Die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik im Lichte des klassischen Intergouvernementalismus

Gregor Handrich
Das sicherheits- und verteidigungspolitische Handeln der Europäischen Union (EU) und ihrer direkten Vorgängerorganisationen gilt als besonders schwach vergemeinschaftetes Politikfeld. Der klassische Intergouvernementalismus nach Stanley Hoffmann könnte mit seiner staatszentrierten Haltung der Erklärung dieses Umstands dienen. Der vorliegende Beitrag hinterfragt dieses Erklärungspotential. Dazu werden zuerst zentrale Hypothesen zur Entwicklung der Sicherheits- und Verteidigungspolitik aus dem klassischen Intergouvernementalismus abgeleitet. In weiterer Folge werden diese anhand einer Zusammenfassung der Ereignisse hin zur Etablierung der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik...
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