Vergleichende Untersuchungen der LOXL4-Expression in Oropharynx- und in Mammakarzinomen

Jan B. Weise, Wibke Fischer, Ivo Diercks & Tibor Görögh
Eigene vorangehende Untersuchungen zu LOXL4, dem jüngsten Mitglied der Lysyl-Oxidasenfamilie, zeigten in Karzinomen des Kopf-Hals-Bereiches eine Hochregulation und Überexpression auf mRNA- und Proteinebene. Auch in Tumoren anderer Lokalisation wird eine Dysregulation der LOXL4-Expressionen vermutet. Serienschnitte von 138 Oropharynxkarzinomen und 36 Mammakarzinomen wurden mit anti-LOXL4-Antikörper (polyklonal, „in-house“) und biotin-gekoppeltem Antikörper mit H&E gefärbt. Als Positivkontrolle dienten UTSCC19A-, UMSCC4A-, und HeLa-Tumorzelllinien; zur Negativkontrolle wurden 10 Proben aus gesunder Mundschleimhaut analysiert. Abhängigkeiten der Expressionsstärken zu klinischen und histopathologischen...