Invasive Mucormykose der Nasennebenhöhlen

Stephan Knipping, Hans Jürgen Holzhausen, Sabrina Kösling & Kerstin Neumann
Einleitung: Die Mucormykose ist eine schwerverlaufende invasive Form einer Pilzinfektion von Mucoraceae im Bereich der Nasennebenhöhlen. Über Neuroforamina, Gefäßkanäle und knöcherne Destruktionen kommt es zur Ausbreitung in die Orbita und die Schädelbasis. Die Mucormykose tritt insbesondere bei immunsuppremierten Patienten auf und zeigt meist einen letalen Verlauf. Methode: Wir berichten von einer 74 jährigen Patientin mit einem seit mehreren Wochen bestehenden schmerzhaften Exophthalmus. Auf Grund einer chronischen lymphatischen Leukämie erfolgte die initiale Behandlung alio loco. Die...