367 Works

Schülerrückmeldungen zum Unterricht und Unterrichtsreflexion

Katharina Neuber & Kerstin Göbel
Das Projekt "Schülerrückmeldungen zum Unterricht und ihr Beitrag zur Unterrichtsreflexion im Praxissemester (ScRiPS)" wird seit November 2014 an der Universität Duisburg-Essen unter der Leitung von Prof. Dr. Kerstin Göbel sowie unter Mitarbeit von Katharina Neuber an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen durchgeführt. Die ScRiPS-Studie widmet sich der Frage, wie Schülerrückmeldungen zum Unterricht von Lehramtsstudierenden im Praxissemester der Universität Duisburg-Essen sowie von Lehrpersonen im Schuldienst eingesetzt werden können, um deren Bereitschaft zur professionellen Unterrichtsreflexion...

Gemeinschaftswerk Energiewende in Nordrhein-Westfalen

No. 3 (1991): Kokain: Zur gesellschaftlichen Karriere einer Droge

Thomas Schweer & Hermann Strasser
Die Ereignisse in Osteuropa und im Nahen Osten haben unsere Aufmerksamkeit vom Drogenkrieg abgelenkt. Auch in der Bundesrepublik wird der Drogentod gestorben. 1990 stieg die Zahl der Rauschgifttoten um 50% auf über 1.400 Fälle an. Gleichzeitig nahm die beschlagnahmte Rauschgiftmenge beängstigend zu. Gerade beim Kokain sind erhebliche Steigerungsraten unverkennbar. Konfiszierten die Rauschgiftfahnder 1980 "nur'' 22 Kilo Kokain, waren es 1990 an die zweieinhalb Tonnen. Die Frage stellt sich, ob die Bundesrepublik vor einer Kokainschwemme steht.
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Digitale Arbeit

Fabian Hoose

Ein adaptiver Roboter zum Aufbau programmierbarer Strukturen in der Ebene

Michael Pieber, Rene Neurauter & Johannes Gerstmayr
In der vorliegenden Arbeit wird ein vollständig neuer Ansatz für zellulare Roboter vorgestellt. Die einzelnen Elemente des Roboters sind dreieckige, veränderliche Zellen, welche jeweils drei aktuierbare Seitenkanten besitzen. Die wesentliche Neuerung ist die Verbindung der veränderlichen Zellen an den Seitenkanten, wodurch aufgrund der speziellen Kinematik der Zellen allgemeine unstrukturierte Dreiecksnetze nachgebildet werden können. Der zellulare Roboter ist dadurch in der Lage, nahezu beliebige Gestalten anzunehmen und er kann sich selbst rekonfigurieren. Der Roboter, welcher auch...

Odometrie bei Laufrobotern nach Vorbild der Entfernungs- und Steigungsmessung von Wüstenameisen Cataglyphis spec.

Barbara Schlögl, Tobias Seidl, Toni Wöhrl, Tobias Bruckmann & Dieter Schramm
Ameisen der Gattung Cataglyphis sind in der Lage, auf Basis propriozeptiver Signale zu navigieren. Dabei werden Odometrie und der Neigungswinkel des Untergrunds über die Beinbewegung ermittelt. Das System ist robust und funktioniert mit geringem rechnerischen Aufwand. Dadurch eignet es sich als Vorbild für die Navigation von Laufrobotern in schwierigem Gelände. Ziel ist die Entwicklung eines breit anwendbaren generischen Systems, das über ein bionisch inspiriertes Odometer verfügt. Im Speziellen wird untersucht, ob die charakterisierende Größe in...

Können wir nicht einfach gute Freunde bleiben ... ?

Johannes Kirsch, Matthias Knuth, Gernot Mühge & Oliver Schweer
Auf den Punkt ... Neben den rund 350 Arbeitsgemeinschaften und den 69 optierenden Kommunen gibt es derzeit 23 kommunale Einheiten, in denen Arbeitsagenturen und Kommunen diese Aufgaben getrennt erfüllen. Die Aufgabenzuweisung durch das SGB II erzwingt auch bei getrennter Aufgabenwahrnehmung (GAW) eine Zusammenarbeit. In der überwiegenden Zahl der Fälle ist man um eine enge Kooperation bemüht - bindende Vereinbarungen darüber werden jedoch vermieden. Angesichts der (bundes-)politischen Unsicherheit über die Zukunft der Aufgabenwahrnehmung bildet die GAW...

