8,157 Works

Zur Unvergleichbarkeit akademischer Systeme

Thomas Reydon

Das Promotionsrecht für Fachhochschulen

Guido Speiser

Opposing an Idle Federal Government

Thomas Bustamante

Ein Freund, ein guter Freund

Csaba Győry

Feuerwerksverbote in pandemischen Zeiten: Gefahrenabwehr & -vorsorge

Henrik Eibenstein

Mandat zu Meinungspflege?

Klaus Ferdinand Gärditz

On Vaccine Nationalism, the ‘Slowbalisation’ and Zoonotic Diseases: Part II

Anne Peters & Muratcan Sabuncu

Speaking of Solidarity

Evin Dalkilic

„Privilegien“ für einige oder Lockdown für alle?

Josef Franz Lindner

Failing Efforts to Delegitimize the Incoming Biden Administration

Alani Golanski

Trump’s Endgame: Part I

Kim Lane Scheppele

Das Kopftuchverbot im privaten Arbeitsrecht und im öffentlichen Dienst: wo stehen wir im Moment?

Viola Teubert
Es gibt mal wieder Streit ums Kopftuch. Viele Muslima sehen das Tragen eines Kopftuchs als Glaubenspflicht. Doch nicht alle Arbeitgeber gestatten es ihren Mitarbeiterinnen, sich an der Arbeit entsprechend zu kleiden. Die Frage, ob privatwirtschaftliche Unternehmen oder der Staat muslimischen Mitarbeiterinnen das Kopftuchtragen am Arbeitsplatz unter Berufung auf das Neutralitätsgebot verbieten dürfen, beschäftigt die deutschen nationalen und die europäischen Gerichte schon seit Jahren immer wieder. Wo stehen wir im Moment?

Sicherheit und Recht – neu austariert: Ein Rückblick auf den JuWissDay 2017: Schwerpunkt JuWissDay 2017

Tobias Brings-Wiesen & Jörg Frederik Ferreau
40 Jahre nach dem Terror des „Deutschen Herbstes“ von 1977 und angesichts jüngster Terrorakte in den Ländern der Europäischen Union widmete sich der nunmehr dritte JuWissDay, der am 21. Oktober 2017 in Köln stattfand, dem ambivalenten Verhältnis von Sicherheit und Recht. Über 70 Teilnehmer*innen erlebten kontroverse Diskussionen unter Nachwuchswissenschaftler*innen und Praktiker*innen aus den Sicherheitsbehörden, die trotz unterschiedlicher Sichtweisen hoffentlich eines gebracht haben: einen Erkenntnisgewinn für alle Beteiligten. Dieser Tagungsbericht bildet den Auftakt zu einer Schwerpunktwoche,...

Globalisierung durch Marginalisierung mitgliedstaatlicher Entscheidungsstrukturen?: Das EuGH-Gutachten zum Freihandelsabkommen mit Singapur

Michael Zornow
Gemischte Abkommen verkomplizieren die zwischenstaatlichen Beziehungen, entspringen sie doch dem undurchdringlich anmutenden Kompetenzgeflecht der Unionsordnung. Der EuGH hat in seinem Gutachten zum Freihandelsabkommen mit Singapur nun zur Entwirrung angesetzt. Dort werden der EU Kompetenzlücken attestiert, die ihr den alleinigen Abschluss von Freihandelsabkommen „der neuen Generation“ nicht erlauben. Zur Überbrückung dieser Lücken müssen daher die Mitgliedstaaten als selbstständige Vertragsparteien beteiligt werden. Dem EuGH gelingt es also, die notwendige Kompetenzklarheit zu schaffen. Doch zu welchem Preis?

Gerade keine Ehe für alle: Anmerkungen aus Anlass zu einer Debatte im Bundestag

Juana Remus & Valérie Suhr

Internationaler Seegerichtshof entdeckt Neuland: Darf der Gerichtshof Gutachten erstellen?

Sebastian Tho Pesch
Am 28. März 2013 hat der Internationale Seegerichtshof (ISGH) seinen 21. Fall bekommen: Die Sub-Regional Fisheries Commission (SRFC), eine Fischereikommission von sieben westafrikanischen Staaten, hat dem Tribunal vier Fragen vorgelegt. Damit handelt es sich um die erste Gutachtenanfrage, die je an das ganze Gericht gestellt wurde. Die Frage ist nur: Darf das Gericht überhaupt Gutachten erstellen?

