Adenotomie, Paracentese und Paukendrainage: Was ist zu beachten bei einem Kind mit Hyperekplexie

Florian Bast, Christoph Barner & Heidi Olze
Hintergrund: Die Hyperekplexie wurde erstmals im Jahre 1958. Weltweit sind nur vereinzelte Fälle bekannt. Betroffene Kinder leiden unter Spasmen, ausgelöst durch inadäquat beantwortete akustische, taktile oder somatosensorische Stimuli. Im Rahmen solcher Reaktionen können lebensbedrohlichen Komplikationen auftreten. Auch intraoperative Reize können solche Spasmen auslösen. Kasuistik: Wir berichten über einen 3-jährigen Jungen, welcher unter einer klinisch und genetisch gesicherten Hyperekplexie leidet. Seit dem 26. Lebenstag besteht eine Dauermedikation mit Clonazepam. Der kleine Junge ist in regelmäßiger ärztlicher...