Kein Ende in Sicht?!

Elisabeth Geldmacher & Nadine Kulbe
Zum Ende des Zweiten Weltkrieges hatten deutsche Bibliotheken große Bestandsverluste erlitten. Die Lücken wurden u.a. mit als „herrenlos“ geltenden Büchern gefüllt, die sich in Sammelstellen in sämtlichen alliierten Besatzungszonen befanden. Auf diese Weise kamen nach 1945 in großer Zahl problematische Bestände in die Bibliotheken. Die Forschung hat dafür den Terminus ‚sekundäres NS-Raubgut‘ gefunden. Darunter versteht man Objekte, die nicht direkt von den Opfern des Nationalsozialismus stammen, sondern über verzweigte Wege und Institutionen weiterverteilt wurden. Die...
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