99 Works

Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern und Jugendlichen in der ambulanten Versorgung in Deutschland

A. Wuppermann, H. Schwandt, R. Hering, Mandy Schulz & J. Bätzing-Feigenbaum
nternationale Studien haben für einige europäische Länder sowie für Kanada und die USA einen Zusammenhang zwischen Diagnose und Medikation der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und dem Geburtsmonat aufgezeigt. Die Geburtsmonatsunterschiede treten insbesondere zwischen Monaten vor und nach Einschulungsstichtagen auf, sodass der Zusammenhang als Effekt des relativen Einschulungsalters bzw. der relativen Altersposition von Kindern in ihrem Klassenverband interpretiert wird. Für Deutschland, das bevölkerungsreichste europäische Land, wurde der Zusammenhang bislang nicht systematisch untersucht. Dabei ist Deutschland für eine solche...

Epidemiologie der rheumatoiden Arthritis in Deutschland – eine Analyse anhand bundesweiter vertragsärztlicher Abrechnungsdaten

Annika Steffen, Jakob Holstiege, Benjamin Goffrier & Jörg Bätzing
Die rheumatoide Arthritis (RA) ist eine chronische, autoimmune Systemerkrankung, charakterisiert durch eine Entzündung der Gelenke. Bei unzureichender Behandlung führt sie zu dauerhaften Einschränkungen in der Beweglichkeit und damit zur Beeinträchtigung der Lebensqualität. Wie viele Menschen in Deutschland jedes Jahr anlässlich einer RA behandelt werden (Diagnoseprävalenz) und wie hoch die Anzahl RA-Erkrankter insgesamt ist (epidemiologische Prävalenz), ist derzeit jedoch unklar. Auch gibt es keine aktuelle Schätzung zur Inzidenz der RA. Ziel der vorliegenden Studie war es,...

Neurologie

Zentralinstitut Für Die Kassenärztliche Versorgung In Deutschland (Zi)

Psychosomatik

Zentralinstitut Für Die Kassenärztliche Versorgung In Deutschland (Zi)

Ambulante Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) - Teil 3 – Identifizierung raumzeitlicher Cluster der Diagnoseprävalenz im Zeitraum 2009 bis 2016

Manas K. Akmatov, Jakob Holstiege, Ramona Hering, Mandy Schulz, Annika Steffen & Jörg Bätzing
Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Evidenz bezüglich ADHS-Prävalenzentwicklung ist kontrovers; manche Studien berichten über eine zunehmende Prävalenz in den letzten Jahren. Aufgrund verschiedener methodischer Ansätze und unterschiedlicher diagnostischer Kriterien ist es allerdings schwierig, Aussagen über die tatsächliche Prävalenzzunahme zu treffen. Die Ziele der vorliegenden Untersuchung sind, die aktuelle ADHS-Diagnoseprävalenz bei Kindern und Jugendlichen anhand verfügbarer ambulanter Versorgungsdaten zu schätzen, deren raumzeitliche Entwicklung zu untersuchen und Risikofaktoren für...

Innere-Thesaurus

Zentralinstitut Für Die Kassenärztliche Versorgung In Deutschland (Zi)

Regionale Unterschiede bei der Verordnungsentwicklung neuer Arzneimittel am Beispiel des Antidiabetikums Liraglutid

J. Gisbert-Miralles, Mandy Schulz, Maike Schulz, R. Hering & J. Bätzing-Feigenbaum
Der zusätzliche Nutzen zahlreicher neuer Medikamente wird von Fachleuten oftmals kritisch hinterfragt. Zur tatsächlichen Verordnungsentwicklung neuer Arzneimittel liegen zurzeit jedoch nur wenige Daten vor. Ziel der vorliegenden Studie war es, den Verordnungsverlauf neuer Medikamente am Beispiel des Antidiabetikums Liraglutid (GLP-1-Analogon) auf Kreisebene darzustellen und den Einfluss von gesundheitsbezogenen und geografischen Faktoren zu untersuchen. Unter Kosten-, Nutzen-, und Risikoaspekten empfiehlt der G-BA die Gabe von GLP-1-Analoga lediglich für Typ-2-Diabetiker mit gleichzeitig bestehender Adipositas, bei denen durch...

