99 Works

Entwicklung der vertragsärztlichen Leistungsdichte bei Diagnostik und Therapie der Demenz – Update 2010 bis 2014

Mandy Schulz, Benjamin Goffrier, Dominik Von Stillfried & Jörg Bätzing-Feigenbaum
In 2014, the first study on densities of diagnostic and therapy-related health services in incident dementia.

Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung bei Kindern und Jugendlichen in der ambulanten Versorgung in Deutschland. Teil 4 – Trends in der medikamentösen Versorgung im Zeitraum 2009 bis 2016

Manas K. Akmatov, Ramona Hering, Annika Steffen, Jakob Holstiege & Jörg Bätzing

Diagnoseprävalenz psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland: eine Analyse bundesweiter vertragsärztlicher Abrechnungsdaten der Jahre 2009 bis 2017

Annika Steffen, Manas K. Akmatov, Jakob Holstiege & Jörg Bätzing
Hintergrund: Für Deutschland gibt es kaum aktuelle Schätzungen zur Prävalenz psychischer Störungen im Kindes- und Jugendalter. Ziel der Studie war es, aktuelle und bundesweit flächendeckende Zahlen zur Häufigkeit vertragsärztlich dokumentierter psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland zu ermitteln und die ärztliche Versorgung der Betroffenen im vertragsärztlichen Sektor zu charakterisieren.Methodik: Datengrundlage waren die bundesweiten vertragsärztlichen Abrechnungsdaten der Jahre 2009 bis 2017 für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. Heranwachsende mit einer gesicherten F-Diagnose gemäß...

Regionale Mitversorgungsbeziehungen in der ambulanten Versorgung

T. Czihal, D. Von Stillfried & M. Schallock
Mit dem GKV-Versorgungsstrukturgesetz (GKV-VStG) beauftragt der Gesetzgeber die gemeinsame Selbstverwaltung, die bisherigen Methoden der Bedarfsplanung zu überprüfen. Die neue Regelung impliziert, dass die Bedarfspläne gemäß § 99 SGB V auf empirische Analysen rekurrieren, mit denen die Bedeutung der Risikostrukturfaktoren Demografie, Morbidität und Sozialstruktur auf die Inanspruchnahme ärztlicher Behandlung spezifiziert werden kann. In diesem Beitrag wird hervorgehoben, dass für diesen Zweck auch das räumliche Inanspruchnahmeverhalten der Patienten beachtet werden sollte und so die scheinbar gegebene Bezugsgröße...

Regionale Mitversorgungsbeziehungen in der ambulanten Versorgung

T. Czihal, D. Von Stillfried & M. Schallock
Mit dem GKV-Versorgungsstrukturgesetz (GKV-VStG) beauftragt der Gesetzgeber die gemeinsame Selbstverwaltung, die bisherigen Methoden der Bedarfsplanung zu überprüfen. Die neue Regelung impliziert, dass die Bedarfspläne gemäß § 99 SGB V auf empirische Analysen rekurrieren, mit denen die Bedeutung der Risikostrukturfaktoren Demografie, Morbidität und Sozialstruktur auf die Inanspruchnahme ärztlicher Behandlung spezifiziert werden kann. In diesem Beitrag wird hervorgehoben, dass für diesen Zweck auch das räumliche Inanspruchnahmeverhalten der Patienten beachtet werden sollte und so die scheinbar gegebene Bezugsgröße...

Masernimpfungen gemäß STIKO-Empfehlungen anhand vertragsärztlicher Abrechnungsdaten von 2009 bis 2014

B. Goffrier, Mandy Schulz & J. Bätzing-Feigenbaum
Hintergrund: Deutschland strebt ebenso wie die gesamte WHO-Region Europa die Elimination der Masern an. Hierzu ist eine Impfquote von 95% der Gesamtbevölkerung notwendig, um die notwendige Her-denimmunität herzustellen. Entsprechende Zielsetzungen zur Erreichung dieser Quote wurden in der Vergangenheit immer wieder aufgeschoben, aktuell auf das Jahr 2020. Inzwischen erfolgt auch auf kleinräumiger Ebene eine regelmäßige Surveillance der Impfquoten durch das RKI. Die bisherigen Erkenntnisse sollen durch tiefergehende Analysen ergänzt werden und neue Ansätze zur Erhöhung der...

