530 Works

Das ruminale Mikrobiom des Rindes (1. Teil)

Wilfried Brade & Ottmar Distl
Wiederkäuer sind bezüglich der Verdauung des Futters von ihren Mikrobiota abhängig. Es ist daher verlockend, bereits eine Verbindung zwischen der Zusammensetzung und Menge verschiedener Pansenbakterien und physiologischen Parametern des Wirts zu belegen. Die Genprodukte (Enzyme) der ruminalen Mikroorganismen übernehmen Aufgaben, die im Genom eines Wiederkäuers (Wirt) nicht verankert sind. Dazu gehört unter anderem der Abbau von Nahrungsbestandteilen (zum Beispiel Cellulose), die sie allein nicht zu verdauen vermögen. Durch die Entwicklung neuer molekularbiologischer Hochdurchsatzmethoden sind die...

Biological Functioning, Natural Living oder Welfare-Quality: Untersuchungen zum Tierwohlverständnis deutscher Landwirte

Heinke Heise & Ludwig Theuvsen
Die konventionelle Nutztierhaltung steht derzeit häufig im Mittelpunkt des medialen Interesses und wird von der breiten Öffentlichkeit sowie der Politik kritisch diskutiert. Zur Verbesserung des Tierwohls in der Nutztierhaltung sind in den vergangenen Jahren verschiedene Tierwohlprogramme entstanden, die allerdings bislang kaum Marktbedeutung erlangt haben. Die erfolgreiche Implementierung derartiger Programme hängt unter anderem entscheidend von der Akzeptanz der Landwirte ab. Da die Einstellungen der Landwirte bislang kaum bekannt sind, wurde im vorliegenden Beitrag das Tierwohlverständnis deutscher,...

Evaluierung von Winterzwischenfrüchten vor Mais zur Biogasnutzung

Christian Antonius Menke & Rolf Rauber
Im Zuge der "Greening"-Anforderungen der neuen Gesetzgebung der Europäischen Kommission wird der Anbau von Zwischenfrüchten, einschließlich Winterzwischenfrüchten, an Bedeutung gewinnen. Es wird ein Ansatz vorgelegt, Winterzwischenfrüchte zu bewerten. Aus den vielfältigen ökonomischen und ökologischen Leistungen werden drei Messgrößen ausgewählt und bewertet: (1) Stickstoffkonservierung über Winter, (2) Methanerzeugung und (3) Wirkung auf den Ertrag des nachfolgenden Maises. Die Bewertung erfolgt anhand einfacher Teilindizes, die mathematisch so konstruiert sind, dass sie mit zunehmender Leistung der Zwischenfrüchte größer...

Das ruminale Mikrobiom des Rindes (1. Teil)

Wilfried Brade & Ottmar Distl
Wiederkäuer sind bezüglich der Verdauung des Futters von ihren Mikrobiota abhängig. Es ist daher verlockend, bereits eine Verbindung zwischen der Zusammensetzung und Menge verschiedener Pansenbakterien und physiologischen Parametern des Wirts zu belegen. Die Genprodukte (Enzyme) der ruminalen Mikroorganismen übernehmen Aufgaben, die im Genom eines Wiederkäuers (Wirt) nicht verankert sind. Dazu gehört unter anderem der Abbau von Nahrungsbestandteilen (zum Beispiel Cellulose), die sie allein nicht zu verdauen vermögen. Durch die Entwicklung neuer molekularbiologischer Hochdurchsatzmethoden sind die...

Das ruminale Mikrobiom des Rindes (1. Teil)

Wilfried Brade & Ottmar Distl
Wiederkäuer sind bezüglich der Verdauung des Futters von ihren Mikrobiota abhängig. Es ist daher verlockend, bereits eine Verbindung zwischen der Zusammensetzung und Menge verschiedener Pansenbakterien und physiologischen Parametern des Wirts zu belegen. Die Genprodukte (Enzyme) der ruminalen Mikroorganismen übernehmen Aufgaben, die im Genom eines Wiederkäuers (Wirt) nicht verankert sind. Dazu gehört unter anderem der Abbau von Nahrungsbestandteilen (zum Beispiel Cellulose), die sie allein nicht zu verdauen vermögen. Durch die Entwicklung neuer molekularbiologischer Hochdurchsatzmethoden sind die...

