67 Works

Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik | Online

Martin Nies
Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik | Online ist ein Open Access Journal des Virtuellen Zentrums für kultursemiotische Forschung / Virtual Centre for Cultural Semiotics (www.kultursemiotik.com) und wird herausgegeben von Martin Nies.

German \"volsktümliche Musik\" of the Early Nineties and \"Modern Society\": Strategies of De-Individualisation as a Contribution to a Collective Re-Organisation

Hans Krah
”Volkstümliche Musik” is a significant phenomenon (at least) of the early 1990s. The analysis of this phenomenon can paradigmatically represent the discursive practices and sub-thought systems of large parts of the population of the Federal Republic of Germany at this time. ”Volkstümliche Musik” depends on the political situation and indirectly deals with the needs and problems of individuals which result from such a situation and which lie in the deep structure of their mentalities. It...

Hochschuldidaktik – was ist das? Ein Erklärfilm zur Einführung in den Gegenstandsbereich der Hochschuldidaktik

Susanne Günther
Digital Learning Media Pro - Praxisberichte 2.2016: Seit den 1970er-Jahren ist die Hochschuldidaktik ein etablierter Bereich an deutschen Universitäten. Doch trotz ihrer langen Zugehörigkeit können nur wenige Studierende und ein kleiner Kreis Lehrender genau erklären, was unter Hochschuldidaktik zu verstehen ist. Aufgrund des wachsenden Interesses an der Qualität der Lehre rückte die Hochschuldidaktik in den letzten Jahren wieder verstärkt in das Bewusstsein von Universitätsmitgliedern, wenn auch ihre Bedeutung den meisten nach wie vor unklar ist....

ILIAS Online-Kurs und Podcast („Teaser“) zum Seminar Analyse deutschsprachiger Popmusiktexte

Andre Rottgeri
Digital Learning Media Pro - Praxisberichte 2.2016: Dieses Paper bezieht sich auf ein Online-Learning Projekt, das im Rahmen des Kurses Digital Learning Media Pro (DLMP) im SS 2016 von Florian Tettenhammer an der Universität Passau veranstaltet wurde. In Bezug auf das Abschlussprojekt fiel die Entscheidung hierfür einen Podcast („Teaser“) zum Seminar: Analyse deutschsprachiger Popmusiktexte (Lehrstuhl für Deutsche Sprachwissenschaft, Prof. Dr. Harnisch, Universität Passau) zu produzieren, der in einen dazugehörigen ILIAS Online–Kurs eingebaut wurde. Während der...

Sinnvoll oder sinnfrei? Zur Darstellung von Geschichte im historischen Spielfilm

Thomas Wegener
Ausgehend von den gattungsspezifischen Besonderheiten des Historienfilms zeigt Thomas Wegener anhand zahlreicher Beispiele, dass der historische Spielfilm höchst eklektizistische Geschichtsbilder (nach)zeichnet. Diese Geschichtsbilder basieren einerseits überwiegend auf Vorstellungen des 19. Jahrhunderts, andererseits auf einer aus dem Faschismus bekannten Bildsprache. Keiner der Filme berücksichtigt den aktuellen historischen Forschungsstand. Vielmehr kommentieren die dargestellten, vergangenen, Welten aktuelle Ereignisse und Konflikte und spiegeln rezente Werte und Normen wider. Daher scheint es, so Thomas Wegener, für die historiographische Forschung sinnvoller...

Die selbstreferentielle Stadt. Kommunikation und die Orte urbaner Öffentlichkeit

Samuel Schilling
Der Beitrag von Samuel Schilling zeichnet aus systemtheoretischer Sicht auf Kommunikation die Überlegungen des Stadtsoziologen Hans-Paul Bahrdt nach. Ihm zufolge stellen besondere Formen des Kommunizierens und Verhaltens ein Merkmal städtischer Öffentlichkeit dar. Die Beschreibung macht Ungenauigkeiten des Kommunikationsbegriffs Bahrdts sichtbar, stellt aber genauso den gleichzeitigen inhaltlichen Wert seiner Überlegungen heraus. Zudem werden Bahrdts Überlegungen zur öffentlichen Sphäre in der Stadt und zur Besonderheit der dortigen Kommunikation um die phänomenologische Beschreibung von Orten des Ethnologen Marc...