Prävalenz der Herzinsuffizienz – bundesweite Trends, regionale Variationen und häufige Komorbiditäten

Jakob Holstiege, Manas K. Akmatov, Annika Steffen & Jörg Bätzing
Die Herzinsuffizienz (HI) ist ein schwerwiegendes klinisches Syndrom, charakterisiert durch ein Unvermögen des Herzens den Körper bei Ruhe und unter Anstrengung ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen. Trotz dieser häufig ähnlichen klinischen Manifestation handelt es sich um ein vielseitiges Erkrankungsbild das in Bezug auf die ätiologischen Ursachen, Typen der funktionellen Störung des Herzens auch in Abhängigkeit von Alter und Geschlecht der Patienten in unterschiedlichen Ausprägungsformen auftritt. Allgemeinen gilt, dass die Häufigkeit der HI überproportional mit dem...

Amputationen der unteren Extremität in Deutschland – Regionale Analyse mit Krankenhausabrechnungsdaten von 2011 bis 2015

Melissa Spoden

Erläuterungen zum Beitrag Fachärztliche Internisten je 100.000 Einwohner im Jahr 2011

S. Mangiapane, M. Schulz, R. Hering, J. Bätzing-Feigenbaum & D. Von Stillfried
Angesichts der Reform der Bedarfsplanung in der vertragsärztlichen Versorgung sind zahlreiche Nachfragen bei der Redaktion von versorgungsatlas.de nach einer Darstellung der Fachinternistendichte auf Kreisebene eingegangen. Diesem Informationsbedürfnis kommt die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) nach und stellt versorgungsatlas.de kreisbezogene Daten für das Jahr 2011 zur Verfügung. [Erstbericht veröffentlicht am 10.03.2014, siehe Infoblatt] Für das Jahr 2013 wird die Fachinternistendichte gemäß der ab 2013 gültigen Neufassung der Bedarfsplanungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) dargestellt. Als Bedarfsplanungsregion gilt nunmehr die...

Eine Untersuchung der Struktur regionaler Gesundheitseffekte in Deutschland anhand Hierarchischer Bayes Modelle

Peter Eibich & Nicolas R. Ziebarth
Bei dieser Arbeit handelt es sich um einen der beiden Presiträger des Zi-Wissenschaftspreises 2015. Die Studie beschäftigt sich mit der Modellierung und Schätzung von regionalen Gesundheitsunterschieden in Deutschland. Hierzu werden drei methodische Ansätze miteinander kombiniert – Mehrebenenmodelle, Bayes-Statistik und räumliche Ökonometrie. Mehrebenenmodelle erlauben es, den Einfluss individueller und regionaler Charakteristika zu unterscheiden und dabei die Korrelation in der Gesundheit von Einwohnern derselben Region zu berücksichtigen. Die Bayes-Statistik ermöglicht es, räumliche Abhängigkeiten in individuellen Längsschnittdaten zu...

Chirurgie

Zentralinstitut Für Die Kassenärztliche Versorgung In Deutschland (Zi)

Diagnostische und therapeutische Leistungsdichte von neu erkrankten, zu Hause lebenden Patienten mit Demenz

M. Schulz, J. Bohlken, R. Hering & J. Bätzing-Feigenbaum
Demenzerkrankungen tragen bedeutend zur Morbidität der älteren Bevölkerung bei und stellen zukünftig aufgrund der Alterung der Bevölkerung insbesondere die ambulante Versorgung vor signifikante Herausforderungen. Mit der vorliegenden Studie wird erstmalig eine regionalisierte, deutschlandweite Untersuchung der diagnostischen und nicht-medikamentösen therapeutischen Leistungsdichte bei neu erkrankten, zu Hause lebenden Personen mit Demenz (PmD) vorgenommen. Datengrundlage bildeten die bundesweiten, kassenübergreifenden vertragsärztlichen Abrechnungsdaten gemäß § 295 SGB V. Die analytische Studienpopulation bildeten im Jahr 2009 neu erkrankte, zu Hause lebende...

Infoblatt: Analyse regionaler Unterschiede der Influenza-Impfrate in der Impfsaison 2009/2010

B. Riens & S. Mangiapane
Die Influenza stellt mit einer Vielzahl von saisonalen Erkrankungs- und Todesfällen eine für die Gesundheitsversorgung relevante Infektionskrankheit dar, der aber durch Impfung präventiv entgegengewirkt werden kann. Da insbesondere ältere und chronisch kranke Patienten überdurchschnittlich häufig von schweren Krankheitsverläufen betroffen sind, empfiehlt die ständige Impfkommission (STIKO) sowohl diesen Risikogruppen als auch Personen mit erhöhter Gefährdung, wie z.B. medizinischem Personal eine jährliche Influenza-Impfung. Dieser Empfehlung folgend untersucht die folgende Auswertung die Influenza-Impfraten bei gesetzlich krankenversicherten Patienten in...

