claudia Weinkopf
Auf den Punkt ... Im Jahr 2011 arbeiteten 23,9% aller abhängig Beschäftigten in Deutschland für einen Niedriglohn von unter 9,14 € (bundesweite Niedriglohnschwelle). Die Zahl der Niedriglohnbeschäftigten betrug im Jahr 2011 knapp 8,1 Millionen. Die durchschnittlichen Stundenlöhne im Niedriglohnsektor lagen auch im Jahr 2011 mit 6,46 € in West- und 6,21 € in Ostdeutschland weit unter der Niedriglohnschwelle. Im Vergleich zu 2001 hat sich das Niedriglohnrisiko besonders stark für Ausländer/innen, Männer, befristet Beschäftigte sowie unter...

Übergänge nach dem Abitur

Sybille Stöbe-Blossey
Auf den Punkt ... Eine in einem politikwissenschaftlichen Seminar durchgeführte Befragung von angehenden Abiturient/inn/en zeigt, dass viele kurz vor dem Abitur noch keine klare Entscheidung über ihren weiteren Bildungs- und Berufsweg getroffen haben und der Orientierungsbedarf groß ist. Bei den Zukunftsplanungen steht der Wunsch nach einem Universitätsstudium ganz weit oben, insbesondere dann, wenn mindestens ein Elternteil selbst über einen Universitätsabschluss verfügt. Fast die Hälfte der Schüler/innen könnte sich kurz vor dem Abitur vorstellen, im Anschluss...

Die Wirkungen des Bundesprogramms „Perspektive 50plus“

Matthias Knuth, Tim Stegmann & Lina Zink
Auf den Punkt ... Das Bundesprogramm „Perspektive 50plus“ hat die Integration über 50‑Jähriger Langzeitarbeitsloser in den Ersten Arbeitsmarkt zum Ziel. Regionale Paktverbünde aus Jobcentern (und zum Teil Arbeitsmarktdienstleistern) versuchen dieses Ziel mit regional angepassten Förderkonzepten zu erreichen. Die Teilnehmenden des Programms sind in ihrer Mehrheit durch Arbeitsmarktferne, mangelnde Mobilität und eingeschränkte Gesundheit gekennzeichnet. Zudem zeigen sich bei etwa einem Drittel Isolationsmomente. Von den knapp 167.000 Geförderten in 2010 wurden fast 25 Prozent in Erwerbsarbeit integriert....

Fachkräftepotenziale in High-Tech-Berufen erschließen

Anja Gerlmaier & Erich Latniak
Auf den Punkt ... Als Folge des demografischen Wandels wird seit einigen Jahren ein sich verschärfender Fachkräftemangel prognostiziert. Befürchtet wird dabei, dass das altersbedingte Ausscheiden vieler IT-Experten und Ingenieure, insbesondere in den Entwicklungsbereichen, nicht kompensiert werden kann. Analysiert man die betriebliche Beschäftigung dieser Berufsgruppen entlang der Arbeitslebensphasen, so zeigt sich aktuell, dass die Unternehmen die Potenziale an hochqualifizierten Fachkräften in der Phase ihres Berufseinstiegs weitgehend ausschöpfen. In der mittleren Erwerbsphase differenzieren sich für Männer und...

25 Jahre nach dem Mauerfall - Ostlöhne holen nur schleppend auf

Gerhard Bosch, Thorsten Kalina & Claudia Weinkopf
Auf den Punkt ... Die Stundenlöhne in Ostdeutschland haben sich von knapp 54% im Jahr 1992 bis auf 77% im Jahr 2012 an das Westniveau angenähert. Ein Großteil der Annäherung erfolgte in den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung; seit 1995 hat sich der Angleichungsprozess deutlich verlangsamt. Ohne Änderungen in der Lohnpolitik werden die Ostlöhne erst im Jahre 2081 das Westniveau erreichen. Der ostdeutsche öffentliche Dienst ist Vorreiter bei der Anglei-chung der Löhne; im ostdeutschen produzierenden...

Industriebeschäftigung im Wandel

Thomas Haipeter & Christine Üyük
Auf den Punkt ... In der Industrie findet ein kontinuierlicher Prozess der internen Tertiarisierung statt. Die Zahl der Angestellten ist inzwischen ebenso hoch wie die der Arbeiter. Der Frauenanteil unter den Angestellten stagniert allerdings. Das Niveau der prekären Beschäftigungsformen wie Befristungen, Minijobs oder Leiharbeit ist bei den Angestellten weit niedriger als bei den Arbeitern. Zugleich weisen Angestellte im Durchschnitt höhere Qualifikationen, einen höheren betrieblichen Status und höhere Einkommen auf. Dennoch sind die Arbeitsbedingungen widersprüchlich. Wichtigste...

Arbeitszeiten von Männern und Frauen - alles wie gehabt?

Angelika Kümmerling, Dominik Postels & Christine Üyük
Auf den Punkt ... In beiden Teilen Deutschlands ist die Erwerbsquote von Frauen in den letzten Jahren deutlich gestiegen, wobei der Anstieg in Westdeutschland stärker war als in Ostdeutschland. Allerdings hat die Kluft zwischen den Geschlechtern (gemessen in Vollzeitäquivalenten) – trotz der zunehmenden Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt – nicht abgenommen. Die tatsächlichen Arbeitszeiten sind in beiden Teilen Deutschlands rückläufig. Die Unterschiede in den Arbeitszeiten von Männern und Frauen bleiben im Zeitverlauf jedoch weiterhin...

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