Update zur regionalen Entwicklung der geförderten Weiterbildung Allgemeinmedizin im ambulanten Versorgungssektor in Deutschland im Jahr 2013

J. Bätzing-Feigenbaum, R. Hering, Mandy Schulz & Maike Schulz
Zwei Drittel der demnächst aus der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung altersbedingt ausscheidenden Ärzte sehen gemäß Ärztemonitor 2014 der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) große Schwierigkeiten, Nachfolger für ihre Praxen zu finden. Eine der Voraussetzungen für die zukünftige Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung ist eine qualitativ und quantitativ angemessene Weiterbildung in der Allgemeinmedizin, um eine hinreichende Anzahl an Hausärzten für die anstehenden Praxisnachbesetzungen zu gewährleisten. In 2008 haben die KBV, der Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) sowie die Deutsche Krankenhausgesellschaft...

Inanspruchnahme von psychotherapeutischen Leistungen in Rheinland-Pfalz im ersten Quartal 2011 sowie deren Veränderungsrate zwischen 2006 und 2011

Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP)
Auf Grundlage der Daten des Arzt- und Psychotherapeutenregisters der KV RLP, der ambulanten Abrechnungsdaten der Jahre 2006 bis 2011 sowie demographischer Daten des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz wurde eine Analyse der Versorgungsstrukturen sowie der potenziellen und der realen Patientenschaft in Rheinland-Pfalz vorgenommen. Basierend auf den Ergebnissen einer Zeitreihenanalyse zur Patientenzahlentwicklung erfolgte darüber hinaus eine Schätzung der zukünftigen Patientenzahlen. Die gegenwärtige Bedarfsplanung weist für alle Planungsbereiche des Landes eine Voll- bis Überversorgung aus. Angesichts methodischer Mängel in...

HNO

Zentralinstitut Für Die Kassenärztliche Versorgung In Deutschland (Zi)

Grundimmunisierung gegen Meningokokken C - Impfraten für die U6-Teilnahmekohorten 2009 bis 2013 im Zeitverlauf

Goffrier B Lamego Greiner M
Hintergrund: Invasive Meningokokken-Erkrankungen weisen sehr hohe Komplikations-, Folgeschadens- und Letalitätsraten auf, weshalb der Prävention eine besonderes hohe Bedeutung zukommt. Seit 2006 empfiehlt die STIKO eine einmalige Impfung mit einem konjugierten monovalenten Meningokokken C-Impfstoff zum frühestmöglichen Zeitpunkt im zweiten Lebensjahr als Standardimpfung. Bei nicht erfolgter Impfung wird eine Nachholimpfung bis zum 18. Geburtstag empfohlen. In der aktuellen Studie werden die Impfquoten bezüglich Meningokokken C bei gesetzlich krankenversicherten Kindern im zweiten Lebensjahr, die in den Jahren 2009...

Einsparpotenziale durch ambulant-sensitive Krankenhausfälle (ASK)

M. Albrecht & M. Sander
Die „Ambulatory Care Sensitive Conditions“ (ACSC) bzw. „ambulant-sensitiven Krankenhausfälle” (ASK) umfassen Diagnosen, bei denen Krankenhausaufenthalte durch eine effektive und rechtzeitige ambulante Versorgung verhindert werden können. Diese Diagnosen beinhalten z. B. Krankheiten, die durch präventive Maßnahmen zu verhindern gewesen wären, akut auftretende Beschwerden, die im ambulanten Bereich kontrolliert werden könnten oder chronische Beschwerden, die durch eine adäquate Versorgung weniger akute Episoden aufweisen würden. Einsparpotenziale wurden aufgrund der Überschreitung einer definierten Benchmark-ASK-Häufigkeit sowie vermiedene Kosten aufgrund einer...

