74 Works

Entwicklung des Antibiotikaverbrauchs in der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung

Jörg Bätzing-Feigenbaum, Maike Schulz, Mandy Schulz, Ramona Hering, Jana Gisbert-Miralles & Winfried V. Kern
Aufgrund der zunehmenden Probleme mit Antibiotikaresistenzen und Superinfektionen durch Clostridium difficile werden Analysen zur Entwicklung der Antibiotikaverordnung in Deutschland als wesentliche Voraussetzung für gezielte Qualitätssicherungsmaßnahmen angesehen. Jetzt wurden vertragsärztliche Arzneiverordnungsdaten von Patienten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) der Jahre 2008 bis 2014 ausgewertet, um Besonderheiten in der altersgruppenspezifischen und regionalen jüngeren Entwicklung von Antibiotikaverbrauchsmustern in Deutschland zu beschreiben. Berücksichtigt wurden alle ärztlichen Verordnungen von Fertigarzneimitteln mit dem ATC-Code J01 (Antibiotika zur systemischen Anwendung). Verordnungsvolumina wurden als...

Erläuterungen zum Beitrag Vertragsärzte und -psychotherapeuten je 100.000 Einwohner im Jahr 2013 nach Bedarfsplanungsfachgebieten und -regionen

Mandy Schulz, Maike Schulz, J. Bätzing-Feigenbaum & D. Von Stillfried
Im vorliegenden Beitrag wird die Anzahl der Vertragsärzte und -psychotherapeuten je 100.000 Einwohner nach Bedarfsplanungsfachgebieten gemäß Bundesarztregister zum Stichtag 31.12.2013 dargestellt. Die Einteilung der Fachgebiete sowie der Planungsregionen folgt dabei der ab 2013 gültigen Neufassung der Bedarfsplanungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Dieser Beitrag setzt den bereits im Versorgungsatlas veröffentlichten Bericht zu den Arztzahlen fort (siehe unter Versorgungsstrukturen, Erstbericht vom 01.02.2012 für das Jahr 2010, Update vom 11.03.2014 für die Jahre 2011 und 2012). Im Unterschied...

Vertragsärzte und -psychotherapeuten in Rheinland-Pfalz je 100.000 Einwohner (2011)

Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP)
Die ambulante medizinische Versorgung der gesetzlich Krankenversicherten wird in Rheinland-Pfalz von 5.948 zugelassenen, 871 angestellten und 702 ermächtigten Ärzten und Psychotherapeuten erbracht. Zwar steigen seit Jahren die Zahlen der in Rheinland-Pfalz tätigen Vertragsärzte, die durch diese für die Versorgung der Patienten erbrachten Vollzeitäquivalente (Versorgungsaufträge) nehmen jedoch nur in einem deutlich geringeren Umfang zu. Dies zeigt, dass die existierenden Möglichkeiten zu einer Teilzeittätigkeit von einem zunehmenden Anteil der Ärzte wahrgenommen werden. Es handelt sich hierbei um...

Analyse regionaler Unterschiede der Influenza-Impfraten in der Impfsaison 2007/2008

B. Riens, S. Mangiapane, M. Erhart & D. Von Stillfried
Die Influenza stellt mit einer Vielzahl von saisonalen Erkrankungs- und Todesfällen eine für die Gesundheitsversorgung relevante Infektionskrankheit dar, der aber durch Impfung präventiv entgegengewirkt werden kann. Da insbesondere ältere und chronisch kranke Patienten überdurchschnittlich häufig von schweren Krankheitsverläufen betroffen sind, empfiehlt die ständige Impfkommission (STIKO) sowohl diesen Risikogruppen als auch Personen mit erhöhter Gefährdung, wie z.B. medizinischem Personal eine jährliche Influenza-Impfung. Dieser Empfehlung folgend untersucht die folgende Auswertung die Influenza-Impfraten bei gesetzlich krankenversicherten Patienten in...

