Big Data-Revolution, Überwachung und soziale Medien: Gefahr für die Demokratie?

Martin Kahl
Unternehmen, Sicherheitsbehörden und politische Organisationen sammeln und verwerten eine Unmenge persönlicher Daten zur Verbesserung von Verhaltensprog-nosen und zur Verhaltenssteuerung. Setzt man diese Entwicklung mit Kernelemen-ten demokratischer Willensbildung wie der autonomen Meinungsbildung, der selbstbestimmten Grenzziehung zwischen Privatheit und Öffentlichkeit und der Vermittlungsaufgabe öffentlicher Medien in Beziehung, so werden an vielen Stellen tiefgreifende Veränderungen und Probleme deutlich. Die gesellschaftlichen und poli-tischen Folgen der massenhaften Erhebung und Auswertung persönlicher Daten sind aus demokratietheoretischer Perspektive jedoch erst in Ansätzen...
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