99 Works

Arbeitsteilung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung

T. Czihal, A. Özkan, C. Gerber & D. Von Stillfried
Die Arbeitsteilung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung unterliegt einem stetigen Wandel. In der gesundheitswissenschaftlichen Literatur wird international auf eine Verschiebung der Leistungsanteile zwischen stationärer und ambulanter Versorgung hingewiesen („Ambulantisierung“ der Medizin). Dieser Trend wird auch für Deutschland beobachtet. Gleichwohl gilt das ambulante Versorgungspotential in Deutschland bei weitem noch nicht als ausgeschöpft. Mit einer stärkeren Ausschöpfung des ambulanten Versorgungspotenzials wird die Erwartung verbunden, die demografisch bedingte Ausgabenentwicklung abschwächen zu können. Konkrete Referenzgrößen für einen entsprechenden Strukturwandel...

Dermatologie

Zentralinstitut Für Die Kassenärztliche Versorgung In Deutschland (Zi)

„Ärzte oberhalb der Sperrgrenze“ Regionalisierte Darstellung der möglichen Auswirkungen der sogenannten „Aufkaufregelung“ auf die vertragsärztliche Versorgung in Deutschland

T. Czihal, M. Leibner & D. Von Stillfried
Die derzeit kritisch diskutierte sogenannte „Aufkaufregelung“ bezieht sich auf die im Regierungsentwurf des GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes (GKV-VSG) vorgesehene Neufassung des § 103 Abs. 3a SGB V. Demnach soll der Zulassungsausschuss ab einem Versorgungsgrad von 110% die Nachbesetzung eines Vertragsarztsitzes ablehnen. Die zuständige Kassenärztliche Vereinigung (KV) muss in diesem Falle den Praxisinhaber mit dem Verkehrswert der Praxis entschädigen. Dies wird verkürzt als „Aufkauf“ von Praxen oder Praxissitzen bezeichnet. In diesem Bericht werden die möglichen Auswirkungen der Regelung dargestellt....

Diagnoseprävalenz und -inzidenz von Asthma bronchiale – Ergebnisse einer Studie mit Versorgungsdaten aller gesetzlich Versicherten in Deutschland (2009–2016)

Manas K. Akmatov, Jakob Holstiege, Annika Steffen & Jörg Bätzing
Asthma bronchiale gehört sowohl im Kindes- und Jungendalter als auch bei Erwachsenen zu den häufigsten chronischen Gesundheitsproblemen. Die vorliegende Studie liefert aktuelle Daten zu Diagnoseprävalenz und-inzidenz von Asthma in Deutschland. Zudem untersucht die Studie regionale, einschließlich kleinräumige Unterschiede in der Diagnoseprävalenz und -inzidenz von Asthma. Die Diagnoseprävalenz stieg im Untersuchungszeitraum 2009 bis 2016 bei Erwachsenen an, während sie bei Kindern und Jugendlichen nahezu konstant blieb. Regional bestanden beträchtliche kleinräumige Unterschiede.

Impfung gegen saisonale Influenza in der Schwangerschaft gemäß STIKO-Empfehlung - Analyse anhand von Schwangerschaftskohorten 2010 bis 2014

Jörg Bätzing-Feigenbaum, Mandy Schulz, Lotte Dammertz & Benjamin Goffrier
Im Rahmen der Influenza-Pandemie 2009/2010 wurde beobachtet, dass bei Frauen während der Schwangerschaft ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe und Mortalität besteht. In 2010 wurde daher von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) eine Empfehlung zur Indikationsimpfung von Schwangeren gegen saisonale Influenza veröffentlicht. Alle Schwangeren sollen ab dem 2. Trimenon, bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens ab 1. Trimenon geimpft werden. Neuere Untersuchungen zeigen darüber hinaus auch einen positiven Effekt bei Neugeborenen...

Zi-Kodier-Manual. Abwehrschwäche, Infektanfälligkeit oder Immundefekt?