Entwicklung des Antibiotikaverbrauchs in der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung

Jörg Bätzing-Feigenbaum, Maike Schulz, Mandy Schulz, Ramona Hering, Jana Gisbert-Miralles & Winfreid V. Kern
Seit Jahren werden bei bakteriellen Infektionserregern zunehmende Resistenzen gegenüber bestimmten Antibiotika beobachtet. An dieser Entwicklung ist neben anderen Einflüssen auch die Anwendung von Antibiotika in der Medizin beteiligt. Dies führt zu einer intensiven und anhaltenden Diskussion über einen der medizinischen Indikation angemessenen Antibiotikaeinsatz und die Risiken eines darüber hinaus gehenden Verbrauchs. Konsequentes Monitoring im regionalen und zeitlichen Verlauf ist erforderlich. Im ambulanten Bereich geben u. a. Arzneimittelverordnungsdaten Aufschluss. Ziel der vorliegenden Arbeit ist die bundesweite,...

Zi-Kodier-Manual. Demenz

Zentralinstitut Für Die Kassenärztliche Versorgung In Deutschland (Zi)

Teilnahmeraten zur Beratung über Darmkrebs und zur Früherkennung im regionalen Vergleich

B. Riens, M. Schäfer & L. Altenhofen
Darmkrebs stellt sowohl bei Männern als auch bei Frauen die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland dar und führte im Jahr 2008 zu 26.662 Todesfällen. Während die primärpräventiven Maßnahmen überwiegend lebensstilassoziiert sind, stehen zur Sekundärprävention eine Reihe von Untersuchungsverfahren zur Verfügung. Eine dieser Untersuchungen ist der Okkultbluttest, welcher seit Oktober 2002 von GKV-Versicherten im Alter 50 bis 55 Jahren jährlich und ab dem 55. Lebensjahr alle zwei Jahre in Anspruch genommen werden kann. Trotz der bundesweit einheitlichen...

Konzentration der Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Deutschland: Ist ein umfassender Zugang in Gefahr?

Robert Mennicken, Ingo W. K. Kolodziej, Boris Augurzky & Rolf Kreienberg
Bei dieser Arbeit handelt es sich um einen der beiden Preisträger des Zi-Wissenschaftspreises 2015. Die Studie beschäftigt sich mit der Konzentration gynäkologischer und geburtshilflicher Kliniken in Deutschland und berechnet mittels verschiedener Szenarien mögliche Folgen für den Zugang von Patientinnen zur entsprechenden stationären Versorgung. Im Gegensatz zu anderen Fachgebieten der Medizin ist besonders für die stationären Abteilungen der Frauenheilkunde und Geburtshilfe in erster Linie bedingt durch den prospektierten demografischen Wandel ein rückläufiger Trend der Zahl der...

Gynäkologie-Thesaurus

Zentralinstitut Für Die Kassenärztliche Versorgung In Deutschland (Zi)

Regionale Entwicklung der geförderten Weiterbildung Allgemeinmedizin im ambulanten Versorgungssektor in Deutschland im Zeitraum 2010 - 2012

J. Bätzing-Feigenbaum, I. Blanke, R. Hering, M. Wandrey & M. Schulz
Zwei Drittel der demnächst aus der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung altersbedingt ausscheidenden Ärzte sehen gemäß Ärztemonitor 2014 der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) große Schwierigkeiten, Nachfolger für ihre Praxen zu finden. Eine der Voraussetzungen für die zukünftige Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung ist eine qualitativ und quantitativ angemessene Weiterbildung in der Allgemeinmedizin, um eine hinreichende Anzahl an Hausärzten für die anstehenden Praxisnachbesetzungen zu gewährleisten. In 2008 haben die KBV, der Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) sowie die Deutsche Krankenhausgesellschaft...

