Organisation, Rollenverteilung und Produktqualität deutscher Winzergenossenschaften

Maximilian Iselborn & Jon H. Hanf
Die organisationale Struktur deutscher Winzergenossenschaften, bei der Mitglieder und Geschäftsführung eine Doppelfunktion ausüben, begünstigt eine unklare Rollenverteilung, die sich über die Prinzipal-Agenten-Theorie abbilden lässt. Eine unklare Rollenverteilung zwischen Mitgliedern und Geschäftsführung führt zur Abnahme der Weinqualität und erschwert die Koordination eines qualitätsorientierten Produktportfolios. Der vorliegende Beitrag analysiert die organisationalen Herausforderungen deutscher Winzergenossenschaften und deren Einfluss auf die Produktqualität anhand der doppelten Prinzipal-Agenten-Problematik. Durch eine vergleichende Fallstudienanalyse, die mit drei qualitätsführenden Winzergenossenschaften durchgeführt wurde, werden Ableitungen...
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