Zentralinstitut Für Die Kassenärztliche Versorgung In Deutschland (Zi)

Psychiatrie

Zentralinstitut Für Die Kassenärztliche Versorgung In Deutschland (Zi)

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern und Jugendlichen in der ambulanten Versorgung in Deutschland

R. Hering, Mandy Schulz, A. Wuppermann & J. Bätzing-Feigenbaum
Seit vielen Jahren bildet die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ein Thema von großem Interesse. Nationale und internationale Studien berichten immer wieder von steigenden Diagnosezahlen. Jedoch sind die Ergebnisse unterschiedlicher Studien aufgrund verschiedener Datengrundlagen und Einschlusskriterien oft nur eingeschränkt miteinander vergleichbar. Ambulante Abrechnungsdaten sowie Arzneiverordnungsdaten der Jahre 2008 bis 2011 bieten hier eine alternative Möglichkeit, die Entwicklung von Diagnostik und Medikation auf Basis einer einheitlicher Datengrundlagen über einen Vierjahreszeitraum zu beobachten. Im Analysezeitraum von 2008 bis 2011 werden...

Ärztliche Verordnungen von Wirkstoffen der PRISCUS-Liste – Relevanz und regionale Unterschiede

B. Riens & S. Mangiapane
Das Thema Versorgung im Alter rückt angesichts des demografischen Wandels zunehmend in den Fokus von Wissenschaft und Versorgungsplanung. Aufgrund einer veränderten Pharmakokinetik bei häufig vorkommender Polymedikation ist die Gefahr unerwünschter Arzneimittelwirkungen (UAWs) bei älteren Menschen höher als bei jüngeren. Die PRISCUS-Liste umfasst 83 für ältere Menschen potenziell inadäquate Wirkstoffe (PIM = potenziell inadäquate Medikation) und wird als ein mögliches Instrument zur Optimierung der Arzneimitteltherapiesicherheit angesehen. Ziel der vorliegenden Studie ist eine differenzierte Betrachtung der PRISCUS-Behandlungsprävalenz...

Anteil Vertragsärzte und -psychotherapeuten im Alter von über 59 Jahren in Rheinland-Pfalz (2011)

Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP)
Die ambulante medizinische Versorgung der gesetzlich Krankenversicherten wird in Rheinland-Pfalz von 5.948 zugelassenen, 871 angestellten und 702 ermächtigten Ärzten und Psychotherapeuten erbracht. Zwar steigen seit Jahren die Zahlen der in Rheinland-Pfalz tätigen Vertragsärzte, die durch diese für die Versorgung der Patienten erbrachten Vollzeitäquivalente (Versorgungsaufträge) nehmen jedoch nur in einem deutlich geringeren Umfang zu. Dies zeigt, dass die existierenden Möglichkeiten zu einer Teilzeittätigkeit von einem zunehmenden Anteil der Ärzte wahrgenommen werden. Es handelt sich hierbei um...

Update: Die ambulante Anwendung systemischer Antibiotika in Deutschland im Zeitraum 2010 bis 2018 – Eine populationsbasierte Studie

Jakob Holstiege, Maike Schulz, Manas K. Akmatov, Annika Steffen & Jörg Bätzing
Hintergrund: Seit dem Jahr 2012 werden durch den Versorgungsatlas kontinuierlich Kennzahlen des ambulanten Gebrauchs systemischer Antibiotika als Basis für die gezielte Förderung eines sachgerechten Antibiotikaeinsatzes in Deutschland publiziert. Ziel der vorliegenden Studie ist die Bereitstellung von Kennzahlen zur aktuellen und bundesweiten Entwicklung der ambulanten Verordnung systemischer Antibiotika in den Jahren 2010 bis 2018 mit einem Schwerpunkt auf der nach Altersgruppen differenzierten Analyse der Verordnungsmuster im pädiatrischen Versorgungsbereich. Methodik: Die Untersuchung erfolgte auf Basis einer Vollerfassung...