Teilnahmeraten zur Beratung über Darmkrebs und zur Früherkennung im regionalen Vergleich

B. Riens, M. Schäfer & L. Altenhofen
Darmkrebs stellt sowohl bei Männern als auch bei Frauen die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland dar und führte im Jahr 2008 zu 26.662 Todesfällen. Während die primärpräventiven Maßnahmen überwiegend lebensstilassoziiert sind, stehen zur Sekundärprävention eine Reihe von Untersuchungsverfahren zur Verfügung. Um über diese zu informieren und den Kenntnisstand hinsichtlich der Risikofaktoren zu erhöhen, kann seit 2003 jeder GKV-Versicherte ab dem Alter von 50 Jahren eine Beratung zur Darmkrebsfrüherkennung in Anspruch nehmen. Die regionale Variationsbreite der Inanspruchnahme...

Entwicklung der ambulanten Antibiotikaverordnungen im Zeitraum 2008 bis 2012 im regionalen Vergleich

R. Hering, Mandy Schulz & J. Bätzing-Feigenbaum
Seit Jahren werden bei bakteriellen Infektionserregern zunehmende Resistenzen gegenüber bestimmten Antibiotika beobachtet. An dieser Entwicklung ist neben anderen Einflüssen auch die Anwendung von Antibiotika in der Medizin beteiligt. Dies führt zu einer intensiven und anhaltenden Diskussion über einen der medizinischen Indikation angemessenen Antibiotikaeinsatz und die Risiken eines dar- über hinaus gehenden Verbrauchs. Konsequentes Monitoring im regionalen und zeitlichen Verlauf ist erforderlich. Im ambulanten Bereich geben u. a. Arzneimittelverordnungsdaten -Aufschluss. Ziel der vorliegenden Arbeit ist die...

Analyse regionaler Unterschiede in der Präva- lenz und Versorgung depressiver Störungen auf Basis vertragsärztlicher Abrechungsdaten – Teil 1 Prävalenz

M. Erhart & D. Von Stillfried
Depressionen gehören zu den weltweit häufigsten psychischen Erkrankungen und sind nach Schätzungen der WHO die drittstärkste Ursache für einen Verlust an behinderungsfreier Lebenszeit. Eine dezidierte Beschäftigung mit dieser Thematik ist daher fast unumgänglich. Auf Basis der vertragsärztlichen Abrechnungsdaten von 2007 wurde für Deutschland eine „administrative“ Prävalenz von 10,2% ermittelt. Frauen sind dabei doppelt so häufig betroffen wie Männer (12,8% vs. 6,4%). Auffällig ist der zweigipflige Altersverlauf der Depressionsprävalenz. So steigt die Prävalenz zunächst bis zum...

Ärztliche Verordnungen von Wirkstoffen der PRISCUS-Liste – Relevanz und regionale Unterschiede

B. Riens & S. Mangiapane
Das Thema Versorgung im Alter rückt angesichts des demografischen Wandels zunehmend in den Fokus von Wissenschaft und Versorgungsplanung. Aufgrund einer veränderten Pharmakokinetik bei häufig vorkommender Polymedikation ist die Gefahr unerwünschter Arzneimittelwirkungen (UAWs) bei älteren Menschen höher als bei jüngeren. Die PRISCUS-Liste umfasst 83 für ältere Menschen potenziell inadäquate Wirkstoffe (PIM = potenziell inadäquate Medikation) und wird als ein mögliches Instrument zur Optimierung der Arzneimitteltherapiesicherheit angesehen. Ziel der vorliegenden Studie ist eine differenzierte Betrachtung der PRISCUS-Behandlungsprävalenz...

Erläuterungen zum Beitrag Vertragsärzte und -psychotherapeuten je 100.000 Einwohner (nach Arztgruppen) - Update 2011/2012

M. Schulz, R. Hering, J. Bätzing-Feigenbaum, S. Mangiapane & D. V. Stillfried
Im folgenden Beitrag wird die Anzahl der Vertragsärzte und -psychotherapeuten je 100.000 Einwohner nach Arztgruppen gemäß Bundesarztregister zum Stichtag 31.12. des jeweiligen Jahres dargestellt. Die Einteilung der Arztgruppen folgt dabei der bis Ende 2012 gültigen Bedarfsplanungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA).

