105 Works

Medikamentöse Versorgung von Patienten mit inzidenter rheumatoider Arthritis in Deutschland: eine Auswertung bundesweiter vertragsärztlicher Arzneiverordnungsdaten 2009 bis 2015

Annika Steffen, Jakob Holstiege, Kerstin Klimke, Manas K. Akmatov & Jörg Bätzing
Gemäß der aktuellen Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie sollen Patienten mit neu diagnostizierter rheumatoider Arthritis (RA) unmittelbar nach Diagnosestellung mit krankheitsmodifizierenden Antirheumatika (engl. disease-modifying antirheumatic drugs, DMARDs) behandelt werden. Ziel der vorliegenden Untersuchung war es, die medikamentöse Versorgungsrealität von Patienten mit neu diagnostizierter RA in Deutschland abzubilden und dabei die regionale wie auch demographische Variation zu beleuchten. Die vorliegende Untersuchung basiert auf den bundesweiten vertragsärztlichen Arzneiverordnungsdaten. Als RA-inzident wurden alle Patienten im Alter von...

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) in der ambulanten Versorgung in Deutschland – Zeitliche Trends und kleinräumige Unterschiede

Manas K. Akmatov, Annika Steffen, Jakob Holstiege & Jörg Bätzing
Hintergrund: Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) gehört zu einer der häufigsten chronischen Erkrankungen weltweit. In Deutschland variieren die Prävalenzschätzer erheblich je nach Studie zwischen 1 % und 13 %. Ziele der aktuellen Studie waren die Schätzung der COPD-Diagnoseprävalenz in Deutschland sowie die Untersuchung der zeitlichen Entwicklung und der kleinräumigen Variationen der COPD-Diagnoseprävalenz anhand einer Vollerfassung der vertragsärztlichen Abrechnungsdaten. Methodik: Datengrundlage waren die bundesweiten vertragsärztlichen Abrechnungssdaten gemäß § 295 SGB V aus den Jahren 2009 bis 2017....

Update: Die ambulante Anwendung systemischer Antibiotika in Deutschland im Zeitraum 2010 bis 2018 – Eine populationsbasierte Studie

Jakob Holstiege, Maike Schulz, Manas K. Akmatov, Annika Steffen & Jörg Bätzing
Hintergrund: Seit dem Jahr 2012 werden durch den Versorgungsatlas kontinuierlich Kennzahlen des ambulanten Gebrauchs systemischer Antibiotika als Basis für die gezielte Förderung eines sachgerechten Antibiotikaeinsatzes in Deutschland publiziert. Ziel der vorliegenden Studie ist die Bereitstellung von Kennzahlen zur aktuellen und bundesweiten Entwicklung der ambulanten Verordnung systemischer Antibiotika in den Jahren 2010 bis 2018 mit einem Schwerpunkt auf der nach Altersgruppen differenzierten Analyse der Verordnungsmuster im pädiatrischen Versorgungsbereich. Methodik: Die Untersuchung erfolgte auf Basis einer Vollerfassung...

Konzentration der Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Deutschland: Ist ein umfassender Zugang in Gefahr?

Robert Mennicken, Ingo W. K. Kolodziej, Boris Augurzky & Rolf Kreienberg
Bei dieser Arbeit handelt es sich um einen der beiden Preisträger des Zi-Wissenschaftspreises 2015. Die Studie beschäftigt sich mit der Konzentration gynäkologischer und geburtshilflicher Kliniken in Deutschland und berechnet mittels verschiedener Szenarien mögliche Folgen für den Zugang von Patientinnen zur entsprechenden stationären Versorgung. Im Gegensatz zu anderen Fachgebieten der Medizin ist besonders für die stationären Abteilungen der Frauenheilkunde und Geburtshilfe in erster Linie bedingt durch den prospektierten demografischen Wandel ein rückläufiger Trend der Zahl der...

