Okkulter parapharyngealer Fremdkörper

Bernd Reuter, Peter Lochner & Daniel Böger
Anamnese: Wegen Anpralls eines Holzstücks an den Kopf wurde ein Forstarbeiter notfallmäßig mit einer Verletzung am Ohr aufgenommen. Aufnahmebefund: Es bestand eine Risswunde im Cavum conchae rechts (ca. 1,5 cm) mit glatten und adaptierten Wundrändern ohne wesentliche Blutung. Es fiel eine eingeschränkte Mundöffnung auf bei, soweit einsehbar, unauffälligem Befund enoral. Sonographisch konnte kein Fremdkörper oder Hämatom abgegrenzt werden. Verlauf: Bei Aufnahme erfolgte die Wundversorgung in LA. Am Folgetag trat eine Blutung aus der Wunde verbunden...