Das ruminale Mikrobiom des Rindes (3. Teil)

Wilfried Brade & Ottmar Distl
Der Pansen ist eine prägastrische Fermentationskammer und ein sehr komplexes mikrobielles Ökosystem. Er entstand in einer bereits viele Millionen Jahre umfassenden Koevolution der Wiederkäuer mit zahlreichen Mikroorganismen. Der Erfolg dieser Koevolution hat längst auch die Aufmerksamkeit von Biotechnologen geweckt. Die ruminale Mikrobiomforschung ist deshalb auch nicht mehr auf spezielle Ziele der Tierernährungsforschung beschränkt, sondern zunehmender Bestandteil der gesamten Agrarforschung einschließlich der Bioenergiegewinnung. Im Pansen koexistieren eine Vielzahl und Vielfalt von Mikroorganismen, die an die dort...

Der Einfluss von Windkraftanlagen auf landwirtschaftliche Bodenpreise

Matthias Ritter, Silke Hüttel, Marian Walter & Martin Odening
Dieser Beitrag analysiert die Entwicklung der landwirtschaftlichen Bodenpreise in Brandenburg zwischen den Jahren 2000 und 2010. Neben allgemeinen preisbestimmenden Merkmalen wird dabei der Einfluss der Windkrafterzeugung gesondert berücksichtigt. Mittels einer Regressionsanalyse zeigt sich, dass ein signifikanter positiver Zusammenhang zwischen dem Umfang der Windenergie und der Höhe der Kaufpreise besteht. Die Effekte lassen sich zudem untergliedern in einen Bestands-, Zubau- sowie einen Potenzialeffekt. Es zeigt sich, dass die Windenergienutzung in Brandenburg die Bodenpreise im Schnitt um...

Osteuropa als Quelle für landwirtschaftliche Fachkräfte in Deutschland?

Vasyl Kvartiuk
Durch den demografischen Wandel und einen vergleichsweise robusten Arbeitsmarkt in Deutschland ist das Thema Fachkräftemangel inzwischen auch in der deutschen Landwirtschaft ein wichtiges Thema. Der vorliegende Bericht untersucht eine Maßnahme, die diese Herausforderung teilweise bewältigen helfen kann: das Engagement von Einwanderern. Wir versuchen zu klären, inwieweit die entstehende Lücke mit qualifizierten osteuropäischen Fachkräften geschlossen werden kann und wie hoch das potenzielle Fachkräfteangebot ist. Am Beispiel von Russland identifizieren wir die Absolventen von Agraruniversitäten als potenzielle...

Die 14 Aspekte des MECA-Frameworks zur Konkretisierung sozialer Nachhaltigkeit in Organisationen

Stephan Meyerding
Die soziale Dimension der Nachhaltigkeit ist auf Organisationsebene bisher nur unzureichend definiert. Es fehlen konkrete Vorstellungen, welche Ziele in diesem Bereich verfolgt werden sollten. Ohne eine hinreichende Konkretisierung fällt es schwer, zielführende Indikatoren aufzuzeigen und die Potenziale der Dimension zu identifizieren und nutzen zu können. In diesem Artikel wird ein Modifizierter Erweiterter Capability Approach (MECA) als Definition und Leitlinie sozialer Nachhaltigkeit von Organisationen zur Diskussion gestellt. Der Capability Approach von NUSSBAUM (2003, 2010), welcher ein...

Messung der betrieblichen Energieeffizienz als Indikator ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit von Gartenbauunternehmen

Stephan Meyerding
Energieeffizienz wird im deutschen Gartenbau als ein wesentlicher Indikator ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit betrachtet. Der Indikator kann auf unterschiedlichste Art und Weise erhoben werden. Eine einheitliche Definition ist nicht vorhanden. Um die Möglichkeiten einer Quantifizierung von Energieeffizienz zu diskutieren, werden die thermodynamischen, physikalisch-thermodynamischen, ökonomisch-thermodynamischen und ökonomischen Indikatoren beschrieben. Bei der Auswahl eines Indikators für die unterschiedlichen Analyseebenen müssen methodische Probleme hinsichtlich der Objektivität, Qualität der In- und Outputs, des Nutzens des Outputs, der Operationalisierbarkeit, der...

