12 Works

Accountability vs. Autonomie - ein Widerspruch? Die Fallstudie Frontex

Fabio Adlassnigg
Seit ihrer Gründung im Jahre 2005 ist Frontex, die Grenzschutzagentur für operative Zusammenarbeit an den Außengrenzen der EU in der Medienlandschaft allgegenwärtig. Dabei zeichnet sich in der Öffentlichkeit ein für den Beobachter negatives Bild der Arbeit von Frontex ab, das eine autoritäre Agentur darstellt, welche mit repressiven Mitteln in einem quasi-rechtsfreien Raum vorgeht. Vor diesem Hintergrund überrascht es, dass die Frage der Verantwortung in der Arbeit von Frontex, im akademischen Diskurs nur unzureichend beantwortet wird....

The EU Blue Card Scheme: on the way to the harmonization of economic migration in the European Union

Isabella Kieber
The globalized increase of worldwide competition has also created a rising of opportunities for economic migration, and therefore for labor mobility and migration across political borders, particularly for those highly qualified workers who are in great demand among leading economies. While industrial states such as the USA, Canada and Australia have already been following migration policies especially designed to attract most skilled labor for several decades, the European Union, or more specifically its Member States...

Das Comprehensive Economic and Trade Agreement (CETA). Eine Diskursnetzwerkanalyse

Anna Friedrich
Anhand des Comprehensive Economic and Trade Agreement (CETA) wurde untersucht, durch welche Frames sich Koalitionen im Diskurs rund um das Freihandelsabkommen CETA bildeten und wie diese Koalitionen auf den damit zusammenhängenden politischen Prozess eingewirkt haben. Dabei wird davon ausgegangen, dass die BefürworterInnen und GegnerInnen des Abkommens verschiedene Frames im Bereich des diagnostic framing und prognostic framing verwenden. Es wird die Hypothese geprüft, ob stärkere Frames oder story lines einer Diskurskoalition mehr Bedeutung entfalten können und...

Möglichkeiten und Chancen in der internationalen Handelspolitik als Nicht‐EU‐Mitglied am Beispiel der Schweiz

Anna Anderlan
Die Europäische Union ist im Umschwung und vielerorts erheben sich die Stimmen für den Austritt aus der Staatengemeinschaft, wie der Brexit als aktuelles Beispiel zeigt. Diese neuen Herausforderungen vor denen die EU heute steht lassen auch die Frage aufkommen, wie stark die EU in handelspolitischer Hinsicht ist, beziehungsweise welche Möglichkeiten und Verhandlungsmacht ein Staat ohne EU‐Mitgliedschaft hat. Am Beispiel der Schweiz soll versucht werden die Chancen und Schwierigkeiten dieser Staaten zu analysieren. Dabei stehen sowohl...

Stärkere Integration - mangelnde Legitimation? : der Einfluss des Europäischen Parlaments auf die WWU-Governance seit Beginn der Euro-Krise am Beispiel des Six-Packs und Fiskalpakts

Thomas Walli
Im Bereich der Wirtschafts- und Währungsunion wurden seit Ausbruch der Finanz- und Eurokrise 2008/09 mehrere Veränderungen implementiert und zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, um die engere Koordinierung der Wirtschafts- und Fiskalpolitik der europäischen Mitgliedstaaten zu gewährleisten. Die Kritik, dass es dieser neuen Art von Governance in der Wirtschafts- und Währungsunion durch mangelnde parlamentarische Beteiligung an demokratischer Legitimität fehle, übersieht die Möglichkeiten der Einflussnahme und Mitwirkung des Europäischen Parlaments in der europäischen Gesetzgebung, die auch bei den Gesetzestexten...

