Repetitive transkranielle Magnetstimulation zur Tinnitusbehandlung: keine Verbesserung der Effekte durch dopaminerge Rezeptorstimulation

Tobias Kleinjung, Veronika Vielsmeier, Elmar Frank, Julia Sarah Burger, Michael Landgrabe, Göran Hajak, Jürgen Strutz & Berthold Langguth
Einleitung: Die repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) stellt ein Instrument zur fokalen Modulation neuronaler Aktivität dar. Niedrigfrequente rTMS über dem auditorischen Kortex wird erfolgreich zur Reduktion des Tinnitusschweregrades eingesetzt. Allerdings sind die positiven Effekte als moderat zu bezeichnen und weisen eine hohe interindividuelle Streuung auf. Untersuchungen an gesunden Probanden konnten zeigen, dass die Effekte von rTMS im Bereich des Motorcortex durch gleichzeitige Verabreichung dopaminerger Substanzen gesteigert werden konnten. Unsere Untersuchungen sollten zeigen, ob diese Effekte auch...