Die Deutschen und die Nazis. Figurendarstellungen in zeithistorischen Spielfilmen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens

Anke Donnerstag
Anke Donnerstag geht in ihrer komparativen Betrachtung der Filme DIE GUSTLOFF (D 2008) und EIN WEITES HERZ – SCHICKSALSJAHRE EINER DEUTSCHEN FAMILIE (D 2013) der Frage nach, wie die Deutschen und die Nazis in Fernsehspielfilmen der Gegenwart figuriert werden. Daran schließt sie die Frage an, in welchem Maße die dargestellten Deutschen und Nazis bereits vorhandenen Figurenstereotypen entsprechen. Unter Einbezug einer Studie, die sich mit der familiären Tradierung von Geschichtsbewusstsein befasst, wird im Beitrag erörtert, inwieweit...

Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik | Online. Ausgabe 6

Klaus Kerschensteiner
Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik | Online ist ein Open Access Journal des Virtuellen Zentrums für kultursemiotische Forschung / Virtual Centre for Cultural Semiotics (www.kultursemiotik.com).

Einleitung: Spuren - Netze - Horizonte. Potenziale der Semiotik in der Lehrer*innenbildung

Amelie Zimmermann, Mirjam Dick, Dorothe Knapp & Romina Seefried
Die Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik | Online sind ein Open Access Journal des Virtuellen Zentrums für kultursemiotische Forschung / Virtual Centre for Cultural Semiotics (www.kultursemiotik.com). Ausgabe 7 beleuchtet unterschiedliche Potenziale der Semiotik in der Lehrer*innenbildung, die aus theoretischer Perspektive aufgezeigt oder anhand von Konzepten aus der Praxis mit theoretischer/empirischer Fundierung untersucht werden. Beides findet aus fachlicher, überfachlicher, inter- oder transdisziplinärer Perspektive statt.

Zu jeder Aufgabe die richtige Strategie?

Teresa Scheubeck, Christina Knott & Anita Schilcher
Im folgenden Text sollen diese zwei grundlegenden Herausforderungen für den Literaturunterricht fokussiert werden: Einerseits geht es um eine höhere Zielbewusstheit, also darum, dass die Lernenden wissen, welche Ziele sie im Literaturunterricht erreichen sollen und welche Kriterien für das Erreichen dieser Ziele erfüllt werden müssen. Auf der anderen Seite werden Strategien beschrieben, die für die Zielerreichung angewendet werden können und mit denen ein Fortschritt im Lernprozess erreicht werden kann. Theoretische Grundlage für diese Strategien bildet das...

Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik | Online. Sonderband Semiotik und Arbeitswelt

Martin Nies
Nummer 3, Jahrgang 2017. Die Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik | Online sind ein Open Access Journal des Virtuellen Zentrums für kultursemiotische Forschung / Virtual Centre for Cultural Semiotics (www.kultursemiotik.com) und werden von Martin Nies herausgegeben. Sonderband: Semiotik und Arbeitswelt. Zeichentheoretisch basierte Praktiken in Medienproduktion, Kulturvermittlung, Produktvermarktung und Unternehmensführung. Die Beiträge dieses Bandes widmen sich Zeichen, die uns in Arbeitswelten und damit in konkreten wirtschaftlichen Zusammenhängen begegnen.

Verpackungssemiotik. Kulturelle Herausforderungen für Packungsdesigner und Produktmanager

Klaus Kerschensteiner
Damit Verkaufsverpackungen beim Kunden den gewünschten Eindruck hinterlassen, studieren Verpackungsdesigner in ihrer Ausbildung, mit welchen textuellen Strategien sie die Packungskommunikation vereinfachen, den Seh- und Suchgewohnheiten von Konsumenten nachkommen und wie sie Packungen mit emotionalen Werten aufladen können. Für Produkt- oder Markenmanager ist das Packungsdesign wichtiger Bestandteil des Marketingmixes. Mancherorts wird sogar der gängige Marketingmix aus Preis-, Produkt-, Kommunikations- und Vertriebspolitik, um den Wert Verpackungspolitik erweitert. Damit Produktmanager mit den auf ihrer Verpackung deutbaren Aussagen keine...