Die Energieeffizienzlücke – warum \"effiziente\" Maßnahmen nicht umgesetzt werden

Stephan Meyerding
Es kann beobachtet werden, dass Gartenbauunternehmen energieeffiziente Technologien nicht einsetzen, obwohl diese als Investitionen nach dem Nettobarwertkriterium vorteilhaft erscheinen. Die Energieeffizienzlücke (bei niederländischen Gartenbauunternehmen rund das 1,7-fache der Nettobarwertmethode) entsteht durch Barrieren, welche zum Teil auf einem Marktversagen beruhen. Dies sind Informationen und andere Transaktionskosten, begrenzte Rationalität, Kapitalbeschränkungen, Unsicherheit und Risiko und das im Gartenbau nicht so ausgeprägte Investor/Nutzer-Dilemma. Hier besteht in Deutschland weiterer Forschungsbedarf, denn nur wenn dazu beigetragen werden kann, die Energieeffizienzlücke zu...

Energieeffizienz und ökologische Nachhaltigkeit – der Rebound-Effekt

Stephan Meyerding
Im Allgemeinen wird die Energieeffizienz auch als Indikator für die ökologische Dimension der Nachhaltigkeit betrachtet. Diese Vermutung von überwiegend Nicht-Ökonomen muss jedoch infrage gestellt werden. Der Gartenbau, als Teil der Landwirtschaft, könnte durch eine energieeffizientere Produktion zu einem Katalysator werden, welcher über einen indirekten Rebound-Effekt größer eins (Backfire) den Energieverbrauch auf makroökonomischer Ebene ansteigen, statt absinken lässt. Dies könnte insbesondere der Fall sein, da davon ausgegangen werden kann, dass eine Produktivitätssteigerung in der Urproduktion zu...

Von der Agrarpolitik zur Politik für den ländlichen Raum?

Dieter Kirschke & Astrid Häger
Der Ausbau der Zweiten Säule der EU-Agrarpolitik und damit eine Stärkung der Politik für den ländlichen Raum werden vielfach gefordert. Aber welchen Beitrag leisten Agrarsektor und Agrarpolitik zur Entwicklung ländlicher Räume und wie kann die Politik für den ländlichen Raum wirksam weiterentwickelt werden? Der Aufsatz zeigt, dass allein über den Agrarsektor und über die derzeitige Finanzierung der Agrarpolitik eine zielgerichtete Politik für den ländlichen Raum nicht betrieben werden kann. Die politischen Vorstellungen zur Weiterentwicklung dieses...

Methan-Minderungspotenziale bei Wiederkäuern

Wilfried Brade & Klaus Wimmers
Die genetische Ausstattung der Wiederkäuer beherbergt keine Gene, die eine eigene Methanbildung ermöglichen. Methan (CH4) wird durch methanogene Archaeen als "Nebenprodukt" vorrangig des mikrobiellen Kohlenhydrat-Abbaus unter anaeroben Bedingungen im Vormagensystem der Wiederkäuer (Wirte) produziert. Es gibt genügend Hinweise, dass es auch eine wirtspezifische Komponente für variierende CH4-Emissionen bei Wiederkäuern gibt. Sie spiegeln sich in "indirekten Heritabilitäten" wieder. Neue Methoden und Techniken zur schnellen und vollständigen Sequenzierung der Genome des Wirtes und der Mikroorganismen sowie zur...

Kritische Anmerkungen zur aktuellen Zuchtzielsetzung bei Deutschen Holsteinrindern: Das Energiedefizit von hochleistenden Milchkühen in der Frühlaktation

Wilfried Brade
Die Leistungen der Milchkühe sind in Deutschland – speziell in den zurückliegenden Jahren – aufgrund einer erfolgreichen Selektion auf höhere Milchleistung bei gleichzeitig verbesserter Fütterung, Haltung und tierärztlicher Betreuung rasant gestiegen. Mittlere Herdenleistungen von über 12.000 kg Milch/Kuh/Jahr sind heute keine Seltenheit mehr. Vor allem die Holsteinrinder (Schwarzbunte) wurden in den vergangenen Jahrzehnten konsequent auf hohe Milcheinsatzleistung gezüchtet; verbunden mit einem zunehmenden Energiedefizit in der Frühlaktation. Das Vermeiden weiterer unerwünschter Entwicklungen bezüglich der negativen Energiebilanz...