Teilnahme an der Jugendgesundheitsuntersuchung J1 – Eine retrospektive Kohortenstudie

B. Riens & S. Mangiapane
Die Jugendgesundheitsuntersuchung J1, die seit 1998 zum Leistungsangebot der gesetzlichen Krankenkassen gehört, umfasst neben einer kompletten körperlichen Untersuchung eine anamnestische Erhebung der gesamten Lebenssituation. Auch wenn es mittlerweile Hinweise dafür gibt, dass diese Vorsorgeuntersuchung dazu beitragen kann, gesundheitliche Probleme zu erkennen, wird immer wieder die geringe Teilnahmerate bemängelt. Ziel der vorliegenden Studie ist eine regionale Analyse der 4-Jahres-Inanspruchnahmeraten auf Basis bundesweiter vertragsärztlicher Abrechnungsdaten. 43,4% der im Jahr 2010 15-Jährigen nehmen in den Jahren 2007-2010 die...

Zi-Kodier-Manual. HIV

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Entwicklung der saisonalen Influenzastandardimpfraten im kassenärztlichen Versorgungssektor in Deutschland seit der Pandemie 2009

J. Bätzing-Feigenbaum, Maike Schulz, Mandy Schulz, S. Acet & J. Gisbert-Miralles
Die Teilnahme an bzw. Durchführung der Impfung gegen saisonale Influenza unterliegt in Deutschland bisher einer sehr ausgeprägten regionalen Varianz mit deutlichem Ost-West-Gefälle, das sich sogar innerhalb Berlins wiederfindet. Der Versorgungsatlas am Zi hat bisher einen ersten Untersuchungsbericht zu den Influenzaimpfraten in der Saison 2007/2008 sowie in ein Update für 2009/2010 veröffentlicht. Auf Kreisebene schwanken die Influenza-Impfraten in dieser Untersuchung z. B. in 2007 zwischen 26% und 68% mit wenig Veränderung in den beiden Folgejahren. Kürzlich...

„Ärzte oberhalb der Sperrgrenze“ Regionalisierte Darstellung der möglichen Auswirkungen der sogenannten „Aufkaufregelung“ auf die vertragsärztliche Versorgung in Deutschland

T. Czihal, M. Leibner & D. Von Stillfried
Die derzeit kritisch diskutierte sogenannte „Aufkaufregelung“ bezieht sich auf die im Regierungsentwurf des GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes (GKV-VSG) vorgesehene Neufassung des § 103 Abs. 3a SGB V. Demnach soll der Zulassungsausschuss ab einem Versorgungsgrad von 110% die Nachbesetzung eines Vertragsarztsitzes ablehnen. Die zuständige Kassenärztliche Vereinigung (KV) muss in diesem Falle den Praxisinhaber mit dem Verkehrswert der Praxis entschädigen. Dies wird verkürzt als „Aufkauf“ von Praxen oder Praxissitzen bezeichnet. In diesem Bericht werden die möglichen Auswirkungen der Regelung dargestellt....

Die kleinräumige Verteilung der Hypertonie in Abrechnungsdaten der AOK Nordost. Welchen Einfluss hat regionale Deprivation?

Boris Kauhl, Werner Maier, Jürgen Schweikart, Andrea Keste & Marita Moskwyn
Hintergrund: Hypertonie gehört zu den am häufigsten diagnostizierten chronischen Erkrankungen in Deutschland. Eine an der Erkrankungslast orientierte Bedarfsplanung und zielgerichtete Präventionsmaßnahmen sind notwendig, um durch Bluthochdruck hervorgerufene Folgeerkrankungen zu vermeiden. Die derzeitige gesundheitspolitische Diskussion um die Einbeziehung eines Deprivationsfaktors in die Bedarfsplanung ist in Deutschland noch relativ jung, obwohl bereits eine Vielzahl von Studien gezeigt hat, dass regionale Deprivation unabhängig von individuellen Merkmalen einen negativen Einfluss auf die Gesundheit der Bevölkerung aufweist. Das Ziel unseres...