Hausarzt-Thesaurus

Zentralinstitut Für Die Kassenärztliche Versorgung In Deutschland (Zi)

Prävalenz seltener Erkrankungen in der ambulanten Versorgung in Deutschland im Zeitraum 2008 bis 20011

Maike Schulz, M. Wandrey, Mandy Schulz & J. Bätzing-Feigenbaum
Seltene Erkrankungen (SE) werden immer häufiger, gelten aber gleichzeitig nach wie vor als Waisenkinder der Medizin. Auf den ersten Blick ein Widerspruch, auf den zweiten ein leicht zu erklärendes Paradoxon: Von einer einzelnen SE sind zwar bundes- oder gar europaweit oft nur wenige Patienten betroffen, bedingt durch den veränderten Wissensstand und die Zunahme molekularbiologischer Analysemethoden nimmt jedoch die Zahl der bekannten SE und damit auch die Anzahl der mit einer solchen Erkrankung diagnostizierten Patienten insgesamt...

Zusammenhang zwischen sozio-ökonomischer Deprivation und dem Krebsüberleben in Deutschland

Lina Jansen, Andrea Eberle, Katharina Emrich, Adam Gondos, Bernd Holleczek, Hiltraud Kajüter, Werner Maier, Alice Nennecke, Ron Pritzkuleit & Hermann Brenner
Krebserkrankungen und das Überleben einer solchen Erkrankung sind Forschungsthemen von weltweiter Relevanz. In vielen Ländern –auch solchen, die über ein umfassendes uns leistungsfähiges Gesundheitssystem verfügen – und für viele Krebsarten kann ein Zusammenhang zwischen dem sozio-ökonomischen Umfeld der Krebspatienten und deren Überleben nach einer Krebserkrankung nachgewiesen werden. Ob dieser Zusammenhang, der ursächlich vermutlich auf Unterschiede in den Patientencharakteristika (z.B. Lebensstilfaktoren, Begleiterkrankungen), Tumorcharakteristiken (z.B. Stadium) und in der medizinischen Versorgung zurückzuführen ist, auch in Deutschland vorhanden...

Regionale Mitversorgungsbeziehungen in der ambulanten Versorgung

T. Czihal, D. Von Stillfried & M. Schallock
Mit dem GKV-Versorgungsstrukturgesetz (GKV-VStG) beauftragt der Gesetzgeber die gemeinsame Selbstverwaltung, die bisherigen Methoden der Bedarfsplanung zu überprüfen. Die neue Regelung impliziert, dass die Bedarfspläne gemäß § 99 SGB V auf empirische Analysen rekurrieren, mit denen die Bedeutung der Risikostrukturfaktoren Demografie, Morbidität und Sozialstruktur auf die Inanspruchnahme ärztlicher Behandlung spezifiziert werden kann. In diesem Beitrag wird hervorgehoben, dass für diesen Zweck auch das räumliche Inanspruchnahmeverhalten der Patienten beachtet werden sollte und so die scheinbar gegebene Bezugsgröße...

Regionale Mitversorgungsbeziehungen in der ambulanten Versorgung

T. Czihal, D. Von Stillfried & M. Schallock
Mit dem GKV-Versorgungsstrukturgesetz (GKV-VStG) beauftragt der Gesetzgeber die gemeinsame Selbstverwaltung, die bisherigen Methoden der Bedarfsplanung zu überprüfen. Die neue Regelung impliziert, dass die Bedarfspläne gemäß § 99 SGB V auf empirische Analysen rekurrieren, mit denen die Bedeutung der Risikostrukturfaktoren Demografie, Morbidität und Sozialstruktur auf die Inanspruchnahme ärztlicher Behandlung spezifiziert werden kann. In diesem Beitrag wird hervorgehoben, dass für diesen Zweck auch das räumliche Inanspruchnahmeverhalten der Patienten beachtet werden sollte und so die scheinbar gegebene Bezugsgröße...