Der Internationale Seegerichtshof als Menschenrechtsgericht?: Die Louisa-Entscheidung vom 28. Mai 2013

Simon Neumann
Bei der kürzlich ergangenen Entscheidung des Internationalen Seegerichtshofs (ISGH) im Fall M/V Louisa handelt es sich nur auf den ersten Blick um business as usual: Im Streit um die Festsetzung eines Schiffs unter der Flagge von St. Vincent und den Grenadinen in einem spanischen Hafen erklärte sich der Gerichtshof im Ergebnis für unzuständig. Nicht Besonderes also? Mitnichten, denn bei näherer Betrachtung wird deutlich: Der Fall berührt grundlegende völkerrechtliche Fragen, von der Bedeutung der Menschenrechte im...

Der Staat als Medienunternehmer: Marschieren die „Rekruten“ auf juristischen Abwegen?

Jörg Frederik Ferreau
Im Netz waren „Die Rekruten“ ein viraler Hit, nun sollen sie auch im Fernsehen für gute Quoten sorgen: Die Bundeswehr hat ihre zu Werbezwecken produzierte YouTube-Serie an RTL II weiterlizenziert. Das wirft die Frage auf, ob und inwieweit sich der Staat überhaupt als Anbieter von TV-Content betätigen darf.

Le Genre et le Droit

Franziska Brachthäuser

Between Aspirations and Realities: The legal framework of the OSCE in the focus

Raffaela Kunz

Vom interventionistischen Alltag: Auch unter Trump wird internationale Politik nicht isolationistisch

Maximilian Lakitsch
Donald Trumps emphatisches „America First“ und „Make America Great Again“ haben ihm seit dem Wahlkampf das Etikett (Neo-)Isolationist eingebracht. Damit einhergehend prognostiziert so mancher Kollege gar die Rückkehr des klassischen Völkerrechts mit seinem Interventionsverbot. Diese Zuschreibungen sind nicht nur mehr als fragwürdig, weil es erstens bereits gegenläufige Indizien gibt, weil sie zweitens ignorieren, wie sehr sich die Welt seit der Auflösung des Warschauer Paktes verändert hat und drittens den Alltag der Friedensmissionen der Vereinten Nationen...

Wider ein Wirrwarr der Regulierung: Warum eine Reform des Telemedienrechts der Länder dem NetzDG vorzuziehen ist

Tobias Brings-Wiesen
Zuerst versuchte man es im Kampf gegen „Hate Speech“ auf Facebook mit einer gemeinsamen „Task Force“, doch schon im letzten Sommer zeigte sich Justizminister Maas mit deren Ergebnissen unzufrieden und drohte mit einer Regulierung. Vor drei Wochen ließ er seinen Versprechungen Taten folgen. Eine erste Fassung des Referentenentwurfs „eines Gesetzes zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken“ (NetzDG-E) wurde bekannt. Letzten Mittwoch übermittelte Maas der EU-Kommission sodann einen bereits geänderten Entwurf. An diesem NetzDG-E ist...

Natur als Rechtsperson Konstellationen der Stellvertretung im Recht

Andreas Fischer-Lescano

Judges under Attack in Hungary

Zoltán Fleck

Leges fugitivae: Wie Recht verschwindet

Sebastian Spitra
In Österreich vollzieht sich leise und beinahe unbemerkt die größte „Rechtsbereinigung“ seiner Geschichte. Alle Gesetze, die vor dem 1. Jänner 2000 verabschiedet wurden und weiterhin in Geltung bleiben sollen, werden im Anhang des Entwurfs zum Zweiten Bundesrechtsbereinigungsgesetz aufgelistet. Diese Liste umfasst 224 Seiten. Was nicht in diesem Katalog aufgenommen wird, soll seine Geltung verlieren. Mit Ordnungsliebe allein lässt sich dieses Projekt kaum erklären.

Registration Year

  • 2021
    403
  • 2020
    1,586
  • 2019
    1,637
  • 2018
    1,818
  • 2017
    2,067
  • 2016
    463
  • 2015
    183

Resource Types

  • Text
    8,157