Psychologische Psychotherapie

Zentralinstitut Für Die Kassenärztliche Versorgung In Deutschland (Zi)

Der Sektorenindex (SIX) – eine Kenngröße zur Darstellung der Wechselwirkungen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung auf Kreisebene

Benjamin Goffrier, Thomas Czihal, Jakob Holstiege, Annika Steffen, Mandy Schulz, Ramona Hering, Michael Erhart, Dominik Von Stillfried & Jörg Bätzing
Hintergrund: Die Wechselwirkungen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung in Deutschland wurden bisher kaum erforscht. Ziel dieser Arbeit war es, mit Hilfe eines neu entwickelten Sektorenindex (SIX), die Verhältnisse zwischen ambulanter und stationärer Inanspruchnahme auf Kreisebene anschaulich darzustellen. Darüber hinaus wurden erklärende Modelle entwickelt, die den Zusammenhang der Inanspruchnahme mit Strukturfaktoren abbilden. Methodik: Der sich aus drei Bestandteilen zusammensetzende SIX wurde auf Kreisebene gebildet und gibt erstens Aufschluss über die Höhe der ambulanten Inanspruchnahme mittels des...

Zukünftige relative Beanspruchung von Vertragsärzten – Eine Projektion nach Fachgruppen für den Zeitraum 2020 bis 2035

Mandy Schulz, T. Czihal, J. Bätzing-Feigenbaum & D. Von Stillfried
Hintergrund: Die demografische Entwicklung stellt die zukünftige medizinische Versorgung vor besondere Herausforderungen. Aufgrund der erwarteten Verschiebung bevölkerungsstarker Jahrgänge in die zweite Lebenshälfte und der anhaltend niedrigen Fertilitätsrate unterhalb der Reproduktionsrate stellt sich die Frage nach der zukünftigen altersabhängigen vertragsärztlichen Inanspruchnahme. In Ermangelung einer konsentierten Maßeinheit, die die Beanspruchung von Vertragsärzten im Lichte des demografischen Wandels abbildet, stellt die vorliegende Arbeit mit der Abschätzung eines Beanspruchungsindexes eine konzeptionelle Annäherung an diese Problematik vor. Methoden: Mittels einer...

Masernimpfungen bei Kindern bis zu einem Alter von zwei Jahren

M. Schulz & S. Mangiapane
Vor Einführung der Impfung in den 1970er Jahren waren Masern auf Grund der hohen Ansteckungsgefahr eine weit verbreitete Kinderkrankheit, an welcher bis zum 16. Geburtstag fast jedes Kind erkrankt war. Durch die Einführung der Impfung sank die Erkrankungsrate erheblich und die Erinnerungen an die Heftigkeit und Gefährlichkeit der Erkrankung und ihrer Komplikationen verblasste in der Bevölkerung. Seit 2001 empfiehlt die ständige Impfkommission (STIKO) die erste Masernimpfung im Alter von 11 bis 14 Monaten, beziehungsweise bei...

Ein konsentierter deutscher Katalog ambulant-sensitiver Diagnosen

L. Sundmacher, W. Schüttig & C. Faisst
Dem Konzept der ambulant-sensitiven Diagnosen liegt die Annahme zugrunde, dass Krankenhausfälle infolge bestimmter Diagnosen durch effektives Management chronischer Erkrankungen, effektive Akutbehandlungen im ambulanten Sektor oder Immunisierungen vermieden werden können. Gemäß diesen Annahmen weist eine erhöhte Rate ambulant-sensitiver Krankenhausfälle auf Defizite im Zugang zum oder der Qualität im ambulanten Sektor hin. Die Bewertung, welche Krankenhausdiagnosen als ambulant-sensitiv bezeichnet werden, ist abhängig von der jeweiligen Organisation der ambulanten Versorgung, den bevölkerungsrelevanten Krankheiten, regionalen Unterschieden in Normen und...

Pädiatrie

Zentralinstitut Für Die Kassenärztliche Versorgung In Deutschland (Zi)

Orthopädie-Thesaurus

Zentralinstitut Für Die Kassenärztliche Versorgung In Deutschland (Zi)

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