10 Works

Einleitung: Spuren - Netze - Horizonte. Potenziale der Semiotik in der Lehrer*innenbildung

Amelie Zimmermann, Mirjam Dick, Dorothe Knapp & Romina Seefried
Die Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik | Online sind ein Open Access Journal des Virtuellen Zentrums für kultursemiotische Forschung / Virtual Centre for Cultural Semiotics (www.kultursemiotik.com). Ausgabe 7 beleuchtet unterschiedliche Potenziale der Semiotik in der Lehrer*innenbildung, die aus theoretischer Perspektive aufgezeigt oder anhand von Konzepten aus der Praxis mit theoretischer/empirischer Fundierung untersucht werden. Beides findet aus fachlicher, überfachlicher, inter- oder transdisziplinärer Perspektive statt.

Zu jeder Aufgabe die richtige Strategie?

Teresa Scheubeck, Christina Knott & Anita Schilcher
Im folgenden Text sollen diese zwei grundlegenden Herausforderungen für den Literaturunterricht fokussiert werden: Einerseits geht es um eine höhere Zielbewusstheit, also darum, dass die Lernenden wissen, welche Ziele sie im Literaturunterricht erreichen sollen und welche Kriterien für das Erreichen dieser Ziele erfüllt werden müssen. Auf der anderen Seite werden Strategien beschrieben, die für die Zielerreichung angewendet werden können und mit denen ein Fortschritt im Lernprozess erreicht werden kann. Theoretische Grundlage für diese Strategien bildet das...

Tristan auf der Spur

Andrea Sieber
Diese Beobachtungen möchte ich zum Ausgangspunkt nehmen, die im Tristan-Roman verhandelten Zeichenkomplexe unter dem Gesichtspunkt einer Semiose des Mehrdeutigen näher zu beleuchten. Zunächst rücke ich dafür die epistemologische Figur der "Spur" in den Fokus, um dann in einem zweiten Schritt deren semiotische Funktionalisierung anhand exemplarischer Szenen der Manipulation, des Erkennens und Verkennens herauszuarbeiten. Die auf diese Weise nachgezeichnete innertextuelle Semiose soll anschließend didaktisch für detektivische Zugänge zu mittelalterlicher Literatur produktiv gemacht werden, wobei ein besonderer...

Die Schärfung des semiotischen Blicks auf das sprachliche Zeichen

Rüdiger Harnisch
Im vorliegenden Beitrag soll es darum gehen, die Grundeigenschaften, die das sprachliche Zeichen definieren, vom Gegenstand eines nur deklarativen Wissens durch die Erzeugung produktiver Irritation auf die Ebene des Verstehens zu heben. Vor einer linguistischen Professionalisierung ist das muttersprachliche Zeichen für Angehörige einer Sprachgemeinschaft nämlich keineswegs „bilateral“, stellt sich die Frage seiner „Motiviertheit“ nicht, ist seine „Konventionalität“ selbstverständlich.

De-Fragmentierung in der Deutschlehrer*innenbildung

Mirjam Dick & Romina Seefried
Im Folgenden wird zunächst beschrieben, auf welcher fachwissenschaftlichen Grundlage das Modell Literarischer Kompetenz nach Schilcher/Pissarek fußt. Davon ausgehend werden anschließend die Potenziale der Literatursemiotik sowohl für die hochschulische Lehre als auch für den Deutschunterricht beleuchtet. In einem weiteren Abschnitt werden die drei im Rahmen der Passauer Kooperation zwischen Literatursemiotik und Literaturdidaktik erprobten Vernetzungsmodelle einander gegenübergestellt. Um diese zu differenzieren, wird zunächst ein Überblick über das jeweilige Veranstaltungskonzept gegeben, woraufhin in einem zweiten Schritt die Art...

Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik | Online

Amelie Zimmermann, Mirjam Dick, Dorothe Knapp & Romina Seefried
Die Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik | Online sind ein Open Access Journal des Virtuellen Zentrums für kultursemiotische Forschung / Virtual Centre for Cultural Semiotics (www.kultursemiotik.com). Die Ausgabe 7 beleuchtet unterschiedliche Potenziale der Semiotik in der Lehrer*innenbildung, die aus theoretischer Perspektive aufgezeigt oder anhand von Konzepten aus der Praxis mit theoretischer/empirischer Fundierung untersucht werden. Beides findet aus fachlicher, überfachlicher, inter- oder transdisziplinärer Perspektive statt.

Semiotische Impulse für die Gestaltung von Bildungsräumen

Dorothe Knapp & Romina Seefried
Dieser Beitrag zeigt, welche Impulse die Semiotik im Zusammenspiel mit der Kunstpädagogik für die Gestaltung von Bildungsräumen auf theoretisch-reflexiver und praktischer Ebene geben kann. Am Beispiel der im Rahmen einer universitären Lehrveranstaltung durchgeführten konzeptionellen Gestaltung einer Mediothek für Kinder vom Kindergarten- bis zum Grundschulalter wird in diesem Beitrag das für die (Literatur-)Semiotik zentrale Konzept des Raumes von seinem germanistischen Fachbezug gelöst, mit kunstpädagogischen Impulsen verwoben und zu einer fächerübergreifenden Reflexion über Bildungsräume hin erweitert. Das...

Mediensemiotik in der Lehrer*innenbildung

Dennis Gräf
In den aktuellen Lehrplänen aller deutschen Bundesländer für die Sekundarstufe im Fach Deutsch ist die Kompetenz im Umgang mit Medien ein integrativer Bestandteil. Wenn sich auch die einzelnen Bundesländer hinsichtlich einer konkreten Definition des Feldes der Medienkompetenz unterscheiden, so ist die grundsätzliche Relevanz einer Medienkompetenz im Sinne eines reflektierten Umgangs mit medialen Produkten deutlich herauszulesen. Dabei darf es allerdings nicht, wie es die meisten Lehrpläne auch explizit herausstellen, bei der Kompetenz im Umgang mit mobilen...

Raumsemantische Grenzen

Dorothe Knapp & Amelie Zimmermann
Dieser Beitrag illustriert die Potenziale einer semiotischen Perspektive bei der Schaffung von Erfahrungsräumen für Information and Media Literacy. Am Beispiel eines Projektseminars zum Thema Grenzen, das im Sommersemester 2017 an der Universität Passau im Rahmen des vom BMBF geförderten Projekts SKILL stattfand, wird gleichzeitig interdisziplinäres Arbeiten durch den Verbund von Mediensemiotik und Kunstpädagogik veranschaulicht. Im Seminar entstanden bei freier Medienwahl künstlerische Arbeiten, die im Rahmenprogramm des Kongresses der deutschen Gesellschaft für Semiotik e.V. Grenzen: Kontakt,...

Ein graphbasierter Formalismus zur Programmmanipulation

Bernhard Stadler
In dieser Arbeit wird ein Formalismus zur implementierungs-, sprach- und repräsentationsunabhängigen Beschreibung von Programmmanipulationen wie beispielsweise Merge, Featurekomposition und Interaktionsanalyse entwickelt. Dieser soll insbesondere der anwendungsnahen und wiederverwendbaren Definition von Programmanipulationen dienen. Programmmanipulationen werden auf repräsentationsunabhängige, deklarative Art mit Mitteln der Kategorientheorie beschrieben. Auf Grundlage einer Analyse des Text-To-Model-Frameworks EMFText werden Graphvarianten aus der algebraischen Graphtransformationstheorie zur Programmrepräsentation ausgewählt. Diese Graphvarianten werden anhand ihrer charakteristischen Merkmale in Graphfeatures aufgespalten. Auf Grundlage von Sketches, einer graphbasierten...

Registration Year

  • 2020
    10

Resource Types

  • Text
    10