Eine Untersuchung der Struktur regionaler Gesundheitseffekte in Deutschland anhand Hierarchischer Bayes Modelle

Peter Eibich & Nicolas R. Ziebarth
Bei dieser Arbeit handelt es sich um einen der beiden Presiträger des Zi-Wissenschaftspreises 2015. Die Studie beschäftigt sich mit der Modellierung und Schätzung von regionalen Gesundheitsunterschieden in Deutschland. Hierzu werden drei methodische Ansätze miteinander kombiniert – Mehrebenenmodelle, Bayes-Statistik und räumliche Ökonometrie. Mehrebenenmodelle erlauben es, den Einfluss individueller und regionaler Charakteristika zu unterscheiden und dabei die Korrelation in der Gesundheit von Einwohnern derselben Region zu berücksichtigen. Die Bayes-Statistik ermöglicht es, räumliche Abhängigkeiten in individuellen Längsschnittdaten zu...

Antibiotikaverordnungen in der ambulanten Versorgung in Deutschland bei bestimmten Infektionserkrankungen

Maike Schulz, W. V. Kern, R. Hering, Mandy Schulz & J. Bätzing-Feigenbaum
Hintergrund: Angesichts zunehmender Erregerresistenzen sollte in der Humanmedizin ein der Indikation angemessener Einsatz von Antibiotika angestrebt werden. Diese Studie schafft einen Überblick über ambulante Antibiotikaverordnungsprävalenzen bei bestimmten Infektionserkrankungen. Die Ergebnisse sollen ambulant tätige Ärzte bei der indikationsbezogenen Antibiotikaverordnung unterstützen, um darüber zu einer Verbesserung der Antibiotikaresistenzlage beizutragen. Methodik: Datengrundlage bildeten vertragsärztliche Abrechnungsdaten gemäß § 295 SGB V und Arzneiverordnungsdaten gemäß § 300 Abs. 2 SGB V des Jahres 2009, welche bundesweit und kassenübergreifend vorlagen. Im...

Masernimpfungen bei Kindern bis zu einem Alter von zwei Jahren

M. Schulz & S. Mangiapane
Vor Einführung der Impfung in den 1970er Jahren waren Masern auf Grund der hohen Ansteckungsgefahr eine weit verbreitete Kinderkrankheit, an welcher bis zum 16. Geburtstag fast jedes Kind erkrankt war. Durch die Einführung der Impfung sank die Erkrankungsrate erheblich und die Erinnerungen an die Heftigkeit und Gefährlichkeit der Erkrankung und ihrer Komplikationen verblasste in der Bevölkerung. Seit 2001 empfiehlt die ständige Impfkommission (STIKO) die erste Masernimpfung im Alter von 11 bis 14 Monaten, beziehungsweise bei...

Analyse regionaler Unterschiede der Influenza-Impfraten in der Impfsaison 2007/2008

B. Riens, S. Mangiapane, M. Erhart & D. Von Stillfried
Die Influenza stellt mit einer Vielzahl von saisonalen Erkrankungs- und Todesfällen eine für die Gesundheitsversorgung relevante Infektionskrankheit dar, der aber durch Impfung präventiv entgegengewirkt werden kann. Da insbesondere ältere und chronisch kranke Patienten überdurchschnittlich häufig von schweren Krankheitsverläufen betroffen sind, empfiehlt die ständige Impfkommission (STIKO) sowohl diesen Risikogruppen als auch Personen mit erhöhter Gefährdung, wie z.B. medizinischem Personal eine jährliche Influenza-Impfung. Dieser Empfehlung folgend untersucht die folgende Auswertung die Influenza-Impfraten bei gesetzlich krankenversicherten Patienten in...

Inanspruchnahme von ­Influenzaimpfungen bei chronisch kranken Personen im ­vertragsärztlichen Sektor – Auswertung der Abrechnungsdaten für den Zeitraum 2009 bis 2018

Manas K. Akmatov, Jakob Holstiege, Annika Steffen & Jörg Bätzing
Hintergrund. Bei Personen mit bestimmten chronischen Erkrankungen besteht ein erhöhtes Risiko, bei einer Influenza­infektion schwerwiegende Komplikationen zu entwickeln oder sogar zu versterben. Dementsprechend empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die Influenzaimpfung bei einer Reihe von chronischen Krankheiten, deren Auswahl in regelmäßigen jährlichen Veröffentlichungen angepasst wird. Personen mit diesen Erkrankungen profitieren besonders von einer jährlichen Influenzaimpfung. Für Deutschland existieren bisher keine belastbaren flächendeckenden Daten zum Impfgeschehen bezüglich der Influenza bei chronisch kranken Personen. Die Inanspruchnahme der Influenzaimpfung...