Arztkontakte im Jahr 2007 – Hintergründe und Analysen

B. Riens, M. Erhart & S. Mangiapane
Die durchschnittliche Arztkontaktzahl pro Patient und Jahr ist ein wichtiger Indikator für die Inanspruchnahme des ambulanten Versorgungssektors. Da das Ausmaß eben dieser Versorgungsatlas-Bericht Nr. 12/01 Inanspruchnahme in Deutschland immer wieder zum (medialen) Diskussionsthema wird, die Betrachtung der Daten aber oft nur auf Mittelwerte beschränkt bleibt, ist eine differenzierte Analyse der Zahl der Arztkontakte dringend notwendig. Im Jahr 2007 hatten GKV-Versicherte durchschnittlich 17 Arztkontakte, wobei Frauen häufiger den Arzt aufsuchen als Männer (20 vs. 14). Allerdings...

Infoblatt: Ärzte je 100.000 Einwohner

S. Mangiapane & D. Von Stillfried
Im folgenden Beitrag wird die Anzahl der Vertragsärzte und -psychotherapeuten je 100.000 Einwohner nach Arztgruppen gemäß Bundesarztregister zum Stichtag 31.12. des jeweiligen Jahres dargestellt. Die Einteilung der Arztgruppen folgt dabei der bis Ende 2012 gültigen Bedarfsplanungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA).

HPV-Impfquoten 12- bis 17-jähriger Mädchen im Regionalvergleich: Eine Sekundärdatenanalyse aus der KV-Impfsurveillance (Datenstand 2013)

Thorsten Rieck, Marcel Feig & Ole Wichmann
Hintergrund: In Deutschland wird seit dem Jahr 2007 die Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV) empfohlen. Bis 2014 waren für die Immunisierung von Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren grundsätzlich drei Impfstoffdosen vorgesehen. Zwar existiert kein bundesweites System des Monitorings von HPVImpfquoten, doch lassen einige Untersuchungen auf eine geringe Inanspruchnahme schließen. Mit Hilfe des Projekts KV-Impfsurveillance des Robert Koch-Instituts, welches wir in Kooperation mit allen Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) durchführen, veröffentlichten wir HPV-Impfquoten, die aus...

Urbanität: neue Dimension zur Beschreibung der sozioregionalen Lage

Mandy Schulz, J. Bätzing-Feigenbaum, Maike Schulz & D. Von Stillfried
Mit der Neufassung der Richtlinie für die ambulante vertragsärztliche Bedarfsplanung wurde neuartiger Gestaltungsspielraum hinsichtlich der Berücksichtigung regionaler Besonderheiten eröffnet [1]. Wie in den tragenden Gründen zur Beschlussfassung formuliert, gehören hierzu „… insbesondere die regionale Demografie bzw. Morbidität, räumliche Faktoren oder auch besondere Versorgungslagen. Gut gesichert ist auch der Zusammenhang zwischen sozioökonomischen Faktoren und der Morbidität einer Bevölkerung.“ Im vorliegenden Beitrag wird anhand deutschlandweiter kreisbezogener Indikatoren der amtlichen Statistik eine mögliche Charakterisierung regionaler sozioökonomischer Besonderheiten (=...

Polysomnographie – Was wissen wir über die Versorgungslage in Deutschland?

D. Von Stillfried & T. Czihal
Die Polysomnographie dient als diagnostische Maßnahme im Rahmen der Behandlung der Schlafapnoe. Sie entwickelte sich im Laufe der 1990er Jahre in der stationären Versorgung und wurde im November 2004 in die vertragsärztliche Versorgung eingeführt. Das Ziel der folgenden Analyse ist es, die Inanspruchnahme der Polysomnographie im regionalen und sektoralen Vergleich darzustellen und eine Abschätzung des Entwicklungspotentials in der vertragsärztlichen Versorgung vorzunehmen. Wie der Karte und dem begleitenden Bericht zu entnehmen ist, variiert die Inanspruchnahme der...

