Operative Therapie bei „empty nose syndrome“

Stephan Knipping & Marc Scheithauer
Einleitung: Das „empty nose syndrome“ tritt selten als Spätkomplikation nach Nasen- und Nasennebenhöhlenoperationen auf und ist gekennzeichnet durch eine subjektiv stark behindernde paradoxe nasale Obstruktion, Schmerzen und Verkrustungen. Methoden: Bei einem 56-jährigen männlichen Patienten wurden alio loco mehrere Nasennebenhöhleneingriffe zur Behandlung einer chronischen Rhinosinusitis inklusive Muschelchirurgie durchgeführt. Bei intakter Nasenschleimhaut kam es zu ausgeprägter Nasenatmungsbehinderung. Der „cotton wool test“ war positiv. Im CT zeigte sich ein „empty nose syndrome“. Zur Verkleinerung der Nasenhaupthöhle erfolgte eine...