„Ärzte oberhalb der Sperrgrenze“ Regionalisierte Darstellung der möglichen Auswirkungen der sogenannten „Aufkaufregelung“ auf die vertragsärztliche Versorgung in Deutschland

T. Czihal, M. Leibner & D. Von Stillfried
Die derzeit kritisch diskutierte sogenannte „Aufkaufregelung“ bezieht sich auf die im Regierungsentwurf des GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes (GKV-VSG) vorgesehene Neufassung des § 103 Abs. 3a SGB V. Demnach soll der Zulassungsausschuss ab einem Versorgungsgrad von 110% die Nachbesetzung eines Vertragsarztsitzes ablehnen. Die zuständige Kassenärztliche Vereinigung (KV) muss in diesem Falle den Praxisinhaber mit dem Verkehrswert der Praxis entschädigen. Dies wird verkürzt als „Aufkauf“ von Praxen oder Praxissitzen bezeichnet. In diesem Bericht werden die möglichen Auswirkungen der Regelung dargestellt....

Einsparpotenziale durch ambulant-sensitive Krankenhausfälle (ASK)

M. Albrecht & M. Sander
Die „Ambulatory Care Sensitive Conditions“ (ACSC) bzw. „ambulant-sensitiven Krankenhausfälle” (ASK) umfassen Diagnosen, bei denen Krankenhausaufenthalte durch eine effektive und rechtzeitige ambulante Versorgung verhindert werden können. Diese Diagnosen beinhalten z. B. Krankheiten, die durch präventive Maßnahmen zu verhindern gewesen wären, akut auftretende Beschwerden, die im ambulanten Bereich kontrolliert werden könnten oder chronische Beschwerden, die durch eine adäquate Versorgung weniger akute Episoden aufweisen würden. Einsparpotenziale wurden aufgrund der Überschreitung einer definierten Benchmark-ASK-Häufigkeit sowie vermiedene Kosten aufgrund einer...

Prävalenz seltener Erkrankungen in der ambulanten Versorgung in Deutschland im Zeitraum 2008 bis 20011

Maike Schulz, M. Wandrey, Mandy Schulz & J. Bätzing-Feigenbaum
Seltene Erkrankungen (SE) werden immer häufiger, gelten aber gleichzeitig nach wie vor als Waisenkinder der Medizin. Auf den ersten Blick ein Widerspruch, auf den zweiten ein leicht zu erklärendes Paradoxon: Von einer einzelnen SE sind zwar bundes- oder gar europaweit oft nur wenige Patienten betroffen, bedingt durch den veränderten Wissensstand und die Zunahme molekularbiologischer Analysemethoden nimmt jedoch die Zahl der bekannten SE und damit auch die Anzahl der mit einer solchen Erkrankung diagnostizierten Patienten insgesamt...

Entwicklung des Antibiotikaverbrauchs in der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung

Jörg Bätzing-Feigenbaum, Maike Schulz, Mandy Schulz, Ramona Hering, Jana Gisbert-Miralles & Winfried V. Kern
Aufgrund der zunehmenden Probleme mit Antibiotikaresistenzen und Superinfektionen durch Clostridium difficile werden Analysen zur Entwicklung der Antibiotikaverordnung in Deutschland als wesentliche Voraussetzung für gezielte Qualitätssicherungsmaßnahmen angesehen. Jetzt wurden vertragsärztliche Arzneiverordnungsdaten von Patienten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) der Jahre 2008 bis 2014 ausgewertet, um Besonderheiten in der altersgruppenspezifischen und regionalen jüngeren Entwicklung von Antibiotikaverbrauchsmustern in Deutschland zu beschreiben. Berücksichtigt wurden alle ärztlichen Verordnungen von Fertigarzneimitteln mit dem ATC-Code J01 (Antibiotika zur systemischen Anwendung). Verordnungsvolumina wurden als...