Langfristige Entwicklungen bei Neueinstellungen von Älteren

Martin Brussig & Katarina Eggers
Auf einen Blick... Der vorliegende Report berichtet über die Neueinstellung von Älteren ab 55 bis 64 Jahren über einen Zeitraum von 1993 bis 2010 mit einem besonderen Schwerpunkt auf den Merkmalen der einstellenden Betriebe. Angesichts einer wachsenden Alterserwerbsbeteiligung ist zu erwarten, dass Ältere nicht nur länger im Betrieb verbleiben, sondern auch in zunehmendem Ausmaß neu eingestellt werden. Entgegen der Annahme, dass angesichts einer steigenden Alterserwerbsbeteiligung auch die Eintrittsraten der Älteren gestiegen seien, lässt sich derzeit...

Mehr Angst vor Arbeitsplatzverlust seit Hartz?

Marcel Erlinghagen
Auf den Punkt ... Zwischen 2001 und 2004 hat sich der Anteil der Beschäftigten deutlich erhöht, die sich große Sorgen um den Fortbestand ihres Arbeitsverhältnisses machen. Der anschließende Aufschwung 2006 - 2008 hat nur zum Teil zum Abbau von Beschäftigungsunsicherheit geführt. Im Gegensatz dazu lassen sich in den vergangenen Jahrzehnten weder eine generelle Beschleunigung des Arbeitsmarktgeschehens noch eine allgemeine Destabilisierung von Beschäftigungsverhältnissen nachweisen. Die Diskrepanz zwischen „gefühlter“ Beschäftigungssicherheit und realer Beschäftigungsstabilität hängt möglicherweise mit den...

Durchschnittliches Renteneintrittsalter steigt weiter

Martin Brussig & Sascha Wojtkowski
Auf einen Blick... • Zwischen 1996 und 2005 hat sich das durchschnittliche Rentenzugangsalter für Altersrenten um ca. 1 Jahr auf 63,0 Jahre erhöht; allein seit 2002 um ein halbes Jahr. Berücksichtigt man Erwerbsminderungsrenten (ab 50 Jahre), so ist das Zugangsalter niedriger (62,3 Jahre), der Anstieg seit 1996 aber stärker. • Dennoch gab es 2004 und 2005 wieder anteilig mehr Personen, die mit 60 Jahren in Rente gegangen sind. Damit zeichnen sich zwei gegensätzliche Trends ab:...

Höhere Alterserwerbsbeteiligung durch längere Erwerbsphasen

Martin Brussig
Auf einen Blick … • Seit dem Jahr 2000 ist die Alterserwerbstätigenquote – der Anteil der 55- bis 64-jährigen Erwerbstätigen an der Bevölkerung in diesem Alter – beständig gestiegen. Bereits seit 2007 sind über die Hälfte der Älteren zwischen 55 und 64 Jahren erwerbstätig; 10 Jahre zuvor waren es weniger als 40 Prozent. • Im gleichen Zeitraum sind das Erwerbsaustritts- und das Renteneintrittsalter in der Tendenz zwar auch gestiegen, aber nach wie vor deutlich von...

Rückläufige Zugänge in Altersrenten aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung – steigende Zugänge aus Arbeitslosigkeit

Martin Brussig & Sascha Wojtkowski
Auf einen Blick … Seit über fünf Jahren sinkt der Anteil von Personen, die unmittelbar vor Rentenbeginn sozialversicherungspflichtig gearbeitet haben (ohne Altersteilzeitarbeit). Zugenommen haben aber erstmals wieder im Jahr 2005 Rentenzugänge von Personen, die zuletzt (2004) im SGB-III-Leistungsbezug waren, also Arbeitslosengeld bezogen oder die damals noch bestehende Arbeitslosenhilfe erhalten haben. Frauen und Männer wechseln etwa gleich oft direkt aus Erwerbstätigkeit in Rente, auch ihr durchschnittliches Rentenzugangsalter ist nahezu gleich. Bei Rentenzugängen im Alter von mindestens...

