Sturm auf die Zeichen: Was die Semiotik von ihren Kritikern lernen kann

Martin Siefkes
In den letzten Jahren hat sich in der Philosophie, Ästhetik, Kunst- und Bildwissenschaft eine Reihe von Denkern zu Wort gemeldet, die die Semiotik grundlegend kritisieren. Es kann mittlerweile von einer antisemiotischen Bewegung gesprochen werden, die sich mit Namen wie Dieter Mersch, Hans Belting, Gernot Böhme, Hans Ulrich Gumbrecht oder Lambert Wiesing verbindet. Dabei wird mit Begriffen wie „Materialität“, „Präsenz“, „Aura“, „Ereignis“ und „hermeneutischer Widerständigkeit“ argumentiert, um Aspekte zu benennen, die die Semiotik nicht berücksichtigt habe...
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