Ärztliche Verordnungen von Wirkstoffen der PRISCUS-Liste – Relevanz und regionale Unterschiede

B. Riens & S. Mangiapane
Das Thema Versorgung im Alter rückt angesichts des demografischen Wandels zunehmend in den Fokus von Wissenschaft und Versorgungsplanung. Aufgrund einer veränderten Pharmakokinetik bei häufig vorkommender Polymedikation ist die Gefahr unerwünschter Arzneimittelwirkungen (UAWs) bei älteren Menschen höher als bei jüngeren. Die PRISCUS-Liste umfasst 83 für ältere Menschen potenziell inadäquate Wirkstoffe (PIM = potenziell inadäquate Medikation) und wird als ein mögliches Instrument zur Optimierung der Arzneimitteltherapiesicherheit angesehen. Ziel der vorliegenden Studie ist eine differenzierte Betrachtung der PRISCUS-Behandlungsprävalenz...

Arztkontakte im Jahr 2007 – Hintergründe und Analysen

B. Riens, M. Erhart & S. Mangiapane
Die durchschnittliche Arztkontaktzahl pro Patient und Jahr ist ein wichtiger Indikator für die Inanspruchnahme des ambulanten Versorgungssektors. Da das Ausmaß eben dieser Versorgungsatlas-Bericht Nr. 12/01 Inanspruchnahme in Deutschland immer wieder zum (medialen) Diskussionsthema wird, die Betrachtung der Daten aber oft nur auf Mittelwerte beschränkt bleibt, ist eine differenzierte Analyse der Zahl der Arztkontakte dringend notwendig. Im Jahr 2007 hatten GKV-Versicherte durchschnittlich 17 Arztkontakte, wobei Frauen häufiger den Arzt aufsuchen als Männer (20 vs. 14). Allerdings...

Psychosomatik

Zi-Kodier-Manual. HIV

Einleitung Karten Tabellen Diagramme Berichte Urbanitätsindex (UX) und sozioökonomischer Gesundheitsindex (SGX) - Update für das Jahr 2014

Mandy Schulz, Manas K. Akmatov, Jörg Bätzing & Michael Erhart
Der Beitrag liefert ein Update mit aktuellen Daten der sozioregionalen Lage auf Kreisebene für das Jahr 2014. Methodisch basiert der Bericht weitgehend auf der ersten Veröffentlichung des sozioökonomischen Gesundheitsindex (SGX) und des Urbanitätsindex (UX) für das Jahr 2010 (Versorgungsatlas-Bericht Nr. 15/09).

Diagnoseprävalenz und -inzidenz von Asthma bronchiale – Ergebnisse einer Studie mit Versorgungsdaten aller gesetzlich Versicherten in Deutschland (2009–2016)

, Jakob Holstiege, Annika Steffen & Jörg Bätzing
Asthma bronchiale gehört sowohl im Kindes- und Jungendalter als auch bei Erwachsenen zu den häufigsten chronischen Gesundheitsproblemen. Die vorliegende Studie liefert aktuelle Daten zu Diagnoseprävalenz und-inzidenz von Asthma in Deutschland. Zudem untersucht die Studie regionale, einschließlich kleinräumige Unterschiede in der Diagnoseprävalenz und -inzidenz von Asthma. Die Diagnoseprävalenz stieg im Untersuchungszeitraum 2009 bis 2016 bei Erwachsenen an, während sie bei Kindern und Jugendlichen nahezu konstant blieb. Regional bestanden beträchtliche kleinräumige Unterschiede.

Diagnoseprävalenz psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland: eine Analyse bundesweiter vertragsärztlicher Abrechnungsdaten der Jahre 2009 bis 2017

Annika Steffen, , Jakob Holstiege & Jörg Bätzing
Hintergrund: Für Deutschland gibt es kaum aktuelle Schätzungen zur Prävalenz psychischer Störungen im Kindes- und Jugendalter. Ziel der Studie war es, aktuelle und bundesweit flächendeckende Zahlen zur Häufigkeit vertragsärztlich dokumentierter psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland zu ermitteln und die ärztliche Versorgung der Betroffenen im vertragsärztlichen Sektor zu charakterisieren.Methodik: Datengrundlage waren die bundesweiten vertragsärztlichen Abrechnungsdaten der Jahre 2009 bis 2017 für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. Heranwachsende mit einer gesicherten F-Diagnose gemäß...