Kritische Anmerkungen zur aktuellen Zuchtzielsetzung bei Deutschen Holsteinrindern: Das Energiedefizit von hochleistenden Milchkühen in der Frühlaktation

Wilfried Brade
Die Leistungen der Milchkühe sind in Deutschland – speziell in den zurückliegenden Jahren – aufgrund einer erfolgreichen Selektion auf höhere Milchleistung bei gleichzeitig verbesserter Fütterung, Haltung und tierärztlicher Betreuung rasant gestiegen. Mittlere Herdenleistungen von über 12.000 kg Milch/Kuh/Jahr sind heute keine Seltenheit mehr. Vor allem die Holsteinrinder (Schwarzbunte) wurden in den vergangenen Jahrzehnten konsequent auf hohe Milcheinsatzleistung gezüchtet; verbunden mit einem zunehmenden Energiedefizit in der Frühlaktation. Das Vermeiden weiterer unerwünschter Entwicklungen bezüglich der negativen Energiebilanz...

Gärreste als Gartendünger vermarkten?

Rhena Kröger, Markus Reckermann, Christian Schaper & Ludwig Theuvsen
Vor dem Hintergrund der Novellierung der Düngeverordnung und der damit einhergehenden Änderung, dass alle organischen Dünger auf die Stickstoffobergrenze angerechnet werden, ist davon auszugehen, dass die außerlandwirtschaftliche Verwertung von Gärresten zukünftig zunehmen wird. Daher ist es das Ziel der vorliegenden Studie, mögliche Vermarktungsalternativen für Gärreste aufzuzeigen. Neben der gängigsten Form der Verwendung der Gärreste als Felddünger werden Alternativen wie die Verwendung als Einstreu, als Brennstoff oder als Gartendünger diskutiert. In dieser Studie liegt der Schwerpunkt...

Messung der betrieblichen Energieeffizienz als Indikator ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit von Gartenbauunternehmen

Stephan Meyerding
Energieeffizienz wird im deutschen Gartenbau als ein wesentlicher Indikator ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit betrachtet. Der Indikator kann auf unterschiedlichste Art und Weise erhoben werden. Eine einheitliche Definition ist nicht vorhanden. Um die Möglichkeiten einer Quantifizierung von Energieeffizienz zu diskutieren, werden die thermodynamischen, physikalisch-thermodynamischen, ökonomisch-thermodynamischen und ökonomischen Indikatoren beschrieben. Bei der Auswahl eines Indikators für die unterschiedlichen Analyseebenen müssen methodische Probleme hinsichtlich der Objektivität, Qualität der In- und Outputs, des Nutzens des Outputs, der Operationalisierbarkeit, der...

Die mediale Wahrnehmung von Lebensmittelskandalen in Deutschland zwischen 2000 und 2012

Klaus Kohne & Rico Ihle
In den vergangenen Dekaden hat das Verbraucherbewusstsein hinsichtlich der Qualität und Sicherheit von Lebensmitteln stark zugenommen. Die deutsche Medienlandschaft hat dieses Interesse im Bewusstsein seiner Informationsaufgabe für die Gesellschaft aufgenommen und berichtet ausführlich über Fälle von Verunreinigungen von Lebensmitteln und weiteren Lebensmittelhygiene- oder -qualitätsproblemen. Im Zuge dieser gestiegenen Aufmerksamkeit rückten die Lebensmittelsektoren Deutschlands und anderer europäischer Länder wiederholt in das Zentrum umfassender Berichterstattung. Als Reaktion von Verbrauchern sowie politischen Handlungsträgern auf das Medienecho führte die...

