5 Works

Raum-Poetik

Stephanie Großmann & Stefan Halft
In literarischen Texten lassen sich regelrechte „fictions of space“ identifizieren, in denen sich ‚Raum‘ als eine handlungskonstitutive Dimension erweist. Diese Form literarischer Raum-Fiktionen instrumentalisiert nicht nur topologische Raumentwürfe, sondern fokussiert auf Raumpraktiken und Raumsignifikationen bzw. problematisiert diese auf einer metafiktionalen Ebene. Von Interesse scheinen solche Raumentwürfe insbesondere in Texten zu sein, die ‚Raum‘ zu einem zentralen Element in der Entwicklung ihrer Figuren und zum Motor der Narration machen.

Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik | Online Ausgabe 4: Raumsemiotik

Martin Nies
Die Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik | Online sind ein Open Access Journal des Virtuellen Zentrums für kultursemiotische Forschung / Virtual Centre for Cultural Semiotics (www.kultursemiotik.com). Mit „Räume – Grenzen – Identitäten“ soll eine neue Schwerpunktreihe innerhalb der Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik zeichenhaften Raum-, Grenz- und Identitätskonstrukten gewidmet sein.

B/Orders – Schwellen – Horizonte

Martin Nies
Damit sind Grenzen ein, wenn nicht gar der prominenteste Untersuchungsgegenstand der Kultursemiotik, also derjenigen Teildisziplin der Wissenschaft von den Zeichen, die kulturelle Prozesse in ihren zeichenhaften Veräußerungen beschreibt. Dementsprechend bezeichnen Gräf/Schmöller die Grenze selbst als eine „semiotische Größe“, da sie stets in kulturellen kommunikativen Kontexten verankert ist. Die Kultursemiotik untersucht anhand medial materialisierter Texte, in welcher Weise Kulturen in ihren kommunikativen Akten und zeichenhaften Handlungen Grenzen und Ordnungen konstruieren und rekonstruiert darüber die historischen und...

Einleitung der Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik | Online 4.2018

Martin Nies
Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik | Online. Heft 4.2018. Herausgeber: Martin Nies. ISSN: 2364-9224

Raum und Grenze

Hans Krah
Raum und Grenze, und deren Verhältnis zu Individuen wie Kollektiven, stellen dabei zentrale Denkfiguren wie Operatoren der ‚Sinn‘generierung dar. Die folgenden Ausführungen versuchen aus semiotischer Sicht einen Überblick über die verschiedenen Bedeutungen, Artikulationsformen und Anwendungsbereiche dieser Parameter zu geben. Sie orientieren sich an der Skizze, wie sie in Krah 1999 dargelegt wurde, und ergänzen, modifizieren und neujustieren diese aus der Perspektive und dem Stand von 2018.

Registration Year

  • 2019
    5

Resource Types

  • Text
    5

Affiliations

  • University of Passau
    5