Prävalenz der Herzinsuffizienz – bundesweite Trends, regionale Variationen und häufige Komorbiditäten

Jakob Holstiege, , Annika Steffen & Jörg Bätzing
Die Herzinsuffizienz (HI) ist ein schwerwiegendes klinisches Syndrom, charakterisiert durch ein Unvermögen des Herzens den Körper bei Ruhe und unter Anstrengung ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen. Trotz dieser häufig ähnlichen klinischen Manifestation handelt es sich um ein vielseitiges Erkrankungsbild das in Bezug auf die ätiologischen Ursachen, Typen der funktionellen Störung des Herzens auch in Abhängigkeit von Alter und Geschlecht der Patienten in unterschiedlichen Ausprägungsformen auftritt. Allgemeinen gilt, dass die Häufigkeit der HI überproportional mit dem...

Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung bei Kindern und Jugendlichen in der ambulanten Versorgung in Deutschland. Teil 4 – Trends in der medikamentösen Versorgung im Zeitraum 2009 bis 2016

Manas K. Akmatov, Ramona Hering, Annika Steffen, Jakob Holstiege & Jörg Bätzing

Diagnoseprävalenz der Hypertonie in der vertragsärztlichen Versorgung – aktuelle deutschlandweite Kennzahlen

Jakob Holstiege, Manas K. Akmatov, Annika Steffen & Jörg Bätzing
Hintergrund: Die Hypertonie ist ein wichtiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und weist eine hohe Prävalenz in der Bevölkerung auf. Ziel dieser Untersuchung war die Bestimmung der aktuellen Entwicklung der Diagnoseprävalenz in Deutschland und die Analyse regionaler Variationen, auch in Abhängigkeit der regionalen sozioökonomischen Lage. Methodik: Die jährliche Diagnoseprävalenz wurde auf Basis krankenkassenübergreifender vertragsärztlicher Abrechnungsdaten für die Jahre 2009 bis 2018 auf Bundesebene und auf Ebene der Kassenärztlichen Vereinigungen sowohl roh als auch alters- und geschlechtsstandardisiert ermittelt....

Entwicklung der vertragsärztlichen Leistungsdichte bei Diagnostik und Therapie der Demenz – Update 2010 bis 2014

Mandy Schulz, Benjamin Goffrier, Dominik Von Stillfried & Jörg Bätzing-Feigenbaum
In 2014, the first study on densities of diagnostic and therapy-related health services in incident dementia.

Der Sektorenindex (SIX) – eine Kenngröße zur Darstellung der Wechselwirkungen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung auf Kreisebene

Benjamin Goffrier, Thomas Czihal, Jakob Holstiege, Annika Steffen, Mandy Schulz, Ramona Hering, Michael Erhart, Dominik Von Stillfried & Jörg Bätzing
Hintergrund: Die Wechselwirkungen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung in Deutschland wurden bisher kaum erforscht. Ziel dieser Arbeit war es, mit Hilfe eines neu entwickelten Sektorenindex (SIX), die Verhältnisse zwischen ambulanter und stationärer Inanspruchnahme auf Kreisebene anschaulich darzustellen. Darüber hinaus wurden erklärende Modelle entwickelt, die den Zusammenhang der Inanspruchnahme mit Strukturfaktoren abbilden. Methodik: Der sich aus drei Bestandteilen zusammensetzende SIX wurde auf Kreisebene gebildet und gibt erstens Aufschluss über die Höhe der ambulanten Inanspruchnahme mittels des...

Registration Year

  • 2020
    6
  • 2019
    7
  • 2018
    10
  • 2017
    8
  • 2016
    74

Resource Types

  • Text
    37

Affiliations

  • Zentralinstitut für die Kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland
    5
  • //ror.org/04gx8zb05:Zentralinstitut für die Kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland
    2