Der Einsatz von Botulinum Toxin A während der Wundheilung bei einem Patienten mit ALT-Lappen zur Defektdeckung nach Resektion eines Zungen- und Mundbodenkarzinoms

Friedrich Ihler, Rainer Laskawi, Christoph Matthias, Hans Heino Rustenbeck & Martin Canis
Einleitung: Botulinum Toxin A wirkt beim Menschen durch eine Hemmung der Freisetzung von Azetylcholin in den synaptischen Spalt als Muskelrelaxans. Ebenso verringert es die Sekretion exokriner Drüsen. Die häufigsten Tumorerkrankungen im HNO-Bereich sind Plattenepithelkarzinome, deren kurative Therapieansatz in einer Resektion in der Regel in Kombination mit einer Bestrahlung besteht. Bei ausgedehnten Tumoren ist die vollständige Resektion oftmals dadurch limitiert, dass ohne eine plastische Rekonstruktion keine ausreichende Erhaltung der Funktion möglich ist. Diese Limitationen können durch...