Mastoidektomie als Ursache für rezidivierende Otitiden mit Labyrinthreizung

Swanke Heine, Klaus Begall & Jörg Langer
Einleitung: Die Mastoidektomie stellt auch im Zeitalter der Antibiotika-Therapie eine Standardoperation zur Beherrschung von Komplikationen einer akuten Otitis media dar. Intraoperativ können verschiedene Strukturen verletzt werden, unter anderem die knöcherne Gehörgangswand. Fallbericht: Wir berichten von einer Patientin mit Zustand nach Mastoidektomie auswärts ca. 2 Jahre zuvor, die sich mit einer Schallleitungsschwerhörigkeit und rezidivierender Otorrhoe bei uns vorstellte. Nach einer erfolgreichen konservativen Therapie präsentiert die Patientin ein halbes Jahr später erneut eine Schallleitungsschwerhörigkeit, nun mit begleitender...