Demenzversorgung aus sektoren- übergreifender Sicht

M. Albrecht & M. Sander
Die Sektoralisierung der Behandlung gilt als eine wesentliche Ursache für Versorgungsdefizite und Ineffizienzen im deutschen Gesundheitssystem. Insbesondere in der Behandlung von Patienten mit schweren Krankheiten kommt es zu Kontinuitätsbrüchen in der Versorgung, da unterschiedliche Leistungserbringer an der Versorgung beteiligt sind für die – je nach Sektorzugehörigkeit – unterschiedliche Regelungen vor allem im Hinblick auf Finanzierung und Vergütung gelten. Auch an der Versorgung von Demenz-Patienten sind in Deutschland unterschiedliche Leistungssektoren und Kostenträger beteiligt, was zu zahlreichen...

Ophthalmologie

Zentralinstitut Für Die Kassenärztliche Versorgung In Deutschland (Zi)

Räumliche Analyse der regionalen Krankenhausinzidenz und Krankenhaussterblichkeit von infrarenalen Aortenaneurysmen in Deutschland – Sekundärdatenanalyse der DRG-Statistik von 2005 bis 2014

Andreas Kuehnl, Michael Salvermoser, Alexander Erk, Matthias Trenner, Volker Schmid & Hans-Henning Eckstein

Regionalisierung von Gesundheitsindikatoren

L.E. Kroll & T. Lampert
Die bundesweit repräsentativen Gesundheitssurveys des Robert Koch-Instituts wurden bisher nicht herangezogen, um Aussagen zu regionalen Unterschieden in der gesundheitlichen Lage zu machen. Die Methode der „Small-Area-Estimation“ könnte in diesem Zusammenhang die Möglichkeit bieten, kleinräumige Schätzwerte für Gesundheitsindikatoren aus Surveydaten zu ermitteln. Im vorliegenden Beitrag der Autoren Dr. Lars E. Kroll und Dr. Thomas Lampert werden anhand dieses Verfahrens auf Grundlage der Studie „Gesundheit in Deutschland aktuell 2009“ (GEDA) Kreisprävalenzen für die Indikatoren ‚Allgemeiner Gesundheitszustand‘ (‚mittelmäßig‘...

Teilnahme an der Jugendgesundheitsuntersuchung J1 in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) – Update für den Zeitraum 2009 bis 2014

Mandy Schulz
Hintergrund: Die Jugendgesundheitsuntersuchung J1 ist eine Früherkennungsuntersuchung für Mädchen und Jungen, die zwischen dem vollendeten 13. und vollendeten 14. Lebensjahr durchgeführt werden soll. Sie wurde 1998 in den Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) aufgenommen. Sie bietet damit bei Inanspruchnahme jedem GKV-versicherten Jugendlichen die Möglichkeit, Risikofaktoren oder Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. 2013 wurde im Versorgungsatlas eine erste Studie zur Inanspruchnahme der J1 veröffentlicht, die auf regionalisiert ausgewerteten, vertragsärztlichen Abrechnungsdaten der Jahre 2007 bis...

Pneumokokkenimpfung bei GKV-Versicherten im Altersbereich 60 bis 64 Jahre - Regionalisierte Analyse zur Umsetzung der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission anhand bundesweiter vertragsärztlicher Abrechnungsdaten

Ulrike Braeter, Mandy Schulz, Benjamin Goffrier, Maike Schulz, Peter Ihle & Jörg Bätzing-Feigenbaum
Hintergrund und Fragestellung: Pneumokokken können schwerwiegende Krankheiten bis hin zu Todesfällen verursachen. Besonders gefährdet sind Personen mit einem geschwächten Immunsystem wie Säuglinge und Kleinkinder, ältere Menschen oder Menschen mit bestimmten Grunderkrankungen. Impfungen gegen Pneumokokken sind eine Möglichkeit zur Prävention von Pneumokokkenerkrankungen in den genannten Zielgruppen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt neben der Grundimmunisierung für Säuglinge und Kleinkinder für Erwachsene ab dem Alter von 60 Jahren eine Impfung gegen Pneumokokken (sogenannte Standardimpfung)...

Einleitung Karten Tabellen Diagramme Berichte Urbanitätsindex (UX) und sozioökonomischer Gesundheitsindex (SGX) - Update für das Jahr 2014

Mandy Schulz, Manas K. Akmatov, Jörg Bätzing & Michael Erhart
Der Beitrag liefert ein Update mit aktuellen Daten der sozioregionalen Lage auf Kreisebene für das Jahr 2014. Methodisch basiert der Bericht weitgehend auf der ersten Veröffentlichung des sozioökonomischen Gesundheitsindex (SGX) und des Urbanitätsindex (UX) für das Jahr 2010 (Versorgungsatlas-Bericht Nr. 15/09).

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  • 2016
    74
  • 2017
    8
  • 2018
    10
  • 2019
    7

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