Populationsbildung auf Grundlage von Abrechnungsdaten der vertragsärztlichen Versorgung

S. Mangiapane, B. Riens & J. Augustin
Die bundesweiten, Krankenkassen übergreifenden vertragsärztlichen Abrechnungsdaten sind für das Zi eine der Hauptdatengrundlagen für Versorgungsanalysen. Da diese Daten keine Versichertenstammdaten und somit keine eindeutige Kennzeichnung eines Patienten enthalten, muss eine Patientenentität zunächst über eine Kombination der pseudonymisierten Versichertennummer, der Krankenversichertenkarten-IK und dem Geburtsdatum eines Patienten gebildet werden. Dies hat zur Folge, dass die Patientenzahl in den Abrechnungsdaten höher ist als die Anzahl gesetzlich Krankenversicherter, die gemäß KM 6-Statistik offiziell zum 1.7. eines Jahres gemeldet sind....

Urologie

Zentralinstitut Für Die Kassenärztliche Versorgung In Deutschland (Zi)

Zugang zu gynäkologischen Praxen in Deutschland – Eine Analyse der räumlichen Zugänglichkeit

Bauer J. & Groneberg DA.
Bei dieser Arbeit handelt es sich um einen der beiden Preisträger des Zi-Wissenschaftspreises 2016. Der Preisträger stellt seine Arbeit am 25. Januar 2017 auf der Sitzung der AG Versorgungsatlas vor. Die Freischaltung des Berichtes erfolgt im Anschluss an die Preisverleihung. Die Studie misst den Zugang zu gynäkologischen Praxen in Deutschland und untersucht diesen auf geographische Unterschiede. Der Zugang zu gynäkologischen Praxen in Deutschland wurde mithilfe eines geographischen Informationssystems auf Basis der „integrated Floating Catchment Area“...

Antibiotikaverordnungen in der ambulanten Versorgung in Deutschland bei bestimmten Infektionserkrankungen

Maike Schulz, W. V. Kern, R. Hering, Mandy Schulz & J. Bätzing-Feigenbaum
Hintergrund: Angesichts zunehmender Erregerresistenzen sollte in der Humanmedizin ein der Indikation angemessener Einsatz von Antibiotika angestrebt werden. Diese Studie schafft einen Überblick über ambulante Antibiotikaverordnungsprävalenzen bei bestimmten Infektionserkrankungen. Die Ergebnisse sollen ambulant tätige Ärzte bei der indikationsbezogenen Antibiotikaverordnung unterstützen, um darüber zu einer Verbesserung der Antibiotikaresistenzlage beizutragen. Methodik: Datengrundlage bildeten vertragsärztliche Abrechnungsdaten gemäß § 295 SGB V und Arzneiverordnungsdaten gemäß § 300 Abs. 2 SGB V des Jahres 2009, welche bundesweit und kassenübergreifend vorlagen. Im...

Entwicklung des Antibiotikaverbrauchs in der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung

Jörg Bätzing-Feigenbaum, Maike Schulz, Mandy Schulz, Ramona Hering, Jana Gisbert-Miralles & Winfried V. Kern
Aufgrund der zunehmenden Probleme mit Antibiotikaresistenzen und Superinfektionen durch Clostridium difficile werden Analysen der Entwicklung der Antibiotikaverordnung in Deutschland als wesentliche Voraussetzung für gezielte Qualitätssicherungsmaßnahmen angesehen. In erster Linie den antibiotischen Wirkstoffgruppen der Cephalosporine und Fluorchinolone wird bei der Resistenzentwicklung aktuell eine besondere Bedeutung zugeschrieben, wobei dabei die ESBL-Resistenzeigenschaften gramnegativer Enterobakterien im Vordergrund stehen. Die vorliegende Untersuchung hat die Entwicklung des bevölkerungsbezogenen Verbrauchs von Cephalosporinen und Fluorchinolonen anhand der bundesweiten Arzneiverordnungsdaten im Bereich der Gesetzlichen...