Do Treaties matter? Der Einfluss des Europäischen Parlaments auf die Handelsabkommen der Europäischen Union vor und nach dem Reformvertrag von Lissabon

Franz Kurz
Die vertraglichen Außenhandelsbeziehungen gelten als „schärfste Waffe“ im außenpolitischen Arsenal der Europäischen Union und werden bisweilen kontrovers diskutiert (Stichwort: TTIP). In der Literatur wurde mehrfach prognostiziert, dass der Vertrag von Lissabon (2009) hier Veränderungen im Sinne einer „Politisierung“ von Handelsabkommen schaffen könnte; detaillierte empirische Studien fehlten aber bislang. In der vorliegenden Arbeit soll die Frage beantwortet werden, ob der Vertrag von Lissabon tatsächlich eine derart weitreichende Umgestaltung der Aushandelsbeziehungen zur Folge hatte. Die Beantwortung dieser...

Die Systemgestaltung durch das Europäische Parlament: eine Analyse der EURATOM Verträge

Philipp Umek
Das Europäische Parlament ist als einzig direkt gewähltes Organ der Europäischen Union ein zentraler institutioneller Akteur und gestaltet die Europäische Union entscheidend mit. Ich erforsche die Entwicklung der EURATOM-Verträge um zu erklären, wie diese Verträge die Gelegenheitsstrukturen des Europäischen Parlaments zur Systemgestaltung geprägt haben. Das Ziel meiner Forschung ist, die Möglichkeiten des Parlaments zur Beeinflussung und Mitgestaltung der Europäischen Integration in diesem Bereich zu erklären, indem ich die EURATOM-Verträge von 1957 und 2012 analysiere. Die...

Multi-Level Governance in Mobility and Transport within the EU-Strategy for the Alpine Region (EUSALP) - GOV.MO.TALP

Andreas Maurer, Melanie Plangger, Kief Albers, Luca Clavadetscher, Anna Santolin & Philipp Umek

Liberal intergovernmentalism and EU immigration policy. A theoretical approach in a complex policy field

Isabella Kieber
In this contribution, Andrew Moravcsik's theory of Liberal lntergovernmentalism will be illuminated in order to better evaluate its potential, but also potential shortcomings in the analysis and explanation of the path to European integration. The field of EU immigration policy has developed the potential of being of major concern for the European Union and its Member States. Therefore, the development of this field shall serve as an example and will be illustrated as well. In...

Die Rolle nationalstaatlicher Interessen im europäischen Integrationsprozess der Westbalkan-Gruppe

Melanie Plangger
Obwohl die Gruppe der „Westbalkan-Staaten“ Kroatien, Serbien, Mazedonien, Bosnien und Herzegowina, Albanien, Montenegro und Kosovo bereits im Jahr 2000 eine offizielle Beitrittsperspektive erhielt und sich im im Rahmen eines mehrstufigen Prozesses, an dessen Ende das finale Ziel der EU-Mitgliedschaft stehen soll, der EU annähert, schaffte es mit Kroatien bislang nur ein Staat aus der Gruppe, den Beitrittsprozess erfolgreich abzuschließen. Der Erweiterungsprozess der Staatengruppe gestaltete sich äußerst schwierig und war von vielen Rückschritten und Blockaden geprägt,...

Die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik im Lichte des klassischen Intergouvernementalismus

Gregor Handrich
Das sicherheits- und verteidigungspolitische Handeln der Europäischen Union (EU) und ihrer direkten Vorgängerorganisationen gilt als besonders schwach vergemeinschaftetes Politikfeld. Der klassische Intergouvernementalismus nach Stanley Hoffmann könnte mit seiner staatszentrierten Haltung der Erklärung dieses Umstands dienen. Der vorliegende Beitrag hinterfragt dieses Erklärungspotential. Dazu werden zuerst zentrale Hypothesen zur Entwicklung der Sicherheits- und Verteidigungspolitik aus dem klassischen Intergouvernementalismus abgeleitet. In weiterer Folge werden diese anhand einer Zusammenfassung der Ereignisse hin zur Etablierung der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik...

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  • 2021
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  • Universität Innsbruck
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