Masernimpfungen gemäß STIKO-Empfehlungen anhand vertragsärztlicher Abrechnungsdaten von 2009 bis 2014

B. Goffrier, Mandy Schulz & J. Bätzing-Feigenbaum
Hintergrund: Deutschland strebt ebenso wie die gesamte WHO-Region Europa die Elimination der Masern an. Hierzu ist eine Impfquote von 95% der Gesamtbevölkerung notwendig, um die notwendige Her-denimmunität herzustellen. Entsprechende Zielsetzungen zur Erreichung dieser Quote wurden in der Vergangenheit immer wieder aufgeschoben, aktuell auf das Jahr 2020. Inzwischen erfolgt auch auf kleinräumiger Ebene eine regelmäßige Surveillance der Impfquoten durch das RKI. Die bisherigen Erkenntnisse sollen durch tiefergehende Analysen ergänzt werden und neue Ansätze zur Erhöhung der...

Erläuterungen zum Beitrag Fachärztliche Internisten je 100.000 Einwohner im Jahr 2011

S. Mangiapane, M. Schulz, R. Hering, J. Bätzing-Feigenbaum & D. Von Stillfried
Angesichts der Reform der Bedarfsplanung in der vertragsärztlichen Versorgung sind zahlreiche Nachfragen bei der Redaktion von versorgungsatlas.de nach einer Darstellung der Fachinternistendichte auf Kreisebene eingegangen. Diesem Informationsbedürfnis kommt die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) nach und stellt versorgungsatlas.de kreisbezogene Daten für das Jahr 2011 zur Verfügung. [Erstbericht veröffentlicht am 10.03.2014, siehe Infoblatt] Für das Jahr 2013 wird die Fachinternistendichte gemäß der ab 2013 gültigen Neufassung der Bedarfsplanungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) dargestellt. Als Bedarfsplanungsregion gilt nunmehr die...

Eine Untersuchung der Struktur regionaler Gesundheitseffekte in Deutschland anhand Hierarchischer Bayes Modelle

Peter Eibich & Nicolas R. Ziebarth
Bei dieser Arbeit handelt es sich um einen der beiden Presiträger des Zi-Wissenschaftspreises 2015. Die Studie beschäftigt sich mit der Modellierung und Schätzung von regionalen Gesundheitsunterschieden in Deutschland. Hierzu werden drei methodische Ansätze miteinander kombiniert – Mehrebenenmodelle, Bayes-Statistik und räumliche Ökonometrie. Mehrebenenmodelle erlauben es, den Einfluss individueller und regionaler Charakteristika zu unterscheiden und dabei die Korrelation in der Gesundheit von Einwohnern derselben Region zu berücksichtigen. Die Bayes-Statistik ermöglicht es, räumliche Abhängigkeiten in individuellen Längsschnittdaten zu...

Chirurgie

Zentralinstitut Für Die Kassenärztliche Versorgung In Deutschland (Zi)

Diagnostische und therapeutische Leistungsdichte von neu erkrankten, zu Hause lebenden Patienten mit Demenz

M. Schulz, J. Bohlken, R. Hering & J. Bätzing-Feigenbaum
Demenzerkrankungen tragen bedeutend zur Morbidität der älteren Bevölkerung bei und stellen zukünftig aufgrund der Alterung der Bevölkerung insbesondere die ambulante Versorgung vor signifikante Herausforderungen. Mit der vorliegenden Studie wird erstmalig eine regionalisierte, deutschlandweite Untersuchung der diagnostischen und nicht-medikamentösen therapeutischen Leistungsdichte bei neu erkrankten, zu Hause lebenden Personen mit Demenz (PmD) vorgenommen. Datengrundlage bildeten die bundesweiten, kassenübergreifenden vertragsärztlichen Abrechnungsdaten gemäß § 295 SGB V. Die analytische Studienpopulation bildeten im Jahr 2009 neu erkrankte, zu Hause lebende...

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