Einleitung der Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik | Online 4.2018

Martin Nies
Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik | Online. Heft 4.2018. Herausgeber: Martin Nies. ISSN: 2364-9224

Raum und Grenze

Hans Krah
Raum und Grenze, und deren Verhältnis zu Individuen wie Kollektiven, stellen dabei zentrale Denkfiguren wie Operatoren der ‚Sinn‘generierung dar. Die folgenden Ausführungen versuchen aus semiotischer Sicht einen Überblick über die verschiedenen Bedeutungen, Artikulationsformen und Anwendungsbereiche dieser Parameter zu geben. Sie orientieren sich an der Skizze, wie sie in Krah 1999 dargelegt wurde, und ergänzen, modifizieren und neujustieren diese aus der Perspektive und dem Stand von 2018.

Software-Support mittels Lehrvideos - Konzeption einer Lehrvideo-Serie für StipSys

Armin Gerl
Digital Learning Media Pro - Praxisberichte 3.2017: Für den Support der Software StipSys (Elektronisches Stipendiensystem) wird mittels des Lernmedienprojekts eine Lehrvideo-Serie konzipiert und ein Lehrvideo umgesetzt. Hierfür wird das didaktische Konzept vorgestellt und die praktische Umsetzung dargelegt, welche aus der Erstellung einer Lehrvideo-Vorlage und der Nutzung dieser für ein Lehrvideo beschreibt. Zusätzlich wurde eine eigene Support-Webseite erstellt, um die Lehrvideos bereitzustellen. Der damit verbundene Erfahrungsbericht erläutert die erlangten Erfahrungen und Kompetenzen.

Geometrie in Schule und Hochschule - Ein Blended Learning Format zur Vernetzung von Fachwissenschaft und Fachdidaktik

Andreas Datzmann
Digital Learning Media Pro - Praxisberichte 3.2017: Der vorliegende Artikel befasst sich mit der Konzeption eines ILIAS Begleitkurses für das innovative Lehr-Lern-Format „Geometrie in Schule und Hochschule“, das im Rahmen des Projektes „SKILL“ an der Universität Passau im Wintersemester 2017/18 erstmals durchgeführt wird. Dazu wurde neben einer ansprechenden Startseite mit allgemeinen Informationen für die Studierenden zu jeder geplanten Sitzung ein Ordner erstellt, der einerseits die Präsenzveranstaltung begleitet und andererseits die Studierenden beim Nachbereiten der Sitzungen...

Arbeit als Simulakrum des Geldes. Vertrauenskreationen einer narratologischen Ökonomie

Oliver Fohrmann
Die Ökonomie insgesamt, der Leitdiskurs der Moderne, die Baudrillard als Produktionszeitalter im 19. Jahrhundert ansiedelt, tritt im postmodernen Simulationszeitalter des 20. Jahrhunderts in ihr ästhetisches Stadium ein. Hierin dient Arbeit nicht mehr der Produktion, sondern verkommt sinnentleert zum Alibi eines abstrakten „Anwesenheitszwangs“, der seinerseits nur gewährleisten soll, dass jeder an seinem Platz bleibt. In diesem Artikel soll jedoch eine andere Gewährleistung verdeutlicht werden. Arbeit soll wie bei Baudrillard verstanden werden als Simulakrum, aber als Simulakrum...

Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik | Online Ausgabe 4: Raumsemiotik

Martin Nies
Die Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik | Online sind ein Open Access Journal des Virtuellen Zentrums für kultursemiotische Forschung / Virtual Centre for Cultural Semiotics (www.kultursemiotik.com). Mit „Räume – Grenzen – Identitäten“ soll eine neue Schwerpunktreihe innerhalb der Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik zeichenhaften Raum-, Grenz- und Identitätskonstrukten gewidmet sein.

Tristan auf der Spur

Andrea Sieber
Diese Beobachtungen möchte ich zum Ausgangspunkt nehmen, die im Tristan-Roman verhandelten Zeichenkomplexe unter dem Gesichtspunkt einer Semiose des Mehrdeutigen näher zu beleuchten. Zunächst rücke ich dafür die epistemologische Figur der "Spur" in den Fokus, um dann in einem zweiten Schritt deren semiotische Funktionalisierung anhand exemplarischer Szenen der Manipulation, des Erkennens und Verkennens herauszuarbeiten. Die auf diese Weise nachgezeichnete innertextuelle Semiose soll anschließend didaktisch für detektivische Zugänge zu mittelalterlicher Literatur produktiv gemacht werden, wobei ein besonderer...