Inanspruchnahmerate von Urologen in Rheinland-Pfalz im ersten Quartal 2011 und deren Veränderung zwischen 2006 und 2011

Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP)
Es wurde eine detaillierte Analyse der aktuellen vertragsärztlichen Versorgungsstrukturen sowie der Patientenschaft für die Fachgruppe der Urologen durchgeführt und unter Berücksichtigung von Veränderungstendenzen im Verlaufe der vergangenen fünf Jahre eine Schätzung der im Jahre 2020 zu erwartenden Patientenzahlen ermittelt. Zwar kann auf Basis der derzeitigen Bedarfsplanung für keinen der rheinland-pfälzischen Planungsbereiche eine Unterversorgung festgestellt werden, aufgrund der relativ geringen absoluten Arztzahlen ist allerdings sowohl die Spannweite der Versorgungsgrade als auch die Auswirkung von möglicherweise eintretenden...

Medikamentöse Versorgung von Patienten mit inzidenter rheumatoider Arthritis in Deutschland: eine Auswertung bundesweiter vertragsärztlicher Arzneiverordnungsdaten 2009 bis 2015

Annika Steffen, Jakob Holstiege, Kerstin Klimke, Manas K. Akmatov & Jörg Bätzing
Gemäß der aktuellen Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie sollen Patienten mit neu diagnostizierter rheumatoider Arthritis (RA) unmittelbar nach Diagnosestellung mit krankheitsmodifizierenden Antirheumatika (engl. disease-modifying antirheumatic drugs, DMARDs) behandelt werden. Ziel der vorliegenden Untersuchung war es, die medikamentöse Versorgungsrealität von Patienten mit neu diagnostizierter RA in Deutschland abzubilden und dabei die regionale wie auch demographische Variation zu beleuchten. Die vorliegende Untersuchung basiert auf den bundesweiten vertragsärztlichen Arzneiverordnungsdaten. Als RA-inzident wurden alle Patienten im Alter von...

Versorgungsatlas Rheinland-Pfalz 2014 Schwerpunkt: Zukunft der hausärztlichen Versorgung

Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP)
Schwerpunktthemen des in 2014 erschienenen Versorgungsatlas Rheinland-Pfalz der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP) sind die (a) Zukunft der hausärztlichen Versorgung und (b) Räumliche Fragen zum Versorgungsgeschehen. Aus dem Abschnitt - Zukunft der hausärztlichen Versorgung - werden folgende vier Indikatoren zur Darstellung aufgenommen: (1) der Anteil der Hausärzte, die in RLP bis 2020 altersbedingt ausscheiden und ersetzt werden müssen [Angabe in %]; (2) der Anteil multimorbider Patienten an allen GKV-Versicherten in RLP in 2011 [Abweichung in...

Analyse des räumlichen Zusammenhangs zwischen den Impfquoten der Masern- und Meningokokken-C-Impfungen

Goffrier B, Schulz Mandy & Bätzing-Feigenbaum J
Die derzeitige Studienlage deutet darauf hin, dass es teilweise deutliche regionale Unterschiede der Impfquoten gibt. Dabei fallen u. a. auch Regionen auf, in denen sich die Impfquoten gegen unterschiedliche Infektionskrankheiten ähnlich verhalten, also z. B. besonders hoch oder besonders niedrig ausfallen. Dies deutet darauf hin, dass die regionale Variation der Impfquoten zumindest teilweise durch grundsätzliche regional vorherrschende Einstellungen gegenüber Impfungen bzw. unterschiedliches Impfverhalten bedingt sein kann. In der vorliegenden Analyse wurde untersucht, inwiefern es einen...

