„Mischlingskinder\" in Nachkriegsdeutschland: Zum Verhältnis von Psychologie, Anthropologie und Gesellschaftspolitik nach 1945

Tina Campt & Pascal Grosse
In den frühen fünfziger Jahren sah sich die bundesrepublikanische Gesellschaft mit einer neuen, ethisch definierten Minderheit mit deutscher Staatsbürgerschaft konfrontiert. Es handelte sich hierbei um etwa 5000 Kinder von schwarzen amerikanischen Soldaten und weißen deutschen Müttern, die nach 1945 geboren wurden. Im Verlauf der fünfziger Jahre wurden diese Kinder Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen aus den Bereichen der Sozialanthropologie und der Sozialpsychologie. Im Mittelpunkt stand die Auseinandersetzung mit den Konzeptionen von Rasse und Andersartigkeit als Definitionskriterien dieser...
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