Die Schärfung des semiotischen Blicks auf das sprachliche Zeichen

Rüdiger Harnisch
Im vorliegenden Beitrag soll es darum gehen, die Grundeigenschaften, die das sprachliche Zeichen definieren, vom Gegenstand eines nur deklarativen Wissens durch die Erzeugung produktiver Irritation auf die Ebene des Verstehens zu heben. Vor einer linguistischen Professionalisierung ist das muttersprachliche Zeichen für Angehörige einer Sprachgemeinschaft nämlich keineswegs „bilateral“, stellt sich die Frage seiner „Motiviertheit“ nicht, ist seine „Konventionalität“ selbstverständlich.

De-Fragmentierung in der Deutschlehrer*innenbildung

Mirjam Dick & Romina Seefried
Im Folgenden wird zunächst beschrieben, auf welcher fachwissenschaftlichen Grundlage das Modell Literarischer Kompetenz nach Schilcher/Pissarek fußt. Davon ausgehend werden anschließend die Potenziale der Literatursemiotik sowohl für die hochschulische Lehre als auch für den Deutschunterricht beleuchtet. In einem weiteren Abschnitt werden die drei im Rahmen der Passauer Kooperation zwischen Literatursemiotik und Literaturdidaktik erprobten Vernetzungsmodelle einander gegenübergestellt. Um diese zu differenzieren, wird zunächst ein Überblick über das jeweilige Veranstaltungskonzept gegeben, woraufhin in einem zweiten Schritt die Art...

Katastrophen-Diegese und Katastrophen-Exegese (KDE)

Schriften zur Kultur- und Mediensemiotik | Online (Nummer 2, Jahrgang 2016). Projekt des Virtuellen Zentrums für kultursemiotische Forschung zum Verhältnis von Erklärung und Erzählung sowie von natur- und kulturwissenschaftlicher Erkenntnis.

Queer Space?

Claudia Gremler
Es gehört inzwischen zu den Grundprämissen kulturwissenschaftlicher Raumtheorien, dass Raum als Konsequenz von und in Wechselwirkung mit sozialen Praktiken entsteht. Diese „Produktion des Raumes“ die erstmals einflussreich von Henri Lefebvre formuliert wurde, muss in Zusammenhang mit gesellschaftlichen Herrschaftsverhältnissen gesehen werden, wie unter anderen Pierre Bourdieu und Michel Foucault betont haben. Soziopolitische Machtstrukturen, seien sie patriarchaler oder kolonialistischer Art, schreiben sich in hegemonialer Form in den Raum ein und führen zur auch räumlich manifestierten Marginalisierung bestimmter...

Architektonische Grenzgänge zwischen Raum und Wahrnehmung

Lil Helle Thomas
Der Einfühlungsbegriff ist während des Fin de siècle eng verknüpft mit der medizinischen Erforschung der Nerven- und Muskelempfindungen. Es erscheint daher konsequent, diese Verbindung von medizinischer Praxis und psychologisierender Ästhetik in der Architektur am Beispiel eines Sanatoriums der Jahrhundertwende nachzuvollziehen. Jener Beziehung von Ausdruck und Eindruck einer Wiener Raumkunst beziehungsweise der Relation von Bauwerk und dessen Benutzer soll im Folgenden am Beispiel des Sanatoriums Purkersdorf nachgegangen werden.

Der Wald des Mittelalters

Christian Zolles
‚Der Wald des Mittelalters‘ soll im Folgenden nicht allein als historisches Dokument beschäftigen – als kultureller Text im 11. bis 13. Jahrhundert, dessen Bedeutung von einem System symbolischer Formen (Ernst Cassirer) oder den Organisationsniveaus einer Semiosphäre (Jurij M. Lotman) bestimmt wird. Ergänzt um den Faktor des historischen Archivs steht darüber hinaus die Form seiner Erinnerung zur Diskussion, wodurch er vielmehr als historisches Monument erscheint (Michel Foucault), als Palimpsest, dessen verblasste Inschriften Zeugnis vom Wechsel historischer...

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