Kindertageseinrichtungen im Wandel

Karin Altgeld, Elke Katharina Klaudy & Sybille Stöbe-Blossey
Auf den Punkt... Die Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen sind durch die Umsetzung von Bildungsleitlinien und Qualitätskonzepten sowie die Flexibilisierung von Betreuungszeiten einem erheblichen Veränderungsdruck ausgesetzt. Zur Bewältigung der Anforderungen müssen die Träger der Einrichtungen eine vorausschauende Personal- und Organisationsentwicklung aufbauen und die Einrichtungen im Management unterstützen. In den Fördersystemen der Bundesländer sollte dies durch eine erweiterte Berücksichtigung von Verfügungszeiten flankiert werden. Befristete Beschäftigung und unfreiwillige Teilzeit finden immer mehr Verbreitung – unabhängig von den Finanzierungssystemen des...

Prekäre Arbeit und sozialer Dialog

Karen Jaehrling
Auf den Punkt ... Das deutsche ‚Beschäftigungswunder‘ ist mit einer Zunahme von Prekaritätsrisiken einhergegangen. Atypisch Beschäftigte sind davon zwar stärker betroffen, die Arbeitsstandards für Normalarbeitnehmer/innen sind jedoch ebenfalls unter Druck geraten. Es ist umstritten, ob Akteure und Prozess des sozialen Dialogs eher zur Entstehung und Stabilisierung der Arbeitsmarktspaltung beitragen oder ihr entgegenwirken. Ausgewählte Fallstudien dokumentieren die Schwierigkeiten, die sich dabei stellen, selbst wenn es nur um die Durchsetzung von Mindeststandards geht. Sie illustrieren zugleich, dass...

Industriebeschäftigung im Wandel

Thomas Haipeter & Christine Üyük
Auf den Punkt ... In der Industrie findet ein kontinuierlicher Prozess der internen Tertiarisierung statt. Die Zahl der Angestellten ist inzwischen ebenso hoch wie die der Arbeiter. Der Frauenanteil unter den Angestellten stagniert allerdings. Das Niveau der prekären Beschäftigungsformen wie Befristungen, Minijobs oder Leiharbeit ist bei den Angestellten weit niedriger als bei den Arbeitern. Zugleich weisen Angestellte im Durchschnitt höhere Qualifikationen, einen höheren betrieblichen Status und höhere Einkommen auf. Dennoch sind die Arbeitsbedingungen widersprüchlich. Wichtigste...

Doppeljahrgang – Quo vadis?

Brigitte Micheel & Sybille Stöbe-Blossey
Auf den Punkt ... Zwischen den Übergangsverläufen und Zukunftsperspektiven von jungen Menschen, die ihr Abitur in einem acht- oder neunjährigen Bildungsgang erworben haben, lassen sich in der Befragung keine Unterschiede identifizieren. Kritik am G8-Modell wird in der Befragung vor allem mit einer erhöhten zeitlichen Belastung während der Schulzeit begründet. Diese Problematik wird allerdings von ehemaligen G9er/inne/n wesentlich ausgeprägter vorgetragen als von den G8er/inne/n selbst. Negativ wird der bisherige Bildungsweg nach dem Abitur vor allem von...

Frühe Hilfen für Kinder und Familien - zur Verknüpfung von Jugendhilfe und Gesundheitswesen

Lisa Kasper
Auf den Punkt ... Frühe Hilfen sollen die Chance bieten, Entwicklungen von Kindern von Beginn an günstig zu begleiten sowie Gefährdungen und Risikolagen zu minimieren. Die Kooperation zwischen Jugendhilfe und Gesundheitswesen gilt als schwierig herstellbar, aber auch als ein Schlüssel, um durch eine gemeinsame Betrachtung von Problemlagen Familien früh zu erreichen sowie passgenaue Unterstützungen zu ermöglichen. Die Ausgestaltung von Projekten Früher Hilfen und deren Organisationsstrukturen ist eng an die lokale Situation und die vorhandenen Ressourcen...