Berichte über Landwirtschaft - Zeitschrift für Agrarpolitik und Landwirtschaft, Sonderheft 222, September 2016

Klimaschutz in der Land- und Forstwirtschaft sowie den nachgelagerten Bereichen Ernährung und Holzverwendung

Klimaschutz in der Land- und Forstwirtschaft sowie den nachgelagerten Bereichen Ernährung und Holzverwendung

Wiss. Beirat Wiss. Beirat
Berichte über Landwirtschaft - Zeitschrift für Agrarpolitik und Landwirtschaft, Sonderheft 222, September 2016

Perspektiven für die Agrar- und Ernährungswirtschaft nach der Liberalisierung, Bericht über die 55. Jahrestagung der Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften des Landbaues (GEWISOLA) e.V. vom 23. bis 25. September 2015

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Die Jahrestagung der Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften des Landbaues e.V. wurde 2015 von der Justus-Liebig-Universität Gießen ausgerichtet. Vor dem Hintergrund eines zunehmenden internationalen Wettbewerbs, der Sicherung einer weltweit steigenden Nachfrage nach Lebensmitteln und deren Herstellungs- und sozialen Qualität, widmete sich die Tagung zahlreicher Fragen zur Weiterentwicklung der Märkte der Agrar- und Ernährungswirtschaft und der Politik in der Zeit nach der Liberalisierung der Europäischen Agrarpolitik. Die Veränderungen wurden aus verschiedenen Blickwinkeln aktuell bewertet. Der vorliegende...

Aktuelle Zuchtzielsetzung bei Deutschen Holstein-Rindern

Wilfried Brade
Die Leistungen der Milchkühe sind in Deutschland – speziell in den zurückliegenden Jahren – aufgrund einer intensiven Selektion auf höhere Milchleistung bei gleichzeitig verbesserter Fütterung, Haltung und tierärztlicher Betreuung rasant gestiegen. Mittlere Herdenleistungen von über 12.000 kg Milch/Kuh/Jahr sind heute keine Seltenheit mehr. Vor allem die Holsteinrinder (Schwarzbunte) wurden in den vergangenen Jahrzehnten konsequent auf hohe Milcheinsatzleistung gezüchtet; verbunden mit einem zunehmenden Energiedefizit in der Frühlaktation. Eine aktuelle Bewertung des offiziellen Gesamtzuchtwertes (RZG, Stand: Dezember...

Explorative Analyse heterogener Organisationsstrukturen am Beispiel des gärtnerischen Einzelhandels

Christian Engelke, Wolfgang Lentz & Hartmut Stützel
Um die heterogenen Strukturen des gärtnerischen Einzelhandels aus Sicht des Dienstleistungsprogramms zu entflechten, ist das systematische Herausarbeiten von situativen Einflussgrößen ein möglicher Ansatz. Hierzu wurde ein exploratives Vorgehen gewählt. Unter Verwendung einer qualitativen Inhaltsanalyse ergeben sich neben der Organisationsform und der Unternehmensgröße vor allem einzelne Variablen des Leistungsspektrums, die sich aus der Anzahl reiner Dienstleistungsabteilungen/eigenständiger Dienstleistungsbetriebe, der Dienstleistungserfahrung und der Dienstleistungsart zusammensetzen. Die Ermittlung dieser Einflussgrößen ermöglicht eine erste Klassifizierung in einzelhandels- und dienstleistungsorientierte Betriebstypen...

Explorative Analyse heterogener Organisationsstrukturen am Beispiel des gärtnerischen Einzelhandels

Christian Engelke, Wolfgang Lentz & Hartmut Stützel
Um die heterogenen Strukturen des gärtnerischen Einzelhandels aus Sicht des Dienstleistungsprogramms zu entflechten, ist das systematische Herausarbeiten von situativen Einflussgrößen ein möglicher Ansatz. Hierzu wurde ein exploratives Vorgehen gewählt. Unter Verwendung einer qualitativen Inhaltsanalyse ergeben sich neben der Organisationsform und der Unternehmensgröße vor allem einzelne Variablen des Leistungsspektrums, die sich aus der Anzahl reiner Dienstleistungsabteilungen/eigenständiger Dienstleistungsbetriebe, der Dienstleistungserfahrung und der Dienstleistungsart zusammensetzen. Die Ermittlung dieser Einflussgrößen ermöglicht eine erste Klassifizierung in einzelhandels- und dienstleistungsorientierte Betriebstypen...

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