Angiosarkom der äußeren Nase: Ist die alleinige Radiotherapie unter kurativer Zielsetzung vertretbar?

Swaantje Schuppan, Ingo Ott, C. Voith, R. Heyny-Von Hausen & Gerald Baier
Einleitung: Angiosarkome sind seltene, hochmaligne Gefäßtumoren, die bevorzugt an Kopf und Hals lokalisiert sind. Therapie der Wahl ist die weite Exzision mit anschließender Radiotherapie. Darüber hinaus befinden sich chemotherapeutische Behandlungsansätze in der Diskussion. Patient: Ein 83 Jahre alter Mann stellte sich mit einer schmerzlosen, lividen, infiltrativen Läsion der Nase vor, die sich innerhalb von 6 Wochen manifestiert hatte. Während sich das Weichgewebe über dem knorpeligen Nasenskelett bei Ödem und sekundärer Einblutung aufgetrieben zeigte, reichte die...