Altersteilzeit weiterhin fördern, aber Option für Umgestaltung eröffnen

Matthias Knuth
Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales am 1. März 2010 zum Gesetzentwurf der Fraktion der SPD sowie einem Antrag von Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE zur Fortsetzung der Förderung der Altersteilzeit Zusammenfassung 1. Die Altersteilzeit hat dazu beigetragen, das faktische Renteneintrittsalter an die gesetzliche Rentenaltersgrenze anzunähern, und sie hat damit die Wirksamkeit der Rentenreformen 1992 und 1996 unterstützt. Das entspricht den Zielen der 2006 von der Bundesregierung gestarteten "Initiative 50 plus"...

Arbeitszeiten von Männern und Frauen - alles wie gehabt?

Angelika Kümmerling, Dominik Postels & Christine Üyük
Auf den Punkt ... In beiden Teilen Deutschlands ist die Erwerbsquote von Frauen in den letzten Jahren deutlich gestiegen, wobei der Anstieg in Westdeutschland stärker war als in Ostdeutschland. Allerdings hat die Kluft zwischen den Geschlechtern (gemessen in Vollzeitäquivalenten) – trotz der zunehmenden Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt – nicht abgenommen. Die tatsächlichen Arbeitszeiten sind in beiden Teilen Deutschlands rückläufig. Die Unterschiede in den Arbeitszeiten von Männern und Frauen bleiben im Zeitverlauf jedoch weiterhin...

Rente erst ab 70?

Gerhard Bäcker, Andreas Jansen & Jutta Schmitz

Übergänge nach dem Abitur

Sybille Stöbe-Blossey
Auf den Punkt ... Eine in einem politikwissenschaftlichen Seminar durchgeführte Befragung von angehenden Abiturient/inn/en zeigt, dass viele kurz vor dem Abitur noch keine klare Entscheidung über ihren weiteren Bildungs- und Berufsweg getroffen haben und der Orientierungsbedarf groß ist. Bei den Zukunftsplanungen steht der Wunsch nach einem Universitätsstudium ganz weit oben, insbesondere dann, wenn mindestens ein Elternteil selbst über einen Universitätsabschluss verfügt. Fast die Hälfte der Schüler/innen könnte sich kurz vor dem Abitur vorstellen, im Anschluss...

Die Wirkungen des Bundesprogramms „Perspektive 50plus“

Matthias Knuth, Tim Stegmann & Lina Zink
Auf den Punkt ... Das Bundesprogramm „Perspektive 50plus“ hat die Integration über 50‑Jähriger Langzeitarbeitsloser in den Ersten Arbeitsmarkt zum Ziel. Regionale Paktverbünde aus Jobcentern (und zum Teil Arbeitsmarktdienstleistern) versuchen dieses Ziel mit regional angepassten Förderkonzepten zu erreichen. Die Teilnehmenden des Programms sind in ihrer Mehrheit durch Arbeitsmarktferne, mangelnde Mobilität und eingeschränkte Gesundheit gekennzeichnet. Zudem zeigen sich bei etwa einem Drittel Isolationsmomente. Von den knapp 167.000 Geförderten in 2010 wurden fast 25 Prozent in Erwerbsarbeit integriert....

Personalentwicklung 2007/2008

Bruno Berheide, Albert Bilo, Bettina Hegemann, Gotthard Hoffmann, Doris Pohl, Susanne Schulz, Cornelia Schwarz, Ines Snowley & Marion Westermann

Sorgeberufe sachgerecht bewerten und fair bezahlen!

Sarah Lillemeier
Auf den Punkt ... Mit dem neu entwickelten „Comparable Worth (CW)-Index“ lassen sich die Arbeitsanforderungen und -belastungen in „Frauen-“ und „Männerberufen“ geschlechtsneutral vergleichen und in ein Verhältnis setzen zu den jeweiligen Verdienstniveaus in den einzelnen Berufen. Ein solches Messinstrument ist notwendig, um nicht geschlechtsneutrale Bewertungen und Bezahlungen aufzudecken, die auch aus historisch gewachsenen Arbeitsbewertungsverfahren resultieren können. Diese vernachlässigen häufig psycho-soziale Aspekte oder die Verantwortung für das Wohlergehen anderer Menschen. Das sind jedoch zentrale Aspekte der...

Berufsvorbereitendes Blended-Learning. Planspiel mit Moodle

Michaela Harmeier

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  • 2018
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