Antibiotika-Verordnungen im Jahr 2010 im regionalen Vergleich

J. Augustin, S. Mangiapane & W. Kern
60 Jahre nach ihrer ersten Anwendung gehören Antibiotika zu den häufigsten Arzneimittelverordnungen in Deutschland. Ihr breiter Einsatz wird inzwischen kritisch beurteilt, da die zunehmend zu beobachtende Entwicklung von Resistenzen auf die häufige bzw. unsachgemäße Anwendung zurückgeführt wird. Ein regelmäßiges Monitoring des Antibiotika-Verordnungsgeschehens in Deutschland ist vor diesem Hintergrund unerlässlich. Gemäß der bundesweiten Arzneiverordnungsdaten (§300 SGB V) haben 31,5% aller GKV-Versicherten im Jahr 2010 ein Antibiotikum verordnet bekommen. Die höchsten Verordnungsraten finden sich dabei mit 55,7%...

Teilnahmeraten zur Beratung über Darmkrebs und zur Früherkennung im regionalen Vergleich

B. Riens, M. Schäfer & L. Altenhofen
Darmkrebs stellt sowohl bei Männern als auch bei Frauen die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland dar und führte im Jahr 2008 zu 26.662 Todesfällen. Während die primärpräventiven Maßnahmen überwiegend lebensstilassoziiert sind, stehen zur Sekundärprävention eine Reihe von Untersuchungsverfahren zur Verfügung. Eine dieser Untersuchungen ist die Früherkennungs-Koloskopie, welche von GKV-Versicherten erstmalig ab einem Alter von 55 Jahren in Anspruch genommen werden kann, eine zweite in einem Abstand von 10 Jahren, wenn die erstmalige Durchführung vor dem 65....

Leitliniengerechte Therapie bei Herzinsuffizienz

B. Riens & J. Bätzing-Feigenbaum
Die Herzinsuffizienz stellt eine der häufigsten internistischen Krankheiten dar und steht an erster Stelle der Gründe für eine stationäre Krankenhausaufnahme. Zahlreiche Studien weisen darauf hin, dass eine Therapie nach evidenzbasierten Leitlinien die Letalität und Morbidität der Patienten senken, sowie die Lebensqualität verbessern kann. In der vorliegenden Studie soll untersucht, in wie weit eine leitliniengerechte Behandlung der Patienten mit Linksherzinsuffizienz in Deutschland erfolgt und in welchem Umfang regionale Variationen dabei eine Rolle spielen. Grundlage der vorliegenden...

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) in der ambulanten Versorgung in Deutschland – Zeitliche Trends und kleinräumige Unterschiede

Manas K. Akmatov, Annika Steffen, Jakob Holstiege & Jörg Bätzing
Hintergrund: Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) gehört zu einer der häufigsten chronischen Erkrankungen weltweit. In Deutschland variieren die Prävalenzschätzer erheblich je nach Studie zwischen 1 % und 13 %. Ziele der aktuellen Studie waren die Schätzung der COPD-Diagnoseprävalenz in Deutschland sowie die Untersuchung der zeitlichen Entwicklung und der kleinräumigen Variationen der COPD-Diagnoseprävalenz anhand einer Vollerfassung der vertragsärztlichen Abrechnungsdaten. Methodik: Datengrundlage waren die bundesweiten vertragsärztlichen Abrechnungssdaten gemäß § 295 SGB V aus den Jahren 2009 bis 2017....

Medikamentöse Behandlung von Patienten mit Demenz unter besonderer Berücksichtigung regionaler Versorgungsunterschiede

Mandy Schulz, J. Bohlken, Maike Schulz, R. Hering & D. Von Stillfried
Laut Deutscher Alzheimer Gesellschaft leben derzeit etwa 1,5 Mio. Personen mit Demenz (PmD) in Deutschland. Aufgrund der demografisch bedingten Alterung der Bevölkerung wird die Zahl der PmD zukünftig weiter zunehmen. Dies führt zu steigenden Anforderungen an die ambulante ärztliche Versorgung. Mit der vorliegenden Studie wird die medikamentöse Behandlung von PmD dargestellt, nachdem in 2014 ein Bericht des Versorgungsatlas zur diagnostischen und therapeutischen Leistungsdichte von neu erkrankten, zu Hause lebenden Patienten mit Demenz veröffentlicht worden war....

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  • 2016
    74
  • 2017
    8
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    10
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